Acrylfarben sind wunderbar geeignet um schöne Bilder auf Leinwand, Pappe oder andere Malgründe zu malen. Mit diesem Malkurs kannst auch Du dieses Bild mit Acrylfarben malen. Probier es aus!
Gefällt Dir dieses Bild? Dann biete ich Dir mit meinem Malkurs jetzt hier die Möglichkeit dieses Bild mit Acrylfarben selbst zu malen. Das ist gar nicht so schwer. Probier es einfach aus!
Dieser Malkurs entführt Dich für 1-2 Stunden in die kreative Welt der Landschaftsmalerei. Das ist entspannend, Du kommst zur Ruhe und kannst Dich danach selbst mit Deinem eigenen tollen Kunstwerk belohnen. 🙂
Schritt für Schritt zeige ich Dir die Entstehung dieses Acrylbildes. Jeden dieser einzelnen Malschritte erkläre ich Dir einerseits im 38-seitigen Malkurs anhand von 34 bebilderten Malsteps im PDF-Download, aber auch im rund 60 minütigen Videokurs.
Was enthält dieser Malkurs?
38 Seiten PDF-Download, bestehend aus 34 einzelnen Malsteps mit bebilderten Anleitungen und kompletter Materialliste
kommentierter Videokurs von zirka 1 Stunde
kostenloser Support via Kommentarfunktion direkt unter diesem Malkurs
beide Kursteile können einzeln oder zusammen erworben werden
Der Malkurs enthält eine Anleitung in PDF-Format und wenn Du möchtest auch eine Videoanleitung. Der Preis: ab 14,95€ (inkl. derzeit gültiger MwSt.)
Wie baut sich dieser Malkurs auf?
Beide Teile sind separat erhältlich. Du entscheidest also selbst, ob Du den PDF-Malkurs oder den Video-Malkurs haben möchtest.
Malkurs als PDF-Download
Grundlagen/ Was brauchst Du für diesen Malkurs an Materialien?
So malst Du den Himmel mit Horizont und grundierst die Landschaft
So malst Du den Vordergrund mit Bäumen, Weg und Zaun
Mein kleines Schlusswort an Dich 🙂
Eine Beispielseite aus dem PDF-Malkurs
Video-Malkurs
So malst Du den Himmel mit Horizont und grundierst die Landschaft
So malst Du den Vordergrund mit Bäumen, Weg und Zaun
separate Materialliste als PDF
Eine kleine Vorschau auf den Videokurs.
Ist dieser Malkurs das Richtige für Dich?
Dieser Malkurs ist für Dich geeignet, wenn …
Du eine schöne kreative Freizeitbeschäftigung suchst
Du einfach keine Idee hast, was Du malen könntest – hier gibt es ein tolles Motiv mit Anleitung 😉
Du unsicher bist, wie Du etwas malen kannst
Du einfach mal eine andere Maltechnik ausprobieren möchtest
Bist Du gehörlos?
Das ist kein Problem. Der PDF-Download ist für Dich auf jeden Fall nutzbar und auch das Video habe ich für Dich zusätzlich mit Untertiteln versehen. 🙂
Was brauchst Du für diesen Malkurs?
Vorkenntnisse in der Malerei? Nicht unbedingt. Fang einfach mit diesem oder einem anderen meiner Malkurse an. Hauptsache, das Motiv gefällt Dir und Du wirst sehen, alles andere ergibt sich (fast) von selbst. Mit der Zeit erlernst Du die Maltechniken und wirst Dich sicher genug fühlen eigene Projekte anzugehen.
Alle benötigten Materialien teile ich Dir in meinem Malkurs mit. Du erhälst darin eine komplette Materialliste. Sollte Dir etwas fehlen, dann kannst Du gern auch in meinen Produktvorschlägen stöbern.
Wer macht Diesen Malkurs für Dich?
Hallo, mein Name ist David Junghähnel und ich bin Landschaftsmaler aus Leidenschaft. Seit Kindheitstagen male und zeichne ich gern. Nach einer rund 20-jährigen Kreativpause habe ich in 2013 erneut zu diesem schönen Hobby gefunden. Mit der Zeit habe ich meinen eigenen Stil entwickelt und möchte mit meinem „Mal-Blog“ gerne andere zu diesem schönen Hobby bewegen, denn „Malen macht Spass“. In meinen Malkursen zeige ich Euch in einfachen und leicht verständlichen Schritt für Schritt Anleitungen wie einfach es sein kann meine Bilder nach zu malen. Probiert es einfach aus! 🙂
Der Malkurs enthält eine Anleitung in PDF-Format und wenn Du möchtest auch eine Videoanleitung. Der Preis: ab 14,95€ (inkl. derzeit gültiger MwSt.)
Den Malkurs kannst Du sofort nach Anmeldung und Zahlung downloaden. Du kannst den Malkurs danach zeitlich unbegrenzt für Dich nutzen.
Wieder ein kleines Motiv, was sich relativ schnell malen lässt. Das bringt Euch schnellen Erfolg und motiviert vielleicht, Euch an größere Motive heran zu wagen 😉
Dieser Malkurs richtet sich an Interessierte der Acrylmalerei und hat zum Ziel einen Blick von einer Waldlichtung auf ein von der Sonne beschienenes Feld zu malen. Für den Malkurs habe ich mich für ein kleines Bildformat von 13x18cm entschieden. Dies gewährleistet, dass wir in ca. 1 Stunde damit fertig sind und wird danach hoffentlich für Glückgefühle bei Euch sorgen. 😉
Was wir alles zu diesem Malkurs brauchen:
Malunterlage (alte Zeitung, Tapete o.ä.)
Malgrund (aufgrund des mit 13x18cm kleinen Bildformates würde ich einen mit Leinen bezogenen Karton empfehlen)
Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.
Wie bei jedem meiner Malkurse sei mir auch hier wieder der Hinweis gestattet, dass wir stets von hinten nach vorne malen. Soll heißen, dass weiter hinten befindliche Bildelemente zuerst gemalt werden und alle weiter vorn gelegenen Bildteile Schicht für Schicht direkt darauf gemalt werden. Für alle Tupfarbeiten benötigt Ihr unbedingt trockene Pinsel, daher kann es mitunter ratsam sein, mehrere davon vorzuhalten.
Aufgrund des kleinen Bildformates benötigen wir hier keine Staffelei. Legt den Maluntergrund direkt auf einen zuvor mit alter Zeitung oder Tapete ausgelegten Tisch, gruppiert Eure Arbeitsmaterialien wie Wasserbecher, Pinsel, Farben etc. darum und dann kann es auch schon losgehen.
Hellblauen Himmel malen
Nachdem Ihr Euch eine grobe Skizze des Motivs mit Bleistift direkt auf den Malgrund gemalt habt, geht es auch schon los mit dem Malen des Himmels. Nehmt den 2cm Flachpinsel und feuchtet den Malgrund im Bereich des Himmels damit und mit etwas Wasser leicht an. Danach sofort Weiß auf dieser Fläche verteilen und da hinein nur ganz wenig Phthaloblau einarbeiten. Wolken müssen wir hierbei nicht direkt ausarbeiten, da der Himmel später weitestgehend von den Bäumen verdeckt wird und nur hier und da etwas durch diese durchschimmert. Ganz homogen hellblau muss der Himmel jedoch auch nicht werden.
Macht das alles mit dem gleichen Pinsel, ohne ihn zwischendurch zu reinigen. Außerdem muss das alles sehr schnell gehen, damit die Farben zwischendurch nicht trocknen. Wenn Ihr mit dem Himmel fertig seid, lasst ihn kurz antrocknen.
Baumreihe im Hintergrund malen
Tupft nun mit dem 1,5cm Rundpinsel und mit etwas Schwarz abgedunkeltem Saftgrün den Untergrund der im Hintergrund befindlichen Baumreihe. Ohne den Pinsel zu reinigen tupft Ihr darüber nun eine etwas hellere Grünvariante. Danach mit dem Schlepper einige schwarze Stämmchen und angedeutete Äste ganz zart einzeichnen. Und zum Schluss nochmals mit dem Rundpinsel einige Highlights in Kadmiumgelb auftupfen. Davon aber nur ganz wenig!
Ganz wichtig beim Tupfen ist: der Pinsel muss ganz trocken sein und Ihr tupft mit den Spitzen der Pinselborsten erst etwas in die Farbe und danach noch 1-2x auf eine saubere Stelle der Palette. Erst dann damit auf den Malgrund gehen!
Getreidefeld vor der Baumreihe malen
Die Farbe der Baumreihe ist sicher noch nicht getrocknet, daher nun noch fix mit dem kleinen Flachpinsel und etwas Wasser den unteren Rand der Baumreihe verwischen. Da hinein noch etwas Kadmiumgelb geben und weiter waagerecht verstreichen. Bei Bedarf noch etwas Umbra gebrannt hinzu geben und direkt auf dem Malgrund vermischen. Es sollte hierbei keine gleichmäßige Farbfläche heraus kommen.
Vordergrund vormalen und erste Bäume beginnen
Mit Saftgrün grundiert Ihr nun den Vordergrund. Dabei in den Schattenbereichen mehr Farbe verwenden, in den helleren Bereichen die Farbe bis zur Lasur verdünnen. Diese Farbschicht nennt man Körperfarbe und diese legt die spätere Landschaft im Vordergrund bereits ziemlich weit fest.
Die vorderen Bäume bestehen aus zwei hintereinander liegenden Baumreihen, wobei die linke weiter entfernt ist.
Mit dem Schlepper malt Ihr nun mit einer kräftigen Lasur aus Schwarz uns Umbra gebrannt die Stämme der hinteren Baumreihe links vor.
Baumstämme links weiter ausarbeiten und mit Licht und Schatten versehen
Habt Ihr die Stämme so weit vorgemalt, nehmt erneut etwas Lasur auf und malt nun Stamm für Stamm nochmals über jeden der Stämme. Wurde im vorherigen Schritt mehr oder weniger nur die Position und Größe der Bäume festgelegt, werden nun die Feinheiten gemalt. Z.B. weitere Äste oder Zweige, aber vor allem Licht und Schatten. Solange die Lasur noch richtig flüssig auf dem Malgrund ist, nehmt Ihr mit der Spitze des Schleppers ein ganz klein wenig Weiß auf und zieht eine hauchdünne Linie damit auf der Lichtseite eines jeden Stammes. Diese weiße Linie sofort mit dem Schlepper in die dunkle Lasur verteilen.
Die Bäume auf der rechten Seite malen
Nach der gleichen Methode malt Ihr nun die Bäume vorne rechts. Auf diesem Bild seht Ihr, dass ich an dieser Stelle noch ein paar Büsche tupfe, die vor diesem Baum wachsen. Daher auch leicht über den unteren Teil des Stammes tupfen und einige Highlights aus Gelb oder Weiß mit einarbeiten. Danach weitere Baumstämme einzeichnen.
Dunkelgrünen Untergrund des Blätterdaches tupfen.
Mit dem 1,5cm Rundpinsel, den Ihr nach der Reinigung unbedingt wieder richtig trocken bekommen müsst, nun eine dunkelgrüne Grundierung für die Laubkrone der Bäume auftupfen.
Bäume in zweiter Reihe aufhellen
Da die Bäume in der zweiten Reihe noch hinter den Bäumen vorn rechts stehen, erhalten diese von der Lichtseite mehr Licht und strahlen in hellem Grün. Dies gibt dann später einen schönen Kontrast zu der schattigen Baumkrone des schiefen Baumes vorn rechts. Daher müssen wir nun viele Highlights in Hellgrün bis Geld einarbeiten. Übertreibt es hierbei jedoch nicht und beachtet, dass Ihr auch nur die Lichtseite so intensiv bearbeitet.
Baumkronen etwas fülliger gestalten.
Sind die Bäume vorn links so weit fertig, gebt den Bäumen vorn rechts mehr Fülle, indem das Blattwerk mit unterschiedlichen, aber in jedem Falle dunklen Grüntönen kräftig ausgetupft wird. Bleibt dabei jedoch weitestgehend dunkel.
Einige Highlights in die dunkle Baumkrone tupfen
Mit dem 0,5cm Rundpinsel einige hellgrüne Highlights in die dunkle Baumkrone tupfen und bei Bedarf noch weitere mit der Spitze des Schleppers einarbeiten.
Weitere Feinheiten einarbeiten
Sind alle Bäume so weit fertig, arbeiten wir den großen Stamm ganz rechts weiter aus. Dieser Baum ist so groß, dass sich dessen Blätter nicht im Bildbereich befinden. Daher sollten wir mehr Augenmerk auf die Ausarbeitung des Stammes legen. Wir sollten ihn dunkler gestalten und evtl. noch ein bis zwei kräftige Äste ergänzen. Die Technik dazu hatte ich bereits vorhin erläutert.
Licht und Schatten der Waldlichtung malen
In den Lichtbereichen der Wiese im Vordergrund hellt Ihr einige Stellen nochmals durch Zugabe von etwas Weiß auf. …
Weiß in die Schattenbereiche einarbeiten
… Dieses Weiß unter Zugabe von Saftgrün und evtl. etwas Schwarz sofort in die schattigeren Bereiche einarbeiten. Damit dort keine hässlichen Kanten entstehen muss das alles recht zügig gehen, bevor die Farben trocknen.
Mehr Grün einarbeiten
Mischt Euch nun ein schönes Gelbgrün und arbeitet es auf die zuvor mit Weiß aufgehellten Bereiche ein. Außerdem ist jetzt ein guter Zeitpunkt in den Büschen unter den Bäumen noch einige Kräuter oder Farne zu ergänzen. Macht dies mit der Spitze des Schleppers und dem Hellgrün. Bei Bedarf nehmt auch hier und da etwas Kadmiumgelb dazu.
Einige Highlights ergänzen
Mit dem 0,5cm Rundpinsel (trocken muss er sein!) im Bereich des Feldes können nun noch einige gelbe Tupfen eingebracht werden. Auch können mit dem Schlepper noch ein paar Halme in Hellgrün eingezeichnet werden. Sucht Euch dafür passende Stellen aus.
Wenn Ihr zufrieden seid, dann ergänzt noch Eure Signatur und Ihr seid auch schon fertig. 🙂
Ich hoffe, Ihr hattet Euren Spaß dabei und seid mit glücklich über das Ergebnis Eurer Arbeit.
Wenn Ihr weitere Personen kennt, die Spaß am Malen haben, dann erzählt ihnen doch bitte von meinen kostenlosen Malkursen für Acrylfarben oder teilt es in den sozialen Medien. Das ist der größte Dank für mich 🙂
Ein luftiges Frühlingsbild mit Birken an einem Weg ist das heutige Motiv unseres online-Malkurses. Es ist mit Acrylfarben gemalt auf einem Malkarton in den Maßen 24x30cm.
Für dieses Motiv habe ich einen fertig grundierten und mit Leinwand überzogenen Malkarton gewählt. Es ist jedoch auch fast jeder andere Malgrund möglich. Für dieses Motiv eignet sich jedoch dieses Bildformat sehr. Bei Nutzung eines anderen Bildformates entwickelt das Motiv u.U. eine andere Wirkung.
Wir benötigen neben dem Malgrund noch weitere Malutensilien, so z.B. einen großen und kleinen Flachpinsel (ca. 4cm / 4mm), eine Katzenzunge, einen kleinen spitzen Pinsel, den Schlepper einen Malspachtel, eine Nadel.
Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.
Wie bei allen meinen Landschaftsbildern malen wir auch hierbei wieder von hinten nach vorne. Bedeutet, dass wir die am weitesten entfernten Bildelemente als erstes malen. Daher beginnen wir, nachdem wir die wichtigsten Bildelemente (Horizontlinie, Weg, Position der Bäume) grob mit Bleistift skizziert haben, wie immer mit dem Himmel.
Kühlen Himmel malen
Das Motiv zeigt einer Frühlingslandschaft mit klarer Luft, weshalb wir den Himmel recht kühl und damit blau gestalten sollten. Die folgenden Arbeitsschritte werden alle mit dem großen Flachpinsel ausgeführt.
Feuchtet die Fläche des künftigen Himmels leicht an und streicht anschließend ordentlich Deckweiß darauf. Dieses wird in abwechselnd waagerechten und senkrechten Pinselbewegungen gleichmäßig darauf verteilt. Dann etwas Kobaltblau aufnehmen und in Kreuzbewegungen von den oberen Bildecken nach unten in das noch feuchte Weiß auftragen. Anschließend vorsichtig in abwechselnd waagerechten und senkrechten Pinselbewegungen verteilen, ohne dass die Fläche gleichmäßig blau wird.
Landschaft grundieren
Mit einer Lasur aus Laubgrün und dem großen Flachpinsel die Konturen der Landschaft festlegen.
Horizont ausarbeiten
Mit einem kleinen spitzen Pinsel nun eine Graugrüne Lasur als Baumreihe am Horizont aufmalen. Anschließend einige Weißem Hellgrüne und Gelbe Highlights setzen.
Wiesen- und Weideflächen ausmalen
Die Wiese im rechten Bildteil wird nun mit der Lasur der Bäume ausgemalt. Zieht dabei unterhalb der Baumreihe noch einen feinen schwarzen Strich, welchen Ihr dann noch vorsichtig in die Wiese einarbeitet. Dadurch entsteht ein Schatten unterhalb der Bäume. Die linke Wiese werden wir mit etwas Zitronengelb heller gestalten. Auch hierbei den feinen schwarzen Strich als Schattengeber einarbeiten. Anschließend mit der Nadel einige angedeutete Baumstämme einkratzen. Es entstehen dadurch feine weiße Striche.
Wiese weiter nach vorne malen und zweite Grundierung geben
Um so weiter wir mit der Wiese zum Auge des Betrachters kommen, desto weiter müssen wir Details ausarbeiten. Für die Wiese bedeutet dies, dass wir eine zweite, detailreiche Grundierung benötigen. In verschiedenen Grüntönen, Ihr könnt während er Arbeit auch weitere Farbtöne auf direkt auf dem Malgrund mischen, tupft Ihr nun mittels der Katzenzunge die Wiesenfläche bis ganz nach vorn. Dies ergibt bereits eine Struktur, die vielen Grashalmen ähnelt.
Weg leicht vorgrundieren
Ich kann immer nichts umkommen lassen und grundiere den Weg daher mit der noch im Pinsel verbliebenen grünen Farbe und etwas Wasserzugabe.
Erste Birken malen
Wie auf diesem Zwischenschritt erkennbar, wurde der Weg mit Weiß und etwas Umbra gebrannt weiter gemalt und dabei gleich in die Böschungen links und rechts des Weges eingearbeitet. Dabei ist auch gleich etwas laubgrün mit hinzu gekommen. In hinteren Bereich den Weg mithilfe des Schleppers bereits jetzt mit einigen Details wie Grashalmen ausstatten. Dabei verschiedene Grüntöne und Brauntöne nutzen.
Die Birken werden nun mit ordentlich Deckweiß vorgemalt …
Birkenrinde kratzen
… dann mittels eines Malspachtels eine nicht durchgemischte Mischung aus Umbra gebrannt und Schwarz aufzutragen. Dazu die Farbe auf der Palette mit flacher Spachtelhaltung ganz dünn aus wischen und dann mit der Kante des Spachtels ganz wenig davon aufnehmen. Mit dieser Kante dann an die Kante eines Baumstammes gehen und das dunkle Farbgemisch in das noch feuchte Weiß hineinziehen. Bestenfalls macht man dies von der Licht- zur Schattenseite, also nicht so, wie auf dem Bild hier ersichtlich. 😉 Dann entsteht nämlich gleich eine hellere Lichtseite am Stamm.
Feinere Zweige der Birken malen
Die feineren Zweige der Birken malen wir mit dem Schlepper und einer Lasur aus dem Farbgemisch, welches wir soeben mit dem Malspachtel verarbeitet haben. Dabei hin und wieder auch etwas Weiß mit einarbeiten.
Ganz feine Zweige der Birken malen
Die ganz feinen Zweige hängen bei Birken immer herunter. Daher benötigen wir nun einen TROCKENEN kleinen Flachpinsel, mit welchem wir die dunkle Lasur nun in kurzen sachten Pinselstrichen senkrecht auftragen. Dabei nie zu viel Farbe aufnehmen, lieber zu trocken, denn wir wollen ja keine dicken Striche erzeugen.
Den gleichen Vorgang dann nochmals mit ETWAS Hellgrün wiederholen. Dabei nicht zu viel Grün verwenden!
Schatten einarbeiten
Nun machen wir uns an die Schatten. Zuerst tupfen wir nochmals mit etwas Hellgrün auf die Wiese um dann in den Bereichen der Baumschatten ETWAS Schwarz mit hineinzutupfen. Im Bereich des Weges eine leicht Hellgraue Farbe als Lichtpunkte auftupfen. Beides mit der Katzenzunge realisieren.
Schatten des Weges weiter ausarbeiten
Zwischen die hell eingemalten Lichtpunkte nun ETWAS schwarze Lasur einmalen und mit der Katzenzunge in das zuvor aufgetragene Grau einarbeiten.
Weitere Highlights setzen
Mit der Katzenzunge nun Zitronengelb auf die Böschung tupfen, aber nur da, wo kein Schatten fällt. Es ergeben sich dadurch hügelig anmutende Geländeformen.
Grashalme malen
Wie auf diesem Bild zu sehen sind hier Grashalme vor der Birke rechts und darum ergänzt worden. Diese mit dem Schlepper und unterschiedlichen Grüntönen in sachten Pinselstrichen von unten nach oben malen.
Zaun im Hintergrund einmalen
Mit dem Schlepper malen wir nun noch einen Weidezaun im Hintergrund ein. Dazu schwarze Lasur nutzen und die Lichtseite mit der Nadel vorsichtig einkratzen. Mit ein wenig stark verdünnter schwarzer Lasur einen leichten Schattenwurf unterhalb des Zaunes andeuten.
Weg vorn rechts für Bank erweitern
In der gleichen Technik wie den Weg verbreitern wir diesen nun, um vorn rechts noch eine Bank einzumalen. Dabei auch an die Schattierungen denken.
Sitzbank malen
Bei der Bank müssen wir ganz genau auf die Perspektive achten. Wir malen mit dem Schlepper und schwarzer Lasur. Daher beginne ich mit den Beinen der Bank. Die hinteren müssen hierbei etwas kleiner sein, als die vorderen …
Licht und Schatten müssen auch bei der Bank stimmig sein.
… um dann noch die Sitzfläche zu malen. Anschließend den Schattenwurf unter und hinter der Bank mit wässriger angemischter schwarzer Lasur malen. Danach mit weißer Lasur die Schatten auf der Bank selbst malen, indem wir hellere Stellen einmalen.
Grashalme im Vordergrund malen
Nun malen wir das Gras im Vordergrund, um die Bank herum weiter aus. Dazu wie in einem früheren Arbeitsschritt mit dem Schlepper verschieden helle und dunkle Grüntöne in sachten Pinselbewegungen von unten nach oben einzeichnen.
Birkenzweige im Vordergrund malen
Im Vordergrund malen wir nun noch ein paar detailreiche Birkenzweige hinzu. Dazu mit dem Schlepper zuerst eine Lasur aus Umbra gebrannt und Schwarz als Zweige aufmalen und diese dann mit dem Schlepper in unterschiedlichen Grüntönen mit Blättchen betupfen. Zum Schluß noch einige Gelbe Blättchen ergänzen und in leichterer Form die erste dahinter befindliche Birke mit einigen wenigen kleineren angedeuteten Blättern betupfen.
Damit ist unser Malkurs auch wieder beendet und Ihr könnt euer Signet unter das Bild setzen.
Ich hoffe, Ihr hattet Euren Spaß am Malen und seid mit dem Ergebnis Eurer Arbeit zufrieden. 🙂
Zeigt Euer Bild und seid stolz darauf. Es ist Euer Werk!
Ich freue mich über jede ernst gemeinte Anmerkung in den Kommentaren zu diesem und anderen meiner Online-Malkurse.
Und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr meine Malkurse in Eurem Freundes- und Bekanntenkreis teilt, z.B. via Facebook, Twitter etc. :)5
Unser Kursziel: Ein Acrylbild in den Maßen 30x40cm auf Leinwand
Das Motiv zeigt einen verschneiten Wanderweg, der von Schneebergen umgeben, durch eine hügelige Landschaft führt. Der Himmel ist grau und lässt nur wenig Licht durch, welches eine geheimnisvolle Stimmung verbreitet.
Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.
Malt zügig, da viele Arbeitsschritte in die noch feuchte Farbe des vorherigen Farbauftrages hinein gearbeitet werden.
Motiv mit Bleistift auf direkt auf Leinwand kritzeln
Um uns den Maluntergrund vor dem ersten Farbauftrag einzuteilen skizzieren wir die wichtigsten Bildelemente grob mit Bleistift. Feinheiten sind hierbei nicht notwendig. Es reicht die Position und Richtung des Weges sowie den Stamm des Baumes zu skizzieren. Dies reicht um einschätzen zu können wo die Horizontlinie verläuft und damit bsp. bis wohin wir den nun folgenden Himmel malen. Vor allem hilft es uns jedoch die spätere Bildwirkung von den Proportionen einschätzen zu können.
Der dunkle Himmel wird gemalt.
Wie immer arbeiten wir uns auch bei diesem Motiv von hinten nach vorne vor. Das heißt, weiter entfernte Bildteile malen wir zuerst. Daher beginnen wir als erstes mit dem Himmel.
Nehmt Euch einen großen Flachpinsel und feuchter die Leinwand im Bereich des Himmels ordentlich mit Wasser an. Danach nehmt mit dem gleichen Pinsel, Ihr sollte diesen zuvor etwas abtrocknen, und streicht einer große Menge Weiß auf den noch feuchten Untergrund. Verteilt das Weiß schön gleichmäßig! Danach mit einem mittleren Flachpinsel GANZ WENIG Himmelblau aufnehmen und zügig auftragen. Anschließend den gleichen Arbeitsschritt mit WENIG Schwarz in den restlichen Bereichen des Himmels wiederholen. Dabei zum Ende der Arbeiten den Pinsel mit ganz wenig Druck abwechselnd senkrecht und waagerecht über die Leinwand ziehen, damit kleine Streifen entstehen. Um die blaue Stelle herum das Grau vorsichtig etwas ins Blau hineinziehen, nicht anders rum.
Landschaft vormodellieren
Mit dem Rest der Acrylfarbe skizzieren wir nun mittels des großen Flachpinsels die Landschaft vor. In meinem Falle hatte ich noch Blau übrig. Auch damit testen wir erneut die Wirkung des späteren Bildes. Außerdem wird die überschüssige Farbe nicht vergeudet. 😉 Hierbei sehr zügig arbeiten, damit der Himmel nicht zu sehr trocknet.
Hügeligen Hintergrund mit Nebel malen
Am Horizont entstehen nun noch einige Hügel, welche halb im Nebel verschwinden. Dazu etwas Laubgrün, Schwarz und Creme als Lasur auftragen und vorsichtig mit der Farbe des noch feuchten Himmels verreiben. Zum Schluss noch etwas Creme einarbeiten, damit Es so wirkt, als ob dort etwas Sonne scheint.
Winterlandschaft vor malen.
Nun malen wir den Vordergrund mit Weiß und Creme vor. Mit ETWAS Grau können bereits erste Konturen und Schatten eingearbeitet werden. Ich arbeite hierbei mit einem mittelgroßen Flachpinsel.
Die Schneeflächen weiter ausarbeiten.
Wie auf diesem Bild ersichtlich wurde hier eine weitere Schicht Weiß aufgetragen. Auch der Weg wurde in Creme grundiert.
Schatten in den Schnee einarbeiten.
Arbeitet nun nach und nach etwas Weiß und etwas Grau in die Schnee Fläche ein. Ihr könnt das so lange wiederholen, bis Ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid. Sollte die Farbe auf der Leinwand zu nass sein und schmieren, lasst sie kurz etwas antrocknen, bis diese wieder cremig ist.
Der Weg hat sich geändert 😉
Sicher seht Ihr was sich hier geändert hat. Die Perspektive des Betrachters wäre zu hoch geworden, weshalb ich den Verlauf des Weges im vorderen Bereich anpassen musste. Dazu habe ich einfach mit Weiß über die vorgemalte Böschung gemalt. Das Weiß deckt hier noch nicht richtig.
Untergrund für Büsche und Gestrüpp vorbereiten
„Schwarz ist Dein Freund“ sagte Bob Ross einstmals. Damit hatte er natürlich Recht und daher benötigen wir für das entstehende Strauchwerk einen dunklen Untergrund, welchen ich hier durch Verreiben von etwas Grau erreicht habe. Da die darunter befindliche Farbe noch etwas feucht ist, lässt sich das Grau gut mit einem mittelgroßen Flachpinsel einarbeiten. Zu den Rändern dürfen keine harten Übergänge entstehen!
Schneebüschel auf die Büsche tupfen
Hier habe ich nun, nachdem ich weitere dunkle Hintergründe für Büsche geschaffen habe damit begonnen, den ersten Busch mit einem kleinen TROCKENEN Rundpinsel und Weiß vorsichtig einige Schneebüschel aufzutupfen. Macht das nicht zu gleichmäßig! Das Hinweisschild habe ich mit einer Schwarzbraunen Lasur und dem Schlepperpinsel gemalt. Auf dem Schild selbst ist etwas Grün dazu gekommen und es erhielt eine Schneehaube, welche Ihr ebenfalls mit dem Schlepper und Weiß malen könnt.
Büsche und erste Schatten entstehen
Nun habe ich die hinteren Büsche so weit fertig gestellt. Das Gestrüpp links hinten hatte ich ja als erstens getupft. Nachdem ich mit den anderen Büschen fertig war, war diese Farbe also bereits etwas angezogen. Diese habe ich dann mit einem sauberen kleinen Rundpinsel etwas breit getupft, so dass es nun wie weiter entfernt aussieht. Außerdem habe ich damit begonnen erste Schatten einzumalen und diese mit daneben gemaltem Weiß zu verstärken.
Der Vordergrund erhält mehr Struktur
Hier erarbeite ich im Vordergrund verstärkt schattige und hellere Bereiche um mehr Struktur hinein zu bringen. Der Weg wurde ebenfalls nochmals überarbeitet. Indem ich einen kleinen Flachpinsel mit etwas dunkler Lasur über die Ecke auf dem Weg ziehe entstehen Fahrspuren, welche ich anschließens nochmals mit einem größeren Flachpinsel waagerecht unterbrochen habe. Außerdem ist nach der gleichen Technik wie zuvor noch ein Busch entstanden.
Den großen Baum malen.
Nun geht es daran, den großen Baum vorn links zu malen. Nehmt dazu einen kleinen Flachpinsel und mischt Euch eine dickere Lasur aus Schwarz, Umbra gebrannt und ETWAS Laubgrün an. Mit der schmalen Seite des Pinsels malt Ihr nun zuerst den Stamm und danach die dickeren Äste.
Der Baum erhält neben den Ästen noch sein Zweige und einige Schneeverwehungen
Mit dem Schlepper tragt Ihr nun die gleiche Lasur wie für den Stamm auf und malt damit die feineren Zweige, sowie einige dürre Äste und Zweige, welche aus dem Schnee herausschauen. Für die ganz feinen Äste nutzt Ihr nur noch die Spitze des Schleppers. Auf den Stamm des Baumes und die etwas dickeren Äste streicht Ihr mit einem trockenen Pinsel ganz wenig Weiß auf und lasst dieses kurz anziehen.
Schatten malen
Nun arbeitet Ihr mit einem mittleren Flachpinsel aus dunkelgrauer Lasur weitere Schatten ein. Zusätzlich hellere Bereiche wie in der Mitte des Weges mit Weiß einmalen.
Unser Acrylbild ist fertig
In einem der letzen Schritte habe ich nun mit einem nassen Schlepperpinsel das Weiß, welches wir auf dem Stamm antrocknen ließen auf dem Stamm verteilt. Außerdem habe ich ein wenig Blau auf dem Weg verteilt um die frostige Stimmung zu verstärken.
Und nicht zu vergessen, einem meiner Söhne ist es zu verdanken, dass sich auf dem Baum auch noch zwei Eichhörnchen tummeln. Diese habe ich mit dem Schlepperpinsel und Rotbraun gemalt.
Wenn Ihr Eure Signatur ergänzt habt, seid Ihr eigentlich fertig. 🙂
Ich freue mich, dass Ihr mir bei meinen Erklärungen gefolgt seid. Solltet Ihr an einer Stelle Probleme haben, so meldet Euch gern bei mir. Ich werde den Text dann ggf. anpassen.
Sollte Euch mein Online-Malkurs gefallen haben, so teilt dies auch Euren Freunden mit. Darüber würde ich mich sehr freuen 🙂
Das Motiv unseres heutigen Malkurses zeigt einen idyllischen, bunt blühenden Garten mit Haus und Garage. Die Größe beträgt 50x70cm. Wir malen mit Acrylfarben auf Leinwand.
Dieses Bild ist relativ großformatig, was es uns ermöglicht viele Details zu malen. Allerdings ist dieses Bild daher auch recht zeitaufwändig und bedarf einiger Trocknungszeiten. Plant daher ruhig etwas mehr Zeit dazu ein. Ich habe mit Unterbrechungen zirka eine Woche dazu benötigt.
Auch bei diesem Motiv malen wir wieder nach der einfachen Regel
von hinten nach vorne.
Allerdings diesmal nicht flächig, sondern wir malen nur den Hintergrund, welcher später nicht komplett überdeckt wird. Wichtig ist bei diesem Motiv die Perspektive sowie den Lichteinfall die ganze Zeit im Auge zu behalten. Stimmt die Perspektive nicht ganz, wirkt das Motiv evtl. nicht echt und sind die Schatten nicht gleichmäßig, so fällt dies bei dieser Bildgröße auch sehr auf.
Nun möchte ich Euch hier online Schritt für Schritt zeigen, wie Ihr dieses Bild mit Acrylfarben malen könnt. Es ist nicht schwer. Probiert es aus! Über Euer Feedback freue ich mich.
Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.
Skizze mit Bleistift auf Leinwand übertragen
Bevor wir mit der Acrylfarbe beginnen, sollten wir uns bei diesem Motiv unbedingt wieder eine feine Vorzeichnung mit Bleistift auf die Leinwand zeichnen. Hierbei sind keine Details notwendig, aber diese Vorzeichnung hilft uns die Proportionen und die Stellung der Gebäude vor dem eigentlichen Malen festzulegen. Dazu habe ich mir zuvor eine detailiertere Skizze auf Papier angefertigt. Diese nutze ich bei der Vorzeichnung auch ab und zu als Hilfe für die Linienführung auf der Leinwand. Stimmen die Perspektive und die Größe der Gebäude?
Himmel mit Acrylfarbe malen
Sobald die Skizze fertig ist, beginnen wir mit dem Himmel. Dazu feuchten wir die Leinwand in diesem Bereich mit dem großen Flachpinsel gut an. Streichen danach VIEL Weiß auf die noch feuchte Leinwand um anschließend ebenfalls mit dem großen Flachpinsel nur ganz WENIG Blau hinein zu arbeiten. Auf direkte Sommerwolken möchte ich hierbei verzichten und lasse den Himmel lieber etwas blau-weiß scheckig.
Wiesenflächen grundieren
Nun grundiere ich die Wiesenflächen mit Grün vor und lasse das Ganze nun erst einmal über Nacht trocknen. Bei der Grundierung skizziere ich mir in das Grün gleich die Fahrspuren und die Stämme der Kirschbäume im Vordergrund. Die Umrisse der späteren Gebäude lasse ich hierbei unbehandelt.
Hintergrund gestalten
Nun malen wir den Hintergrund in den richtigen Grüntönen. Für die weit entfernten Bäume nehmen wir Hellgrün, Umbra gebrannt sowie ETWAS Schwarz und tupfen dies vorsichtig mit der Katzenzunge auf den Horizont des getrockneten Himmels. Dabei den unteren Bereich der Bäume ETWAS dunkler anmischen. Für die Wiesen davor mischen wir etwas Gelb in dieses Grün und tragen die Farbe mit dem gleichen Pinsel mit waagerechten Pinselstrichen auf. In diese Farbe mischen wir dann direkt auf der Leinwand noch etwas Weiß ein, so dass etwas hellere, von der Sonne beschienene Stellen entstehen.
Farbe für Häuser / Gebäude im Hintergrund am besten mit dem Spachtel entfernen
Im Hintergrund sollen noch ein paar Häuser zwischen den Bäumen stehen. Nehmt dazu einen kleinen Spachtel und kratzt an diesen Stellen die überschüssige Farbe von der Leinwand. Dabei formt Ihr bereits die Umrisse der Gebäude.
Häuser im Hintergrund farblich ausgestalten
Ist die Farbe weggekratzt, gestaltet Ihr die Häuser mit ein wenig Farbe aus. Z.B. Rot für die Dächer, Gelb für die Fassaden etc. Mischt Euch diese Farben unbedingt als Lasur mit ETWAS Weiß an, damit sie nicht zu grell werden. An der Lichtseite der Häuser habe ich dann zusätzlich noch etwas Weiß eingearbeitet.
Garten im Hintergrund lichttechnisch in Szene setzen
Detailansicht des Hinterhofes
Der nun folgende Schritt ist sehr aufwändig. Wir wollen nun den eigentlichen Hinterhof mit Büschen, Bäumen, Pavillon etc. fertig malen. Dazu arbeiten wir aufgrund der Entfernung zum Betrachter vorwiegend mit einem kleinen Pinsel, z.B. mit dem Schlepper. Setzt dazu genug Lichtpunkte um die Szenerie interessant zu gestalten.
Große Trauerweide malen
Für die Trauerweide habe ich zunächst aus Umbra gebrannt und Gelb einen hellen Braunton für die Äste und Zweige gemischt, welchen ich mit dem Schlepper auftrage. Für das Blattwerk nutze ich einen 4-5mm breiten Flachpinsel, mit dessen langer Kante ich die verschieden dunklen Grüntöne auf die Zweige auftupfe.
Die Garage zu malen ist halb so schlimm 😉
Ist der Baum getrocknet, beginnen wir mit der Garage das erste Gebäude zu malen. Dazu Weiß und Rosaweiß flächig als Fassade auftragen. Dabei können wir das Tor und den Innenbereich aussparen. Die rechte Lichtseite wird mit etwas mehr Weiß leicht heller gestaltet. Im Innenbereich habe ich eine Werkbank und ein Regal, sowie ein von außen beleuchtetes Fenster gemalt. Vergesst nicht die weit geöffneten Garagentore. Auf die Fassade geht Ihr anschließend noch mit etwas stark verdünnter Schwarzer Lasur und macht diese ruhig etwas „schmutzig“.
Garage vollenden
An der Seitenwand der Garage male ich nun noch ein Rosengerüst mit vielen bunten Rosenblüten.
Wohnhaus vormalen
In den gleichen Farben wie bei der Garage malen wir nun die Fassade des Wohnhauses. Für das Dach nutzen wir eine schwarze Lasur, da diese eine verwaschene Optik hinterlässt. Im Bereich der Terasse und unterhalb des Daches tönen wir die Fassadenfarben etwas dunkler ab und malen gleich das dort befindliche Fenster dunkler vor.
Linken Hintergrund mit Büschen und Bäumen fertig malen.
Bisher hatten wir in diesem Bereich lediglich die Bäume des Hintergrundes gemalt. Nun malen wir dort ein Garagendach und davor einige dichte Büsche. Mischt euch hierzu Hellgrün mit Umbra gebrannt an und tupft dies vorsichtig auf. Im Anschluss malt Ihr mit Umbra gebrannt die Stämme und Äste zweier Bäume, an welche Ihr mit dem Grün der Büsche Blätter tupft. Für diese Arbeiten empfehle ich abermals die Katzenzunge als Pinsel.
Terasse weiter ausarbeiten
Nun setzen wir abwechselnd mit Schwarz und Weiß weitere Schatteneffekte im Bereich der überdachten Terasse. Wiederholt dies so lange, bis Ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid.
Säule malen und große Schatten vormalen
Malt nun mit einer schwarzen Lasur die großen Schatten des Hauses vor und ergänzt die schwarzen Fensteröffnungen. Danach ergänzen wir die Säule an der Ecke des Hauses. Wichtig ist hierbei erneut die Beachtung der Lichtseite, um diese etwas heller zu gestalten. Für diese Arbeiten empfehle ich die Katzenzunge.
Schatten im Bereich des Daches fertig malen und Fenster ausschmücken
Wenn alles gut getrocknet ist arbeiten wir weiter. Wir beginnen mit den Büschen an der rechten Seite des Hauses. Im Bereich der Fenster malt Ihr eine weiße Lasur mit dem Schlepper in senkrechten Strichen um Gardienen anzudeuten. Die Säule erhält eine Steinoptik, indem Ihr mit der langen Seite des Schleppers etwas Umbra gebrannt auftupft. So entstehen kleine, ungleichmäßige Striche, die die Riemchen imitieren. Nun malen wir die großen Schatten des Hauses fertig. Ich habe dazu einen 4mm Flachpinsel genutzt und Schwarz immer wieder mit VIEL Wasser gleichmäßig auf den entsprechenden Stellen der Leinwand verteilt.
Licht und Schattenwurf am Haus verstärken, Tischgruppe auf Terasse mit Stühlen andeuten
Malt bei diesem Bildformat auch kleinere Details wie die Stühle und den Tisch auf der Veranda. Da diese im Schatten stehen, solltet Ihr hierbei die Farbe nicht pur auftragen, sondern erneut nur mit Lasuren arbeiten. Dadurch erscheinen diese Gegenstände später nur angedeutet auf dem Bild und erschließen sich dem Betrachter nur bei näherer Betrachtung. Die Fensterrahmen erhalten auf ihrer Lichtseite noch etwas weiß und sehen dadurch plastischer aus.
Trockensteinmauer malen
Die Veranda des Hauses ist von mehreren Feldsteinmauern umgeben. Diese malen wir aufgrund der geringen Größe der Details durchweg mit dem Schlepper. Malt dazu die Steine in unterschiedlichen Helligkeiten mit Weiß und GANZ WENIG Schwarz vor um diese dann mit weiteren Details und Kontrasten zu verfeinern. Dabei hintereinander weg arbeiten, damit diese zwischendurch nicht antrocknen. Ihr könnt hierbei auch mit etwas Grün arbeiten um Algenbewuchs anzudeuten.
Die Pergola wird nun gemalt
Sind die Steinmauern fertig gemalt, malen wir nun mit dem Schlepper und einem dunklen Braunton die Pergola und ergänzen an der Lichtseite mit etwas Weiß. Die rechte Seite der Terrasse erhält noch ein Rankgerüst aus einer weißlich-braunen Lasur.
Die Pergola erblüht 😉
Für den Bewuchs der Pergola und des Rankgerüstes nutzen wir helle Grüntöne, da sich alles im gleißenden Sonnenlicht befindet. Tupft erst mit der Katzenzunge die verschiedenen Grüntöne auf, um anschließend mit der Spitze unseres Schleppers einige Highlights zu setzen. Das gleiche macht Ihr dann bei den Blüten.
Das Blumenbeet vor dem Haus malen
Im Bereich der Blumenbeete vor dem Haus tupft Ihr Euch nun mittels der Katzenzunge erst etwas Buschwerk, in welches Ihr dann mit dem Schlepper lauter Blüten hinein malt. Bei den Steinmauern habe ich noch ein paar Polsterstauden eingemalt.
Die Wiese im Vordergrund genauer vormalen
Nun widmen wir uns dem Vordergrund und malen die Wiese mit all ihren Schatten und Lichtzonen. Für die Lichtbereiche habe ich das Hellgrün mit viel Gelb ergänzt, in den schattigen Bereichen wenig Schwarz ergänzt. Ich empfehle die Wiese erst mit Strichen vorzumalen, wie rechterseits noch zu sehen und dann die gesamte Fläche mit der Katzenzunge zu tupfen. Dadurch gibt es fließendere Übergänge, wie links zu sehen ist. Rechts habe ich einen Brunnen vorgemalt.
Bäume im Vordergrund malen
Als nächstes malen wir die Kirschbäume im Vordergrund. Da die Ringe dieser Bäume eher grau als braun ist, habe ich mir auch eine entsprechende Farbe angemischt. Die Stämme male ich mit einem kleinen 4mm Flachpinsel, die Zweige mit dem Schlepper und ergänze an der Lichtseite mit ETWAS Weiß. Am Fuß der Baumstämme ziehe ich etwas Grün der Wiese als Grashalme hoch. Die Blätter malen wir nun mit einem feinen spitzen Pinsel, indem wir, mit dunkel beginnend, verschiedene Grüntöne auf die Zweige tupfen. Je heller die Farbe wird, umso weniger Blätter werden damit gemalt. Sind die Bäume fertig malen wir noch den Brunnen rechts im Bild fertig und umgeben diesen mit einigen Büschen um ih etwas zu verstecken, damit er nicht allzu dominant wirkt.
Die Fahrspuren des Weges fertig malen
In einem der letzten Malschritte malen wir nun den Weg mit seinen Fahrspuren fertig. Dazu tupft Ihr ähnlich wie bei der gesamten Wiese zuvor, tupft jedoch auf der Lichtkante mehr Gelb hinein und auf der Schattenseite ETWAS Schwarz. Dadurch entsteht diese plastische, tief eingedrückte Wirkung der Fahrspuren. an einigen Stellen ergänze ich noch einige Details wie einzelne Blüten und Unkräuter.
Das Bild komplettieren
Das Bild ist eigentlich schon fertig, aber die Details sind das, wovon es lebendig wird. Daher tupfen wir nun noch mit dem Schlepper einige Gänseblümchen auf die Wiese. Rechts des Garagentores habe ich noch einen größeren Blumentopf gemalt und in der rechten vorderen Ecke einen Busch ergänzt, in welchem ich mein Signet recht unauffällig unterbringen konnte.
Wie Ihre seht, ist der Bildaufbau bei größeren Maluntergründen eigentlich auch der gleiche, also immer von hinten nach vorn.
Ich hoffe, Ihr konntet etwas aus dem Kurs mitnehmen und würde mich freuen, wenn Ihr Spaß dabei hattet. Solltet Ihr Fragen haben, gebt mir Bescheid, ich werde den Text gern weiter ergänzen. Über Eure Empfehlungen oder Nennungen in sozialen Netzwerken würde ich mich freuen. 🙂
Mein heutiges Motiv zeigt einen sommerlichen Feldweg entlang eines Sonnenblumenfeldes. So soll es aussehen. Wir benutzen eine Leinwand 30x40cm und wie immer Acrylfarben.
Nun möchte ich Euch hier online Schritt für Schritt zeigen, wie Ihr dieses Bild mit Acrylfarben malen könnt. Es ist nicht schwer. Probiert es aus! Über Euer Feedback freue ich mich.
Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.
Vor dem eigentlichen Malen mit Acrylfarben sollte man das Motiv noch einmal vorsichtig mit Bleistift auf die Leinwand skizzieren.
Zu Beginn des Bildes skizzieren wir wieder grob mit Bleistift die Hauptelemente des Bildes. Dabei nicht zu sehr ins Detail gehen. Wir wollen hiermit nur erreichen, dass wir den Bildaufbau und die Anordnung der Elemente nochmals direkt auf dem Maluntergrund prüfen und später die Proportionen optimal dargestellt sind. Den Bleistift nicht zu kräftig aufdrücken, damit man später beim Himmel, welcher nur wenig Farbschichten erhält keine Bleistiftstriche durch sieht.
Wolken malen ganz einfach. Nicht mit Pinsel, sondern gleich mit den Fingern.
Als nächstes mit dem großen Flachpinsel im Bereich des Himmels ordentlich die Leinwand anfeuchten. Das Wasser soll nicht runter laufen, aber sie darf schon glänzen. Anschließend SOFORT mit VIEL Weiß und dem großen Flachpinsel die feuchte Fläche des späteren Himmels grundieren um anschließend mit nur WENIG Blau am gleichen Flachpinsel von der Oberkante des Bildes beginnend in gleichmäßigen, vorwiegend waagerechten Pinselstrichen das Blau in den weißen Untergrund einzuarbeiten. Im unteren Bereich des Himmels kann ruhig etwas Weiß stehen bleiben, oder man arbeitet direkt mit den Fingern zusätzliches Weiß in den Himmel ein.
Es soll ein Sommerhimmel werden. Er sollte daher nur wenige Schönwetterwolken aufweisen, welche wir direkt mit etwas Weiß am Zeigefinger auf die Leinwand bringen und dort verreiben. Wenn die Farbe eine leicht cremige Konsistenz aufweist, lassen sich die Wolken auch optimal mit dem Untergrund des Himmels verreiben um scharfe Kanten zu vermeiden.
Malt man den Horizont braucht man nicht auf allzu viele Details achten.
Für den nächsten Schritt lässt man den Himmel am besten etwas Zeit zum trocknen. Danach beginnen wir mit der Katzenzunge die Büsche am Horizont zu tupfen. Hierfür nehmen wir ein Grün und mischen dieses mit etwa der gleichen Menge Umbra gebrannt zu einem dunklen Grünton. Diesen tupfen wir dann entlang der Horizontlinie. Hierbei kommt es nicht unbedingt auf Details an. Wir schaffen uns damit lediglich den Untergrund für die Ausarbeitung der späteren Büsche. Haben wir das erledigt, verstreichen wir die noch feuchte Farbe dieser Büsche unterhalb mit einem Flachpinsel nach unten und schaffen damit die ersten Konturen der Landschaft. Im hinteren Bereich soll ein kleiner Hügel mit geldlichem Getreidefeld sein, weshalb wir auf dieser Seite noch einmal zusätzlich ETWAS Gelb in diese Fläche einarbeiten.
Grundiert man die Leinwand zusätzlich schließen sich die Poren und man erhält eine glattere Oberfläche auch welcher sich die letzte Farbschicht auch besser einarbeiten läßt.
Mit dem restlichen Grün der Büsche grundieren wir nun die Landschaft des Vordergrundes während der Hintergrund nun etwas Zeit hat zu trocknen. Wenn die Farbe nicht reicht, weitere anmischen. Diese kann durchaus auch heller sein. Für den Weg nutzen wir als Grundierung Weiß mit ETWAS Umbra gebrannt.
Der Hintergrund benötigt nicht viele Details. Bei manchen Motiven reicht sogar der Farbauftrag mittels Lasur.
Im nächsten Schritt arbeiten wir die Details der Büsche und Baumgruppen im Hintergrund. Denkt daran, dass sich dieser Bereich recht weit vom Auge des Betrachters entfernt befindet und daher nicht ganz si sehr detailiert dargestellt werden muss. Nehmt dafür nochmals verschieden helle Grüntöne und tupft Euch den Horizont sowie die noch erforderlichen Hecken in der Bildmitte. Wenn diese etwas angetrocknet sind, Grün mit ETWAS Gelb anmischen um einige Highlights in den Büschen zu setzten. Dabei sollten wir darauf achten bereits einige Schatten mit einzuarbeiten. Das restliche Grün streicht Ihr einfach im Vordergrund mit auf die Grünflächen links und rechts des Weges.
Mit der Licht-/Schattengrundierung fällt es später leichter die Lichtpunkte gezielt zu malen.
Nun legen wir mithilfe verschieden heller Grüntöne die Licht- & Schattenbereiche der Bildmitte und des Vordergrundes fest. Auch hierbei sind noch keine Details heraus zu arbeiten. Die Farbe kann einfach mit einem mittelgroßen Flachpinsel oder der Katzenzunge waagerecht aufgetragen werden. Dabei kann die „Kante“ zum Weg ruhig etwas ausgefranst gemalt werden.
Zweige malt man mit dem feinen Schlepperpinsel
Nun ein dunkles Graubraun anmischen und mit dem Schlepper den Stamm und Äste eines ersten Baumes in der Bildmitte malen, bevor wir uns mit einem kleinen Rundpinsel dem Sonnenblumenfeld widmen.
Sonnenblumen malen sich einfach mit Acrylfarben.
Mischt Euch dazu aus Gelb und Umbra gebrannt unterschiedliche Gelbtöne an. Tupft diese nun über den gesamten Bereich des Sonnenblumenfeldes, wobei wir mit dem dunkelsten Gelb beginnen und nach uns nach immer weniger, aber hellere Punkte setzen. Füllt auch nicht die gesamte Fläche aus. Lasst noch etwas dunkles Grün übrig. Wenn die gelben Punkte leicht angetrocknet sind mit dem Schlepper und der gleichen Farbe im vordersten Bereich einzelne Blütenblätter um die Punkte setzen und den Bereich dazwischen dann etwas dunkler ausmalen. Nun seht Ihr, dass wir nun tatsächlich „echte“ Sonnenblumen gemalt haben. Glückwunsch. 😉 An der Kante des Sonnenblumenfeldes zum Weg noch mit einem mittelgroßen Flachpinsel etwas helles Grün von unten nach oben ziehen, damit der Eindruck von Blumenstengeln entsteht. An den vordersten Blumenstengeln und an einigen Stellen ohne Blüten auf dem Feld dann noch mit dem Schlepper einige Blätter in Grün andeuten.
Nun tupfen wir den Wegrand
Nun tupfen wir den Feldrain zwischen Weg und Sonnenblumen in unterschiedlichen Grüntönen, wobei wir auch hierbei wieder erst dunkel beginnen und dann mit immer weniger Tupfen immer heller werden.
Grün bewachsen und trotzdem ausgefahren soll er aussehen – so malen wir diesen Feldweg mit Acrylfarben
Im Anschluss daran tupfen wir in ähnlicher Art und Weise noch den anderen Wegrand sowie die Mitte des Weges. Im Bereich des Weges verwischen wir dann noch das Grün etwas zu den Fahrspuren hin, so dass der Eindruck eines vom Gras überwucherten Feldweges entsteht. Die Wiese auf der linken Seite tupfen wir dann ebenfalls vorsichtitg durch, damit diese dann aussieht, als ob dort richtige Grasbüschel wachsen.
Jetzt malen wir den großen Baum im Vordergrund
Wir mischen uns nun wieder dunkles Graubraun an, wie wir es zuvor bereits für den einzelnen Baum hergestellt hatte und malen damit Stamm und Äste des großen Baumes im Vordergrund. Für den Stamm und die dicken Äste nehmt Ihr dieses Mal am besten einen kleinen Flachpinsel. Wenn es an die dünneren Zweige geht, würde ich erneut den Schlepper empfehlen. Um die Fläche ein wenig weiter zu füllen, habe ich mich dazu entschieden, rechts und links des großen Baumes noch ein paar dürre Büsche zu malen und habe deren Äste ebenfalls mit dem Schlepper und der gleichen Farbe gemalt.
Das Holz des Geländers soll richtig verwittert und bemost aussehen – daher sollten wir hier mit verschiedenen Farben malen und auch ein paar dicke Risse einzeichnen
Die Wiese auf der linken Seite erscheint ohne weitere Inventar zu leer aus, da die rechte Bildhäfte sehr gefüllt ist. Daher malen wir im vorderen Bereich noch einen alten Bohlenzaun. Für den Untergrund nehmt Ihr nochmals das dunkle Graubraun der Bäume und Büsche und baut darauf weitere Schichten aus EIN WENIG Weiß um die Konturen hervorzuheben und etwas Braun und Gelbgrün um verwittertes Holz vorzutäuschen. Letzten Endes zeichne ich mit der Spitze des Schlepperpinsels und etwas Schwarz noch dicke Risse im Holz ein.
Bäume malen – um die Blätter zu tupfen darf die Acrylfarbe nicht zu sehr verdünnt sein.
Aus Grün und Umbra gebrannt mischen wir nun einen Grünton als Unterlage des Blattwerks von Bäumen und Büschen des Bildes. Tupft diese Farbe mit dem Objekt entsprechend großen Rundpinseln direkt auf die zuvor gemalten Äste der Bäume und Büsche. Tragt die Farbe büschelartig, aber nicht zu feucht auf! Probiert den jeweiligen Pinsel vor dem Gebrauch auf der Leinwand erst mit einigen Tupfen auf Eurer Palette aus. Ergeben sich große nasse Punkte, dann sind Farbe oder Pinsel zu nass. In diesem Falle tupft noch etwas auf der Palette weiter, bevor Ihr damit auf die Leinwand geht. Wenn diese Farbe trocken ist mit der Vorderkante eines kleinen Flachpinsels unterschiedlich dunkle Grüntöne auf die zuvor getupften Blattflächen des großen Baumes tupfen. Achtet darauf, dass dies die Blätter des Baumes werden und es dunkle und vom Sonnenlicht beschienene Bereiche geht. Das Grün für die helleren Bereiche mischt Ihr mit viel Gelb an. Mit dieser Farbe gebt Ihr danach noch dem weiter entfernten Baum und den Büschen im Vordergrund ein paar helle Highlights.
Lange Schatten für den Eindruck eines späten Sommernachmittags malen wir mit einer Lasur aus Acrylfarbe
Mit einem mittleren Flachpinsel tragt Ihr nun vorsichtig eine Lasur aus VIEL Wasser und nur WENIG Schwarz für den Schatten der Bäume auf. Dabei den Pinsel sehr flach halten und völlig ohne Druck arbeiten. Macht dies ebenfalls an der Unterkante des Feldrains zum Weg und lasst diesen Schatten durch leichtes Verreiben etwas nach links hin auslaufen.
Zum Schluss noch einige Details wie kleine Blumen oder Gräser malen und das Bild signieren um Euer Werk abzuschließen.
Nun ist das Bild eigentlich fertig und Ihr könnt euch überlegen hier und da noch einige wenige Details einzuarbeiten. Ich habe mich entschieden einige wenige Blüten und Dolden von Blumen einzuarbeiten. Damit wird das Bild für den genaueren Betrachter interessanter. Zum Abschluss solltet Ihr Euer Signum nicht vergessen. Ich nehme hierfür meist den Schlepper und arbeite mit VIEL Farbe. Man kann das Signum aber auch mit einer Nadel in die Farbe ritzen, was jedoch sehr scharfe, auffällige Konturen erzeugt.
Ich hoffe, Ihr seid mit Eurem Ergebnis zufrieden. Ihr habt Euch redlich Mühe gegeben, wenn Ihr bis hierher gekommen seid. Ich würde mich freuen, wenn Ihr das nächste Bild auch wieder mit malt.
So soll´s aussehen unser heutiges Motiv im Malskurs – Acryfarbe auf Sperrholz (ca. 40x60cm) und abschließend mit Klarlack überzogen.
Das heutige Motiv zeigt einen halbschattigen Waldweg im Sommer. Der große Baum wirft seinen Schatten auf den Weg und das Gras im Vordergrund, lässt ganz vorn jedoch auch noch etwas Platz für einige Sonnenstrahlen. Die Felder im Hintergrund wirken sehr plastisch und werden von der Sommersonne hell beleuchtet, so dass die Farben regelrecht leuchten. Der große Felsbrocken vorn bildet neben den Feldern im Hintergrund einen zweiten Blickpunkt des Bildes.
Leider hatte ich zum Zeitpunkt dieses Bildes noch nicht den kompletten Malprozess in Bildern festgehalten. Trotzdem denke ich, dass man anhand der gezeigten Schritte verstehen wird, wie es zu diesem Bild gekommen ist. Bei auftretenden Fragen bitte ich um einen Kommentar. Ich werde dann alle unklaren Punkte noch erläutern.
Nun möchte ich Euch hier online Schritt für Schritt zeigen, wie Ihr dieses Bild mit Acrylfarben malen könnt. Es ist nicht schwer. Probiert es aus! Über Euer Feedback freue ich mich.
Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.
Nachdem ich die Sperrholzplatte zweimalig grundiert hatte, habe ich die Hauptpunkte des Bildes grob mit Bleistift auf den Malgrund skizziert. Eigentlich sollte der Weg ein Bächlein mit hölzerner Uferbefestigung werden. Da der Bildhintergrund mit den Feldern jedoch tiefer gelegen wirkte und mir diese Komposition gut gefiel, habe ich mich kurzerhand anders entschieden und aus dem Bach einen Weg „gemacht“. Den Bach werde ich dann zu einem späteren Zeitpunkt mit etwas abgewandelter Bildkomposition nachholen.
Wie bei jedem Bild in der Acrylmaltechnik begann ich auch bei diesem Bild mit den weiter entfernten Bildelementen, denn Ihr solltet Euch stets merken, dass man
immer von hinten nach vorne malt.
Wenn man weiter vorn gelegene Bildelemente auf den fertigen Hintergrund mal, ist dies wesentlich leichter, als wenn man nachträglich z.B. den Himmel zwischen die Blätter der fertigen Bäumen malen möchte.
Der Himmel entstand bei diesem Bild indem ich den Malgrund wie immer erst ordentlich anfeuchtete und dann mit VIEL Weiß nochmals in diesem Bereich grundierte. In das noch feuchte Weiß habe ich dann mit dem großen Flachpinsel ETWAS Blau eingearbeitet. Dabei sollte man stets darauf achten, dass der Himmel nach oben hin etwas dunkler wird. Dies verleiht dem Motiv mehr Tiefe und bildet später einen schöneren Kontrast zum Horizont. Ohne dass das Blau getrocknet ist trägt man nun mit einer Katzenzunge in Wellenform VIEL Weiß auf die Stellen an denen die Wolken platziert werden sollen. Dabei sollte man die obere Wolkenkante damit bereits festlegen. Nun verreibt man mit dem Zeigefinger die weiße Farbe auf dem Himmel. Man kann GANZ WENIG Schwarz (eher ein Grau) einarbeiten um etwas mehr Struktur in die Wolken zu bekommen. Nach unten hin verreibt man nun die Wolke in das Blau, so dass diese nach unten hin in den Himmel übergeht.
Wenn der Himmel fertig ist, beginnt man gleich die Strukturen der Landschaft vorzumalen. Dazu nimmt man am besten gleich die kräfteigen Farbtöne, welche für die Fertigstellung auch vorgesehen sind. Versucht hierbei gleich die Licht- und Schattenwirkung herauszuarbeiten. Das erleichtert später die weitere Gestaltung. Da der Hintergrund mit den Feldern relativ weit vom Betrachter entfernt ist, wird es hier größtenteils bei dieser Ausarbeitung bleiben. Rechterseits an dem Hügel im Hintergrund sieht man hierbei noch einige helle Bildpunkte. Hier war die Farbe bereits zu stark angetrocknet als ich nochmals mit einem feuchten Pinsel darüber ging. So etwas sollte man vermeiden, tut an dieser Stelle des Bildes aber nichts, da hier ohnehin noch eine blasse Lasur darüber kommt.
Bevor es nun weiter geht muss alles erst einmal trocknen.
Danach nehmen wir ETWAS Weiß mit dem großen Flachpinsel auf und verteilen dies mit ETWAS Wasser auf dem gesamten Hintergrund. Verstreicht diese Lasur völlig homogen auf diesen Bildbereichen. Sie bewirkt, dass der Hintergrund etwas diesig wirkt.
Im nächsten Schritt ein bis zwei Tropfen Wasser auf die Palette geben und eine Lasur aus Grün mit Braun herstellen. Dazu an einer Ecke noch ein KLEIN WENIG Schwarz hinzugeben. Nun mit der Katzenzunge vorsichtig den Feldrain vor dem Hügel tupfen und wenn dies angetrocknet ist mit der Lasur ohne Schwarz an einigen Stellen nochmals drüber tupfen. Hier arbeitet man mit einer Lasur und nicht mit Farbe, da dieser Bereich weit weg vom Betrachter ist. Mit Farbe statt der Lasur wären zu viele Details erkennbar, so dass die Tiefe des Bildes verloren gehen würde. In der gleichen Art und Weise können noch einige wenige Büsche auf den Feldern und Wiesen eingearbeitet werden. Die Schatten vom Feldrain erzeugt man am besten mit einer Lasur aus GANZ Wenig Schwarz, welche man von den Büchen ausgehend vom Licht wegstreicht.
Als nächstes bearbeitet man mit einem lockeren, mittelgroßen Rundpinsel die beiden Seiten des Weges. Dazu ein helles Grün mit Weiß anmischen und die helleren Bildteile damit austupfen. Das helle Grün muss nicht unbedingt komplett durchgemischt sein. Dann ist die Wiese farblich nicht ganz so homogen und zeigt etwas Struktur. Als nächstes den gleichen Arbeitsgang mit etwas bräunlich abgetöntem Grün für die schattigen Bereiche durchführen. Die helleren Highlights setzen wir dann erst ganz zum Schluss.
Der Weg entsteht durch unterschiedliche Brauntöne, welche wir mit der Katzenzunge direkt auf dem Malgrund anmischen können. Dazu den Weg mit einer dicken Schicht Braun versehen und dann wenig Schwarz in den schattigen Bereichen einarbeiten. Dazu die Farben durch waagerechtes Verstreichen ineinander mischen. Das gleiche in den lichtdurchfluteten Bereichen. Dort allerdings statt des Schwarz mit Gelb und Weiß arbeiten. Die Wagenspuren entstehen, wenn man mit etwas hellerem Braun nun senkrechte Striche in die noch feuchte Farbe des Weges zieht und diese dann vorsichtig und mit wenig Druck mittels des großen Flachpinsels waagerecht verstreicht. An einigen Stellen des Weges nun noch etwas Grün einarbeiten und der Weg an sich ist fertig. An den Randbereichen ruhig etwas ins Grün tupfen, so dass sich die Farben dort leicht vermischen.
Wenn die Grasflächen und der Weg fertig sind können wir mit den Bäumen beginnen. Dazu ein sehr dunkles Braun anmischen und mit einem kleinen Flachpinsel die Konturen der Stämme und Äste der beiden großen Bäume zeichnen. Danach ausmalen und im Anschluss daran das Braun mit ETWAS Weiß aufhellen um daraus eine Lasur anzufertigen, mit welcher wir die Oberflächen der Baumringe herausarbeiten können. Nun sieht man an welcher Stelle beispielsweise ein Ast aus dem Stamm wächst. Da der hintere Baum etwas mehr im Licht steht, dessen Stamm etwas heller gestalten.
Mit dem gleichen Braunton wie für die Stämme werden nun mittels des Schlepperpinsels die feinen Zweige der Büsche gezogen. Dazu VIEL Farbe aufnehmen und dann vorsichtig die Zweige zeichnen. Reicht die Farbe auf dem Pinsel nicht mehr, neue Farbe aufnehmen.
Den Schlepperpinsel reinigen und den dunklen Grünton von der schattigen Wiese aufnehmen um die wenigen Grasbüschel im hinteren Bereich des Weges zu malen. Dabei so verfahren wie bei den Zweigen der Büsche. Ganz vorn links im Bild entstehen in der gleichen Arbeitsweise die dicken Grashalme. Hierzu jedoch unterschiedliche Grüntöne nacheinander auftragen, dabei mit dem dunkelsten beginnen. Mit hellem Grün nun noch die Stengel und Blätter der beiden Blumen vorn rechts ziehen und mit der Spitze des Schleppers vorsichtig blaue Punkte als Blüten setzen.
Dann mischen wir uns ein dunkles Grün mit viel Braun (ca. 50/50) an. Auch hier müssen die Farben nicht zu hundert Prozent vermischt sein! Mit einem großen lockeren Rundpinsel nun mehrfach in die Farbe tupfen und mehrfach neben der Farbe auf der Palette tupfen damit die Farbe zwischen den Borsten nicht zu flüssig ist. Dann mit diesem Pinsel die Blätter an den Bäumen und Büschen tupfen. Dazu mehrfach neu Farbe aufnehmen und „trocken tupfen“.
Das Grün teilweise mit Weiß und Gelb heller anmischen und nun, da die Wiesenbereiche getrocknet sind einige wenige Highlights auf die Wiese und die Büsche tupfen. Im Schatten kann man zuvor durchaus mit einer bräunlichen Lasur dazwischen tupfen.
Damit ist das Bild eigentlich fast fertig. Aber irgendwie hat es mir nicht gefallen weshalb ich es nochmals etwas überarbeitet habe.
Mich hat die ganze Zeit gestört, dass die Blätter des großen Baumes im Vordergrund so zerrupft aussahen. Daher habe ich mich entschieden, aufgrund der Nähe zum Betrachter der Blätter deutlicher sichtbar zu gestalten. Dies habe ich mit der Kante eines kleinen Flachpinsels realisiert. Dazu unterschiedlich helle und dunkle Grüntöne ungleichmäßig ansetzen.
Außerdem habe ich neben den Feldern als Hauptmotiv der linken vorderen Ecke mit dem Felsbrocken noch einen zweiten Eyecatcher gegeben. Die grobe Form zuerst mit dunklem Schwarzbraun malen und dann immer mehr Weiß einarbeiten bis eine felsige Struktur entstanden ist. Danach noch einige der dicken Grashalme vor dem Findling hochziehen und das Bild ist nun wirklich fertig.
Um es zu schützen habe ich es einen Tag später mit Klarlack auf Wasserbasis versehen. Dadurch leuchten die Farben nun noch intensiver.
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