Kategorie: Praxistipps

Was braucht man zur Acrylmalerei und welche Techniken können angewandt werden.

  • Der Colmberg bei Oschatz im Winter: Kostenloser Malkurs für Acrylfarben

    Der Colmberg bei Oschatz im Winter: Kostenloser Malkurs für Acrylfarben

    Ich freue mich, dass Du heute wieder bei mir bist und ich Dir zeigen darf, wie dieses Bild aus Acrylfarben auf Malkarton bei mir entstanden ist.

    Ganz zu Beginn wieder alle Dinge, die Du für diesen Malkurs brauchst. Zuerst einmal die eigentlichen Mal Utensilien:

    • etwa 1-1,5 Stunden Freizeit solltest Du Dir einplanen
    • ein Malkarton in den Abmessungen 18x24cm
    • verschiedene Pinsel (1 großer Flachpinsel – ca. 2,5cm breit, 6er Flachpinsel – ca. 1cm breit, 4er Flachpinsel – ca. 0,5cm breit, 7er Rundpinsel – ca. 8mm breit, 1 Schlepperpinsel)
    • Acrylfarben (Weiß, Schwarz, Umbra gebrannt, Creme, Kadmiumgelb, Gelbgrün)
    • 1 große Nadel
    • 1 Bleistift
    • 1-2 Gläser Wasser
    • einige Blatt Küchenpapier
    • eine Unterlage, z.B. eine alte Zeitung

    Wenn Du vielleicht noch nie, oder schon länger nicht mehr mit Hilfe meiner Malkurse gemalt hast, dann lies Dir vor Beginn des eigentlichen Malens erst einmal die allgemeinen Malregeln durch. Darin möchte ich Dich auf einige grundlegende Dinge hinweisen. Keine Angst, das ist kein ellenlanger Text. Das geht ganz schnell. 😉

    Nun lass uns aber damit beginnen dieses düstere, stimmungsvolle Bild zu malen.

    Du beginnst das malen mit Acrylfarben mit einer Skizze und überträgst diese Proportionen auf Deinen Malgrund,
    Du beginnst das malen mit Acrylfarben mit einer Skizze und überträgst diese Proportionen auf Deinen Malgrund,

    Als ich vor einiger Zeit mit dem Auto unterwegs war, sah ich in etwa dieses Motiv beim vorbei fahren. Mir ging es nicht mehr aus dem Kopf und so habe ich mir mit Fineliner und Papier bewaffnet daran gemacht eine Skizze davon anzufertigen. Das solltest Du auch so machen. Es dauert nicht lang, aber hilft Dir dabei die Proportionen des Bildes besser abzuschätzen. Auf meiner Skizze hatte ich mir dann später noch mit Bleistift weitere Merkmale ergänzt, so z.B. die Gestaltung der weißen Fläche und die Lichtquelle markiert.

    Die groben Formen der Landschaft, also die Umrisse der Berge, Baumreihe, Weg etc. überträgst Du dann in schnellen Bleistiftstrichen auf Deinen Malgrund. Die Linien sollten recht zart bleiben, damit sie später nicht mehr durch Deine Acrylfarbe durchschimmern. Drück also mit dem Bleistift nicht zu stark auf.

    Nach der Grundierung des Himmels in Weiß, etwas Schwarz einarbeiten
    Nach der Grundierung des Himmels in Weiß, etwas Schwarz einarbeiten

    Nach der Skizzierung nimmst Du Dir den 2,5cm Flachpinsel und feuchtest damit den Hintergrund des Himmels an. Nur ganz wenig! Die Fläche darf maximal etwas seidenmatt glänzen. Danach Weiß aufnehmen und wie Du hier auf dem Foto schon siehst die Fläche des Himmels in schnellen Pinselbewegungen gleichmäßig in Weiß füllen. Anschließend eine ganz kleine Ecke Schwarz mit dem Pinsel aufnehmen und nur solch kleine Punkte auftragen. Dann mit der anderen Seite des Pinsels ungleichmäßig verstreichen, so dass eine Wolkenformation entsteht.. Auf der linken Seite des Bildes hatte ich eine hellere Stelle vorgesehen, in welche ich zuerst Creme eingerieben und dann mit weiß punktuell noch etwas aufgehellt hatte.

    Nach dem Himmel mit wässrig angemischter Lasur aus Umbra gebrannt, Schwarz und etwas Weiß den Berg im Hintergrund grundieren.
    Nach dem Himmel mit wässrig angemischter Lasur aus Umbra gebrannt, Schwarz und etwas Weiß den Berg im Hintergrund grundieren.

    Mit dem 6er Flachpinsel trägst Du nun eine Art Lasur als Grundierung für den Berg auf. Diese besteht aus vorwiegend Wasser und den Farben Umbra gebrannt, etwas Schwarz und etwas Weiß. Am besten macht es sich, wenn Du erst die Farben etwas grob aufbringst und dann den Pinsel anfeuchtest um die Farben besser verreiben zu können. Dann trocknet das Ganze auch schneller als wenn Du die Lasur auf Deiner Palette mischst. Außerdem hat es den Vorteil, dass keine ganz homogene Farbe entsteht.

    Die Bergspitze mit kleinem Flachpinsel gestalten.
    Die Bergspitze mit kleinem Flachpinsel gestalten.

    Gib Dir nun Kadmiumgelb mit auf Deine Palette und mische etwas Schwarz unter. Du erhälst ein dunkles Olivgrün. Dieses tupfst Du mit dem kleinen Flachpinsel breit auf den Berg…

    Der Schlepper ist perfekt geeignet für die beiden Türmchen
    Der Schlepper ist perfekt geeignet für die beiden Türmchen

    … um als Nächstes mit dem Schlepper und etwas Schwarz die beiden Türmchen auf der Bergspitze zu malen.

    Nun noch mit Weiß Schnee andeuten
    Nun noch mit Weiß Schnee andeuten

    Nimm nun erneut den kleinen Flachpinsel und tupfe nochmals etwas Weiß in den Berg. Das sollte keinesfalls ganz gleichmäßig erfolgen. Gestalte den schneebedeckten Wald ganz wie Du willst. Du solltest dabei nicht zu viel tupfen, sonst verteilst Du die Acrylfarbe zu sehr und es wird alles nur noch grau aussehen.

    Als nächster Schritt weiteres Ausmalen des unteren Berges
    Als nächster Schritt weiteres Ausmalen des unteren Berges

    Der mittlere Flachpinsel leistet Dir gute Hilfe um den restlichen Berg nun dunkler zu grundieren. Verstreiche die Farbe nun erstmal in an die Bergform angepassten Pinselstrichen. Nutze hierbei das angemischte olivgrün und ergänze hin und wieder mit etwas Umbra gebrannt und ggf. ganz wenig Schwarz.

    Reibe den Pinsel danach trocken auf etwas Küchenpapier aus. Er muss nicht ganz sauber sein, aber er sollte auch nicht mehr zu viel dunkle Farbe zwischen seinen Borsten tragen.

    Die schneebedeckte Lichtung vor dem Berg wird gemalt
    Die schneebedeckte Lichtung vor dem Berg wird gemalt

    Nun mit dem gleiche Pinsel ordentlich Weiß aufnehmen und direkt unterhalb des Berges auftragen. Du wirst sehen, die Reste dunkler Farbe werden die weiße Fläche natürlicher darstellen, als wenn Du einen sauberen Pinsel genutzt hättest. Mache hier nicht zu viele Pinselstriche, da Du die wenigen dunklen Akzente sonst zu sehr vermischst und sie dadurch nicht mehr so auffallen. Wie Du siehst, habe ich den Pinsel hier auch mehrfach von unten schräg nach oben in den Berg gezogen. Dadurch sind so weiße Ecken in dem Dunkel des Berges entstanden, was die Landschaft natürlicher wirken lässt. Du siehst auf diesem Foto auch, dass ich erneut nur die derzeit wichtigen Bereich ausmale und die Bleistiftstriche vom Beginn im Vordergrund och immer sichtbar sind.

    Mit einer Nadel Stämme und Äste ritzen
    Mit einer Nadel Stämme und Äste ritzen

    Mit Einer Nadel, oder einem anderen spitzen Gegenstand, ritzt Du nun in den Berg einige Kratzer als Äste und Baumstämme ein. Mach das nicht zu gleichmäßig, bilde eher einige Grüppchen, dann sieht es natürlicher aus.

    Der Vordergrund erhält seine erste Farbschicht Weiß, teilweise schon etwas in Grau schattiert
    Der Vordergrund erhält seine erste Farbschicht Weiß, teilweise schon etwas in Grau schattiert

    Als nächstes grundierst Du mit dem mittleren Flachpinsel und Weiß den Vordergrund ein erstes Mal. Dabei muss der Pinsel nicht gereinigt sein. In diesem Zusammenhang, kannst Du den hinteren Bereich nun nochmals mit einigen helleren Highlights verfeinern. Den Bereich ganz rechts, wo Du später noch das Gestrüpp malen wirst, solltest Du NICHT weiß grundieren.

    Die Berglandschaft weiter verfeinern
    Die Berglandschaft weiter verfeinern

    Schau mal! Wenn Du mutig genug bist, dann kannst Du mit etwas Weiß und schnellen aber sachten Pinselbewegungen dem Berghang noch einige Konturen geben. Das wirkt natürlicher und belebt Dein Bild.

    Einige Farbtupfer dürfen nicht fehlen
    Einige Farbtupfer dürfen nicht fehlen

    Nun nimmst Du Dir den Rundpinsel und tupft eine dünne Lasur aus Kadmiumgelb, Hellgrün und Umbra gebrannt an einigen WENIGEN Stellen auf den Berghang. Besonders in diesem jahr ist mir aufgefallen, dass einige Büsche bereits austreiben, obwohl es immer mal wieder kalt wurde und sogar Schnee fiel. Das möchte ich hier auch auf meinem Bild sehen. Wenn Du das auch machen möchtest, dann mische die Farben keinesfalls komplett durch, sondern nur ein wenig, so dass bei Deinen Tupfern durchaus auch einzelne Farben Deiner Mischung mehr und andere weniger zu sehen sind.

    Die Baumreihe in der Bildmitte wächst
    Die Baumreihe in der Bildmitte wächst

    Nun brauchst Du Deinen Schlepperpinsel und eine wirklich wässrige Lasur aus Schwarz mit etwas Umbra gebrannt. In schnelle Pinselstrichen, eher nur mit der Pinselspitze, zeichnest Du nun die Stämme der Baumreihe in der Bildmitte ein. Verteile diese nicht zu gleichmäßig, mach hier auch eher einige Gruppen und male stets von unten nach oben.

    Das Gebüsch vorn rechts ist schnell gemalt
    Das Gebüsch vorn rechts ist schnell gemalt

    Hierzu einfach eine Lasur aus den Dir bereits bekannten Zutaten Wasser, Umbra gebrannt und Schwarz anmachen und diese in einem ersten Schritt eher als großen Fleck zur Grundierung der Büsche aufmalen. Das kannst Du mit dem mittelgroßen Flachpinsel machen. Danach mit dem Schlepper die schwarze Lasur der Baumstämme ebenfalls als Stämme und Zweige auf diesen bräunlichen Fleck malen. Lass die Zweige länger als den Untergrund in Dein Bild ragen und ergänze die dunklen Zweige auch z.B. durch ein dickeres Stämmchen und angedeutete Zweige in Grau. Du kannst das ganz wahllos und durcheinander anordnen. Erst dadurch wirkt es ganz wild und natürlich.

    Der Vordergrund wird weiter ausgemalt
    Der Vordergrund wird weiter ausgemalt

    Nun erneut der mittelgroße Flachpinsel. Mit diesem gestaltest Du nun den direkten Vordergrund in weiß und in schattigeren Bereichen dunkelst Du es mit ETWAS Umbra gebrannt und ganz wenig Schwarz ab. Hier darfst Du von beiden wirklich nur GANZ WENIG dazu geben! Solltest Du zu viel genommen haben, dann musst Du es etwas trocknen lassen und dann nochmals Weiß dazu geben.

    Die Bäume in der Bildmitte bekommen eine Baumkrone
    Die Bäume in der Bildmitte bekommen eine Baumkrone

    Nun geht es gleich weiter mit diesem Flachpinsel. Tupft damit nun den Rest der gelb/grünlichen Mischung auf die Spitzen der Stämme in der Bildmitte. Auch hier nur ganz wenig aufbringen und dann etwas Weiß dazu tupfen. Anschließend in kräftigem Tupfen die Fläche regelrecht zerreiben um wie eine Art Nebel zu erzeugen. Auf dem kommenden Bild siehst Du das Ergebnis besser.

    Ein kleines Detail im Vordergrund darf nicht fehlen
    Ein kleines Detail im Vordergrund darf nicht fehlen

    Als nächstes brauchst Du noch ein kleines Highlight im Vordergrund. Ich habe mich für drei dürre Zweige entschieden und male diese mit wässrig schwarzer Lasur und dem Schlepperpinsel. Auch hierbei solltest Du stets am unteren Ende des Astes beginnen und den Pinsel zum oberen Ende hin ziehen. Schmücke die Ästchen noch etwas mit Weiß aus, ebenfalls mit Hilde des Schlepperpinsels.

    Letzte Details benötigen auch noch die Bäume in der Bildmitte
    Letzte Details benötigen auch noch die Bäume in der Bildmitte

    Durch das kräftige Topfen der Baumkronen sind die Stämmchen teilweise wieder verdeckt worden. Du solltest in jedem Falle hier und da noch einige Äste nachzeichnen, bevor Du Dein Bild mit Deiner individuellen Signatur beendest.

    Mit Deiner Signatur wird Dein Bild fertig.
    Mit Deiner Signatur wird Dein Bild fertig.

    Nun da Du Dein Bild fertig gestellt hast. Ich hoffe, Du hattest Freude dabei und bist mit dem Resultat zufrieden. Bedenke hierbei: Jedes Bild sieht anders aus. Jeder hat seinen eigenen Malstil. Und das wichtigste ist doch immer, dass das Malen Dir Spaß gemacht hat.

    Wenn Du noch Fragen haben solltest, dann schreib mir diese in die Kommentare. Und vielleicht zeigst Du mir Dein Bild sogar. Das wäre toll. 🙂

    In der Regel bin ich mit meinen Ergebnissen nie wirklich zufrieden und um so länger man sich das Bild im Nachhinein anschaut um so mehr findet man, was man hätte besser machen können. Aber das ist gut so. Einerseits kannst Du sicher sein, dass Du Dein größter Kritiker bist. Andere werden Dein Bild einfach nur schön finden. Aber vor allem, alle “Fehler” die Du für Dich findet, werden Dein nächstes Bild noch besser werden lassen. Vertrau mir.

    In diesem Sinne. Ich wünsche Dir eine schöne Zeit.

    LG

    Dein David

    ( 277 x gelesen )

  • Kostenloser Malkurs für Acrylfarben: Am winterlichen Berghang

    Kostenloser Malkurs für Acrylfarben: Am winterlichen Berghang

    Gleich zu Beginn will ich ehrlich zu Euch sein. Mit dem Ergebnis des Bildes bin ich selbst nicht so recht zufrieden. Irgendwie schien es nicht mein Tag für´s Malen gewesen zu sein. Aber auch damit muss man umgehen können. Und genau das ist auch der Grund, weshalb ich mich dazu entschieden habe, trotzdem einen Malkurs dafür zu schreiben. 🙂 Ihr sollt also sehen, dass auch bei anderen nicht immer alles klappt.

    Zu Anfang an, erst einmal wieder die Frage, was braucht man alles an Material für dieses Bild?

    Nun hier ist meine Materialliste:

    • zirka 1-1,5 Stunden Freizeit
    • Eine Malpappe, in meinem Fall hatte ich eine weiß grundierte Sperrholzplatte in 13x15cm Größe
    • An Acrylfarben: Weiß, Schwarz, Umbra gebrannt, blau, Kadmiumgelb
    • An Pinseln: 6er Flachpinsel (ca.1cm breit), 4er Flachpinsel (ca. 0,5cm breit), 2er Katzenzunge, Schlepperpinsel
    • ein Bleistift
    • eine größere Nadel
    • 1-2 Wassergläser
    • einige Tücher Küchenkrepp
    • einen alten Teller als Mischpalette
    • etwas alte Zeitung oder Karton als Unterlage

    Vorab möchte ich Euch wie immer auf meine allgemeinen Mal-Hinweise erinnern. Diese solltet Ihr stets vor Augen haben, wenn Ihr ein Bild mit Acrylfarben malt.

    So, nun lasst uns aber endlich beginnen. 😉

    Als erstes habe ich einige Skizzen auf Papier angefertigt. Das ist eher untypisch für mich, da so etwas bei mir eigentlich meist gleich sitzt. Aber hier musste ich mehrere Versuche starten und habe mich dann für die einfachste Variante entschieden.

    Schnelle Handskizze mit Fineliner auf Papier um die Proportionen abzuschätzen
    Schnelle Handskizze mit Fineliner auf Papier um die Proportionen abzuschätzen

    Mit dieser Skizze legen wir nun endgültig los. Also, nun als erstes die groben Landschaftskonturen mit Bleistift auf Euren Malgrund übertragen.

    In schnellen Bleistift Strichen werden die Konturen der Landschaft auf den Malgrund übertragen
    In schnellen Bleistift Strichen werden die Konturen der Landschaft auf den Malgrund übertragen

    Dabei keinesfalls zu lange damit aufhalten. Es geht nur um die Konturen und vor allem darum, dass die Bildkomposition stimmt. Mehr nicht.

    Als nächstes mit dem 6er Flachpinsel die Fläche des künftigen Himmels sachte mit etwas Wasser anfeuchten. Nur ganz wenig, auf keinen Fall dürfen sich dort Tropfen o.ä. zeigen.

    Himmel malen mit viel weißer Acrylfarbe und nur ganz wenig Blau
    Himmel malen mit viel weißer Acrylfarbe und nur ganz wenig Blau

    Auf die noch leicht feuchte Fläche pinselt Ihr nun zügig Weiß und im Anschluss daran ganz wenig blau. Dabei solltet Ihr darauf achten, dass nicht einfach alles hellblau ist, sondern es Ihr könnt hier bereits durch auslassen einiger Flächen weiße Wolken “stehen lassen”.

    Bewaldeten Berg im Hintergrund tupfen
    Bewaldeten Berg im Hintergrund tupfen

    Nun geht es gleich weiter mit dem 4er Flachpinsel. Mischt Euch auf der Palette ein Olivgrün aus Kadmiumgelb und Schwarz. Mit dem genannten Flachpinsel dann erst einmal die Fläche in waagerechten Pinselstrichen grundieren und mit der Zeit ins Tupfen übergehen. Bewegt den Pinsel dabei flach und in seitlicher Richtung , so dass oberhalb an der Kante kleine Spitzen der Bäume entstehen. In die noch feuchte Farbe dann in einem zweiten Arbeitsgang etwas Weiß dazu tupfen.

    Die verschneite Wiese unterhalb des Waldes entsteht mittels weißer Acrylfarbe,
    Die verschneite Wiese unterhalb des Waldes entsteht mittels weißer Acrylfarbe,

    Weiter geht es nun gleich mit dem gleichen Pinsel, den Ihr auch nicht extra zu reinigen braucht. Nehmt Weiß damit auf und malt in waagerechten Strichen, seitlich unterhalb des Walds eine relativ klare Kante. An einigen Stellen zieht dem Pinsel von unten her zwischen die Bäume, so dass einige Lichtungen entstehen. Danach könnt Ihr die Pinsel erst einmal mit Wasser reinigen und dann auf Küchenpapier trocken reiben.

    Grundierung des Berghanges mit weißer und etwas schwarzer Acrylfarbe.
    Grundierung des Berghanges mit weißer und etwas schwarzer Acrylfarbe.

    Als nächstes mit der Katzenzunge Weiß und zur Abgrenzung der Konturen ganz wenig Schwarz auf die noch freie Fläche aufbringen.

    Ab hier ging es bei mir los, dass ich etwas die Bindung zum Bild verloren und bis zum Ende einfach nicht mehr gefunden habe. Normalerweise geht alles ganz flüssig von der Hand, aber hier war alles anders. Wahrscheinlich hätte ich einfach mal eine Pause einlegen sollen. Nun ja, weiter geht´s. Bei Euch kann das ja ganz anders ein.:)

    Die kleinen Tannenbäumchen aus olivgrüner Acrylfarbe tupfen.
    Die kleinen Tannenbäumchen aus olivgrüner Acrylfarbe tupfen.

    Nehmt nun wieder den 4er Flachpinsel und tragt für die kleinen Tannenbäumchen erneut das selbst gemischte Olivgrün auf. Wählt ruhig ein klein wenig mehr Schwarz um sie dunkler zu gestalten. Tupfte dabei recht steil mit der Kante des Pinsels auf den Malgrund. Tupft die Kante dabei abwechselnd nach links und nach rechts geneigt, um die kleinen Ästchen naturnah zu gestalten.

    Die drei Baumstämme werden gemalt
    Die drei Baumstämme werden gemalt

    Nun in einem nächsten Schritt die drei Baumstämme aus Schwarz mit etwas Umbra gebrannt in senkrechten Strichen über die kurze Seite des 4er Flachpinselns malen. Etwas Weiß dazu geben um die Lichtseite anzudeuten.

    Nun den Bereich vo den Bäumchen grundieren.
    Nun den Bereich von den Bäumchen grundieren.

    Anschließend geht es gleich weiter mit dem gleichen Pinsel und dem selbst gemischten Olivgrün. Hier und da mit Weiß aufhellen.

    Die Tannen erhalten Ihr Winterkleid

    Weiter geht es weiter mit dem 4er Flachpinsel. Reinigt dieses zuvor unbedingt. Dann mit viel Weiß und erneut abwechseln leicht links und rechts geneigt das Weiß auf die Tannen tupfen.

    Den linken Berghang mit Grashalmen ausstaffieren.

    Mit dem Schlepperpinsel nun zuerst Olivgrün in zügigen Strichen von unten nach oben zeichnen. Im Anschluss daran mit Weiß und danach eine Mischung aus Kadmiumgelb und Umbra gebrannt. Das ergibt einen Farbton, der trockenem Gras ähnlich sieht. Bei Bedarf könnt Ihr danach auch noch einige weiße Striche dazwischen setzen. Achtet darauf, dass alle Striche unterschiedlich ausgerichtet und verschieden lang sind. Nur so entsteht ein natürlicher Charakter.

    Mit einer Nadel oder einem anderen spitzen Gegenstand nun Baumstämme im Hintergrund ritzen.
    Mit einer Nadel oder einem anderen spitzen Gegenstand nun Baumstämme im Hintergrund ritzen.

    Im Hintergrund ritzt Ihr nun zufällig angeordnet die Baumstämme in den Wald im Hintergrund. Macht dies mit Bedacht und nicht zu viel. es sollen nur einige Highlight entstehen. Die soeben gezeichneten Grashalme im Vordergrund erhalten damit außerdem Gesellschaft. Auch dort ritzt Ihr nun einige zusätzliche Gräser ein. Dabei keinesfalls zu stark aufdrücken. Nur ganz wenig Druck reicht hierbei aus. Probiert dies am Besten mit einigen Halmen aus.

    Den Waldboden mit Licht und Schatten gestalten.
    Den Waldboden mit Licht und Schatten gestalten.

    nun als nächstes mit der Katzenzunge Weiß auf den Waldboden auftragen. Hier und da mit ganz wenig Scharz abdunkeln um Konturen und Schatten zu erzielen. Überlegt euch dabei, wo könnten Schatten entstehen um es realistischer zu gestalten. Auf der rechten Seite habe ich zudem einen leichten Anstieg angedeutet, indem ich die Pinselführung leicht diagonal nach rechts oben angepasst habe.

    Weitere Grashalme und Gestrüpp entstehen.
    Weitere Grashalme und Gestrüpp entstehen.

    Weiter geht es nun mit dem Schlepperpinsel. Zeichnet in der gleichen Art und Weise wie zuvor auf der linken Seite nun auf der rechten Seite Grashalme ein. Nutzt dazu wieder nacheinander Olivgrün, weiß und ganz wenig die Mischung aus Umbra gebrannt und Kadmiumgelb. Im Anschluss daran nochmals mit einer Nadel weitere Gashalme einritzen. Wenn Ihr mögt, dann malt zusätzlich noch einen kleinen, kahlen Busch hinein. Was meint Ihr?

    Mit der Signatur ist Euer Bild auch schon fertig.

    Um Eure Arbeit abzuschließen bedarf es nun nur noch Eurer ganz eigenen Signatur. Diese solltet Ihr erneut mit dem Schlepperpinsel oder einem kleinen Spitzpinsel zeichnen. nutzt dazu eine Lasur, die vielleicht farblich auf Euer Bild abgestimmt sein sollte, damit diese nicht ganz so stark im Vordergrund steht.

    Ich hoffe, Ihr hattet trotzdem Euren Spaß am Malen und seid zufrieden mit dem Ergebnis Eurer Arbeit.

    Schreibt mir bitte in die Kommentare wie Ihr zurecht gekommen seid, oder ob etwas unklar geblieben ist. Ich würde mich auch riesig freuen, wenn ihr mir eure Bilder zeigt.
    Wenn Euch dieser Acryl Malkurs gefallen hat, dann teilt ihn auch gerne bei Facebook, Instagram usw. damit auch andere Menschen Gefallen am Malen finden.

    Ich wünsche Euch eine schöne Zeit.

    LG

    Euer David

    🙂

    ( 223 x gelesen )

  • Online-Malkurs Acrylfarben: Verschneiter Weg zur Waldhütte

    Online-Malkurs Acrylfarben: Verschneiter Weg zur Waldhütte

    Verschneiter Weg zur Waldhütte - kostenloser Malkurs für Acrylfarben von und mit David Junghähnel
    Das Ziel dieses kostenlosen Acrylfarben Malkurses ist dieses kleine Bild in den Abmessungen 10x15cm

    Mit diesem Malkurs möchte ich Dir gern zeigen, wie DU ganz einfach dieses kleine Acrylbild zu Hause malen kannst. Probiere es einfach auch! Es ist nicht schwer.

    Alles was Du dazu brauchst ist ca. 1-2 Stunden Zeit und die folgenden Malwerkzeuge:

    • eine kleine Leinwand oder einen Malkarton, vielleicht in den Abmessungen 20x30cm, oder kleiner
    • verschiedene Malpinsel (mittelgroße und kleine Katzenzunge, Schlepperpindel, kleinen harten Rundpinsel, ca. 1,5cm breiten Flachpinsel, kleiner spitzer Pinsel ca. 3mm)
    • Acrylfarben (Weiß, Umbra gebrannt, schwarz, Indigo, Kadmiumgelb)
    • einen alten Haushaltsschwamm mit rauer Fließfläche
    • 1-2 Gläser mit frischem Wasser
    • ein paar Blatt Küchenpapier
    • einen alten Teller, oder eine alte Fliese als Malpalette
    • etwas Zeitungspapier als Unterlage
    • wenn vorhanden eine kleine Staffelei, geht aber auch ohne

    Mit diesem Acrylbild kannst Du Dir den Winter in die heimische Stube holen.

    Aber lass uns nun gemeinsam damit beginnen, dieses Acrybild zu malen.

    Das Bildmotiv wird mit Bleistift auf den Malgrund skizziert.
    Als erstes skizziere Dir Dein Motiv flüchtig mit Bleistift auf Deinen Malgrund.

    Um die Proportionen des Bildmotivs besser abschätzen zu können zeichnest Du Dir in schnellen Strichen mit dem Bleistift die Hauptmerkmale des späteren Acrylbildes auf Deinen Malgrund. in diesem Falle sind dies eigentlich nur die Geländekanten, also die Oberkanten der Berge, den Weg und vielleicht die Position der Hütte und des dürren Bäumchens links im Vordergrund.

    Im Anschluss daran nimmst Du Dir den 1,5cm Flachpinsel und feuchtest die Fläche des Himmels leicht an. Hier sollten KEINE Tropfen sichtbar sein!!! Danach nimmst Du mir dem gleichen Pinsel reichlich Weiß auf und streichst dieses ohne System auf die Himmelsfläche. Hierbei geht es lediglich darum, dass die Fläche stark mit Weiß bedeckt ist. Du musst Dir also keine Mühe geben, dass die Farbe besonders gleichmäßig aufgetragen wird, oder sonstiges.

    Mit einem 1,5cm Flachpinsel kräftig Weiß auf die Fläche des Himmels auftragen
    Mit einem 1,5cm Flachpinsel kräftig Weiß auf die Fläche des Himmels auftragen

    Hast Du das erledigt, dann mit dem gleichem Pinsel GANZ, GANZ WENIG Umbra gebrannt dort auftupfen, wo Du die dicken, dunklen Wolken haben möchtest. In meinem Fall möchte ich diese vom Horizont aufsteigend anordnen. Nachdem ganz wenig Umbra gebrannt in die Fläche gerieben wurde, nun noch viel weniger Schwarz dazu geben.

    Mit den dunklen Farben solltest Du hier ganz vorsichtig umgehen.
    Mit den dunklen Farben solltest Du hier ganz vorsichtig umgehen.

    Auf diesem Bild kannst Du gut erkennen, dass ich wirklich nur ganz wenig der dunklen Farben hinzu gebe. Einerseits ist natürlich die Fläche sehr klein, aber andererseits, solltest Du bei dunklen Farben immer erst ganz vorsichtig an die Sache ran gehen. Ganz schnell hast Du ansonsten zu viel Dunkel auf Deinem Bild und musst Dir dann was einfallen lassen, damit Du das Bild noch retten kannst.

    Übrigens das Umbra gebrannt und das Schwarz nur fix auftupfen und dann in kreisenden Pinselbewegungen zu Wolken verreiben. Lass dabei noch einige helle Bereiche in Weiß übrig, wie Du auf dem kommenden Bild gut erkennen kannst.

    Nachdem der Himmel fertig ist kannst Du bereits mit der Landschaft beginnen-
    Nachdem der Himmel fertig ist kannst Du bereits mit der Landschaft beginnen.

    Weiter geht es mit Umbra gebrannt. Nimm etwas davon auf den gleichen Flachpinsel von soeben. Du brauchst diesen auch nicht zu reinigen. Nun verreibst Du die Farbe in geraden Strichen unterhalb des Himmels und versuchst dabei gleich eine Abgrenzung dazu zu schaffen. So entsteht bereits der Horizont.

    Als nächstes mit Weiß und etwas Schwarz in großen Topfen halb im Nebel verborgene Bäume auftupfen. Dabei ruhig auch im Bereich des Horizontes ab und an in den noch feuchten Himmel tupfen. Dadurch ergibt sich dann ein schöner, natürlicher wirkender Übergang zwischen Landschaft und Himmel. Die Bäume im Hintergrund sollten dabei eine unruhig, scheckiges Fläche bilden. Bei Bedarf kannst Du dort auch noch etwas Weiß hinzu geben.

    Vom Nebel halb verdeckte Bäume auftupfen.
    Mit dem kleinen, spitzen 3mm Pinsel nun einige Konturen einarbeiten.

    Nun etwas Umbra gebrannt und Schwarz an das untere Ende des linken Hügels aufbringen um dadurch eine bessere Abgrenzung zum bald entstehenden Vordergrund zu bekommen.

    Vordergrund erstes Mal mit Weiß einstreichen
    Vordergrund erstes Mal mit Weiß einstreichen

    Mit der großen Katzenzunge pinselst Du nun den Vordergrund ein erstes Mal mit Weiß ein. Dabei solltest Du schon versuchen die Landschaft etwas anzudeuten. Sprich die Höhen und Tiefen durch die Anordnung der Pinselstriche zu malen. Wenn Du bspw. von der Mitte nach rechts oben malst, dann erzeugt dies den Effekt, als ob dort ein Hügel sei. Vorausgesetzt, Du verteilst die Farbe nicht zu stark, so dass keine homogene Farbfläche bleibt.

    Das Dach des Hauses mit kräftig Weiß malen.
    Das Dach des Hauses mit kräftig Weiß malen.

    Mit dem kleinen spitzen Pinsel von zuvor nimmst Du nun kräftig Weiß auf und zeichnest damit die Konturen des Daches von dem Häuschen. Diese malst Du dann noch aus. Nimm hier wirklich viel Farbe auf, damit Du stellenweise ein kräftig, weißes Dach bekommst. Beim Ausmalen solltest Du von oben in Richtung des Daches, also schräg, nach unten ziehen. Dabei sollten etwas schlierige Striche entstehen, da Du auch immer etwas Farbe vom Untergrund mit hinein bekommst. Das ist jedoch nicht schlimm, sondern es soll sogar so sein.

    Reibe den Pinsel danach auf etwas trockenem Küchenpapier sauber.

    Haus fertig malen.
    Haus fertig malen.

    Danach nimmst Du etwas Umbra gebrannt mit dem gleichen Pinsel auf und malst vorsichtig die vordere Wand unter das Dach. In diese tupfst Du dann mit etwas Weiß und dem gleichen Pinsel kleine Fenster.

    Baum neben dem Haus malen.
    Baum neben dem Haus malen.

    Nimm anschließend den Schlepperpinsel und tauche diesen in Dein Wasserglas. Dann auf der Palette leicht in das Schwarz tupfen und daneben eine dicke schwarze Lasur mischen. Bei Bedarf wiederholst Du das nochmals, damit Du eine gut verteilbare, dunkle Lasur erhälst. Mit dieser und dem Schleppenpinsel zeichnest Du anschließend vorsichtig Stamm und Äste des Baumes. Gib Acht, dass Du nicht mit der Hand an das gerade gemalte Häuschen gelangst. Diese Farbe ist noch nicht trocken! Der Schlepperpinsel heißt so, weil Du diesen von der Spitze her weg ziehst und er die Farbe sozusagen mit sich schleppt.

    Der Weg erhält sein Gesicht.
    Der Weg erhält sein Gesicht.

    Mit dem kleinen Spitzpinsel habe ich noch mit Schwarz einen Schornstein angedeutet. Dieser hat dann noch ein zartes weißes Häubchen erhalten.

    Anschließend nimmst Du die kleine Katzenzunge und malst mit etwas Umbra gebrannt flüchtig die Konturen des Weges. Dabei habe ich im Vordergrund eine Böschung in der Kurve kreiert. Anschließen immer wieder etwas Weiß und ganz wenig Indigo mit beigeben. Auch hier bei der Böschung solltest Du unbedingt auf die Richtung Deiner Pinselstriche Acht geben. Damit Du den Eindruck eines kleinen Abhanges erzeugst, bewege den Pinsel immer leicht schrägt vom Weg zur Schneekante oder anders herum.

    Die Schneelandschaft weiter gestalten.
    Die Schneelandschaft weiter gestalten.

    Nun bist Du mit Deinem Bild schon relativ weit voran geschritten. Mit der kleinen Katzenzunge arbeitest Du nun noch dicke Farbstriche in die Landschaft ein. Dabei kann die Farbe ruhig als “Wurst” stehen bleiben, wie Du hier auf dem Bild siehst. Gestalte so Deine Landschaft interessant und abwechslungsreich.

    Mit dem Schleppenpinsel den dürren Baum im Vordergrund malen.
    Mit dem Schleppenpinsel den dürren Baum im Vordergrund malen.

    Ähnlich dem Baum im Hintergrund malst Du nun ebenfalls mit dunkler Lasur und dem Schlepperpinsel das dürre Bäumchen im Vordergrund. Hier musst Du Dir etwas mehr Mühe geben und genauer Arbeiten als beim Baum in Hintergrund, weil dieser direkt im Blickfeld eines jeden Betrachters liegt. Hier solltest Du auch verschieden dicke Zweige malen um die Natürlichkeit zu unterstützen.

    Kleine Blättchen und Schnee in das Bäumchen malen.
    Kleine Blättchen und Schnee in das Bäumchen malen.

    Du arbeitest weiter mit dem Schlepperpinsel und malst erst ein paar restliche, trockene Blättchen an die dürren Zweige. Dazu nutzt Du ganz wenig Kadmiumgelb und Umbra gebrannt. Übertreibe es hier auch nicht. Weniger ist in diesem Falle mehr. Es handelt sich hierbei eher um ein unscheinbares Detail. Anschließend musst Du den Pinsel gut reinigen! Du nutzt ihn danach um mit Weiß Schnee auf die Zweiglein und etwas dicker in die Astgäbelchen zu malen.

    Das Häuschen erhält einen "rauchenden" Schornstein.
    Das Häuschen erhält einen “rauchenden” Schornstein.

    Du hast sicherlich noch Weiß an Deinem Schlepperpinsel. Platziere davon einige kleine Tupfer oberhalb des Schornsteines. Hier auf dem Bild siehst Du was ich meine. Mit dem kleinen, borstigen Rundpinsel – dieser muss unbedingt ganz trocken sein! – tupfst Du sofort danach auf diese weißen Pünktchen und verteilst diese derart, dass die Pünktchen verschwinden und nur ein blasser Neben übrig bleibt.

    Der Baum im Hintergrund erhält ein Häubchen aus Schnee.
    Der Baum im Hintergrund erhält ein Häubchen aus Schnee.

    Nun den Haushaltsschwamm nehmen. Dieser muss gänzlich trocken sein! Tupfe mit einer kleinen Ecke einmal kurz etwas in das Weiß auf Deiner Malpalette. Danach 2-3x auf eine saubere Stelle der Palette um überschüssige Farbe zu entfernen. Danach tupfst Du 2-3x SACHTE – also mit fast keinem Druck – den Schwamm auf den Baum. Wenn Du magst, dann kannst Du im Hintergrund noch einige kleine Büche damit tupfen.

    Danach hast Du Dein Bild mit Acrylfarben fertig gemalt.

    Das Bild ist fertig und erwartet nur noch Deine persönliche Signatur.
    Das Bild ist fertig und erwartet nur noch Deine persönliche Signatur.

    Ich habe mich hier selbst etwas schwer getan mit meiner Signatur. Mit einem Pinsel macht sich das meist auch nicht so sehr gut. Ich überlege fast jedes Mal, ob ich das Bild erst richtig trocknen lasse und am nächsten Tag einen wasserfesten Filzstift nutze. Allerdings bin ich da etwas altmodisch und mache das immer gleich fertig. Wenn Du es auch mit dem Pinsel versuchen möchtest, dann nutze auch hier den Schlepperpinsel in zuvor erklärter Art und Weise.

    Diese Minibild sieht in einem kräftigen Rahmen noch viel besser aus.
    Diese Minibild sieht in einem kräftigen Rahmen noch viel besser aus. 😉

    Ich denke, Du hattest einen riesen Spaß, auch, wenn vielleicht nicht alles gleich geklappt hat. Verzage nicht, wenn mal etwas nicht gleich klappt. Im schlimmsten Falle legst Du Dein Malzeug beiseite und malst am nächsten Tag weiter. Dann ist die Farbe vo Vortag getrocknet, so dass Du problemlos darüber malen kannst. Außerdem hast Du selbst wieder auch wieder etwas mehr Ruhe.

    Ich hoffe, ich konnte Dir alles so weit erklären: wenn Du Fragen haben solltest, dann melde Dich einfach per Mail bei mir, oder schreibe hier einen Kommentar darunter. ich würde mich auch riesig freuen, wenn Du mir Dein Bild hier im Kommentar zeigst.

    Liebe Grüße

    David

    ( 248 x gelesen )

  • Online Malkurs für Bleistifte: Geschenke unterm Weihnachtsbaum

    Online Malkurs für Bleistifte: Geschenke unterm Weihnachtsbaum

    Du brauchst nicht viel um dieses stimmungsvolle Bild zu malen. Folge meinen kurzen Erklärungen und Du wirst sehen, wie einfach es ist.

     

    Im Folgenden zeige ich Dir in diesem Online Malkurs Schritt für Schritt wie Du dieses Bild selbst malen kannst. Schau Dir die einzelnen Malsteps auf den Bildern genau an und lass Dich davon inspirieren. Dein Bild muss nicht genauso aussehen, wie das von mir gemalte. Das ist auch nicht Sinn und Zweck dieses Malkurses. Vielmehr möchte ich Dich damit animieren das Malen und Zeichnen zu probieren, Dich und Deine Fähigkeiten auszutesten und Dir den Spaß am Malen näher zu bringen.

    Aber lass uns einfach beginnen. Dann siehst Du es selbst. 🙂

    Um ein Bild mit Bleistiften zu malen bedarf nicht viel – vor allem benötigst Du dazu kaum spezielle Materialien. Alles was Du dazu brauchst ist eigentlich in jedem Haushalt vorhanden. Papier, Bleistifte, Radiergummi – mehr bedarf es nicht. Außer Deiner Freizeit und dem Mut Dich etwas schmutzig zu machen 😉

    Papier, Bleistifte und Radiergummi – mehr brauchst Du nicht für Dein eigenes Bleistiftbild

    Ich habe mich für ein Set Bleistifte in den Härtegraden HB, 2B, 4B, 6B entschieden. Je weicher, desto höher wird die Zahl vor dem “B” und desto einfach lässt sich damit arbeiten. Allerdings malt sich solch ein Bleistift auch viel schneller ab. Nur zur Orientierung: HB ist in etwa das, was man sich unter einem normalen Bleistift vorstellt. Auch mit einem HB Bleistift kannst Du schön malen, nur werden später wahrscheinlich mehr Bleistift-Striche auf Deinem Bild zu sehen sein, weil sich das Graphit dann nicht so gut verteilen lässt.

    Außerdem normales Zeichenpapier und einen Radiergummi mir scharfer Kante für kleinere Details. Statt des Zeichenpapiers kannst Du aber auch ganz normales weißes Papier nehmen.

     

    Keine Bange, das geht alles wieder ab 😀

    Ein Tipp für das Vorgehen bei diesem Bild: Nimm Dir ein zusätzliches Blatt Papier und lege es unter Deine Hand, wenn Diese beim Malen auf dem Bild liegen sollte. Dann verwischst Du das bisher geschaffene nicht so stark und Deine Hand bleibt reiner. Dabei hilft Dir auch, wenn Du versuchst immer von oben nach unten zu malen.

    Als erstes solltest Du Dir wie vor jedem Bild überlegen was Du überhaupt malen möchtest. Vielleicht findest Du in Deiner Wohnung ein schönes Motiv oder hast bei einem Spaziergang eine Idee zu Deinem Bild bekommen. Für diesen Malkurs stand unser diesjähriger Weihnachtsbaum Pate. Die Feiertage boten mir etwas Zeit für mich und meine Kreativität. Und da ich eigentlich noch nie so sehr viel mit Bleistiften gemalt habe, wollte ich mich mal daran probieren, das Kerzenlicht mittels einer Bleistiftzeichnung zu animieren.

    Als erstes habe ich mir daher überlegt wie ich an das Motiv herangehen möchte um das Licht später auch “leuchten” zu lassen. Für mich kam daher bei Bleistiften anfangs eigentlich nur die Reihenfolge in Frage, dass ich die dunkleren Bildbereiche um die helleren drum herum malen werden. Das hat dann nicht ganz so geklappt, wie ich mir das vorstellte, aber dazu und meiner Lösung später mehr.

    Wie immer beginnt ein Bild mit einer ersten Skizze

    Als erstes malt Euch eine ganz grobe Skizze des Hauptmotives auf. Diese hilft Euch, das Bild von vornherein gut auf dem Malgrund, in diesem Falle, dem Blatt Papier anzuordnen. Ich würde euch empfehlen, den Baum nicht ganz mittig, sondern leicht seitlich – vielleicht nach dem goldenen Schnitt – anzuordnen.

    Dazu am besten mit einem nicht ganz so weichen Bleistift (HB) und sachtem Druck malen. Details sind hier nicht notwendig. Es geht hier wirklich nur um eine einfache Aufteilung nach Position und Größe des Hauptmotives. Gefällt Dir die Anordnung, dann geht es jetzt weiter, ansonsten kannst Du hier noch alles korrigieren, indem Du es nochmals weg radierst oder ein neues, sauberes Blatt verwendest. Hast Du zuvor nicht zu stark aufgedrückt, dann lässt sich hier auch alles wieder mit einem Radierer entfernen.

     

    Weitere Details schmücken das Motiv aus

    Hast Du das eigentliche Motiv schön angeordnet, dann beginnst Du Dein Bild mit weiteren Details zu füllen. Überlege Dir was, wo und wie Du alles anordnen möchtest. Überhaupt solltest Du Dir diese drei W-Fragen bei jedem Bild zu Herzen nehmen. Sie entscheiden bereits vor dem eigentlichen Malen des Bildes entscheidend darüber, wie Dein Bild später aussieht und welche Wirkung Du damit erzielen wirst.

    Ist z.B. die Bildanordnung nicht stimmig, oder stimmen Proportionen und Perspektive nicht, dann kannst Du Dir beim Malen Deines Bildes noch so viel Mühe geben. Es wird Dich u.U. nicht zufrieden stellen.

    Bei meinem Motiv konnte ich auf Geschenke einfach nicht verzichten und auch, wenn sich hinter unserem Weihnachtsbaum eigentlich kein Fenster befindet, so wollte ich die Wand hinter dem Baum doch etwas interessanter gestalten und entschied mich daher für ein Fenster mit langen Vorhängen.

     

    Male Dein Bild nun von hinten nach vorne.

    Mit einem weichen Bleistift, ich nutzte ab hier 6B, malst Du nun das dunkle Fenster. Setze den Bleistift schräg, fast waagerecht auf und reibe die Miene flach und mit nur wenig Druck über die zu malenden Flächen. Möchtest Du es etwas dunkler haben, dann drückst Du mehr auf. Teste es etwas aus. Nur beginne nicht gleich zu Beginn mit zu festem Druck!

    Um die Flammen der Kerzen lässt Du etwas Papier frei und unbemalt.

    Hast Du eine Scheibe ausgemalt, dann reibst Du unter festem Druck nochmals mit der Spitze Deines Zeigefingers darüber. Du wirst sehen, dass Du das Graphit des Bleistiftes damit toll verreiben kannst. Achte darauf, dass Du nur dort verwischst, wo Du es wirklich möchtest und nicht zu viel drum herum. Z.B. solltest Du Obacht geben den Rahmen des Fensters und auch das Stämmchen Deines Baumes hell zu lassen.

     

    Gestalte nun Deinen Hintergrund und dunkle ihn weiter ab

     

     

    Wie Du siehst, habe ich hier den Hintergrund weiter abgedunkelt. Reibe den Bleistift dazu flach über das Papier und verwische immer wieder mit dem Finger. Vielleicht sagt Dir der Begriff Schraffur etwas? Du schraffierst also leicht mit dem Bleistift bevor Du die Schraffur wieder verreibst.

    Die Gardinen malst Du am Besten indem Du einerseits mit dem Bleistift die dunkleren Bereiche vormalst, mit dem Finger etwas verreibst und anschließend mit dem Radiergummi hellere Bereiche durch entfernen von Graphit zusätzlich wieder aufhellst.

    Überlege Dir dabei, wo das Licht der Kerzen Schatten werfen würde, so z.B. hinter dem Vorhang auf der rechten Seite. Dort solltest Du Dein Bild dann auch zusätzlich weiter abdunkeln.

    Die Geschenke unter dem Baum sollten sauber bleiben, damit sie später hell und leuchtend in den Vordergrund “treten”.

     

    Nun beginnt die eigentliche “Arbeit” – der Baum wächst nach unten 😉

    Beginne nun den Baum von oben nach unten zu malen. Skizziere Dir dazu nochmals die Zweige und Kerzen nach um anschließend in kurzen engen Zickzack Bewegungen die mit Nadeln besetzten Zweige zu zeichnen.
    Um den Kerzenschein wieder aufzuhellen – unweigerlich wird Deine Arbeit von vorhin wieder etwas verwischt sein – kannst Du hier nun mit dem Radiergummi etwas nachhelfen und wieder ein wenig des Graphits entfernen. Das kannst Du hier auf diesem Bild eigentlich sehr gut erkennen. Gleichzeitig ergibt sich dabei ein schöner Lichthof um die Flamme. Betone sowohl die Kerze als auch die Flamme mit einer scharfen Kontur, welche Du mit einem HB Bleistift zeichnest.

    Gleichzeitig habe ich der Gardine oberhalb und unterhalb noch eine kleine Borte gegönnt.

     

    Auf zum Endspurt! 😀

    Dein Bild ist nun schon recht weit gediehen. Es fehlen doch eigentlich nur noch die paar Geschenke darunter.

    Na ja, so einfach ist es dann doch nicht ganz.

    Male in einem ersten Schritt erst einmal den Christbaumständer. Achte hier, wie auch bei den Päckchen danach, wieder auf Licht und Schatten. Bereits bei den Gardinen hatten wir uns für eine Beleuchtung von links kommend entschieden. Demzufolge sollte alles was Du jetzt noch malst auf der rechten Seite etwas abgedunkelt sein.

    Bei den Päckchen malst Du zuerst die Konturen noch einmal deutlich nach. Achte dabei unbedingt auf die Perspektive und gleichmäßige Kanten!

    Die leichten Schatten auf den Seiten und auf dem Fußboden rechts neben den Geschenken dunkelst Du zusätzlich nochmals etwas ab. Dazu leicht mit der flachen Seite des Bleistiftes ausschraffieren und wieder mit dem Finger verwischen.

    Schau Dir Dein Bild nun nochmals mit etwas Abstand an.

    Zufrieden, oder sind da noch einige Details die Du ggf. noch ändern möchtest? Dann hast Du jetzt die Gelegenheit dazu.
    Allerdings möchte ich Dir den guten Rat geben, es mit Deinen Änderungen und Verbesserungen nicht zu übertreiben. Viele dieser Dinge siehst eigentlich nur Du selbst, weil Du so nahe am Bild bist. Einem Außenstehenden würden sie vielleicht gar nicht auffallen. Und umso mehr Du änderst, desto größer ist das Risiko, dass Du noch mehr dieser Details findest oder neu entstehen lässt. Also ein “Fass ohne Boden” mit dem Risiko das gesamte Bild wieder kaputt zu machen. Also finde Dein Ende und schreib Deine Signatur darunter um es zum Abschluß zu bringen.

    Da das Graphit nicht einzieht und auch nicht aushärtet solltest Du Dein Bild nach Fertigstellung unbedingt schützen. Am einfachsten ist das mit einem Spray, Fixativ genannt. Dieses gibt es von verschiedenen Herstellern und wird wie bei einem Deospray oder Haarspray mit etwas Abstand aufgesprüht.

    Wenn Du Fragen hast, dann schreib einen Kommentar darunter. Ich werde versuchen Dir weiter zu helfen. 🙂

    LG

    Dein David

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  • Selber kreativ im Urlaub sein

    Selber kreativ im Urlaub sein

    Sicher ist es Dir auch schon oft so ergangen, dass Du vor lauter Arbeit leider viel zu selten dazu kommst Deiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Umso wichtiger ist es, freie Zeit nicht ungenutzt zu vergeuden.

    Vor allem jetzt in der Urlaubszeit kannst Du die freie Zeit dazu nutzen kreativ zu sein. Dazu kannst Du z.B. einen der zahlreichen Workshops oder Malkurse belegen die in den Urlaubsregionen oftmals angeboten werden. Oder DU überlegst Dir selbst etwas und genießt es ganz für Dich selbst. Dazu braucht es nicht viel. Du brauchst auch nicht Deine komplette Malausrüstung mit zu schleppen. Um kreativ zu sein braucht es oftmals nur ganz, ganz wenig.

    Für Deine Motive musst Du Dich nur in Deiner Urlaubsumgebung umschauen. Da wird sich genug finden, was es wert ist gemalt zu werden. Angefangen von Geschirr, welches Du zu einem Stillleben arrangieren kannst, über Häuser und kleine Straßenszenen oder interessante Landschaften. Eigentlich kann fast alles zu einem schönen Motiv werden. Du musst es nur sehen und eventuell weiter anpassen um es perfekt zu machen.

    Im folgenden möchte ich Dir Möglichkeiten des Malens aufzeigen, für welche Du wenig Vorbereitung brauchst und demzufolge schnell und unkompliziert los legen kannst.

    Möglichkeit 1 – Aquarellmalerei – Malen mit Wasserfarben

    Möchtest Du auf Farbe nicht verzichten, dann reicht es mitunter, einen einfachen Kasten Wasserfarben, oder Schulmalfarben, einen Block derbes Papier (z.B. Malkarton) und wenige Pinsel einzupacken. Damit lassen sich fantastische Bilder realisieren. Alles andere findest Du in der Regel in Deiner Unterkunft.

     

    Für Aquarellbilder brauchst Du nicht viel

    Möglichkeit 2 – Malen mit Kugelschreiber

    Eine der einfachsten Kreativarbeiten sind kleine Kritzeleien mit Kugelschreiber. In der Regel brauchst Du Dich hierfür gar nicht vorzubereiten, denn alle Utensilien (Papier und Kuli) wirst Du definitiv in Deinem Urlaubsdomizil finden.

    Ich habe es mir angewöhnt diese Art von Kritzeleien vor allem dann anzufertigen, wenn ich wenig Zeit habe oder das Motiv schnell skizziert werden kann. Dazu zählen vor allem Alltagsgegenstände.

    Beispielsweise kannst Du am Strand einen Vogel, die Strandkörbe, eine Tasche oder sogar Menschen skizzieren. Letztere solltest Du jedoch lieber zuvor fragen 😉

    Der Strand bietet sich perfekt zum Zeichnen an. Viel Zeit und viele Motive.

    Du kannst aber auch ein Bild mit Deinem Handy machen und es davon abzeichnen. Für eine Haus benötigst Du z.B. recht viel Zeit, daher bietet es sich an, zuerst ein Foto anzufertigen und dann in Ruhe das Motiv anzuzeichnen.

    Malen mit Kugelschreiber macht viel Spaß und bringt schöne Ergebnisse

    Möglichkeit 3 – Malen mit Bleistift

    Ähnlich wie das Malen mit Kugelschreiber lässt es sich auch prima mit Bleistiften arbeiten. Ein normaler Bleistift reicht in der Regel aus. Will man mehr Effekte erzielen, so lohnt es sich ein paar weichere Bleistifte zuzulegen. Das Malen mit Bleistift verzeiht auch Fehler, indem Du mit einem Radiergummi arbeitest. Nur Vorsicht. Mancher Radiergummi schmiert und du verdirbst Dir das gesamte Bild damit. Überleg’ Dir lieber wie Du den vermeintlichen Fehler kaschieren kannst, damit er nicht mehr auffällt oder Du wandelst Dein Motiv entsprechend ab, damit der Fehler “richtig” wird.

    Bäume lassen sich relativ einfach mit Bleistift malen – hier der Beginn einer Zeichnung

    Hat man sich für unterschiedlich harte und weiche Bleistifte entschieden, so können auch leichte Verläufe durch verwischen erstellt werden. Damit lassen sich dann u.a. tolle Schaffeneffekte oder Wolken malen.

    Eine ganz alte Bleistiftzeichnung von mir. Ach Gott, ist das lange her 😉

    Möglichkeit 4 – Malen mit Buntstiften

    Auch prima für eine Kreativpause im Urlaub geeignet – Buntstifte. Am besten mit einem Bleistift vorzeichnen und mit den Buntstiften ausmalen. Fertig ist Dein Kunstwerk. 🙂

    Farben machen es einfach schöner – Dein Bild 🙂

    Möglichkeit 5 – mit Fineliner und Filzstiften malen

    Eigentlich eine ganz simple Malmethode. Hierzu brauchst Du auch nur Papier und Filzstift. Für kleinere, detailliertere Motive eignet sich der Fineliner besser.

    Kleine Arrangements lassen sich perfekt mit Filzstiften oder Fineliner malen

     

    Möglichkeit 6 – Sonderform Pointillismus – mit Filzstiften punkten

    Ich bin mir nicht sicher, ob man dies wirklich “Pointillismus” nennen kann, aber eigentlich drückt dieser Begriff genau das aus, was die mit dieser Technik entstehenden Bilder zeigen – Bilder aus Punkten. Auch die hierfür benötigten Utensilien findet Ihr in der Regel in Eurem Urlaubsdomizil, braucht also im Vorfeld nichts einpacken und könnt Euch im Urlaub nach Lust und Laune kreativ beschäftigen.

    Das Bild entsteht hierbei einfach durch das Setzen vieler einzelner Punkte in mehr oder minderer Konzentration, so dass intensivere und hellere Bereiche entstehen. Eigentlich ganz einfach. Probier´es einfach mal aus 😉

    Nur aus Punkten von Filzstiften entstehen schöne Bilder

    Möglichkeit 7 – Malen mit Wachsmalstiften

    Ich habe schon ganz tolle Bilder gesehen, welche mit Wachsmalstiften erstellt wurden. Ich habe es selbst schon ausprobiert, bin damit aber nicht so richtig zurecht gekommen. Daher kann ich Euch hier leider kein eigenes Bild zeigen. Aber auch hierfür musst Du nicht allzu viel mit in den Urlaub mitnehmen. Ein kleiner Kaster mit den Wachsmalstiften und etwas Papier reicht völlig aus.

     

    Möglichkeit 8 – Malen mit Pastelkreiden

    Mit Pastellkreiden lassen sich wirklich ganz tolle Bilder erstellen. Probiert habe ich es leider noch nicht. Aber wenn Du es mal selbst ausprobieren möchtest, der Urlaub mit seiner Freizeit ist die perfekte Zeit dazu.

     

    Nutze die Zeit im Urlaub auch zur Vorbereitung weiterer kreativer Arbeiten für die Nachurlaubszeit. Z.B. kannst Du Deine mit Bleistift angefertigten Skizzen als Vorlagen für das Malen späterer Acrylbilder nutzen. Sicher ergibt sich zu Hause doch immer mal die eine oder andere freie Stunde. Mit Deinen Vorbereitungen aus dem Urlaub kannst Du aus einer Vielzahl an Motiven dann bereits eines auswählen. Du musst dann nicht erst lange überlegen was Du malen möchtest und erinnerst Dich zudem gern an die schöne Urlaubszeit zurück.

     

    Liebe Grüße

    Dein David 🙂

     

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  • Malkurs online: Regeln der Malerei

    Malen ist ein schönes Hobby. Aber wie überall, können Fehler passieren, deren spätere Beseitigung zusätzlich Zeit und Nerven kostet. Um so etwas zu vermeiden habe ich eine kurze, nicht abschließende Liste erstellt, welche Euch helfen soll, die schlimmsten Fehler zu vermeiden.

    Lest Euch dies durch Bevor Ihr mit dem Malen beginnt!

    1. Der Erfolg eines Bildes hängt in entscheidendem Maße auch von der Bildkomposition ab. Also, was soll wo hin. Daher ist es ratsam, das Motiv zu aller erst mit Bleistift grob in seinen Hauptmerkmalen auf dem Malgrund zu skizzieren. Dabei solltet Ihr nicht zu stark aufdrücken, damit die Striche später nicht durch die Acrylfarbe durchscheinen.
    2. Um sich das Malen wesentlich zu erleichtern gewöhnt Euch an, dass Ihr immer von hinten nach vorne malt. Beginnt also zuerst mit dem Malen des Himmels, darauf malt Ihr die Bäume, Häuser, Sträucher usw. Schicht für Schicht, alles übereinander.
    3. Vor allem die dunkleren Farben enthalten viele Farbpigmente, weshalb Ihr davon oftmals nur ganz wenig Farbe benötigt. In vielen Fällen reicht, abhängig von der Größe der zu malenden Bildfläche, eine Farbpünktchen von 1mm Größe um zarte Details zu malen. Gewöhnt Euch daher an, eher weniger Farbe für den Moment zu nehmen und lieber noch etwas dazu zu geben, falls es doch nicht reichen sollte. Dies erspart Euch hektische “Rettungsaktionen” und damit Zeit und Nerven.
    4. Die Acrylfarbe ist eine wasserbasierte Farbe, welche schnell trocknet. Das merkt man besonders bei warmen Wetter. Um den Trocknungsprozess hinaus zu zögern gibt es Verzögerer im Handel, welche man normalerweise aber nicht braucht, wenn man zügig arbeitet. Das Malen mit Acrylfarben erlaubt es daher in der Regel nicht größere Pausen einzulegen, es sei denn, man teilt sich den Bildaufbau entsprechend ein. Dann geht das natürlich. Meine in meinem Blog gemalten Bilder sind fast alle zügig hinter einander entstanden.
    5. Vor allem großflächige Bildelemente wir Felder lassen sich besser malen, wenn man dieses zuvor grundiert, ihnen also eine sogenannte Körperfarbe gibt, auf welcher man dann weitere, detailreichere Farbschichten aufbringt.
    6. Da die Acrylfarbe relativ schnell trocknet, ist es ratsam die nicht benötigten Pinsel regelmäßig zu reinigen. Da es sich zumeist besser mit trockenen Pinseln arbeiten lässt ist es daher ratsam die wichtigsten Pinsel mehrfach vorrätig zu haben.
    7. Beachtet von Beginn an die Licht- und Schattenseite! Bei allen Bildobjekten sollten Licht und Schatten auf der gleichen Seite sein.
    8. Bedenkt, dass Ihr Euer Werk oftmals viel kritischer als andere betrachtet. Ändert daher nicht jeden gefundenen Makel. Dies führt manchmal dazu, dass man das zuvor eigentlich fertige Bild gänzlich verschandelt und es einem dann gar nicht mehr gefällt.

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  • Malkurs online: Vorteile und Nachteile verschiedener Maluntergründe

    Die Vielzahl an Maluntergründen, welche sich für die Verwendung mit Acrylfarben eignen ist schier unerschöpflich. Allerdings sind einige gebrauchsfertig zu erwerben und andere bedürfen weiterer Vorbereitungsmaßnahmen, deren Arbeitsaufwand nicht zu unterschätzen ist. Im Folgenden eine kleine Zusammenstellung von Vor- und Nachteilen der einzelnen möglichen Maluntergründe.

     

    Maluntergrund Vorteile Nachteile
    Leinwand auf Keilrahmen, der Klassiker
    •  in der Regel beim Kauf fix und fertig (inkl. Grundierung)
    • Standardmaße für einfaches Finden eines geeigneten Rahmens
    • Auch ohne Rahmen einfach aufzuhängen
    • Auch bei größeren Bildformaten relativ leicht
    • Struktur der Leinwand kann beim fertigen Bild noch immer sichtbar sein
    Malpappe
    •  in der Regel beim Kauf fix und fertig (inkl. Grundierung) – mit Leinwand kaschiert
    • Standardmaße für einfaches Finden eines geeigneten Rahmens
    • eignet sich eher für kleinere Formate oder Skizzen
    • ohne Rahmen nicht aufhängbar
    • Struktur der Leinwand kann beim fertigen Bild noch immer sichtbar sein
    Sperrholz
    •  glattere Oberfläche lässt keine störende Leinwandstruktur im fertigen Bild sichtbar werden
    • eignet sich eher für kleinere oder mittelgroße Formate
    • ohne Rahmen nicht aufhängbar
    • vor Nutzung als Maluntergrund muss erst eine Grundierung aufgebracht werden, da Untergrund sonst zu stark saugt
    • Optimale Stärke bei ca. 6mm, da darunter das Risiko besteht, dass sich der Untergrund durch die Feuchtigkeit des Malens verzieht und darüber ist eine größere Platte meist zu schwer
    MDF-Platte
    •  glattere Oberfläche lässt keine störende Leinwandstruktur im fertigen Bild sichtbar werden
    • eignet sich eher für kleinere oder mittelgroße Formate
    • ohne Rahmen nicht aufhängbar
    • vor Nutzung als Maluntergrund muss erst eine Grundierung aufgebracht werden, da Untergrund sonst zu stark saugt
    • Optimale Stärke bei ca. 6mm, da  darüber ist eine größere Platte schnell recht schwer werden kann
    Karton
    •  glattere Oberfläche lässt keine störende Leinwandstruktur im fertigen Bild sichtbar werden
    • eignet sich eher für kleinere Formate oder Skizzen
    • ohne Rahmen nicht aufhängbar
    • vor Nutzung als Maluntergrund muss erst eine Grundierung aufgebracht werden, da Untergrund sonst zu stark saugt
    • trotz Grundierung nimmt Untergrund beim Malen oftmals noch Feuchtigkeit auf, weshalb sich dieser verbiegen kann (Problem bei Arbeit mit Staffelei – man bekommt Karton dann nicht mehr richtig fest eingespannt)

     

    Daneben kann man mit Acrylfarben eigentlich auf fast allen anderen Untergründen malen. So z.B. auf Glas, Metall, Kunststoff oder auch auf Putz. Um ein schönes Bild für den Wandschmuck zu gestalten eignen sich diese, mal abgesehen vom Putz als Untergrund jedoch weniger, so dass ich hier nicht weiter darauf eingehen möchte.

    Trotz der vielen Vorteile, die ein Keilrahmen zu bieten scheint, male ich sehr gerne auf Sperrholz. Die Oberfläche des fertigen Bildes ist einfach eine andere als bei Leinen als Maluntergrund.

    ( 508 x gelesen )

  • Malkurs online: Wie grundiere ich eine Holzplatte zum bemalen mit Acrylfarben?

    Malkurs online: Wie grundiere ich eine Holzplatte zum bemalen mit Acrylfarben?

    Oftmals hat man noch diverse Sperrholz- oder MDF-Platten bei sich liegen, evtl. auch festen Karton. In manchen Baumärkten gibt es so etwas auch für wenig Geld in der Resterbox beim Holzzuschnitt. Warum sollte man diese nicht auch bemalen?

    Meiner Meinung nach malt es sich auf solchen Platten eh viel besser als auf Leinwand. Es gibt hierbei nicht dieses typische Stoffmuster, sondern eine ebenmäßig glatte Oberfläche. Vorraussetzung ist jedoch eine ordentliche Grundierung. In meinem Video möchte ich Euch kurz zeigen wie einfach es ist diverse Platten für die Acrylmalerei zu grundieren.

    Mit ein paar Worten lässt sich der Vorgang des Grundierens jedoch auch beschreiben.

     

     

    1-acrylmalerei-grundierung-von-holzuntergruenden
    Benötigte Arbeitsmittel zum Grundieren von Holzuntergründen

    Im Wesentlichen benötigt man für die Grundierung von Holzuntergründen folgendes:

    1. eine passende Holzplatte (Sperrholz, MDF) oder auch einen dicken Karton (keine Wellpappe)
    2. handelsübliche weiße Vorstreichfarbe auf Wasserbasis
    3. einen kleinen Farbroller für Acrylfarben
    4. eine kleine Farbwanne
    5. und natürlich etwas Zeit und Geduld (die Farbe muss dann natürlich erst noch komplett durchtrocknen bevor man darauf malen kann) 😉

     

    2-acrylmalerei-grundierung-von-holzuntergruenden
    Arbeitsweise bei der Grundierung von Malplatten

    Tragt die Farbe schichtweise auf. Nicht zu viel auf einmal und mehrere Schichten übereinander, solange bis die Farbe den Untergrund komplett abdeckt. Da Acrylfarbe relativ schnell trocknet, kann man dies unter Umständen auch direkt hintereinander durchführen. Arbeitet dabei jede Schicht kreuzweise ein und wiederholt diesen Vorgang solange, bis die Farbe richtig gleichmäßig auf dem Untergrund verteilt ist.

    Die meiste Zeit wird danach jedoch das reinigen des Farbrollers in Anspruch nehmen. Am besten hat sich meiner Meinung nach bewährt, ihn unter leicht fließendem handwarmen Wasser mit der Hand auszuwaschen, bis keinerlei Farbpigmente mehr ausgewaschen werden.

    Wenn die Farbe dann komplett durchgetrocknet ist, dann könnt Ihr mit dem Malen des eigentlichen Motivs mit Acrylfarben beginnen. Ich wünsche euch viel Freude damit. Vielleicht helfen euch ja meine Malkurse bei der Wahl eines passenden Motivs? 😉

    ( 6546 x gelesen )

  • Malkurs online: Acrylfarbe als Lasur

    Lasuren sind ein Wasser-Farbgemisch, welches sich hervorragend für unscharf zu gestaltende Bildelemente eignet. So z.B. für weit entfernte Berge oder Baumreihen wo es nicht auf Details ankommt. Außerdem nutze ich Lasuren auch häufig für Bildhintergründe sowie in Weiß und Schwarz für Licht- und Schattenspiele. Mitunter nutze ich solche Lasuren auch für neblige oder diesige Luft auf meinen Bildern.

    Für das Herstellen einer Lasur nutze ich eine Pinselspitze Wasser und löse mir darin ein wenig der gewünschten Farbe auf. Dabei entsteht ein Wasser-Farbgemisch, welches der Aquarellfarbe entspricht.

    ( 571 x gelesen )

  • Malkurs online: Meine Gedanken für Anfänger der Acrylmalerei

    Ein paar Gedanken für diejenigen, welche mit der Acrylmalerei neu beginnen möchten. Vornweg meinen Glückwunsch zu dieser Entscheidung. Mit diesem Hobby, kann man der eigenen Fantasie und Kreativität freien Raum lassen. Um nicht gleich beim ersten Versuch eine Enttäuschung zu erleben, hier ein paar Tipps aus eigener Erfahrung.

    Jeder fängt mal mit etwas Neuem an. Ganz klar, dass unter Umständen auch Zweifel an der Machbarkeit aufkommen können. Daher möchte ich Euch von meinem ersten Acrylbild berichten und hoffe, Eure Zweifel damit ausräumen zu können. :).

    Ich erinnere mich noch genau an mein erstes Acrylbild. Ich war super aufgeregt, weil ich es auch nicht vermasseln wollte. Ab und zu fertigte ich mir schon vorher mal ein paar Skizzen mit Bleistiften, Buntstiften, oder wie in diesem Fall Wachsmalstiften. Für dieses Motiv mit Viadukt habe ich mich dann auch entschieden. Bereits auf meiner Skizze hatte ich mir überlegt wie die Beleuchtung erfolgen soll. Es sollte schattige und hell erleuchtete Bereiche geben. Im Tal sollte ein Bach fließen.

    Das Licht spielt für mich im Übrigen heute immer noch eine wichtige Rolle in meinen Bildern. Es muss für mich immer irgendwie besonders wirken und meinen Bildern damit eine besondere Tiefe verleihen.

    Da ich mir sehr unsicher war, begann ich damit, die Skizze auf die Leinwand zu übertragen. Die Leinwand wählte ich mit 30x40cm nicht allzu groß. Ich fühlte mich damit sicherer, da nicht so viel zu malen war und ich demzufolge nicht zu viel falsch machen konnte ;).

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    Da ich zuvor einen Bob Ross-Malkurs mit der Nass-in-Nass-Technik bei Ölfarben besucht hatte, versuchte ich mir meinen eigenen feuchten Malgrund zu erschaffen, indem ich für den Himmel erst einmal mit viel Weiß auf die Leinwand ging und danach etwas Blau einarbeitete. Eigentlich so, wie ich es heute meist auch noch mache. Es kann also nicht allzu falsch gewesen sein ;).

    Der Himmel gelang mir auch ganz gut und ich wurde regelrecht euphorisch. Ich begann nun mit meiner Brücke und erlebte einen herben Rückschlag. Könnt Ihr Euch denken, warum das fertige Acrylbild einen großen, statt vieler kleiner Bögen hat? Na klar, weil da etwas gewaltig schief ging!

    Bei Acrylfarbe gibt es einen Moment im Trocknungsvorgang, in welchem man es tunlichst vermeiden sollte, weiter an der Farbe zu arbeiten. Wenn man dies nicht beachtet, dann reibt man die aufgetragene Farbschicht regelrecht wieder von der Leinwand herunter. Man hat dann eigentlich auch keine Chance mehr, diese Stelle wieder übergangslos auszubessern.

    Ich hatte nämlich riesige Probleme den richtigen Farbton für die von der Sonne angestrahlten Innenbögen des Viaduktes zu finden. Alles sah irgendwie nicht real aus und das frustete mich bereits. Und als ich dann erneut versuchte, mit etwas Wasser am Pinsel die auf die Leinwand aufgetragene Farbe weiter zu verdünnen um sie etwas blasser zu gestalten passierte es. Die Farbe an einem der Mittelbögen war plötzlich weg und ich hatte ein großes Loch wo mich die fast blanke Leinwand anstierte. Alle Versuche dieses Loch wieder zu schließen scheiterten kläglich und diese “schlimme Stelle” wurde immer größer und größer.

    Was sollte ich tun? Ich überlegte und die einzig gangbare Lösung war für mich, den Bogen zu vergrößern und an dieser Stelle etwas ganz anderen zu malen. Ihr seht also, selbst wenn mal etwas schief geht, in der Regel lässt sich da fast alles noch irgendwie retten. Und ein Außenstehender der nichts davon weiß, bemerkt es später nicht einmal ;).

    Letzten Endes habe ich beinahe den gesamten Tag damit verbracht mein erstes Bild mit der Acryltechnik zu malen. Als ich fertig war freute ich mich riesig und war letzten Endes sogar ganz froh darüber, dass ich der Brücke mittig einen großen Bogen verpasst hatte. So konnte ich dem Fluss mehr Platz geben und die helleren Bereiche waren nun eigentlich auch realistischer.

    Nicht ganz zufrieden war ich mit den Nadelbäumen im Vordergrund und was mir erst später auffiel mit den Proportionen der Brücke. Aber das sind alles Dinge, auf die man bei seinen nächsten Bildern mehr Acht geben wird und genau dadurch entwickelt man sich mit jeder Malstunde weiter und wird immer besser!

    Also, auch wenn Euer erstes Bild nicht gleich klappen sollte, verzweifelt nicht gleich. Notfalls wartet Ihr einen Tag und übermalt es dann nochmals komplett. Hauptsache Ihr verliert nicht zu schnell die Lust daran und gebt es gleich wieder auf.

    Übrigens kann ich Euch versprechen, dass man mit der Zeit auch nicht mehr so lange für ein Bild benötigt. Da ich beruflich eh wenig Freizeit habe, möchte ich in der Regel mein Bild auch schnell wegmalen, so dass ich meine Kreativität innerhalb kürzester Zeit ausleben kann. Daher wähle ich auch heute oftmals noch das Format 30x40cm. In der Regel bin ich bei dieser Bildgröße mittlerweile auch nicht mehr viel länger als 1-2 Stunden damit beschäftigt.

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