Schlagwort: Schnee malen

  • Acryl Malkurs: Ruinöse Hütte am verschneiten Waldrand

    Acryl Malkurs: Ruinöse Hütte am verschneiten Waldrand

    Dieses stimmungsvoll, verträumte Winterbild wollen wir in diesem Online-Malkurs mit Acrylfarben malen, Malkarton 18x24cm

     

    Ich begrüße euch zu meinem Onlinemalkurs in welchem ich Euch Schritt für Schritt zeige, wie Ihr mit Acrylfarben dieses Winterbild malen könnt.

    Vorab benötigt Ihr jedoch noch einige Materialien. Im Folgenden liste ich Euch auf, was Ihr bereit halten solltet:

    1. Einen passenden Maluntergrund, in diesem Falle z.B. einen kleinen Leinwandkarton in den Abmessungen 18x24cm
    2. Eine Mischpalette, es geht aber auch ein alter Teller, eine größere Fliese oder Glasplatte
    3. Ein oder zwei Wasserbecher
    4. Verschiedene Pinsel für Acrylfarben. Für dieses Bild jeweils Flachpinsel in 4cm, 2cm und 1cm, eine mittelgroße Katzenzunge, einen Rundpinsel 1cm und einen Schlepperpinsel
    5. Als Acrylfarben benötigen wir eigentlich nur Weiß (am besten Titanweiß und Mischweiß), Hellblau, Schwarz, Umbra gebrannt, Englischrot, Lichter Ocker
    6. Zirka eine Stunde Freizeit 😀

    Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.

    Generell möchte ich Euch noch meine allgemeinen Malregeln ans Herz legen. Ich werde dazu nicht extra nochmals in meinem Malkurs eingehen und setze voraus, dass Ihr diese kennt.

    Nun wollen wir aber endlich malen 🙂 Und so beginnen wir.

     

    Beginnt beim Malen des Himmels mit der blauen Acrylfarbe

    Nachdem Ihr Euch eine grobe Skizze mit Bleistift auf Euren Malgrund gezeichnet habt, feuchtet Ihr die Fläche des Himmels leicht mit Wasser und dem großen Flachpinsel an.

    Als nächstes mit dem gleichen Pinsel ordentlich Deckweiß auftragen und gleich darauf, ohne zu zögern, mit dem 1cm Rundpinsel vorsichtig ETWAS Hellblau aufstreichen und an der entsprechenden Stelle verteilen. Dabei lieber zu wenig als zu viel Acrylfarbe aufnehmen!

     

    Dicke Wolken malen wir aus Weißer und Schwarzer, z.T. auch Acrylfarbe des Farbtons Umbra gebrannt

    Nehmt nun den 2cm Flachpinsel und arbeitet damit GANZ WENIG schwarze Acrylfarbe in das noch feuchte weiß der Himmelsgrundierung ein. Ab und zu kann es etwas mehr sein, damit richtig dicke Schneewolken entstehen. Stellenweise könnt Ihr auch einen LEICHTEN Unterton mit Umbra gebrannt versuchen. Zudem Titanweiß als Kontrastfarbe an der Lichtseite der Wolken verwenden.

     

    Nebulösen grauen Hintergrund für den Wald auftupfen

    Der Wald auf der rechten Seite erhält nun einen dunklen Hintergrund aus grauer Acryllasur. Nehmt dazu den 1cm Flachpinsel und feuchtet diesen ganz leicht an bevor Ihr damit nur GANZ WENIG Schwarz aufnehmt um es dann in scheckiger Textur auf den Malgrund zu tupfen.

     

    Weitere Grundierungen für den Bildhintergrund, die Hütte und die große Schneefläche entstehen

    In einem weiteren Schritt tupft Ihr noch eine Grundierung für den Waldrand im Bildhintergrund. Dazu könnt Ihr mit dem gleichen Flachpinsel weiter arbeiten, halten ihn jedoch waagerecht, also flach zur Horizontlinie.

    Als nächstes mit der Katzenzunge und etwas Wasser den Bereich der Hütte wieder „freiwaschen“. Ihr reibt dazu mit dem feuchten Pinsel einfach die graue Grundierung wieder von der Leinwand. Die  so“abgewaschene“ Acrylfarbe malt Ihr dann gleich als Grundierung für die Schatten der Schneefläche auf.

     

    Einige Details vom Waldrand ausarbeiten

    Als nächstes mit dem Schlepperpinsel mittels schwarzer Lasur einige Stämmchen und Zweige auf die Grundierung des Waldrandes einzeichnen. Anschließend mit der Spitze eines Malspachtels die Lichtseite der Stämmchen scharf auf die Grundierung kratzen. Mit der Spitze der Katzenzunge vorsichtig etwas Weiß auf die Baumreihe am Horizont auftupfen.

     

    Hütte vormalen

    Als nächstes empfehle ich komplett mit dem Schlepperpinsel zu arbeiten. Normalerweise ist er nicht unbedingt für diese Arbeiten gedacht, aber meiner Ansicht nach eignet er sich trotzdem hervorragend dafür.

    Beginnt nun als erstes mit der hintersten Wand der Hütte und malt die Fläche mit einer dicken, hellgrauen Lasur aus. Oberhalb geht Ihr nun mit einer kleinen Pinselspitze des Schleppers hinein und malt diese Fläche leicht rötlich. Dies soll die freiliegenden Ziegel ohne Putz darstellen. Um dies zu verdeutlichen könnt Ihr feine, leicht mit Umbra gebrannt abgedunkelte weiße Pinselstriche einzeichnen um die Steinfugen darzustellen. Dazu nur mit der Spitze des Schleppers arbeiten und die Farbe als dicke Lasur anmischen, damit sie sich besser verteilen lässt.

    Habt Ihr diese Wand fertig, dann malt Ihr die Wand links davon mit Fensteröffnung. Lasst hier ruhig noch ein paar graue Stellen, welche Mauerflächen mit etwas altem Putz darstellen.

    Als Krönung noch dick Titanweiß oberhalb auftragen um der Mauer eine dicke Schneehaube zu verpassen.

     

    Die Hüttenreste weiter ausschmücken

    Wie Ihr seht habe ich in diesem Arbeitsschritt mit schwarzer Lasur einige alte Holzbalken eingezeichnet und diese ebenfalls mit einer dicken Schneeschicht versehen.

    Momentan ziehe ich mit dem Schlepper noch einige Mauerfugen auf dem Mauerbereich, welchen ich nach dem einzeichnen der Holzbalken begonnen habe. Hier seht Ihr auch ganz gut wie ich das mit den Putzresten und den blank liegenden Ziegelsteinen meinte.

     

    Große Trauerweide vormalen

    Hier habe ich die Schneefläche nochmals leicht mit Weiß und etwas hellblau grundiert.

    Nun malt Ihr mit der schmalen Seite der Katzenzunge oder erneut mit dem Schlepperpinsel den Stamm der Trauerweide mit einer Lasur aus Schwarz und Lichter Ocker. Hinzu kommen dann noch die hängenden Zweige und auf den dickeren Ästen eine Schneebedeckung. Für die dünneren Zweige wählt Ihr Euch eine Mitte und zeichnet davon ausgehend immer mehrere Zweige als Büschel, die alle nach unten hängen sollten.

     

    Trauerweide mit weißer Acrylfarbe vollenden

    Nun um die Trauerweide zu vollenden mit der Spitze des Schlepperpinsels unterschiedlich helle weiße Lasur erneut als Büschel für die Zweige auftragen.

     

    Schneefläche mit Licht und Schatten gestalten

    Um dem Bild etwas mehr Kontrast zu geben habe ich mich entschieden die Büsche hinter der Trauerweide doch noch etwas abzudunkeln. Das habe ich vorsichtig mit etwas schwarzer Lasur und der Katzenzunge gemacht. Hinzu habe ich das Innere der Hütte auch noch etwas abgedunkelt und mit dem Schlepper und einer dunkeln Lasur aus Grau und Umbra gebrannt die Reste eines alten Fensters eingezeichnet.

    Als nächstes mit der Katzenzunge eine dicke weiße Schneeschicht in geraden Pinselstrichen aufstreichen. Zur den Bäumen hin etwas Schwarz zur Schattengebung einmischen. Im Bereich der Hütte den Schnee leicht nach oben hin an die Mauer hoch ziehen.

     

    Dem Schnee weitere Highlights geben

    Bevor Ihr nun mit dem Schnee weiter malt, mit dem 1cm Rundpinsel dicke schwarze Lasur als Busch vorn rechts der Hütte auftupfen und mit Weiß die Schneebedeckung leicht dazu tupfen.

    Dann seht Ihr auf dem Bild auch, wie Ihr mit unterschiedlich hellen dunklen Bereichen dem Schnee vor der Hütte eine geländeartige Struktur verleiht und das noch unterstützt, indem Ihr einige Halme und dürre Zweige mit dem Schlepper dazu malt.

    Verstärken lässt sich dieser Effekt noch indem Ihr mit der Katzenzunge richtige weiße Kontrastkanten einmalt.

     

    Euer Winterbild vollenden.

    Wie Ihr seht vervollständigen wir unser Winterbild noch indem wir mit helleren und dunkleren Bereichen einige Schneeverwehungen einzeichnen und wenn Ihr wollt noch einige Fußstapfen zur Hütte ergänzt. Dazu graue Punkte, ähnlich Fußabdrücken oder Tierfährten einzeichnen und diese mit Weiß optisch noch hervorheben.

    Wenn Ihr das dann so weit fertig gemalt habt, seid Ihr eigentlich bereit Euer Acrylbild mit Eurem eigenen Signet fertig zu stellen.

    Seid Ihr zufrieden mit dem Ergebnis? Dan freue ich mich über möglichst viele Kommentare unterhalb dieses Beitrages. Und auch wenn Ihr an einer Stelle nicht weiter kommt, dann schreibt Einen Kommentar dazu. Ich werde diesen dann so gut es geht beantworten und helfe damit vielleicht anderen, die das gleiche Problem hatten.

    Also los gehts!

    Und wie immer fruee ich mich natürlich über jeden Like oder jedes Teilen meiner Malkurse in den sozialen Medien.

     

    Liebe Grüße

    Euer David Junghähnel

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  • Acryl Malkurs : Zwei verschneite Tannen am zugefrorenen Bach

    Acryl Malkurs : Zwei verschneite Tannen am zugefrorenen Bach

    Winterbild im Onlinemalkurs für Acrylfarben malen
    So soll es aussehen, wenn es fertig ist. Das Bild, welches wir in diesem Onlinemalkurs für Acrylfarben malen wollen zeigt zwei verschneite Tannen im Sonnenlicht hinter einem zugefrorenen Bach.

     

    Es ist Winter und damit die Jahreszeit, in welcher Ihr sicher wieder mehr Zeit für Eure Hobbies finden werdet.

    Ich freue mich daher, Euch zu meinem neuesten Onlinemalkurs begrüßen zu dürfen.

    Oben seht Ihr das Ziel dieses Malkurses. Das Bild zeigt zwei verschneite Tannen im Sonnenlicht hinter einem zugefrorenen Bach. Es hat eine schöne Lichtwirkung und strahlt damit einen besonderen Reiz aus.

     

    Vorab, was brauchen wir alles an Materialien für diesen Kurs? Im Folgenden liste ich Euch auf, was Ihr bereit halten solltet:

    1. Einen passenden Maluntergrund, in diesem Falle z.B. einen kleinen Leinwandkarton in den Abmessungen 18x24cm
    2. Eine Mischpalette, es geht aber auch ein alter Teller, eine größere Fließe oder Glasplatte
    3. Ein oder zwei Wasserbecher
    4. Verschiedene Pinsel für Acrylfarben. Für dieses Bild jeweils Flachpinsel in 4cm, 2cm und 0,5cm, eine mittelgroße Katzenzunge und einen Schlepperpinsel
    5. Als Acrylfarben benötigen wir eigentlich nur Weiß (am besten Titanweiß und Mischweiß), Schwarz, Umbra gebrannt und Lichter Ocker
    6. Zirka eine Stunde Freizeit 😀

    Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.

    Generell möchte ich Euch noch meine allgemeinen Malregeln ans Herz legen. Ich werde dazu nicht extra nochmals in meinem Malkurs eingehen und setze voraus, dass Ihr diese kennt.

    Jetzt wollen wir aber endlich anfangen mit dem Malen 😉

     

    Erster Schritt der Acryklmalerei sollte eine Grobskizze des Motivs mit Bleistift sein.
    Das Malmotiv grob mit Bleistift auf den Malgrund skizzieren.

    Erster Schritt der Acrylmalerei sollte eine Grobskizze des Motivs mit Bleistift sein. Es ist nicht zwingend eine Skizze auf den Malgrund zu zeichnen, aber es empfiehlt sich um die groben Proportionen festzulegen. So können einfach noch Änderungen vorgenommen werden um das Motiv optimal an das Größen- und Seitenverhältnis des Malgrundes anzupassen. Wenn Ihr einfach drauf los malt, dann kann die spätere Wirkung des Bildes allzu leicht verloren gehen. Die Motiv-Skizze solltet Ihr mit einem weichen Bleistift und mit nur ganz wenig Druck zeichnen, damit die Linien später nicht durch die Farbe des fertigen Bildes schimmern.

     

    Der wolkenverhangene Himmel wird vorwiegend aus Weiß und wenig Umbra gebrannt sowie noch viel weniger Schwarz gemalt.
    Der Himmel ist wolkenverhangen und lässt nur an wenigen Stellen etwas Sonnenlicht durch.

    Bevor wir nun mit dem Himmel beginnen können feuchtet die Fläche des Himmels mit dem großen Flachpinsel etwas an. Sie muss leicht glänzen, darf aber keine Tropfen aufweisen.

    Auf die noch feuchte Fläche tragt Ihr nun ordentlich Weiß mit dem großen Flachpinsel auf. Verteilt die Farbe komplett, aber haltet Euch damit nicht zu lange auf, damit sie nicht zu sehr antrocknet. Nun mit dem mittleren Flachpinsel ETWAS (wirklich nur ganz wenig) Schwarz aufnehmen und mit kreisenden Bewegungen und vor allem zügig in das Weiß einarbeiten. Ab und zu Schwarz zugeben, falls Bedarf besteht und an einigen Stellen, wo die Wolken dunkler wirken sollen zusätzlich ETWAS Umbra gebrannt hinzugeben. Seid Ihr damit fertig, dann mit dem großen Flachpinsel in mit ganz sachten waagerechten und anschließend senkrechten Pinselbewegungen Euren Himmel „glätten“. Macht das nicht zu oft und vor allem drückt wirklich gar nicht auf. Es sollen nur eventuelle Pinselstriche verschwinden.

    Danach mit dem mittleren Flachpinsel weitere Highlights in Weiß einarbeiten.

     

    Für den Hintergrund brauchen wir uns nicht viel Mühe geben. Den tupfen wir einfach und schnell auf.
    Hintere Baumreihe mit graubrauner Lasur tupfen

    Für den Hintergrund brauchen wir uns nicht viel Mühe geben. Den tupfen wir einfach und schnell aus einer Lasur aus Weiß und jeweils ganz wenig Schwarz und Umbra gebrannt auf. Nehmt dazu wieder den mittleren Flachpinsel und achtet darauf, dass es sowohl helle als auch dunkle Bereiche gibt.

    Ist der Hintergrund fertig getupft, dann den mittleren Flachpinsel etwas wässern und damit unterhalb der Baumlinie die Farbe zu einer Kante abwaschen. Die dabei entstehende Lasur könnt Ihr gleich als Grundierung der Fläche im Vordergrund nach unten ausziehen.

     

    Die Tannen tupfen wir mit dem kleinen Flachpinsel und schwarzer Lasur.
    Tannen malen ist eigentlich ganz einfach

    Die Tannen tupfen wir nun mit dem kleinen Flachpinsel und schwarzer Lasur. Arbeitet dabei nur mit wenig Druck und der geraden Vorderkante des Pinsels. Tupft Euch als erstes einen senkreshten Stamm und davon ausgehend mit waagerechten Tupfern die Äste. Beachtet, dass die Äste nach unten hin länger werden müssen und dass nicht jeder Ast in die gleiche Richtung zeigen muss.

     

    Den Schnee auf den Ästen und Zweigen tupft Ihr nach der gleichen Technik wie die Bäume selbst.
    Erste schneebedeckte Zweige der Tannen entstehen

    Den Schnee auf den Ästen und Zweigen tupft Ihr nach der gleichen Technik wie die Bäume selbst. Seht diese Schneeschicht aber erst als Grundierung an. Der eigentliche Schnee kommt später noch drauf.

     

    Nun malt Ihr die Lichtreflexe, bestehend aus Schatten und Licht.
    Die Sonne geht auf 😀

    Nun malt Ihr die Lichtreflexe, bestehend aus Schatten und Licht. Dazu mit dem kleinen Flachpinsel eine scharfe Weißkante zwischen und neben den Bäumen ziehen und nach unten hin ausmalen. Dabei unterhalb der Bäume etwas Schwarz und Umbra gebrannt hinzugeben und die Schatten malen.

     

    Der Weg in der Bildmitte wird nun als nächstes gemalt.
    Nun beginnen wir den Weg zu malen

    Der Weg in der Bildmitte wird nun als nächstes gemalt. Dazu erneut mit dem kleinen Flachpinsel scharfe Weißkanten aufmalen und die Böschung zum späteren Bach ein erstes Mal grundieren und damit bereits erste Bodenunebenheiten andeuten.

     

    Nach einem leichten Antrocknen der Tannen erhalten diese nun die endgültige Schneedecke.
    Die Tannen erhalten nun eine dicke leuchtende Schneedecke

    Nach einem leichten Antrocknen der Tannen erhalten diese nun die endgültige Schneedecke. Dabei unbedingt auf die Lichtseite achten und mit dem Schlepperpinsel nicht zu viele Akzente setzen. Dabei könnt Ihr vorsichtig aneinander tupfen oder richtige Zipfel ziehen.

     

    Der Bach erhält in einem ersten Schritt nun erst einmal eine schwarze Grundierung mittels der Katzenzunge.
    Nun den Bach mit schwarzer Acrylfarbe grundieren

    Der Bach erhält in einem ersten Schritt nun erst einmal eine schwarze Grundierung mittels der Katzenzunge. Gebt dazu ruhig etwas Wasser mittels des Pinsels hinzu um die Farbe als lasur besser verteilen zu können. Aber Vorsicht! Nicht zu sehr verdünnen, es soll eine richtig schwarze Fläche entstehen.

     

    Der Uferbereich soll natürlich fließend ins Wasser übergehen.
    Den Uferbereich an die schwarze Grundierung anarbeiten.

    Der Uferbereich soll natürlich fließend ins Wasser übergehen. Daher mit dem kleinen Flachpinsel vorsichtig etwas Weiß vom linken Ufer hin ins Schwarz hineinziehen. Anschließend mit dem Schlepper weißliche Lasur hinzureiben. Danach eine Lasur aus Umbra gebrannt als Grashalme aufmalen. Dabei wirklich nur mit der Spitze des Pinsels arbeiten. Anschließend Lichter Ocker in die Lasur geben und den Vorgang damit wiederholen.

     

    Im Uferbereich malt Ihr nun weitere Details hinzu.
    Das Bachufer weiter ausschmücken

    Im Uferbereich malt Ihr nun weitere Details hinzu. Dazu gehört einerseits, dass Ihr mit Weiß und dem Schlepper den Grasbüscheln noch einige vereiste Halme dazu gebt. Aber vor allem sind es leichte Schatten, die im Bereich der Halme angelegt werden müssen. Dazu mit dem Schlepper etwas graue Lasur auftragen und immer wieder etwas Weiß hinzugeben.

     

    Mittels weißlicher Lasur wird nun die vereiste Oberfläche des Baches angedeutet.
    Der Bach friert zu 😀

    Mittels weißlicher Lasur wird nun die vereiste Oberfläche des Baches angedeutet. Dazu verteilt Ihr die Lasur mit dem Schlepper in zügigen waagerechten Pinselbewegungen. Macht das nicht zu gleichmäßig!

     

    Mit der Katzenzunge nun ordentlich Weiß als scharfe Trennkante zum dunklen Bach auftragen.
    Das vordere Ufer erhält als erstes eine scharfe Abgrenzung zum Bach

    Mit der Katzenzunge nun ordentlich Weiß als scharfe Trennkante zum dunklen Bach auftragen. Nach unten hin leicht ausziehen.

     

    Zur weiteren Ausarbeitung des Vordergrundes gehört ein kahler Busch im Hintergrund.
    Ein kahler Busch verdeckt den Hintergrund

    Zur weiteren Ausarbeitung des Vordergrundes gehört ein kahler Busch im Hintergrund 😉 Hä? Doch, denn damit verdecken wir den Übergang des Baches an den Bildrand im Hintergrund rechts.

    Für die Äste mischt Ihr Euch eine satte Lasur bestehend aus Schwarz, Lichter Ocker und Umbra gebrannt. Diese Lasur sollte trotzdem sehr dunkel sein. Mit der Spitze des Schleppers diese Lasur nun als dürre Zweige auftragen und anschließend mit dem kleinen Flachpinsel leichte weiße Tupfer darauf geben. Dabei sollte relativ wenig Farbe aufgetragen werden, damit wirklich nur wenige leuchtend weiße Pigmente aufgetragen werden.

    Anschließend unterhalb des Busches noch etwas Weiß auftupfen um den Übergang zum Schnee zu realisieren. Bei Bedarf die Kante zum dunklen Bach weiter ausarbeiten.

     

    Immer wenn eine Fläche getrocknet ist, sollten letzte Feinheiten ergänzt werden.
    Weitere Highlights setzen

    Immer wenn eine Fläche getrocknet ist, sollten letzte Feinheiten ergänzt werden. So auch hier, indem Ihr nun am linken Ufer nochmals mit dem Schlepper letzte Highlights in Weiß setzt.

    Auf der rechten Seite erste Schatten setzen. Dazu nochmals Umbra gebrannt und Schwarz zum Einsatz bringen.

     

    Da der Weg bisher recht unscheinbar wirkt, erhält dieser zusätzliche Kontraste.
    Den Weg bekommen wir noch besser hin 😉

    Da der Weg bisher recht unscheinbar wirkt, erhält dieser zusätzliche Kontraste. Dazu könnt Ihr mit dem Schlepper bspw. mit ein paar schwarzen Punkten am Wegrand Steine andeuten. Vergesst deren Schneemütze aber nicht. Außerdem kann der Weg mittig etwas abgedunkelt werden und an den Rändern zusätzlich nochmals weiße Kontrastlinien erhalten. ich würde Euch empfehlen, diese Arbeiten, aufgrund der kleinen Details ausschließlich mit dem Schlepper auszuführen.

     

    Ein kleiner Busch im Vordergrund lockert die scharfe Kante zum Bach etwas auf.
    Am rechten Uferbereich noch einen kleinen Busch ergänzen.

    Ein kleiner Busch im Vordergrund lockert die scharfe Kante zum Bach etwas auf. Daher etwas graue Lasur mit der Katzenzunge auftupfen und da hinein mit dem Schlepper wenige dürre Ästchen mit der Lasur des zuvor gemalten Busches zeichnen. Anschließend noch etwas Weiß auftupfen.

     

    Schneeverwehungen malt Ihr am besten durch scharfe Weißkanten zu Schattenbereichen.
    Der Schneefläche vorn rechts einige Verwehungen gönnen.

    Schneeverwehungen malt Ihr am besten durch scharfe Weißkanten zu Schattenbereichen. Probiert das mal aus. Erst etwas dunklere Flächen einzeichnen und danach mit Weiß zur Lichtseite hin eine scharfe Linie ziehen und in das Weiß in diese Richtung hin ausziehen. Mit dem Schlepperpinsel könnt Ihr hierbei schöne Details ausarbeiten.

     

    Eure Signatur setzt Ihr unter Euer Bild, sobald Ihr der Meinung seid, dass es fertig ist.
    Das fertige Bild solltet Ihr unbedingt mit Eurer eigenen Signatur versehen

    Eure Signatur setzt Ihr unter Euer Bild, sobald Ihr der Meinung seid, dass es fertig ist. Das macht sich am besten mit dem Schlepperpinsel und einer Lasur, da sich diese besser und feiner auftragen lässt. Wählt eine passende Stelle aus und überlegt Euch in welchem Farbton Ihr das machen möchtet. Soll die Signatur unscheinbar oder auffällig werden? Das sollte jeder für sich selbst entscheiden.

    Ich habe das bisher selbst nicht wirklich einheitlich gemacht, aber das ist mir nicht so wichtig.

     

    Ich hoffe, dass Ihr meinen Ausführungen gut folgen konntet und Ihr mit Eurem Ergebnis dieses Onlinemalkurses zufrieden seid.

    Empfehlt meine Kurse gern weiter. Ich würde mich freuen mit meinen Online-Malkursen, bald weitere Menschen zu diesem schönen Hobby verführen zu können.

    Bleibt mir treu 🙂

    Herzliche Grüße

    Euer

    David

     

    PS: Schaut mal, wie ich dieses Motiv zur Bemalung eines Keramiktellers abgewandelt habe.

     

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  • Malkurs online: Bergsee im Winter

    Malkurs online: Bergsee im Winter

    Malkurs-Acryl-Bergsee-im-Winter
    Ein letztes Wintermotiv für dieses Winter soll das fertige Bild unseres heutigen Malkurses zeigen. Acrylfarbe auf Leinwand, 30x40cm

     

    Das heutige Motiv unseres Malkurses zeigt einen Bergsee, eingebettet zwischen Bergen und verschneiten Bäumen. Die kühle Bildstimmung reduziert gleichzeitig die benötigten Farben auf Weiß, Schwarz und Blau. Wir benötigen einen großen Flachpinsel, die Katzenzunge sowie den Schlepper, sowie eine kleinere Leinwand von 30x40cm. Alternativ ginge auch ein Malkarton.

    Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.

    Nun zeige ich Euch in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Ihr dieses Bild selbst mit Acrylfarben malen könnt. Folgt dazu einfach meinem folgendem Online Malkurs.

     

    1-Malkurs-Acryl-Bergsee-im-Winter
    Der Anfang eines jeden Acrylbildes sollte eine einfache, schnelle Bleistiftskizze sein.

    Wir beginnen mit unserem Acrylbild wie immer mit einer schnell gezeichneten Bleistiftskizze, welche wir direkt auf die Leinwand zeichnen. Dabei sind keinerlei Details notwendig, vielmehr teilen wir mit dieser den Maluntergrund für die Bildgestaltung auf. So können wir die Proportionen nochmals kurz abschätzen, BEVOR wir mit der Acrylfarbe zu malen beginnen. Hier können wir auch leicht noch Korrekturen vornehmen.

     

    2-Malkurs-Acryl-Bergsee-im-Winter
    Himmel mit Acrylfarben malen

    Befolgt wie bei jedem meiner Acrylbilder auch bei diesem Motiv die einfache Regel, dass wir

    stets von hinten nach vorne malen.

    Diese Arbeitsweise erleichtert uns viele spätere Arbeitsschritte, weil weiter vorn gelegene Bildelemente dann einfach auf den bereits fertigen Hintergrund aufgemalt werden. So wie es in der Natur ja auch ist. Dort sind hinter Bäumen bspw. auch immer noch Himmel oder andere Bäume.

    Wir beginnen daher mit dem Himmel und nehmen dazu den großen Flachpinsel (4cm), um damit die Leinwand im Bereich des Himmels mit Wasser anzufeuchten. Danach VIEL Weiß auf den gleichen Pinsel aufnehmen. Den Pinsel vorher ordentlich abtrocknen, damit die Farbe nicht gleich verläuft! Die weiße Farbe nun großzügig und gleichmäßig auf die Himmelsfläche verteilen. Bei Bedarf mehrfach Weiß nachnehmen.

    In das noch feuchte Weiß arbeiten wir nun vorerst mit kräftigen waagerechten Bewegungen etwas Blau und später in der gleichen Arbeitsweise ETWAS Schwarz ein. Streicht den großen Flachpinsel dabei mit der schmalen Seite über die Leinwand. Ist die Farbe gut verteilt, streicht nun mit der breiten Pinselseite und fast keinem Druck abwechselnd in waagerechten und dann in senkrechten Pinselbewegungen über die Farbfläche. Ihr merkt nach einer Weile wie die Farbe zu trocknen beginnt und die Pinselstriche verschwinden, also ein gleichmäßiger Farbauftrag entsteht. Dann hört Ihr damit auf und reinigt den Pinsel.

    Nun nehmt Ihr die Katzenzunge und feuchtet die Borsten leicht an. Damit tupft Ihr nun in die dunkleren Bereiche des Himmels. Ihr werdet sehen, dass das Weiß von unten hervortritt und sich erste Wolken bilden. Tupft mit dem gleichen Pinsel weiter in hellere Himmelsbereiche und es entstehen durch die dunklere Restfarbe im Pinsel dunkle Wolken. Sind die Übergänge nicht gut geworden, wischt mit dem Zeigefinger nach. Wird der Pinsel zu trocken, feuchtet ihn zwischendurch nochmals an.

    Die helle Wolke habe ich mit etwas Weiß am Zeigefinger direkt mit dem Finger auf die Leinwand gemalt.

     

    3-Malkurs-Acryl-Bergsee-im-Winter
    Nun malen wir mit grauer Acrylfarbe die Berge im Hintergrund

    Mit der Katzenzunge und schwarzer Lasur malen wir nun in den noch nicht ganz getrockneten Himmel hinein. Dadurch löst sich das Blau des Himmels wieder und vermischt sich mit der Lasur für die Berge, was einen kühlen Schimmer erzeugt. Beginnt dabei mit dem hintersten Berg und malt jeden weiter vorn gelegenen nach der gleiche Technik davor. Das Gelände modelliert Ihr hierbei durch bewusst sichtbare Pinselstriche. Akzentuiert im Anschluss die Berggipfel noch mit etwas Weiß, wobei Ihr die obere Kante stehen lasst und nach unten hin in das Grau einarbeitet. Dem großen Berg könnt Ihr auch eine Schneemütze verpassen. 🙂

     

    4-Malkurs-Acryl-Bergsee-im-Winter
    Wasser des Sees mit Acrylfarben malen

    Hierzu benötigt Ihr erneut den großen Flachpinsel. Feuchtet diesen gut an und feuchtet die Wasserfläche gut an. Arbeitet hierbei unterhalb der Berge bereits eine scharfe Uferkante aus der Farbe der Berge heraus. Anschließend zuerst mit Weiß und danach mit den Resten der grauen Lasur die Wasserfläche waagerecht malen. Im Uferbereich ruhig etwas Weiß stehen lassen. Dies grenzt das Ufer optisch besser ab.

     

    6-Malkurs-Acryl-Bergsee-im-Winter
    Wasserspiegelung malen ist nicht schwer 😉

    Tupft nun mit der Katzenzunge etwas von der schwarzen Lasur und etwas Weiß auf die Wasserfläche.

    7-Malkurs-Acryl-Bergsee-im-Winter
    Wasserspiegelung malen – 2. Schritt

    Mit dem großen Flachpinsel nun erst in sachten Senkrechten Strichen die Farbe nach unten ziehen und anschließend fast ohne Druck jeweils einmal nach rechts und nach links verziehen.

     

    8-Malkurs-Acryl-Bergsee-im-Winter
    Berge links malen

    Aufgrund der Spiegelung der nassen Farbe auf diesem Bild leider nicht gut sichtbar, werden nun mit der Katzenzunge die Berge links gemalt. Auch hierbei beginnen wir wieder mit dem hinteren und vergessen dabei auch nicht die Wasserspiegelung, bevor wir mit dem vorderen Berg weiter machen.

     

    9-Malkurs-Acryl-Bergsee-im-Winter
    Vordergrund mit Weiß vormalen.

    Nun malen wir das Gelände im Vordergrund mit Weiß vor. Wenn Ihr wie ich auf dem Bild die Kante mittig etwas nach unten fallen lasst, dann erzeugt Ihr den Eindruck, als würde man einen Hang nach unten schauen.

     

    10-Malkurs-Acryl-Bergsee-im-Winter
    Wasserspiegelung besser malen

    Hier habe ich die Wasserspiegelung nochmals nachgearbeitet. Ihr seht also, man kann auch noch spätere Änderungen vornehmen, wenn mal etwas nicht klappt. 😉

     

    11-Malkurs-Acryl-Bergsee-im-Winter
    Tannenbäume mit schwarzer Acrylfarbe vormalen

    Nehmt nun einen mittelgroßen Flachpinsel (ca. 2cm) und tupft Schwarz direkt als Baumsilhoutte für die späteren Tannenbäume im Vordergrund. Die Anordnung der solltet Ihr möglichst ungleichmäßig gestalten.

     

    12-Malkurs-Acryl-Bergsee-im-Winter
    Kahlen Laubbaum mit schwarzer Acryllasur malen

    Mit der Katzenzunge mischt Ihr Euch nochmals etwas schwarze Lasur an und tragt diese mit dem gleichen gleichen Pinsel als Stamm und dickere Äste des kahlen Laubbaumes vorn rechts auf. Bei den dünneren Zweigen arbeitet Ihr mit dem Schlepper weiter.

     

    13-Malkurs-Acryl-Bergsee-im-Winter
    Schneebedeckung der Bäume malen

    Die Schneebedeckung der Bäume malt Ihr wie folgt. Für den großen Laubbaum streicht Ihr vorsichtig Weiß mittels des Schlepperpinsels auf die entsprechenden Stellen auf. Bei den Tannenbäumen nutzt Ihr erneut den mittleren Flachpinsel und tupft das Weiß auf die zuvor gemalten schwarzen Silhouetten der Nadelbäume.

     

    14-Malkurs-Acryl-Bergsee-im-Winter
    Bild mit Gräsern und dürrem Gestrüpp vollenden

    Euer Bild naht nun der Vollendung und um es etwas interessanter zu gestalten solltet Ihr mit dem Schlepperpinsel vereinzelt noch einige Grashalme und dürres Gestrüpp in den Vordergrund malen. Macht dies abwechselnd mit Weiß und mit Schwarz. Die untere Kante des Stammes vom Laubbaum habe ich mit Weiß eingearbeitet. Dazu habe ich einen kleinen spitzen Pinsel mit Weiß von unten nach oben in das Schwarz des Stammes gezogen.

    Wenn Ihr denkt alles fertig zu haben, solltet Ihr Eurer Signum nicht vergessen.

    Am nächsten Tag könnt Ihr Euer Bild nochmals kritisch begutachten und mit etwas Abstand findet Ihr vielleicht noch das eine oder andere Detail, was Ihr dann noch verbessern könnt. Persönlich bin ich hierbei jedoch eher vorsichtig, da ich mir mit so etwas schon so manches fertig geglaubte Bild vollends kaputt gemacht habe. Manchmal muss man eben mit den ein oder anderen kleinen Dingen leben, die einem nicht so gut gefallen. Ihr werdet sehen, dass es anderen oftmals gar nicht auffällt. Man ist eben meist sein größter eigener Kritiker. 😉

     

    Wenn Euch mein Malkurs gefallen hat, dann teilt dies mit Euren Freunden über die sozialen Medien, damit ich vielleicht noch weitere zu diesem schönen Hobby verführen kann 😉

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  • Malkurs online: Verschneiter Wanderweg mit Baum

    Malkurs online: Verschneiter Wanderweg mit Baum

    Verschneiter-Wanderweg-mit-Baum
    Unser Kursziel: Ein Acrylbild in den Maßen 30x40cm auf Leinwand

    Das Motiv zeigt einen verschneiten Wanderweg, der von Schneebergen umgeben, durch eine hügelige Landschaft führt. Der Himmel ist grau und lässt nur wenig Licht durch, welches eine geheimnisvolle Stimmung verbreitet.


     

    In diesem Malkurs zeige ich Euch online und Schritt für Schritt die Entstehung dieses Bildes mit Acrylfarbe. Ihr benötigt eine Leinwand 30x40cm, verschieden große Flachpinsel, einen kleinen Rundpinsel sowie den Schlepper für die Feinheiten.

    Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.

    Malt zügig, da viele Arbeitsschritte in die noch feuchte Farbe des vorherigen Farbauftrages hinein gearbeitet werden.

     

    1-Verschneiter-Wanderweg-mit-Baum
    Motiv mit Bleistift auf direkt auf Leinwand kritzeln

    Um uns den Maluntergrund vor dem ersten Farbauftrag einzuteilen skizzieren wir die wichtigsten Bildelemente grob mit Bleistift. Feinheiten sind hierbei nicht notwendig. Es reicht die Position und Richtung des Weges sowie den Stamm des Baumes zu skizzieren. Dies reicht um einschätzen zu können wo die Horizontlinie verläuft und damit bsp. bis wohin wir den nun folgenden Himmel malen. Vor allem hilft es uns jedoch die spätere Bildwirkung von den Proportionen einschätzen zu können.

     

    2-Verschneiter-Wanderweg-mit-Baum
    Der dunkle Himmel wird gemalt.

    Wie immer arbeiten wir uns auch bei diesem Motiv von hinten nach vorne vor. Das heißt, weiter entfernte Bildteile malen wir zuerst. Daher beginnen wir als erstes mit dem Himmel.

    Nehmt Euch einen großen Flachpinsel und feuchter die Leinwand im Bereich des Himmels ordentlich mit Wasser an. Danach nehmt mit dem gleichen Pinsel, Ihr sollte diesen zuvor etwas abtrocknen, und streicht einer große Menge Weiß auf den noch feuchten Untergrund. Verteilt das Weiß schön gleichmäßig! Danach mit einem mittleren Flachpinsel GANZ WENIG Himmelblau aufnehmen und zügig auftragen. Anschließend den gleichen Arbeitsschritt mit WENIG Schwarz in den restlichen Bereichen des Himmels wiederholen. Dabei zum Ende der Arbeiten den Pinsel mit ganz wenig Druck abwechselnd senkrecht und waagerecht über die Leinwand ziehen, damit kleine Streifen entstehen. Um die blaue Stelle herum das Grau vorsichtig etwas ins Blau hineinziehen, nicht anders rum.

     

    3-Verschneiter-Wanderweg-mit-Baum
    Landschaft vormodellieren

    Mit dem Rest der Acrylfarbe skizzieren wir nun mittels des großen Flachpinsels die Landschaft vor. In meinem Falle hatte ich noch Blau übrig. Auch damit testen wir erneut die Wirkung des späteren Bildes. Außerdem wird die überschüssige Farbe nicht vergeudet. 😉 Hierbei sehr zügig arbeiten, damit der Himmel nicht zu sehr trocknet.

     

    5-Verschneiter-Wanderweg-mit-Baum
    Hügeligen Hintergrund mit Nebel malen

    Am Horizont entstehen nun noch einige Hügel, welche halb im Nebel verschwinden. Dazu etwas Laubgrün, Schwarz und Creme als Lasur auftragen und vorsichtig mit der Farbe des noch feuchten Himmels verreiben. Zum Schluss noch etwas Creme einarbeiten, damit Es so wirkt, als ob dort etwas Sonne scheint.

     

    6-Verschneiter-Wanderweg-mit-Baum
    Winterlandschaft vor malen.

    Nun malen wir den Vordergrund mit Weiß und Creme vor. Mit ETWAS Grau können bereits erste Konturen und Schatten eingearbeitet werden. Ich arbeite hierbei mit einem mittelgroßen Flachpinsel.

     

    7-Verschneiter-Wanderweg-mit-Baum
    Die Schneeflächen weiter ausarbeiten.

    Wie auf diesem Bild ersichtlich wurde hier eine weitere Schicht Weiß aufgetragen. Auch der Weg wurde in Creme grundiert.

     

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    Schatten in den Schnee einarbeiten.

    Arbeitet nun nach und nach etwas Weiß und etwas Grau in die Schnee Fläche ein. Ihr könnt das so lange wiederholen, bis Ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid. Sollte die Farbe auf der Leinwand zu nass sein und schmieren, lasst sie kurz etwas antrocknen, bis diese wieder cremig ist.

     

    12-Verschneiter-Wanderweg-mit-Baum
    Der Weg hat sich geändert 😉

    Sicher seht Ihr was sich hier geändert hat. Die Perspektive des Betrachters wäre zu hoch geworden, weshalb ich den Verlauf des Weges im vorderen Bereich anpassen musste. Dazu habe ich einfach mit Weiß über die vorgemalte Böschung gemalt. Das Weiß deckt hier noch nicht richtig.

     

    13-Verschneiter-Wanderweg-mit-Baum
    Untergrund für Büsche und Gestrüpp vorbereiten

    „Schwarz ist Dein Freund“ sagte Bob Ross einstmals. Damit hatte er natürlich Recht und daher benötigen wir für das entstehende Strauchwerk einen dunklen Untergrund, welchen ich hier durch Verreiben von etwas Grau erreicht habe. Da die darunter befindliche Farbe noch etwas feucht ist, lässt sich das Grau gut mit einem mittelgroßen Flachpinsel einarbeiten. Zu den Rändern dürfen keine harten Übergänge entstehen!

     

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    Schneebüschel auf die Büsche tupfen

    Hier habe ich nun, nachdem ich weitere dunkle Hintergründe für Büsche geschaffen habe damit begonnen, den ersten Busch mit einem kleinen TROCKENEN Rundpinsel und Weiß vorsichtig einige Schneebüschel aufzutupfen. Macht das nicht zu gleichmäßig! Das Hinweisschild habe ich mit einer Schwarzbraunen Lasur und dem Schlepperpinsel gemalt. Auf dem Schild selbst ist etwas Grün dazu gekommen und es erhielt eine Schneehaube, welche Ihr ebenfalls mit dem Schlepper und Weiß malen könnt.

     

    15-Verschneiter-Wanderweg-mit-Baum
    Büsche und erste Schatten entstehen

    Nun habe ich die hinteren Büsche so weit fertig gestellt. Das Gestrüpp links hinten hatte ich ja als erstens getupft. Nachdem ich mit den anderen Büschen fertig war, war diese Farbe also bereits etwas angezogen. Diese habe ich dann mit einem sauberen kleinen Rundpinsel etwas breit getupft, so dass es nun wie weiter entfernt aussieht. Außerdem habe ich damit begonnen erste Schatten einzumalen und diese mit daneben gemaltem Weiß zu verstärken.

     

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    Der Vordergrund erhält mehr Struktur

    Hier erarbeite ich im Vordergrund verstärkt schattige und hellere Bereiche um mehr Struktur hinein zu bringen. Der Weg wurde ebenfalls nochmals überarbeitet. Indem ich einen kleinen Flachpinsel mit etwas dunkler Lasur über die Ecke auf dem Weg ziehe entstehen Fahrspuren, welche ich anschließens nochmals mit einem größeren Flachpinsel waagerecht unterbrochen habe. Außerdem ist nach der gleichen Technik wie zuvor noch ein Busch entstanden.

     

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    Den großen Baum malen.

    Nun geht es daran, den großen Baum vorn links zu malen. Nehmt dazu einen kleinen Flachpinsel und mischt Euch eine dickere Lasur aus Schwarz, Umbra gebrannt und ETWAS Laubgrün an. Mit der schmalen Seite des Pinsels malt Ihr nun zuerst den Stamm und danach die dickeren Äste.

     

    20-Verschneiter-Wanderweg-mit-Baum
    Der Baum erhält neben den Ästen noch sein Zweige und einige Schneeverwehungen

    Mit dem Schlepper tragt Ihr nun die gleiche Lasur wie für den Stamm auf und malt damit die feineren Zweige, sowie einige dürre Äste und Zweige, welche aus dem Schnee herausschauen. Für die ganz feinen Äste nutzt Ihr nur noch die Spitze des Schleppers. Auf den Stamm des Baumes und die etwas dickeren Äste streicht Ihr mit einem trockenen Pinsel ganz wenig Weiß auf und lasst dieses kurz anziehen.

     

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    Schatten malen

    Nun arbeitet Ihr mit einem mittleren Flachpinsel aus dunkelgrauer Lasur weitere Schatten ein. Zusätzlich hellere Bereiche wie in der Mitte des Weges mit Weiß einmalen.

     

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    Unser Acrylbild ist fertig

    In einem der letzen Schritte habe ich nun mit einem nassen Schlepperpinsel das Weiß, welches wir auf dem Stamm antrocknen ließen auf dem Stamm verteilt. Außerdem habe ich ein wenig Blau auf dem Weg verteilt um die frostige Stimmung zu verstärken.

    Und nicht zu vergessen, einem meiner Söhne ist es zu verdanken, dass sich auf dem Baum auch noch zwei Eichhörnchen tummeln. Diese habe ich mit dem Schlepperpinsel und Rotbraun gemalt.

    Wenn Ihr Eure Signatur ergänzt habt, seid Ihr eigentlich fertig. 🙂

    Ich freue mich, dass Ihr mir bei meinen Erklärungen gefolgt seid. Solltet Ihr an einer Stelle Probleme haben, so meldet Euch gern bei mir. Ich werde den Text dann ggf. anpassen.

    Sollte Euch mein Online-Malkurs gefallen haben, so teilt dies auch Euren Freunden mit. Darüber würde ich mich sehr freuen 🙂

     

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  • Malkurs online: Eisiger Bach im Winterwald

    Malkurs online: Eisiger Bach im Winterwald

    15-eisiger-bach-im-winterwald
    Passend zur Jahreszeit, „Eisiger Bach im Winterwald“. Das Motiv unseres heutigen Malkurses – Acrylfarbe auf Minileinwand, 12x18cm

     

    Aufgrund des kleinen Bildformates eignet sich dieses Bild hervorragend um in relativ kurzer Zeit ein Bild zu malen und sich damit Genugtuung zu verschaffen 😉 . Plant hierfür maximal 1 Stunde dazu ein. Viel länger solltet Ihr nicht dazu benötigen.

    Zu diesem Kurs gibt es auch einen Video-Malkurs.

    Nun möchte ich Euch hier online Schritt für Schritt zeigen, wie Ihr dieses Bild mit Acrylfarben malen könnt. Es ist nicht schwer. Probiert es aus! Über Euer Feedback freue ich mich.

    Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.

     

    1-eisiger-bach-im-winterwald
    Bevor wir mit der eigentlichen Acrylfarbe auf die Leinwand gehen, skizzieren wir uns das Motiv nochmals schnell mit Bleistift auf unseren Maluntergrund.

    Eine schnelle Bleistiftskizze hilft und die späteren Bildproportionen besser einschätzen zu können. Hierbei müssen keine Details dargestellt werden. Vielmehr reicht ein oberflächliches Gekritzel. Dabei nicht zu starke Linien zeichnen, damit diese später nicht durch die Acrylfarbe durchscheinen.

    Bevor wir nun mit der Acrylfarbe beginnen, sei mir noch ein Hinweis gestattet. Denkt stets daran, dass wir unser Acrylbild immer

    von hinten nach vorne malen.

    Weiter entfernte Bereiche werden daher als erstes gemalt und später zum Teil von weiter vorn gelegenen Bildelementen übereckt. Daher beginnen wir als erstes den Himmel zu malen.

     

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    Den wolkenverhangenen Himmel malen

    Die dargestellte Landschaft soll von einem wolkenverhangenen Himmel voller grauer Schneewolken geprägt sein. Als Highlight des Himmels zeigt dieser an einer kleinen Stelle eine kurzzeitig aufgerissene Wolkendecke, die etwas Azurblau erahnen lässt.

    Wie bei jedem meiner Landschaftsbilder beginne ich beim Himmel zuerst damit, die betreffenden Teile der Leinwand vorsichtig mit einem großen Flachpinsel anzufeuchten um auf die noch feuchte Leinwand eine ordentliche Menge Mischweiß aufzutragen. Diese feuchte Farbschicht nutzen wir dann, um darin unseren Himmel zu kreieren. Sie hilft uns die Farben des Himmels besser miteinander verbinden zu lassen. So auch hier.

    Nachdem der weiße Untergrund geschaffen wurde mit einem mittelgroßen Flachpinsel ETWAS Himmelblau (wirklich nur ein klitzekleines Pünktchen) auf einer Stelle der Leinwand auftragen. Gleich im Anschluss arbeiten wir uns mit GANZ WENIG Schwarz von den Rändern der Leinwand her auf die blaue Stelle zu. Das Grau des Himmels muss nicht unbedingt gleichmäßig getönt sein. Um das Himmelblau werden einzelne kleine Wolkenfetzen von der Sonne hell angestrahlt, so dass wir dort einige kleine Weiße Bereiche einbringen. Nehmt dazu etwas Weiß auf den Zeigefinger und verreibt dieses um das Blau herum in das Grau hinein. Lasst dabei aber etwas Weiß stehen.

     

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    Der Wald beginnt zu wachsen

    Mischt Euch nun sofort aus Laubgrün, Weiß und Schwarz eine Mischung für die Bäume und tupft diese mit der Kante eines kleinen Flachpinsels für hochkant auf die Leinwand. Ihr werdet schnell sehen, wie die ersten Tannenbäume entstehen. Die Farbmischung muss im Übrigen nicht komplett durchgemischt sein und wenn Ihr das dann in den noch feuchten Himmel hineintupft entstehen zusätzlich unterschiedlich helle und dunkle Bereiche der Bäume. Das sieht man auf diesem Bild eigentlich ganz deutlich. Und genau das wollen wir auch erreichen.

     

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    Die Tannen werden weiß

    Bearbeitet die Tannen dann mit einem kleinen Flachpinsel und Weiß weiter um den Schnee anzudeuten. Die hinteren Tannen sollten dabei nicht so detailgetreu mit Schnee überzogen werden. Lasst diese einfach noch in ihrem Graugrün stehen.

     

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    Die Landschaft mit Schnee vormalen und Geländestruktur andeuten

    Mit Weiß und ETWAS Blau malen wir nun die Landschaft vor. Dabei lassen wir den Bachlauf mit Absicht trocken, also ohne Farbe.

     

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    Schnee auf Tannenbäume malen

    Sind die Tannen am rechten Bildrand nun etwas angetrocknet, können wir einige von Ihnen, nämlich die, welche durch das Wolkenloch von der Sonne beschienen werden etwas heller tupfen. Der Schnee auf diesen Bäumen strahlt also im Sonnenlicht. Übertreibt es hierbei nicht! Also nicht zu viel Weiß auf den Pinsel nehmen und vor allem nicht zu viele Bäume bearbeiten. Ich nehme hierzu einen kleinen Flachpinsel. Arbeitet bei diesem Arbeitsschritt gleich eine weitere Schicht Weiß im hinteren Bereich auf die Landschaft, die damit nun schon fast fertig ist.

     

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    Wir beginnen den Bachlauf zu malen

    Beobachtet man kleine Gebirgsbäche im Schnee fällt auf, dass diese oftmals Dunkelbraun aussehen. Wasserspiegelungen gibt es fast keine. Daher mit einem feinen spitzen Pinsel (ich nutze den Schlepper dazu) Umbra gebrannt und Schwarz in das Bachbett einarbeiten. Dabei zum Rand hin dunkler werden. Ab und zu kann ETWAS Weiß mit hinein kommen.

     

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    Uferbereiche des Baches malen

    Ist das Bachbett fertig ausgemalt, widmen wir uns den Uferbereichen, an denen einige Schatten eingearbeitet werden müssen. Dazu mit dem Schlepper ETWAS Schwarz einarbeiten. Ab und zu zusätzlich etwas Weiß in diesen Bereichen hinzunehmen. Im Anschluss daran erneut mit einem mittelgroßen Flachpinsel für hochkant die Baumreihe analog des rechten Bildrandes nun auf der linken Bildseite auftupfen.

     

     

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    Einige Schneebrocken in den Bach malen

    Innerhalb des Bachlaufes liegen einige Steine, welche nicht vom Wasser, wohl aber von Schnee und Eis bedeckt sind. Diese malen wir nun vorsichtig mit dem Schlepperpinsel und Weiß direkt in den Bach hinein. Dabei sollten wir diese wohl verteilt und nicht zu viele von ihnen einarbeiten! Wenn das Weiß angetrocknet ist, nochmals mit einer stark verdünnten Lasur aus Himmelblau über diese Stellen Streichen. Dies gibt dann den Effekt von vereistem Schnee. Zusätzlich können wir analog auch einige tiefere Stellen im Wasser mit ETWAS Schwarz andeuten.

     

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    Schneelandschaft weiter verfeinern

    Haben wir den Bach nun so weit fertig gestellt, widmen wir uns nun nochmals der schneebedeckten Landschaft. Diese überarbeiten wir nun nochmals mit Weiß und streichen dabei mit einem kleinen Flachpinsel etwas Grau unter die Bäume um dieses dann in das soeben aufgestrichene Weiß hinein zu ziehen. Dadurch entstehen die Schatten unterhalb der Bäume.

     

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    Erste Feinheiten einarbeiten.

    Nachdem das grobe Bild bereits fertig ist, beginnen wir es nun mit einigen Feinheiten interessanter zu gestalten. Dazu eignen sich Gräser oder kleine Büsche, wie am unteren rechten Bildrand ersichtlich. Diese zeichnen wir nun vorsichtig mit der Spitze des Schlepperpinsel. Ich nehme dazu eine nicht allzu dünne Lasur aus Schwarz und Braun.

     

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    Das absolute Highlight des Bildes – ein umgefallener Baum 😉

    Ich habe etwas hin und her überlegt, mit was ich dieses Bild interessanter gestalten kann und bin auf einen umgestürzten Baum gekommen. Diesen male ich nun mit der gleichen Lasur des Busches und auch mit dem Schlepper. Zum Schluss erhält er eine „Mütze“ aus Schnee und der Schnee darunter einen Schatten. Nachdem die Baumreihen nun angetrocknet wein sollten arbeite ich nochmals etwas Weiß ein, wobei die linke Baumreihe, aufgrund ihrer dem Licht abgewandten Seite dunkler werden muss.

     

    14-eisiger-bach-im-winterwald
    Ich überarbeite nochmals einige Schneebereiche des Bodens und ergänze weitere Details

    Im Vordergrund und in der Bildmitte arbeiten wir nun noch einige hellere und dunklere Schneeflächen ein. Zudem ergänzen wir weitere Büsche und etwas trockenes Gras, welches ich ebenfalls nur mit der Spitze des Schleppers und einer Lasur aus Umbra gebrannt, Ockergelb und Schwarz hauchzart andeute. Die vordersten Bäume erhalten eine weitere Überarbeitung ihres Schneekleides. Mit einem kleinen Rundpinsel tupfe ich ETWAS möglichst trockenes Weiß unterhalb der Bäume links  um weiteres kleines Gestrüpp anzudeuten.

     

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    Nun ist es so weit. Unser Bild wird fertig.

    Die Tanne vorn rechts habe ich nun letztmalig überarbeitet, indem ich an einigen Stellen mit einem kleinen Rundpinsel möglichst trockenes Weiß aufgetupft habe. Auch die Tanne links vorn habe ich noch einmal überarbeitet, habe hierzu allerdings einen kleinen Flachpinsel mit etwas dickflüssiger Grauer Lasur genutzt. Zusätzlich ergänzte ich hier noch einen kleineren Baum, der vom Licht beschienen, etwas stärker in den Focus des Betrachters rückt. Die Technik und die Farbe für diesen Baum ist analog dem kleinen Busch vorn rechts ausgeführt. Damit könnt Ihr übrigens auch gleich Euer Signet ergänzen und Euer Werk somit fertig stellen.

     

    Ich hoffe, Ihr seid mit Eurem Ergebnis zufrieden. Empfiehlt mich weiter, wenn Ihr Spaß am Malen hattet, oder gebt mit Feedback, sofern etwas unklar geblieben sein sollte.

     

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