Schlagwort: Nadelbäume malen

  • Acryl Malkurs : Zwei verschneite Tannen am zugefrorenen Bach

    Acryl Malkurs : Zwei verschneite Tannen am zugefrorenen Bach

    Winterbild im Onlinemalkurs für Acrylfarben malen
    So soll es aussehen, wenn es fertig ist. Das Bild, welches wir in diesem Onlinemalkurs für Acrylfarben malen wollen zeigt zwei verschneite Tannen im Sonnenlicht hinter einem zugefrorenen Bach.

     

    Es ist Winter und damit die Jahreszeit, in welcher Ihr sicher wieder mehr Zeit für Eure Hobbies finden werdet.

    Ich freue mich daher, Euch zu meinem neuesten Onlinemalkurs begrüßen zu dürfen.

    Oben seht Ihr das Ziel dieses Malkurses. Das Bild zeigt zwei verschneite Tannen im Sonnenlicht hinter einem zugefrorenen Bach. Es hat eine schöne Lichtwirkung und strahlt damit einen besonderen Reiz aus.

     

    Vorab, was brauchen wir alles an Materialien für diesen Kurs? Im Folgenden liste ich Euch auf, was Ihr bereit halten solltet:

    1. Einen passenden Maluntergrund, in diesem Falle z.B. einen kleinen Leinwandkarton in den Abmessungen 18x24cm
    2. Eine Mischpalette, es geht aber auch ein alter Teller, eine größere Fließe oder Glasplatte
    3. Ein oder zwei Wasserbecher
    4. Verschiedene Pinsel für Acrylfarben. Für dieses Bild jeweils Flachpinsel in 4cm, 2cm und 0,5cm, eine mittelgroße Katzenzunge und einen Schlepperpinsel
    5. Als Acrylfarben benötigen wir eigentlich nur Weiß (am besten Titanweiß und Mischweiß), Schwarz, Umbra gebrannt und Lichter Ocker
    6. Zirka eine Stunde Freizeit 😀

    Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.

    Generell möchte ich Euch noch meine allgemeinen Malregeln ans Herz legen. Ich werde dazu nicht extra nochmals in meinem Malkurs eingehen und setze voraus, dass Ihr diese kennt.

    Jetzt wollen wir aber endlich anfangen mit dem Malen 😉

     

    Erster Schritt der Acryklmalerei sollte eine Grobskizze des Motivs mit Bleistift sein.
    Das Malmotiv grob mit Bleistift auf den Malgrund skizzieren.

    Erster Schritt der Acrylmalerei sollte eine Grobskizze des Motivs mit Bleistift sein. Es ist nicht zwingend eine Skizze auf den Malgrund zu zeichnen, aber es empfiehlt sich um die groben Proportionen festzulegen. So können einfach noch Änderungen vorgenommen werden um das Motiv optimal an das Größen- und Seitenverhältnis des Malgrundes anzupassen. Wenn Ihr einfach drauf los malt, dann kann die spätere Wirkung des Bildes allzu leicht verloren gehen. Die Motiv-Skizze solltet Ihr mit einem weichen Bleistift und mit nur ganz wenig Druck zeichnen, damit die Linien später nicht durch die Farbe des fertigen Bildes schimmern.

     

    Der wolkenverhangene Himmel wird vorwiegend aus Weiß und wenig Umbra gebrannt sowie noch viel weniger Schwarz gemalt.
    Der Himmel ist wolkenverhangen und lässt nur an wenigen Stellen etwas Sonnenlicht durch.

    Bevor wir nun mit dem Himmel beginnen können feuchtet die Fläche des Himmels mit dem großen Flachpinsel etwas an. Sie muss leicht glänzen, darf aber keine Tropfen aufweisen.

    Auf die noch feuchte Fläche tragt Ihr nun ordentlich Weiß mit dem großen Flachpinsel auf. Verteilt die Farbe komplett, aber haltet Euch damit nicht zu lange auf, damit sie nicht zu sehr antrocknet. Nun mit dem mittleren Flachpinsel ETWAS (wirklich nur ganz wenig) Schwarz aufnehmen und mit kreisenden Bewegungen und vor allem zügig in das Weiß einarbeiten. Ab und zu Schwarz zugeben, falls Bedarf besteht und an einigen Stellen, wo die Wolken dunkler wirken sollen zusätzlich ETWAS Umbra gebrannt hinzugeben. Seid Ihr damit fertig, dann mit dem großen Flachpinsel in mit ganz sachten waagerechten und anschließend senkrechten Pinselbewegungen Euren Himmel „glätten“. Macht das nicht zu oft und vor allem drückt wirklich gar nicht auf. Es sollen nur eventuelle Pinselstriche verschwinden.

    Danach mit dem mittleren Flachpinsel weitere Highlights in Weiß einarbeiten.

     

    Für den Hintergrund brauchen wir uns nicht viel Mühe geben. Den tupfen wir einfach und schnell auf.
    Hintere Baumreihe mit graubrauner Lasur tupfen

    Für den Hintergrund brauchen wir uns nicht viel Mühe geben. Den tupfen wir einfach und schnell aus einer Lasur aus Weiß und jeweils ganz wenig Schwarz und Umbra gebrannt auf. Nehmt dazu wieder den mittleren Flachpinsel und achtet darauf, dass es sowohl helle als auch dunkle Bereiche gibt.

    Ist der Hintergrund fertig getupft, dann den mittleren Flachpinsel etwas wässern und damit unterhalb der Baumlinie die Farbe zu einer Kante abwaschen. Die dabei entstehende Lasur könnt Ihr gleich als Grundierung der Fläche im Vordergrund nach unten ausziehen.

     

    Die Tannen tupfen wir mit dem kleinen Flachpinsel und schwarzer Lasur.
    Tannen malen ist eigentlich ganz einfach

    Die Tannen tupfen wir nun mit dem kleinen Flachpinsel und schwarzer Lasur. Arbeitet dabei nur mit wenig Druck und der geraden Vorderkante des Pinsels. Tupft Euch als erstes einen senkreshten Stamm und davon ausgehend mit waagerechten Tupfern die Äste. Beachtet, dass die Äste nach unten hin länger werden müssen und dass nicht jeder Ast in die gleiche Richtung zeigen muss.

     

    Den Schnee auf den Ästen und Zweigen tupft Ihr nach der gleichen Technik wie die Bäume selbst.
    Erste schneebedeckte Zweige der Tannen entstehen

    Den Schnee auf den Ästen und Zweigen tupft Ihr nach der gleichen Technik wie die Bäume selbst. Seht diese Schneeschicht aber erst als Grundierung an. Der eigentliche Schnee kommt später noch drauf.

     

    Nun malt Ihr die Lichtreflexe, bestehend aus Schatten und Licht.
    Die Sonne geht auf 😀

    Nun malt Ihr die Lichtreflexe, bestehend aus Schatten und Licht. Dazu mit dem kleinen Flachpinsel eine scharfe Weißkante zwischen und neben den Bäumen ziehen und nach unten hin ausmalen. Dabei unterhalb der Bäume etwas Schwarz und Umbra gebrannt hinzugeben und die Schatten malen.

     

    Der Weg in der Bildmitte wird nun als nächstes gemalt.
    Nun beginnen wir den Weg zu malen

    Der Weg in der Bildmitte wird nun als nächstes gemalt. Dazu erneut mit dem kleinen Flachpinsel scharfe Weißkanten aufmalen und die Böschung zum späteren Bach ein erstes Mal grundieren und damit bereits erste Bodenunebenheiten andeuten.

     

    Nach einem leichten Antrocknen der Tannen erhalten diese nun die endgültige Schneedecke.
    Die Tannen erhalten nun eine dicke leuchtende Schneedecke

    Nach einem leichten Antrocknen der Tannen erhalten diese nun die endgültige Schneedecke. Dabei unbedingt auf die Lichtseite achten und mit dem Schlepperpinsel nicht zu viele Akzente setzen. Dabei könnt Ihr vorsichtig aneinander tupfen oder richtige Zipfel ziehen.

     

    Der Bach erhält in einem ersten Schritt nun erst einmal eine schwarze Grundierung mittels der Katzenzunge.
    Nun den Bach mit schwarzer Acrylfarbe grundieren

    Der Bach erhält in einem ersten Schritt nun erst einmal eine schwarze Grundierung mittels der Katzenzunge. Gebt dazu ruhig etwas Wasser mittels des Pinsels hinzu um die Farbe als lasur besser verteilen zu können. Aber Vorsicht! Nicht zu sehr verdünnen, es soll eine richtig schwarze Fläche entstehen.

     

    Der Uferbereich soll natürlich fließend ins Wasser übergehen.
    Den Uferbereich an die schwarze Grundierung anarbeiten.

    Der Uferbereich soll natürlich fließend ins Wasser übergehen. Daher mit dem kleinen Flachpinsel vorsichtig etwas Weiß vom linken Ufer hin ins Schwarz hineinziehen. Anschließend mit dem Schlepper weißliche Lasur hinzureiben. Danach eine Lasur aus Umbra gebrannt als Grashalme aufmalen. Dabei wirklich nur mit der Spitze des Pinsels arbeiten. Anschließend Lichter Ocker in die Lasur geben und den Vorgang damit wiederholen.

     

    Im Uferbereich malt Ihr nun weitere Details hinzu.
    Das Bachufer weiter ausschmücken

    Im Uferbereich malt Ihr nun weitere Details hinzu. Dazu gehört einerseits, dass Ihr mit Weiß und dem Schlepper den Grasbüscheln noch einige vereiste Halme dazu gebt. Aber vor allem sind es leichte Schatten, die im Bereich der Halme angelegt werden müssen. Dazu mit dem Schlepper etwas graue Lasur auftragen und immer wieder etwas Weiß hinzugeben.

     

    Mittels weißlicher Lasur wird nun die vereiste Oberfläche des Baches angedeutet.
    Der Bach friert zu 😀

    Mittels weißlicher Lasur wird nun die vereiste Oberfläche des Baches angedeutet. Dazu verteilt Ihr die Lasur mit dem Schlepper in zügigen waagerechten Pinselbewegungen. Macht das nicht zu gleichmäßig!

     

    Mit der Katzenzunge nun ordentlich Weiß als scharfe Trennkante zum dunklen Bach auftragen.
    Das vordere Ufer erhält als erstes eine scharfe Abgrenzung zum Bach

    Mit der Katzenzunge nun ordentlich Weiß als scharfe Trennkante zum dunklen Bach auftragen. Nach unten hin leicht ausziehen.

     

    Zur weiteren Ausarbeitung des Vordergrundes gehört ein kahler Busch im Hintergrund.
    Ein kahler Busch verdeckt den Hintergrund

    Zur weiteren Ausarbeitung des Vordergrundes gehört ein kahler Busch im Hintergrund 😉 Hä? Doch, denn damit verdecken wir den Übergang des Baches an den Bildrand im Hintergrund rechts.

    Für die Äste mischt Ihr Euch eine satte Lasur bestehend aus Schwarz, Lichter Ocker und Umbra gebrannt. Diese Lasur sollte trotzdem sehr dunkel sein. Mit der Spitze des Schleppers diese Lasur nun als dürre Zweige auftragen und anschließend mit dem kleinen Flachpinsel leichte weiße Tupfer darauf geben. Dabei sollte relativ wenig Farbe aufgetragen werden, damit wirklich nur wenige leuchtend weiße Pigmente aufgetragen werden.

    Anschließend unterhalb des Busches noch etwas Weiß auftupfen um den Übergang zum Schnee zu realisieren. Bei Bedarf die Kante zum dunklen Bach weiter ausarbeiten.

     

    Immer wenn eine Fläche getrocknet ist, sollten letzte Feinheiten ergänzt werden.
    Weitere Highlights setzen

    Immer wenn eine Fläche getrocknet ist, sollten letzte Feinheiten ergänzt werden. So auch hier, indem Ihr nun am linken Ufer nochmals mit dem Schlepper letzte Highlights in Weiß setzt.

    Auf der rechten Seite erste Schatten setzen. Dazu nochmals Umbra gebrannt und Schwarz zum Einsatz bringen.

     

    Da der Weg bisher recht unscheinbar wirkt, erhält dieser zusätzliche Kontraste.
    Den Weg bekommen wir noch besser hin 😉

    Da der Weg bisher recht unscheinbar wirkt, erhält dieser zusätzliche Kontraste. Dazu könnt Ihr mit dem Schlepper bspw. mit ein paar schwarzen Punkten am Wegrand Steine andeuten. Vergesst deren Schneemütze aber nicht. Außerdem kann der Weg mittig etwas abgedunkelt werden und an den Rändern zusätzlich nochmals weiße Kontrastlinien erhalten. ich würde Euch empfehlen, diese Arbeiten, aufgrund der kleinen Details ausschließlich mit dem Schlepper auszuführen.

     

    Ein kleiner Busch im Vordergrund lockert die scharfe Kante zum Bach etwas auf.
    Am rechten Uferbereich noch einen kleinen Busch ergänzen.

    Ein kleiner Busch im Vordergrund lockert die scharfe Kante zum Bach etwas auf. Daher etwas graue Lasur mit der Katzenzunge auftupfen und da hinein mit dem Schlepper wenige dürre Ästchen mit der Lasur des zuvor gemalten Busches zeichnen. Anschließend noch etwas Weiß auftupfen.

     

    Schneeverwehungen malt Ihr am besten durch scharfe Weißkanten zu Schattenbereichen.
    Der Schneefläche vorn rechts einige Verwehungen gönnen.

    Schneeverwehungen malt Ihr am besten durch scharfe Weißkanten zu Schattenbereichen. Probiert das mal aus. Erst etwas dunklere Flächen einzeichnen und danach mit Weiß zur Lichtseite hin eine scharfe Linie ziehen und in das Weiß in diese Richtung hin ausziehen. Mit dem Schlepperpinsel könnt Ihr hierbei schöne Details ausarbeiten.

     

    Eure Signatur setzt Ihr unter Euer Bild, sobald Ihr der Meinung seid, dass es fertig ist.
    Das fertige Bild solltet Ihr unbedingt mit Eurer eigenen Signatur versehen

    Eure Signatur setzt Ihr unter Euer Bild, sobald Ihr der Meinung seid, dass es fertig ist. Das macht sich am besten mit dem Schlepperpinsel und einer Lasur, da sich diese besser und feiner auftragen lässt. Wählt eine passende Stelle aus und überlegt Euch in welchem Farbton Ihr das machen möchtet. Soll die Signatur unscheinbar oder auffällig werden? Das sollte jeder für sich selbst entscheiden.

    Ich habe das bisher selbst nicht wirklich einheitlich gemacht, aber das ist mir nicht so wichtig.

     

    Ich hoffe, dass Ihr meinen Ausführungen gut folgen konntet und Ihr mit Eurem Ergebnis dieses Onlinemalkurses zufrieden seid.

    Empfehlt meine Kurse gern weiter. Ich würde mich freuen mit meinen Online-Malkursen, bald weitere Menschen zu diesem schönen Hobby verführen zu können.

    Bleibt mir treu 🙂

    Herzliche Grüße

    Euer

    David

     

    PS: Schaut mal, wie ich dieses Motiv zur Bemalung eines Keramiktellers abgewandelt habe.

     

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  • Malkurs online: Reetgedecktes Bauernhaus an Sommerwiese

    Malkurs online: Reetgedecktes Bauernhaus an Sommerwiese

    Malkurs-Reetgedecktes-Bauernhaus-an-Sommerwiese
    Ein sommerliches Motiv mit reetgedecktem Bauernhaus hinter einer Sommerwiese mit rotem Klatschmohn und Margeriten ist das Ziel dieses Malkurses (Acrylfarbe auf Malkarton, 13x18cm).

     

    Bei diesem Motiv habe ich mich für eine relativ kleine Malpappe in den Abmessungen 13x18cm entschieden. Damit brauchen wir vor allem bei den schwierigen Blumen, trotz der Darstellung im Vordergrund, nicht ganz so ins Detail gehen.

    Für das Malen dieses Acrylbildes benötigt Ihr folgende Malutensilien:

    • einen Maluntergrund, z.B. eine Malpappe
    • Pinsel für Acrylfarben (Flachpinsel – 2,0cm und 0,5cm, Schlepper, verschiedene Rundpinsel – 0,5 und 1,5cm)
    • einen kleinen Malspachtel (nicht zwingend erforderlich)
    • Acrylfarben (Titanweiß, Phthaloblau, Saftgrün, Kadmiumgelb, Schwarz, Rot, Umbra gebrannt, Grün)
    • Wasserbecher, Mischpalette (z.B. einen alten Teller)

    Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.

    Eine Staffelei brauchen wir bei diesem kleinen Motiv nicht unbedingt. Es bietet sich an, den Maluntergrund auf einen mit Zeitungspapier ausgelegten Tisch zu legen.

    1-Malkurs-Acrylfarben-Reetgedecktes-Bauernhaus-an-Sommerwiese
    Motiv vor dem Malen mit Acrylfarben unbedingt nochmals mit Bleistift blass auf den Maluntergrund zeichnen

    Bevor wir mit dem eigentlichen Malen beginnen, sollten wir uns das Motiv nochmals mit Bleistift sachte auf den Maluntergrund skizzieren. Dies hilft uns die Proportionen nochmals in Bezug auf die Maße des Maluntergrundes abzuschätzen.

    Grundsätzlich malen wir mit den Acrylfarben auch immer von hinten nach vorne. Weiter weg entfernte Bildelemente werden also eher gemalt als der Vordergrund, wodurch man z.B. den Himmel nicht umständlich um die Bäume malen muss, sondern die Bäume einfach auf den bereits fertigen Himmel malt.

    2-Malkurs-Acrylfarben-Reetgedecktes-Bauernhaus-an-Sommerwiese
    Himmel aus Phthaloblau auf weißer Grundierung malen

    Mit dem 2cm Flachpinsel werden die Vorarbeiten des Himmels ausgeführt. Daher nun als erstes die Fläche des Himmels leicht anfeuchten. Anschließend Titanweiß darauf einarbeiten und danach sofort Phthaloblau auftragen. Verstreicht die Farbe so lange abwechselnd waagerecht und senkrecht bis keine Pinselstriche mehr sichtbar sind.

    Danach mit dem Schlepper Titanweiß auftragen und nach unten hin jeweils etwas mit Umbra gebrannt abdunkeln. Alles immer gut direkt auf dem Malgrund mischen, so lange die Farben noch streichfähig sind. Anderenfalls erst wieder mit weißem Farbauftrag beginnen und dann die anderen Farben hinzugeben. Denkt hierbei bereits an die Lichtseite, sprich, von welcher Seite aus soll das Licht auf Eurem Bild scheinen. Diese Überlegung ist wichtig, damit später sämtliche Lichtreflexe auf ein und derselben Seite sind.

     

    3-Malkurs-Acrylfarben-Reetgedecktes-Bauernhaus-an-Sommerwiese
    Wiesenfläche mit Saftgrün grundieren

    Ist der Himmel fertig, grundiert Ihr die Wiesenfläche bereits einmal mit Saftgrün.

     

    4-Malkurs-Acrylfarben-Reetgedecktes-Bauernhaus-an-Sommerwiese
    Bäume mit schwarzer Acrylfarbe grundieren

    Mit einem unbedingt trockenen 1,5cm Rundpinsel tupft Ihr nun Schwarz als Grundierung für die Bäume und Büsche auf. Tupft dazu mit dem Pinsel in der Schwarz auf der Palette und danach noch zwei Mal auf der Palette, ohne erneut Farbe aufzunehmen. Dadurch habt Ihr nicht zu viel Farbe am Pinsel und die Acrylfarbe hat Gelegenheit sich besser in den Borsten zu verteilen. Danach direkt auf den Malgrund tupfen. Nicht zu viel Druck geben, sonst vertreibt Ihr die Farbe nur und erhalten keine angedeuteten Blätter.

     

    5-Malkurs-Acrylfarben-Reetgedecktes-Bauernhaus-an-Sommerwiese
    Nadelbäume lassen sich am besten mit einem Flachpinsel tupfen

    Für die Nadelbäume wiederholt Ihr den Vorgang, nehmt dazu jedoch die lange Kante eines 0,5cm breiten Flachpinsels – senkrecht für den Stamm und waagerecht für die Äste.

     

    6-Malkurs-Acrylfarben-Reetgedecktes-Bauernhaus-an-Sommerwiese
    Bäume mit Saftgrün und Kadmiumgelb malen

    Mit dem kleinen, unbedingt trockenen 0,5cm Rundpinsel wird nun hier und da Saftgrün auf die schwarze Grundierung der Bäume getupft. An den vom Sonnenlicht beschienenen Stellen der Bäume mischt Ihr noch etwas Kadmiumgelb hinzu. Für die Nadelbäume wiederholt Ihr diesen Vorgang, jedoch wieder mit dem kleinen Flachpinsel. Mischt hier zusätzlich noch etwas Titanweiß darunter und gebt den beiden Bäumen mit Schwarz noch mehr Schattenwirkung. Dies macht Ihr am besten mit dem Schlepper.

     

    7-Malkurs-Acrylfarben-Reetgedecktes-Bauernhaus-an-Sommerwiese
    Holunderbusch mit Blüten malen

    Mischt Euch etwas Saftgrün in einen kleinen Klecks Weiß hinein. Es soll nicht wirklich grün werden, nur ein leicht grün angehauchtes Weiß. Mit dem Schlepper tupft Ihr nun vorsichtig die ersten Blütendolden des großen Holunderbusches auf das Blattwerk. Danach mit Weiß pur an der dem Licht zugewandten Seite des Busches noch einige zusätzliche Farbtupfer geben.

     

    8-Malkurs-Acrylfarben-Reetgedecktes-Bauernhaus-an-Sommerwiese
    Haus mit weißer Acrylfarbe grundieren

    Mit einem kleinen Flachpinsel grundieren wir nun die Fläche des Hauses in weiß. Damit erzielen wir durch Kantenziehung eine Abgrenzung von benachbarten Bildelementen.

     

    9-Malkurs-Acrylfarben-Reetgedecktes-Bauernhaus-an-Sommerwiese
    Reetdach grundieren

    Das Reetdach könnt Ihr nun wahlweise mit einem kleinen Malspachtel, oder mit einem kleinen Flachpinsel mittels Umbra gebrannt grundieren.

     

    10-Malkurs-Acrylfarben-Reetgedecktes-Bauernhaus-an-Sommerwiese
    Reetdach malen

    Habt Ihr das Reetdach vollständig grundiert, malt Ihr mit dem Schlepper bereits die ersten Schatten unterhalb der Dachkante. Nehmt dazu ganz wenig Schwarz. Danach mit dem Schlepper eine Linie Weiß am Dachfirst auftragen und mit dem kleinen Flachpinsel vorsichtig das Weiß in die Dachfläche verstreichen. Dadurch ergeben sich die eigentlichen Halme.

    Bereits jetzt sollten wir die Wandflächen leicht schattieren.

     

    11-Malkurs-Acrylfarben-Reetgedecktes-Bauernhaus-an-Sommerwiese
    Dachfenster einmalen

    Ist das Dach so weit fertig gestellt, malt mit dem Schlepper nun vorsichtig das Dachfenster ein. Dazu erst mi Schwarz die obere Dachkante zeichnen.

    Danach mit Weiß das Mauerstück und dann erneut mit Schwarz die Fenster. Danach müssen wir noch die Wölbung des Daches darüber mit etwas zusätzlichem Licht- & Schattenspiel vervollständigen. Das Ergebnis dazu seht Ihr ganz gut auf dem nächsten Bild.

     

    12-Malkurs-Acrylfarben-Reetgedecktes-Bauernhaus-an-Sommerwiese
    Fenster und Türen mit Acrylfarbe malen

    Danach mit dem Schlepper die Tür in grün und die Fenster in Schwarz einmalen. Dabei stets mit Weiß Lichtakzente einbauen. Bei den Fenstern geht das auch mit Grün statt des Weiß, damit es nicht zu hell wird.

     

    13-Malkurs-Acrylfarben-Reetgedecktes-Bauernhaus-an-Sommerwiese
    Große Blütenstaude links im Bild malen

    Tupft nun vorsichtig etwas Saftgrün links auf die Wandfläche. Dazu könnt Ihr den kleinen Flachpinsel nehemn. Dann mit dem Schlepper etwas Lila auftragen und bei Bedarf noch etwas Weiß hinzugeben um Lichtreflexe entstehen zu lassen.

     

    14-Malkurs-Acrylfarben-Reetgedecktes-Bauernhaus-an-Sommerwiese
    Wiese nochmals grundieren

    Nun müssen wir die Wiese im Vordergrund nochmals grundieren. Dabei jedoch gleich die Richtung der Halme einarbeiten. Dazu zuerst Saftgrün mit dem kleinen Flachpinsel in kurzen Pinselstrichen von unten nach oben streichen. Ist die gesamte Fläche damit abgedeckt, wiederholen wir den Vorgang an einigen prägnanten Stellen nochmals mit Kadmiumgelb, welches mit direkt in das noch feuchte Grün einarbeiten.

     

    15-Malkurs-Acrylfarben-Reetgedecktes-Bauernhaus-an-Sommerwiese
    Zusätzliche Highlights auf die Wiese malen

    Mit dem Schlepper werden nun noch in zarten Pinselbewegungen einzelne Halme auf die Wiese gemalt. Dazu erneut von unten nach oben arbeiten, die Striche aber etwas länger gestalten. Arbeitet mit Saftgrün in den helleren Bereichen und mit Kadmiumgelb in den dunkleren Zonen Wiese.

     

    16-Malkurs-Acrylfarben-Reetgedecktes-Bauernhaus-an-Sommerwiese
    Zweiten Holunderbusch fertig malen

    An dieser Stelle lasse ich noch einen zweiten Holunderbusch entstehen. Die grünlich Weißen Blütendolden hatte ich vorhin bereits ausgeführt habe mich an dieser Stelle jedoch dazu entschieden, trotz den Standortes hinter dem Haus nicht völlig auf weiße Highlights zu verzichten.

     

    17-Malkurs-Acrylfarben-Reetgedecktes-Bauernhaus-an-Sommerwiese
    Blumen mit Titanweiß grundieren

    Mit dem Schlepper grundiert Ihr nun die Blumen in Titanweiß. Bei den Maregeriten sollten richtige Blütenblättchen sichtbar sein und die Mohnblumen male ich hier nur als dicken Klecks. Malt dazu nicht alles gleich groß und nicht zu gleichförmig.

     

    18-Malkurs-Acrylfarben-Reetgedecktes-Bauernhaus-an-Sommerwiese
    Mohnblüten mit Rot malen

    Mit dem Schlepper nun die Mohnblüten ausmalen und noch zusätzliche kleine Blüten dazwischen tupfen.

     

    19-Malkurs-Acrylfarben-Reetgedecktes-Bauernhaus-an-Sommerwiese
    Mohnblüten mit Schwarz abtönen.

    Mit dem Schlepper vorsichtig etwas Schwarz in die Mohnblüten hinein reiben. Bei Bedarf noch etwas Rot hinzugeben.

     

    20-Malkurs-Acrylfarben-Reetgedecktes-Bauernhaus-an-Sommerwiese
    Blumenstengel und Knospen malen

    Die Margeriten erhalten nun noch teilweise einen gelben Punkt in der Mitte der Blüte. Für die Blütenstengel mischt Ihr Saftgrün mit etwas Schwarz und malt erneut mit dem Schlepper.

     

    21-Malkurs-Acrylfarben-Reetgedecktes-Bauernhaus-an-Sommerwiese
    Ist das Bild fertig gestellt, vergesst nicht es zu signieren

    In der Regel findet sich immer eine Stelle für die persönliche Signatur des Bildes. Bei solch kleinen Motiven, sollte man jedoch zuvor die Position der Signatur mit einplanen, damit dann überhaupt noch Platz dafür ist. 😉

     

    Ich hoffe, Ihr habt Euren Spaß an der Erstellung dieses Bildes gehabt. Ich würde mich freuen, wenn ihr meinen Blog oder dieses Beitrag regelmäßig auf Facebook usw. teilt, damit noch mehr Menschen den Spaß am Malen finden.

     

    Herzlichst

    Eurer David Junghähnel

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  • Malkurs online: Windflüchter im Gebirge

    Malkurs online: Windflüchter im Gebirge

    Malkurs-Acryl-Windfluechter-im-Gebirge
    Angelehnt an Caspar David Friedrichs Bilder entsteht in diesem Malkurs eine Gebirgsszene mit vom Wind gepeitschten Bäumen und stimmungsvollem Licht.

     

    Um dem Bild mehr Wirkung zu geben habe ich mich diesmal für eine etwas größere Leinwand entschieden. Das Zeitvolumen beträgt in etwa drei Stunden, wenn man hinter einander weg arbeitet. Ich würde das Motiv und die Ausführung eher für etwas „fortgeschrittenere Malschüler“ einstufen. Daher möchte ich empfehlen, diesen Kurs nicht als Ausgang für Euer erstes Bild heranzuziehen um Enttäuschungen zu vermeiden.

    Im Folgenden zeige ich Euch Schritt für Schritt in Bildern mit Erklärungstexten, wie einfach Ihr dieses Bild selbst nachmalen könnt. Folgt dazu einfach meinem online Malkurs. Lest ihn Euch durch und fangt dann einfach an. Zum Lesen habt Ihr während des Malens keine Zeit, aber es empfiehlt sich evtl. die Bilder der Zwischenschritte parat zu haben.

    Aber lasst uns nun mit dem Bild beginnen. Ihr benötigt eine Leinwand in den Abmessungen 50x70cm (oder auch kleiner). Dazu benötigt Ihr verschieden große Flachpinsel (5mm und 4cm), die Katzenzunge, den Schlepper einen kleinen Rundpinsel (5mm) sowie einen kleinen Malspachtel.

    Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.

    Hier findet Ihr das Video-Tutorial zu diesem Malkurs in Kurzform.

     

    0-Malkurs-Acryl-Windfluechter-im-Gebirge
    Zur Ideenfindung habe ich mir eine Bleistiftskizze auf A4-Papier überlegt.

    In so mancher Mußestunde setze ich mich mit einem Bleistift und einem Blatt Papier hin und überlege mit so manches Motiv für künftige Bilder. Da nicht alles gleich gemalt werden will, habe ich mir dafür einen Ideenordner angelegt und hefte die Blätter darin erst einmal ab, bis deren Zeit gekommen ist.

     

    1-Malkurs-Acryl-Windfluechter-im-Gebirge
    Übertragung der Skizze mit Bleistift auf die Leinwand

    Um die Leinwand im Vorfeld des Malens mit Acrylfarbe vorzubereiten skizziere ich mich meist ein grobes Motiv mit Bleistift darauf, welches ich dann später Stück für Stück wieder übermale. Es hilft mir jedoch die Proportionen der Bildelemente besser einzuschätzen.

     

    2-Malkurs-Acryl-Windfluechter-im-Gebirge
    Himmel mit einem ersten Farbauftrag vorbereiten

     

    Wir beginnen wie bei jedem meiner Kurse erneut mit dem am weitesten entfernten Bildelement, in diesem Falle dem Himmel.

    Feuchtet die Himmelsfläche mit dem großen Flachpinsel an um anschließend VIEL Weiß drauf zu verteilen. Anschließend in das noch feuchte Weiß abwechselnd ETWAS Schwarz und ETWAS Ocker mit dem gleichen Pinsel einarbeiten. Dazu die Farben mit Druck und der schmalen Pinselseite waagerecht auf die Leinwand reiben. Anschließend abwechselnd in senkrechten und waagerechten Pinselbewegungen und äußerst wenig Druck die Farbe optimal verteilen. Dazu nun die breite Pinselseite nutzen. Es kann ruhig etwas scheckig aussehen, aber es dürfen keine Pinselstriche (wie auf dem Bild) mehr zu sehen sein. Ihr merkt nach kurzer Zeit, dass die Farbe langsam zu trocknen beginnt und damit verschwinden bei „richtigem Pinselschwung“ auch die Streifen.

     

    3-Malkurs-Acryl-Windfluechter-im-Gebirge
    Wolken malen, besser gesagt tupfen und schmieren 🙂

    Nehmt nun die Katzenzunge und tupft mit angefeuchteten Borsten in die dunkleren Himmelsbereiche hinein. Ihr werdet sehen, dass das Weiß von darunter plötzlich an die Oberfläche tritt und die ersten Wolken bildet. Vom dunkleren Himmelsteil tupft Ihr nun weiter links in die helleren Bereiche und transportiert damit etwas dunklere Farbe in diesen Bereich hinein, so dass dunkle Wolken entstehen. Dies macht Ihr nun an allen Stellen, die Ihr für die Wolken vorgesehen habt. Wenn Euch manche Übergänge nicht so gut gefallen, dann verreibt diese einfach mit dem Zeigefinger.

    Ebenfalls mit dem Zeigefinger schmiert Ihr nun vereinzelt noch etwas Ocker hinein und verreibt es ordentlich. Zum Schluss noch ETWAS Weiß an die Fingerspitze nehmen und die hell beschienenen Bereiche der Wolken andeuten. Damit habt Ihr den Himmel auch schon fertig.

     

    4-Malkurs-Acryl-Windfluechter-im-Gebirge
    Hintere Berge malen

    Für dieses Bild nutze ich den großen Flachpinsel sehr oft und für viele Arbeitsschritte. So auch für die Berge im Hintergrund.

    Zuerst habe ich in den Farben des Himmels eine Lasur angefertigt und mit diesen in flachen Wellen die ganz hinten befindlichen Berge angedeutet. Danach beginne ich mit viel Weiß am Pinsel den Großen Berg im Hintergrund zu malen. Geht dabei so wie auf dem Bild oben ersichtlich vor und verteilt das Weiß an den Hängen abwärts …

     

    5-Malkurs-Acryl-Windfluechter-im-Gebirge
    Der große Berg entsteht nun

    … um nach und nach weitere Farben einzuarbeiten. In diesem Falle empfehle ich wiederum Ocker, etwas Laubgrün und immer wieder Weiß um die Berghänge, vor allem die linke Seite, richtig leuchtend hell zu gestalten. Dabei bewege ich den Pinsel vorwiegend mit der schmalen Seite über die Leinwand. Die sichtbaren Pinselstriche auf der Leinwand lassen das Gelänge entstehen und sollten nicht komplett verstrichen werden.

     

    6-Malkurs-Acryl-Windfluechter-im-Gebirge
    Felsen mit dem Malspachtel erstellen.

    Bevor ich den Felsen mit dem Malspachtel modelliere habe ich noch mit der schmalen Seite des großen Flachpinsels in die fertige Gebirgslandschaft einen Weg hineingemalt. Dazu einfach den Pinsel anfeuchten und über die noch feuchte Farbe reiben, so dass diese wieder abgewaschen wird. Bei Bedarf noch etwas Weiß zusätzlich hineinarbeiten.

    Für den Felsen auf der rechten Seite habe ich die Fläche erst einmal dunkel grundiert um danach mit dem Malspachtel darauf zu gehen. Beginnt mit den dunklen Farben zuerst und arbeitet Euch immer heller nach oben. Ich habe hierfür Schwarz, Umbra gebrannt, Creme und Weiß genutzt. Zwischendurch habe ich mit Ocker und Laubgrün einige kleinere Akzente gesetzt. Nehmt mit der langen Kante des Malspachtels vorsichtig vorsichtig etwas Farbe von der Palette auf und streicht diese flach auf die Leinwand. Wenn Ihr die Neigung und den Druck des Spachtels verändert, so ergeben sich auch andere Abdrücke und Oberflächen auf der Leinwand. Probiert es einfach aus. Wenn Ihr nicht damit zufrieden seid, dann könnt Ihr die Farbe an dieser Stelle notfalls nochmals komplett mit dem Spachtel herunter kratzen und von vorn beginnen. Es kann also eigentlich nichts schief gehen. Wenn Ihr mit dem Resultat zufrieden seid, dann geht es weiter mit dem nächsten Schritt.

     

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    Den großen Felsen im Vordergrund (vor-)malen

    Schaut Euch den Felsen auf diesem Bild mal genau an. Ihr seht, dass ich bereits hier eine erste Grobstruktur erstelle, indem ich den Pinsel in drehenden Bewegungen erste Felsbrocken malen lasse.

    Mischt Euch dazu eine dicke Lasur (also nicht zu wässrig, da die Farbe noch decken soll) aus Schwarz, Umbra begrannt und etwas Ocker an. Malt erst grob die Form des Felsens und dann mit dem großen Flachpinsel in Drehbewegungen die ersten Felsbrocken.

     

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    Felsen akzentuieren

    Mit Weiß und der Katzenzunge setzt Ihr nun leichte Akzente in die Felsen, wobei oberhalb eine helle Kante stehen bleiben sollte und das Weiß nach unten hin in die Farbe der Felsen eingerieben werden muss. Macht dies nicht zu intensiv und auch nicht an zu vielen Stellen!

     

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    Bäume mit schwarzer Lasur aus Acrylfarbe malen

    Für die Bäume mischt Ihr Euch erneut eine dunkle Lasur an. Dazu nehmt Ihr vorwiegend Schwarz, könnt aber auch etwas Umbra gebrannt hineingeben. Macht die Lasur nicht zu wässrig, da auch etwas Farbe auf die Leinwand drauf soll.

    Mit einem kleinen 5mm Flachpinsel male ich nun die Bäume. Dabei kann man je nach Bedarf entweder mit der schmalen oder breiten Pinselseite malen. Für die kleineren Zweige empfehle ich dann jedoch auf den Schlepper umzusteigen.

     

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    Bäume mit beleuchteten Stellen interessanter malen

    Die Bäume sollen im hellen Licht stehen, weshalb wir an den Kontrasten weiter arbeiten müssen. Dazu könnt Ihr einige Bereiche von Stämmen und Astwerk mit etwas zusätzlichem Schwarz abdunkeln und wie auf dem Bild ersichtlich einige Bereiche mit Weiß aufhellen. Auch hierzu nutze ich den kleinen Flachpinsel erneut.

     

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    Nadeln der Bäume auftupfen

    Aus einer Mischung von Gelb und Schwarz mische ich mir nun etwas Dunkelgrün an. Um die kleinen Nadelbüschel der Kiefern zu tupfen benötigen wir nun einen kleinen Rundpinsel, der unbedingt trockene Borsten haben muss. Diesen Pinsel mit den Borstenspitzen leicht in die Farbe tupfen und auf dem Teller nochmals etwas abtupfen, bevor wir damit senkrecht auf die Leinwand gehen. Um einige Highlights auf die Nadeln zu bringen widerholen wir diesen Vorgang nur mit Gelb nochmals an einigen wenigen Stellen der Bäume. Nicht übertreiben, sonst wirkt es nicht mehr!

     

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    Zweige der Büsche und weitere Details im Vordergrund malen

    Aus der gleichen Lasur und wechselnd Schlepper oder kleines Flachpinsel malen wir nun noch einiges Gestrüpp in den Vordergrund um das Bild mehr zu füllen. Außerdem mit dem Schlepper einige Grasbüschel auf den Felsen verteilen.

     

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    Blätter an den Büschen malen

    Für die Blätter nutze ich einen kleinen Spitzpinsel, mit welchem ich zuerst die dunkleren Blätter aus der gleichen Farbe von den Nadelbäumen (Schwarz/Gelb) auftupfe. Anschließend tupfe ich noch etwas Laubgrün hinzu und zum Schluss vereinzelt etwas Gelb für die Highlights.

     

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    Euer Acrylbild zu Ende malen

    Ihr habt es geschafft und Ihr könnt stolz sein, es bis hier her geschafft zu haben. Ich danke Euch für euer Interesse und wenn Euch mein Kurs gefallen hat, so empfehlt mich gern weiter. 🙂

    Sollte es wider Erwarten noch Fragen oder Unklarheiten im Malablauf geben, so gebt mir bitte Bescheid. Ich werde versuchen, diese Passagen dementsprechend anzupassen.

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  • Malkurs online: Stillleben Weihnachtsgesteck mit Kerzen

    Malkurs online: Stillleben Weihnachtsgesteck mit Kerzen

     

    weihnachtsgesteck-mit-kerzen
    Ein weihnachtliches Motiv, passend zur Jahreszeit, soll in unserem heutigen Malkurs enstehen. Acrylfarben auf Leinwand 40x40cm.

     

    Dieses Motiv bedarf immer wieder Trocknungszeiten, weshalb wir hierbei ruhig von einigen Tagen (oder Unterbrechnungen) ausgehen sollten. Außerdem benötigen wir für dieses Bild außer den normalen Malutensilien Acrylfarbe mit Goldton.

    Nun möchte ich Euch hier online Schritt für Schritt zeigen, wie Ihr dieses Bild mit Acrylfarben malen könnt. Es ist nicht schwer. Probiert es aus! Über Euer Feedback freue ich mich.

    Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.

     

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    Bleistiftzeichnung auf Papier

    Aufgrund des dunklen und vor allem flächigen Hintergrundes verzichte ich bei diesem Motiv auf das Vorzeichnen mit Bleistift direkt auf dem Maluntergrund. Eine einfache Bleistiftskizze auf Papier ca. 10x10cm sollte mit zur Bildkomposition ausreichen. Diese lege ich direkt vor Staffelei.

     

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    Braun mit Schwarz abtönen und großflächig verstreichen.

    Nachdem die Leinwand ordentlich angefeuchtet wurde beginnen wir mit dem großen Flachpinsel im Wechsel Braun mit WENIG Schwarz aufzutragen. Dabei vorwiegend von rechts nach links und umgekehrt arbeiten. Bereits in dieser frühen Phase legen wir mit dem Hintergrund des Bildes Licht- und Schattenbreiche des späteren Bildes fest. Etwa im unteren Drittel sollten wir den Übergang vom Tisch zum Hintergrund durch etwas mehr Schwarz „verschleiern“. Auch legen wir bereits jetzt schon die ungefähre Position des Gesteckes, zumindest seines späteren Schattenwurfes fest.

     

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    Auftragen der „Goldfarbe“

    Für das Auftragen der „Goldfarbe“ habe ich mich entschieden einen separaten Flachpinsel zu nutzen, da ich mir nicht sicher bin, ob ich aus meinen normalerweise genutzen Pinseln sämtliche Glitzerpigmente wieder richtig heraus waschen kann. Damit bestünde die Gefahr, dass ich auf allen späteren Bildern immer mal wieder Flitter aufmalen würde. Mit einem separaten Pinsel passiert dies nicht und nach dem Trocknen dieser Farbe scheinen sich keine Pigmente mehr davon zu lösen.

    Mit dem Flachpinsel streiche ich nun in diagonaler Richtung die „Goldfarbe“ dick auf …

     

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    Verstreichen der „Goldfarbe“

    … um diese dann sacht waagerecht zu schlichten (zu verstreichen).

     

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    Nochmaliges Abdunkeln der „Goldfarbe“ auf dem späteren Tisch

    Dunkelt die unteren Bereiche des Bildes bei Bedarf nochmals mit ETWAS Schwarz ab. Danach sollten wir alles erst einmal ordentlich trocknen lassen!

     

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    Der Tisch entsteht

    Zeichnet Euch nun mit Ocker und ETWAS Schwarz die spätere Tischkante vor um darunter mit neuer Goldfarbe den Faltenwurf der Tischdecke vorzubereiten. Streicht dabei die „Goldfarbe“ ungleichmäßig von oben nach unten.

     

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    Faltenwurf ausarbeiten

    Mit WENIG Schwarz und an einigen Stellen auch ETWAS Weiß arbeiten wir nun den Faltenwurf aus. Nehmt Euch dazu im besten Falle eine Vorlage zu Hilfe.

     

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    Licht und Schatten an der Tischkante setzen

    Habt Ihr den Faltenwurf weitgehend fertig, so nehmt nochmals etwas „Goldfarbe“ und setzt Euch oberhalb der Tischkante eine Lichtlinie für die spätere Borte. Danach sollte wieder alles ordentlich trocknen.

     

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    Gesteck dunkel und hell vormalen

    Ist alles getrocknet malen wir mit Weiß und Schwarz einen kontrastreichen Untergrund für das eigentliche Motiv vor. Dies läßt bei den Kerzen später die Farbe mehr leuchten und die dunklen Bereiche der Nadelzweige geben mehr Tiefe. Bevor es weiter geht müssen wir alles trocknen lassen.

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    Kerzen farblich vormalen und Borte malen

    Durch den warmen Farbton des Hintergrundes habe ich mich bei diesem Motiv entschieden, die Kerzen rot zu malen. Dazu kräftig mit ROT den Korpus der Kerzen malen. Im Bereich der Flamme habe ich mit Weißer Lasur (Weiße Farbe mit viel Wasser) eine Lichtaura gewischt. Dazu einen mittelgroßen Flachpinsel mit  sanftem Druck von der Mitte zum Rand hin bewegen. Feuchtet man die Leinwand in diesem Bereich zuvor an, erhält man nicht diese Blase, aber ich fand es recht schön so eine Art Heiligenschein um die Flamme zu erhalten.

    Für das Malen der Borte nehme ich den Schlepper und Weiße Lasur mit etwas mehr Weiß drin. Beim Muster habe ich mich für eine Kombination aus Kreisen und senkrechten Strichen entschieden um eine Spitzenborte anzudeuten.

     

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    Hurra! Die Borte ist fertig. 😉

    Verzagt nicht bei der Borte. Diese ist sehr aufwändig und dauert dementsprechend länger. Wenn sie fertig ist können wir jedoch gleich damit beginnen das Tannengrün vorzumalen. Dies bedarf mehrerer Arbeitsschritte und wir beginnen mit einem dunkleren Grün, gemischt aus Grün mit ETWAS Schwarz, Umbra gebrannt und Ocker. Dies tragen wir dann mit VIEL Farbe mittels des Schleppers auf. Dabei arbeiten wir stets diagonal von der Mitte des Schwarz vorgemalten Zweiges zum Rand hin. Ist dies getrocknet, Mischen wir ein dunkles Braun aus Umbra gebrannt mit ETWAS Schwarz und Ocker an um damit den Zwei in der Mitte zu malen. Tupft anschließend noch mit der Spitze des Schleppers rechts und links dieses Zweiges kleine Punkte, aus denen wir später weitere Nadeln wachsen lassen. Danach trocknen lassen.

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    Tannennadeln malen.

    Wenn nun alles getrocknet ist eine neue Schicht Nadeln aufarbeiten. Diesmal mischen wir das Grün Etwas heller an. Danach wieder alles trocknen lassen.

     

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    Kerzen beenden und Tannenzweige dekorieren

    Nach der Trocknung widmen wir uns nochmals den Kerzen. Hierzu malen wir nochmals mit Rot und im oberen Bereich (unterhalb der Flamme) mit Ocker vor. Das Ocker verreiben wir schließlich mit dem Finger in das Rot hinein. Sollte das nicht gleich klappen, alles kurz antrocknen lassen und mit etwas neuem Ocker am Finger nochmals wiederholen. Ihr werdet Euch wundern, wie die Kerzen plötzlich wie von innen leuchtend aussehen werden. Mit dem Schlepper anschließend noch einige Wachsnasen und den oberen Kerzenrand malen. Dazu vorrangig Ocker nutzen.

    Um das Tannengrün etwas voller zu gestalten malen wir noch einen Tannenzapfen und ein paar rote Beeren darauf. Den Zapfen aus einer Mischung Umbra gebrannt und Ocker vortupfen. Dazwischen ETWAS Schwarz eintupfen. Die Beeren in weiß vormalen. Danach alles trocknen lassen.

     

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    Tannenzapfen und Beeren malen

    In einem nächsten Schritt den Zapfen mit etwas heller gemischtem Braun eine Schuppige Struktur tupfen. Anschließend die Beeren rot ausmalen und alles etwas antrocknen lassen um anschließend unterhalb mit Schwarzer Lasur den Beeren etwas Form zu geben. Auf der Oberseite der Beeren mit Weißer Lasur ein wenig Glanz aufarbeiten.

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    Zu guter letzt mit ETWAS Schwarzer Lasur noch unterhalb der Tannenzweige  ein wenig Schatten auf den Tisch bringen. Vereinzelt können noch einige hellere Nadeln eingearbeitet werden.

    Das Licht der Kerzen habe ich in der weiß vorgemalten Flamme folgendermaßen aufgebaut.  Unterhalb ein wenig Hellblaue Lasur. Darüber etwas Weiß belassen und dann mit Lasur aus Zitronengelb und Ocker von unten nach oben immer dunkler malen und in die Aura des Lichtes noch etwas von dieser Lasur einreiben. Den Docht mit dem Schlepper Schwarz malen. Wenn diese Farbe getrocknet ist, mischen wir noch ein wenig Lasur mit Schwarz an, um damit der Flamme noch den letzten Schliff zu geben. Unterhalb lasieren wir damit einen etwas dunkleren Bereich, so wie es bei einer Kerzenflamme aussieht.

    Die Signatur nicht vergessen. Fertig ist es. 🙂

    Ich hoffe Ihr seid mit eurem Ergebnis zufrieden. Sagt es mir, wenn Ihr an einer Stelle nicht weiter kommt, oder meine Beschreibung für Euch Lücken aufweisen sollte. Ich werde diese Vorschläge und Nachfragen gern zum Anlass nehmen um weitere Ergänzungen in der Beschreibung vorzunehmen.

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  • Malkurs online: Verschneiter Berggipfel im Herbst

    Malkurs online: Verschneiter Berggipfel im Herbst

    das-bild-vollenden

    So soll unser Bild aussehen, wenn es fertig ist.


    Dieses Bild ist zwar schon etwas älter und meiner Meinung nach nicht ganz so gelungen, aber ich möchte Euch trotzdem die einzelnen Arbeitsschritte nicht vorenthalten, wie man solch ein Acrylbild selbst realisieren kann. Da Acrylfarbe sehr schnell trocknet, ist auch bei diesem Motiv in einigen Bereichen zügiges Arbeiten angesagt. So z.B. beim Himmel und beim Wasser zum Schluss.

    Bei diesem Motiv habe ich mich für eine Sperrholzplatte entschieden. Ich habe diese zuvor zweimal mit weißer Vorstreichfarbe auf Wasserbasis grundiert. Bedenkt wie bei jedem Bild, dass man stets

    von hinten nach vorne arbeitet

    Soll heißen, die Bildbereiche, welche am weitesten entfernt sind, malen wir zuerst. Damit haben wir keine Farblücken zwischen Hintergründen und dem Vordergrund oder müssen z.B. umständlich den Himmel um ein Motiv des Vordergrundes herum malen. Daher beginnen wir auch dieses Mal wieder zuerst mit der Gestaltung des Himmels.

    Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.

     

    Himmel malen

    himmel

    Nachdem ich den Maluntergrund im Bereich des Himmels mit dem großen Flachpinsel (ca. 30mm) ordentlich angefeuchtet habe bereite ich den Untergrund mit ordentlich Weiß vor, um darauf eine Schicht mit Blau einzuarbeiten. Achtet darauf, dass das Blau des Himmels nach oben hin kräftiger wird und nach unten zum eigentlichen Bildmotiv etwas abgeschwächter ist. Es soll eine kalte Stimmung erzeugt werden, weshalb es bei diesem Motiv ruhig ETWAS mehr Blau sein darf. Mit der Katzenzunge tupfe ich dann mit etwas Weiß die Wolken darauf, bis ein stürmischer, wolkenreicher Himmel entstanden ist. In meinem Fall scheint das Licht von links auf die Wolken. Dies muss ich ab sofort für alle Elemente des Bildes beibehalten.

     

    Verschneiten Berggipfel malen (spachteln)

    berg

    Mittels eines kleinen Malspachtels und abwechselnd viel Schwarz und Braun setze ich erste Konturen des Berges auf den Himmel. Setzt den Spachtel für den ersten Farbauftrag mit wenig Druck flach auf den Maluntergrund um anschließend an einigen Stellen die Farbe mit der Spachtelkante leicht wieder runter zu schaben. Dadurch entsteht durch die leicht huckelige Struktur des Maluntergrundes ganz leicht ein wie Felsen aussehendes Motiv. Nun nehmt Ihr Weiß auf den Spachtel und streicht diesen erneut mit ganz wenig Druck und der flachen Seite über die beleuchteten Stellen des Berges um die Schneefelder zu erzeugen. In den dunkleren Bereichen des Berges solltet Ihr das Weiß mit etwas mehr Druck auftragen, damit sich das Weiß mit der Untergrundfarbe etwas vermischt und dunkler wird. Um vereiste Bereiche im Schnee anzudeuten könnte Ihr abermals mit wenig Druck und der flachen Spachtelseite etwas Blau des Himmels einarbeiten.


    berg-mit-grundierung-vordergrund

    Die im unteren Bereich der Felsformation noch vorhandene dunkle Farbe brauchen wir nun für die Grundierung der Bildmitte und des Vordergrundes. Streicht dazu mit dem großen Flachpinsel vom Berg beginnend die dunkle Farbe nach unten. Bei Bedarf nehmt einfach ETWAS Wasser mit zu Hilfe, um die gesamte Fläche bearbeiten zu können.

    erste-baeme-im-hintergrund

    Nun beginnen wir die Berghänge grün zu gestalten. Nehmt nicht zu viel Grün und mischt ruhig etwas mehr Braun hinzu. Fertigt dazu eine Lasur mit etwas mehr Wasser an und streicht diese dann gleich zur Gestaltung des Geländes in schnellen Pinselstrichen mit dem großen Flachpinsel in die gewünschten Richtungen. Im Anschluss daran tupfen wir mit einem aus Grün und Braun angemischten dunkleren Farbton die ersten Bäume und Büsche ins Gelände. Es soll ein kühler Herbsttag werden, weshalb wir mit ROT und GELB als Highlights nicht sparen sollten.

     

    Nadelbäume malen

    baeume-in-der-bildmitte

    Im Gebirge sieht man oft Nadelbäume, weshalb wir nun beginnen werden kleinere Nadelbäume im Hintergrund zu malen. Nehmt dazu einen kleinen Flachpinsel (3-4mm) und mischt Euch aus Braun, Grün mit etwas Schwarz einen dunklen Grünton. Tupft nun mit der Pinselkante senkrecht zuerst den Stamm der Nadelbäume und im Anschluss daran mit der gleichen Farbe waagerecht die Äste. Dabei an der Baumspitze nicht mit der gesamten Pinselkante, sondern nur mit einer Ecke des Pinsels tupfen und nach unten mehrere Pinselbreiten nebeneinander setzen. Mischt Euch nun etwas Gelb oder Weiß in das soeben verwendete Dunkelgrün uns setzt erneut mit der Pinselkante ein PAAR Highlights auf die Bäume.

    Um den Hintergrund zu vollenden, müssen wir nun noch einige Schatten setzen. Achtet dabei auf den bisherigen Lichteinfall, nicht dass Eure Schatten plötzlich in die falsche Richtung zeigen 😉

    den-vordergrund-beginnen

    Nun bereite ich das Gelände für den Vordergrund vor, indem ich mit verschiedenen Grüntönen die Landschaft modelliere (tupfe) und mit Hilfe eines kleinen Spachtels einen Weg, bestehend aus Weiß mit Braun aufbringe. Das Grün des Vordergrundes dient dann später als Untergrund für die im Vordergrund befindlichen Büsche und kann ruhig etwas dunkler angemischt werden als auf diesem Bild zu sehen ist. Es macht auch nichts, wenn Elemente des Hintergrundes nun wieder überdeckt werden. Das war ja der Sinn der Sache, dass wir diesen zuerst gemalt haben.

    erste-baeume-im-vordergrund-2

    Tupft nun nach dem gleichen Prinzip wie bei den Nadelbäumen im Hintergrund zwei großen Tannen im Vordergrund. Nehmt hierzu jedoch einen ETWAS größeren Flachpinsel, damit es etwas schneller von der Hand geht. Auch sollten wir hierbei auf das Ausarbeiten von mehr Details Acht geben. So sollten die Zweige ruhig etwas nach unten hängen und so angeordnet werden, dass die Bäume plastischer wirken. Auch auf einige Highlights aus Grün mit Gelb in unterschiedlicher Intensität sollten wir hier nicht verzichten.

    Buesche-im-Vordergrund-malen

    Nun können wir uns an die Gestaltung des Vordergrundes machen. Den Weg habe ich mit GANZ WENIG Schwarz etwas abgedunkelt.

    Im Vordergrund habe ich verschiedene Büsche in Herbstfärbung vorgesehen. Probiert dabei ruhig verschiedene Formen aus, also buschige und rutenartige Büsche. Ich selbst war hier leider etwas zu voreilig und hatte bei den Büschen die Farbe stets etwas zu dünnflüssig. Das Ergebnis seht Ihr hier. Die Konturen der Büsche sind leider etwas zu undeutlich geworden. Achtet also selbst stets darauf, die Pinsel nach dem Reinigen immer erst mit Küchenpapier abzutrocknen und die Farben vor dem Tupfen auf der Palette auf ausreichende Konsistenz zu prüfen, bevor Ihr damit auf dem Malgrund arbeitet. Die Farben sollten für das Tupfen von Bäumen und Büschen immer eine leicht cremeartige Konsistenz aufweisen. Wenn dies nicht so ist, dann tupft die Farbe auf Eurer Palette breiter, so trocknet sie bereits auf der Palette leicht an und wird fester. Um einige dürre Zweige in die Büsche zu „zaubern“ braucht Ihr keinen Pinsel, sondern kratzt einfach mit einer Ecke Eures Malspachtels kleine Striche auf das Bild. Dazu muss die Farbe jedoch noch nicht zu stark angetrocknet sein. Zwischen den Büschen ganz im Vordergrund tupft Ihr dann noch kleine Grasbüschel in verschiedenen Grüntönen auf.

     

    Wasser malen und Bild vollenden

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    Ganz im Vordergrund des Bildes möchte ich eine Wasserfläche haben. Dazu habe ich den Uferbereich durch Eintupfen von Schwarz stark abgedunkelt. Danach arbeiten wir Weiß auf den Untergrund (nicht zu nass wie beim Himmel) um dann mit etwas Blau und Schwarz und unserem großen Flachpinsel in Waagerechten Streichbewegungen das Wasser zu modellieren. Es kann ruhig etwas scheckig aussehen und muss keine homogene Fläche ergeben. Mit einem kleinen runden Malspachtel habe ich mit etwas Graubraun noch einen kleinen Stein in die Wasserfläche gesetzt. Oberhalb mit einem kleinen Flachpinsel noch etwas Weiß aufsetzten. Für die Schilfbereiche nehmt Ihr dunkles Grün, ähnlich der Tannebäume und tragt dieses mit dem Schlepper in vielen kleinen Pinselstrichen von unten nach oben auf. Nehmt dazu ruhig etwas mehr Farbe auf den Pinsel. Damit einzelne Halme erkennbar werden, müsst Ihr nun noch mit einem helleren Grün (ähnlich der Büsche) zusätzliche Pinselstriche, erneut von unten nach oben, zwischen Eure bisherigen Schilfhalme setzten. Wiederholt dies mit weniger haltem auch unterhalb der eigentlichen Schilfbüschel im Wasserbereich. Nehmt dann SOFORT den großen Flachpinsel und streicht waagerecht über diese Bereiche hinweg. Damit erzeugt man eine optische Wasserspiegelung. Da die Acrylfarbe sehr schnell trocknet, solltet Ihr dies Abschnittsweise durchführen und nicht für alle Schilfbereiche gleichzeitig. Am Ufer plätschert das Wasser etwas und daher sollten wir mit etwas Weiß dort kleine Wellen ansetzen. Zum Schluss nehmen wir GANZ WENIG Weiß auf den Flachpinsel und streichen damit mehrfach waagerecht über die Wasserfläche. Macht dies nicht an allen Stellen, sondern und an einigen und Ihr seht, dass es nun wirklich nach Wasser aussieht.

    Mit einem kleinen Flachpinsel zeichne ich nun noch die kleine Holzbrücke. Es ist altes, vom Wetter gezeichnetes Holz. Nehmt daher nur etwas Braun und nuanciert die Kanten des Holzes mit Schwarz und Weiß. Wenn Ihr möchtet, könnt Ihr noch etwas Moosbelag mit dunklem Grün einarbeiten.

    Um das Bild wirklich abzuschließen, setzt Eure Signet in eine untere Ecke des Bildes. Nehmt dazu den Schlepperpinsel und VIEL Farbe. Alternativ kann man das Signet auch mit der Ecke eines Malspachtels einkratzen, sofern die Farbe noch nicht zu trocken ist.

    Ich bedanke mich für Eure Aufmerksamkeit und hoffe, Ihr seid mit Eurem Ergebnis aus diesem Malkurs zufrieden. Ich bin mir sicher, dass es ein gutes Ergebnis geworden ist. Wenn Ihr möchtet, schickt mir doch ein Bild von Eurem Kunstwerk. ich würde mich freuen, wenn ich dieses hier in meinem Blog als „Livebild“ aus dem Kurs vorstellen darf. 🙂

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