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  • Malkurs online: Nachmittags im Grand Canyon

    Malkurs online: Nachmittags im Grand Canyon

    Nachmittags-am-Grand-Canyon
    Eine felsige Flußlandschaft im Grand Canyon soll heute das Vorbild für unseren Malkurs mit Acrylfarben sein (Acrylfarbe auf Leinwand 50x70cm)

     

     

    Ich freue mich über Euer Interesse an meinem Malkurs „Nachmittags im Grand Canyon“. Wir benötigen eine Leinwand (50x70cm) oder anderen Malunterrgund, einen großen Flachpinsel (4cm), eine Katzenzunge, Schlepper, sowie einen mittleren und kleinen Rundpinsel.

    Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.

    Bei diesem Motiv habe ich mich für eine relativ große Leinwand entschieden. Damit wirkt das Motiv auch größer als auf einem kleinen Maluntergrund. Die Maldauer für dieses Motiv liegt in etwa bei 2-3 Stunden.

    In diesem Malkurs zeige ich Euch kostenlos und Schritt für Schritt wie Ihr dieses Bild mit Acrylfarben nachmalen könnt. Folgt einfach den Anweisungen und fragt mich bei auftretenden Problemen einfach per Kommentar am Ende dieses Malkurses.

     

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    Das Malmotiv grob mit Bleistift auf die Leinwand skizzieren

    Um uns den Maluntergrund vorab einzuteilen, sollten wir vor dem Malen mit Acrylfarbe zuerst mit Bleistift eine schnelle Skizze auf die Leinwand aufbringen. Hier können wir bei Bedarf einfach nochmals Korrekturen im Bildaufbau vornehmen. Drückt dabei nicht zu stark auf. Zu kräftige Bleistiftlinien sieht man später ansonsten an einigen Stellen durch die Acrylfarbe hindurch, was nicht so schön ist.

     

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    Himmel mit blauer und weißer Acrylfarbe malen

    Noch etwas grundsätzliches zum Bildaufbau. Wie malen stets

    von hinten nach vorne

    um uns das Malen zu erleichtern. Weiter hinten befindliche Bildelemente malen wir zuerst und dann später darauf die weiter vorn gelegenen. Daher beginnen wir wie immer bei allen Landschaftsbildern mit dem Himmel.

    Dazu feuchten wir den Maluntergrund zuerst mit dem großen Flachpinsel an und streichen danach satt Titanweiß mit dem gleichen Pinsel darauf. Nun arbeiten wir weiter mit dem gleichen Pinsel ETWAS Hellblau in den Himmel ein. Verteilt die Farbe gut in abwechselnd waagerechten und senkrechten Pinselbewegungen. Mit jedem Durchgang reduziert Ihr den Pinseldruck, so lange, bis keine Pinselstriche mehr in der Farbe sichtbar sind. Danach entweder mit dem gleichen Pinsel oder direkt mir dem Zeigefinger Weiß für die Wolken einarbeiten.

     

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    Berge und Felsen mit Acrylfarbe malen

    Auch bei den Bergen malen wir wieder die weiter hinten im Bild befindlichen Berge zuerst und dann davor weitere. Ich nutze für die rotbraunen Felsen des Motivs vorwiegend Ockergelb, Cremeweiß und Umbra gebrannt. Hin und wieder kann auch ETWAS Schwarz oder Laubgrün hineinkommen.

     

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    Berge weiter ausarbeiten

    Feinere Strukturen der Berge, z.B. bei weiter weg befindlichen Bergen oder auch die Schutthänge mit dem großen Flachpinsel arbeiten.

     

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    Berge und Felsen mit dem Malspachtel erarbeiten

    Mit dem Malspachtel werden die schroffen Felsen der Berge gestaltet. Dabei die Farbe ungemischt auf die Leinwand „schmieren“. Arbeitet ähnlich wie beim Bestreichen eines Brötchens mit Butter. Mit der Kante flach aber mit relativ wenig Druck die Farbe auf die Leinwand ziehen.

     

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    Den Berg auf der anderen Bildseite gleichfalls mit Flachpinsel und Malspachtel erstellen.

    Ich beginne wieder mit dem großen Flachpinsel um den Berg vor links zu malen …

     

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    Der vordere Berg entsteht mit Flachpinsel und Malspachtel

    … um dann mit dem Malspachtel weiter zu arbeiten. Stück für Stück male ich nun auch bereits mit jedem fertig werdenden Berg die Grundierung für die Wasserfläche.

     

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    Zum Schluss nochmals mit dem großen Flachpinsel arbeiten

    Für den Schutthang unterhalb des Felsmassivs nutze ich nochmals den großen Flachpinsel. Zieht die Farbe von unten schräg nach oben zum Felsmassiv hinauf und arbeitet abwechselnd etwas Schwarz, Weiß und Brauntöne hinein. Die Grundierung der Wasserfläche mit dem großen Flachpinsel weiter vor arbeiten. Dabei die noch im Pinsel befindliche Farbe mit ETWAS Wasser nutzen.

     

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    Große Felsbrocken am Flussufer malen

    Mit der Katzenzunge male ich nun noch eine Reihe größere Steinbrocken an das Flussufer.

     

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    Die großen Steine vorn rechts malen

    Mit Schwarzbraun und dem Schlepperpinsel habe ich hier bereits einige Zweige für Büsche eingemalt. Als nächstes widme ich mich erneut mit der Katzenzunge den großen Felsbrocken vorn rechts. Die Technik gleicht der wie bei den Steinen auf der anderen Seite, nur werde ich diese Steine etwas kontrastreicher, dunkler malen.

     

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    Einen Baum als Eyecatcher hinzufügen

    Ebenfalls mit Schwarzbraun male ich nun erst mit der Katzenzunge und bei den dünneren Ästchen mit dem Schlepper einen Baum.

     

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    Himmel kontrastreicher ausmalen

    An dieser Stelle habe ich mich dazu entschlossen, dem Himmel mit einer kräftigeren Wolke mehr Stimmung zu geben. Dazu habe ich zusätzlich Weiß aufgetragen, welches ich mit ETWAS Schwarz stellenweise abgedunkelt habe. Die Farbverteilung nehme ich mit dem großen Flachpinsel vor, um danach mit zusätzlich Weiß und dem Zeigefinger noch einige Highlights einzuarbeiten.

     

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    Kontraste verstärken und Büsche tupfen.

    Die Berghänge habe ich auf diesem Bild nochmals mit schwarzbrauner Lasur kräftiger gestaltet. Ebenso die Felsbrocken am Flussufer. Danach aus Schwarz und Zitronengelb einen Graugrünen Farbton anmischen und mit einem (unbedingt trockenen!) Rundpinsel als Untergrund für das Laub auftupfen. Dabei den Pinsel erst ein bis zwei Mal auf der Palette abtupfen, bevor Ihr damit auf die leinwand geht, damit nicht zu viel Farbe am Pinsel ist. Highlights mit Zitronengelb an einigen WENIGEN Stellen der Bäume und Büsche auftupfen. Wenn Ihr wollt, könnt Ihr zuvor auch noch ETWAS Laubgrün darunter tupfen.

     

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    Wasserspiegelungen malen

    Auf der Wasserfläche malen wir nun noch einige Wasserspiegelungen der Berge, Steine und Büsche. Ich habe diese mit der Katzenzunge vor gemalt um diese dann mit dem großen Flachpinsel zu verwischen. Diesen Pinsel dabei zuerst von oben nach unten und dann nochmals von rechts nach Links darüber ziehen. Um den Eindruck von Wasser weiter zu verstärken empfehle ich noch feine weiße Farbstriche aufzuarbeiten. Ich habe diese mit der Katzenzunge gemalt, indem ich ETWAS Weiß mit einem sauberen Pinsel seitlich aufgenommen habe um damit an verschiedenen Stellen der Wasserfläche waagerechte Striche aufzutragen. Ihr könnt das aber auch mit dem feinen Schlepper oder mit der Kante eines kleinen Malspachtels erledigen.

    Nach dem Setzen der Signatur, seid Ihr dann auch schon fertig mit Eurem eigenen Acrylbild. Ich hoffe, Ihr habt Euer Erfolgserlebnis gehabt und würde mich über Euer Feedback freuen.

    Teilt diesen Beitrag auch mit Euren Freunden, um weiteren Menschen zu zeigen, welch schönes und entspannendes Hobby die Acrylmalerei ist.

     

     

     

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  • Malkurs online: Windflüchter im Gebirge

    Malkurs online: Windflüchter im Gebirge

    Malkurs-Acryl-Windfluechter-im-Gebirge
    Angelehnt an Caspar David Friedrichs Bilder entsteht in diesem Malkurs eine Gebirgsszene mit vom Wind gepeitschten Bäumen und stimmungsvollem Licht.

     

    Um dem Bild mehr Wirkung zu geben habe ich mich diesmal für eine etwas größere Leinwand entschieden. Das Zeitvolumen beträgt in etwa drei Stunden, wenn man hinter einander weg arbeitet. Ich würde das Motiv und die Ausführung eher für etwas „fortgeschrittenere Malschüler“ einstufen. Daher möchte ich empfehlen, diesen Kurs nicht als Ausgang für Euer erstes Bild heranzuziehen um Enttäuschungen zu vermeiden.

    Im Folgenden zeige ich Euch Schritt für Schritt in Bildern mit Erklärungstexten, wie einfach Ihr dieses Bild selbst nachmalen könnt. Folgt dazu einfach meinem online Malkurs. Lest ihn Euch durch und fangt dann einfach an. Zum Lesen habt Ihr während des Malens keine Zeit, aber es empfiehlt sich evtl. die Bilder der Zwischenschritte parat zu haben.

    Aber lasst uns nun mit dem Bild beginnen. Ihr benötigt eine Leinwand in den Abmessungen 50x70cm (oder auch kleiner). Dazu benötigt Ihr verschieden große Flachpinsel (5mm und 4cm), die Katzenzunge, den Schlepper einen kleinen Rundpinsel (5mm) sowie einen kleinen Malspachtel.

    Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.

    Hier findet Ihr das Video-Tutorial zu diesem Malkurs in Kurzform.

     

    0-Malkurs-Acryl-Windfluechter-im-Gebirge
    Zur Ideenfindung habe ich mir eine Bleistiftskizze auf A4-Papier überlegt.

    In so mancher Mußestunde setze ich mich mit einem Bleistift und einem Blatt Papier hin und überlege mit so manches Motiv für künftige Bilder. Da nicht alles gleich gemalt werden will, habe ich mir dafür einen Ideenordner angelegt und hefte die Blätter darin erst einmal ab, bis deren Zeit gekommen ist.

     

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    Übertragung der Skizze mit Bleistift auf die Leinwand

    Um die Leinwand im Vorfeld des Malens mit Acrylfarbe vorzubereiten skizziere ich mich meist ein grobes Motiv mit Bleistift darauf, welches ich dann später Stück für Stück wieder übermale. Es hilft mir jedoch die Proportionen der Bildelemente besser einzuschätzen.

     

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    Himmel mit einem ersten Farbauftrag vorbereiten

     

    Wir beginnen wie bei jedem meiner Kurse erneut mit dem am weitesten entfernten Bildelement, in diesem Falle dem Himmel.

    Feuchtet die Himmelsfläche mit dem großen Flachpinsel an um anschließend VIEL Weiß drauf zu verteilen. Anschließend in das noch feuchte Weiß abwechselnd ETWAS Schwarz und ETWAS Ocker mit dem gleichen Pinsel einarbeiten. Dazu die Farben mit Druck und der schmalen Pinselseite waagerecht auf die Leinwand reiben. Anschließend abwechselnd in senkrechten und waagerechten Pinselbewegungen und äußerst wenig Druck die Farbe optimal verteilen. Dazu nun die breite Pinselseite nutzen. Es kann ruhig etwas scheckig aussehen, aber es dürfen keine Pinselstriche (wie auf dem Bild) mehr zu sehen sein. Ihr merkt nach kurzer Zeit, dass die Farbe langsam zu trocknen beginnt und damit verschwinden bei „richtigem Pinselschwung“ auch die Streifen.

     

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    Wolken malen, besser gesagt tupfen und schmieren 🙂

    Nehmt nun die Katzenzunge und tupft mit angefeuchteten Borsten in die dunkleren Himmelsbereiche hinein. Ihr werdet sehen, dass das Weiß von darunter plötzlich an die Oberfläche tritt und die ersten Wolken bildet. Vom dunkleren Himmelsteil tupft Ihr nun weiter links in die helleren Bereiche und transportiert damit etwas dunklere Farbe in diesen Bereich hinein, so dass dunkle Wolken entstehen. Dies macht Ihr nun an allen Stellen, die Ihr für die Wolken vorgesehen habt. Wenn Euch manche Übergänge nicht so gut gefallen, dann verreibt diese einfach mit dem Zeigefinger.

    Ebenfalls mit dem Zeigefinger schmiert Ihr nun vereinzelt noch etwas Ocker hinein und verreibt es ordentlich. Zum Schluss noch ETWAS Weiß an die Fingerspitze nehmen und die hell beschienenen Bereiche der Wolken andeuten. Damit habt Ihr den Himmel auch schon fertig.

     

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    Hintere Berge malen

    Für dieses Bild nutze ich den großen Flachpinsel sehr oft und für viele Arbeitsschritte. So auch für die Berge im Hintergrund.

    Zuerst habe ich in den Farben des Himmels eine Lasur angefertigt und mit diesen in flachen Wellen die ganz hinten befindlichen Berge angedeutet. Danach beginne ich mit viel Weiß am Pinsel den Großen Berg im Hintergrund zu malen. Geht dabei so wie auf dem Bild oben ersichtlich vor und verteilt das Weiß an den Hängen abwärts …

     

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    Der große Berg entsteht nun

    … um nach und nach weitere Farben einzuarbeiten. In diesem Falle empfehle ich wiederum Ocker, etwas Laubgrün und immer wieder Weiß um die Berghänge, vor allem die linke Seite, richtig leuchtend hell zu gestalten. Dabei bewege ich den Pinsel vorwiegend mit der schmalen Seite über die Leinwand. Die sichtbaren Pinselstriche auf der Leinwand lassen das Gelänge entstehen und sollten nicht komplett verstrichen werden.

     

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    Felsen mit dem Malspachtel erstellen.

    Bevor ich den Felsen mit dem Malspachtel modelliere habe ich noch mit der schmalen Seite des großen Flachpinsels in die fertige Gebirgslandschaft einen Weg hineingemalt. Dazu einfach den Pinsel anfeuchten und über die noch feuchte Farbe reiben, so dass diese wieder abgewaschen wird. Bei Bedarf noch etwas Weiß zusätzlich hineinarbeiten.

    Für den Felsen auf der rechten Seite habe ich die Fläche erst einmal dunkel grundiert um danach mit dem Malspachtel darauf zu gehen. Beginnt mit den dunklen Farben zuerst und arbeitet Euch immer heller nach oben. Ich habe hierfür Schwarz, Umbra gebrannt, Creme und Weiß genutzt. Zwischendurch habe ich mit Ocker und Laubgrün einige kleinere Akzente gesetzt. Nehmt mit der langen Kante des Malspachtels vorsichtig vorsichtig etwas Farbe von der Palette auf und streicht diese flach auf die Leinwand. Wenn Ihr die Neigung und den Druck des Spachtels verändert, so ergeben sich auch andere Abdrücke und Oberflächen auf der Leinwand. Probiert es einfach aus. Wenn Ihr nicht damit zufrieden seid, dann könnt Ihr die Farbe an dieser Stelle notfalls nochmals komplett mit dem Spachtel herunter kratzen und von vorn beginnen. Es kann also eigentlich nichts schief gehen. Wenn Ihr mit dem Resultat zufrieden seid, dann geht es weiter mit dem nächsten Schritt.

     

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    Den großen Felsen im Vordergrund (vor-)malen

    Schaut Euch den Felsen auf diesem Bild mal genau an. Ihr seht, dass ich bereits hier eine erste Grobstruktur erstelle, indem ich den Pinsel in drehenden Bewegungen erste Felsbrocken malen lasse.

    Mischt Euch dazu eine dicke Lasur (also nicht zu wässrig, da die Farbe noch decken soll) aus Schwarz, Umbra begrannt und etwas Ocker an. Malt erst grob die Form des Felsens und dann mit dem großen Flachpinsel in Drehbewegungen die ersten Felsbrocken.

     

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    Felsen akzentuieren

    Mit Weiß und der Katzenzunge setzt Ihr nun leichte Akzente in die Felsen, wobei oberhalb eine helle Kante stehen bleiben sollte und das Weiß nach unten hin in die Farbe der Felsen eingerieben werden muss. Macht dies nicht zu intensiv und auch nicht an zu vielen Stellen!

     

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    Bäume mit schwarzer Lasur aus Acrylfarbe malen

    Für die Bäume mischt Ihr Euch erneut eine dunkle Lasur an. Dazu nehmt Ihr vorwiegend Schwarz, könnt aber auch etwas Umbra gebrannt hineingeben. Macht die Lasur nicht zu wässrig, da auch etwas Farbe auf die Leinwand drauf soll.

    Mit einem kleinen 5mm Flachpinsel male ich nun die Bäume. Dabei kann man je nach Bedarf entweder mit der schmalen oder breiten Pinselseite malen. Für die kleineren Zweige empfehle ich dann jedoch auf den Schlepper umzusteigen.

     

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    Bäume mit beleuchteten Stellen interessanter malen

    Die Bäume sollen im hellen Licht stehen, weshalb wir an den Kontrasten weiter arbeiten müssen. Dazu könnt Ihr einige Bereiche von Stämmen und Astwerk mit etwas zusätzlichem Schwarz abdunkeln und wie auf dem Bild ersichtlich einige Bereiche mit Weiß aufhellen. Auch hierzu nutze ich den kleinen Flachpinsel erneut.

     

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    Nadeln der Bäume auftupfen

    Aus einer Mischung von Gelb und Schwarz mische ich mir nun etwas Dunkelgrün an. Um die kleinen Nadelbüschel der Kiefern zu tupfen benötigen wir nun einen kleinen Rundpinsel, der unbedingt trockene Borsten haben muss. Diesen Pinsel mit den Borstenspitzen leicht in die Farbe tupfen und auf dem Teller nochmals etwas abtupfen, bevor wir damit senkrecht auf die Leinwand gehen. Um einige Highlights auf die Nadeln zu bringen widerholen wir diesen Vorgang nur mit Gelb nochmals an einigen wenigen Stellen der Bäume. Nicht übertreiben, sonst wirkt es nicht mehr!

     

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    Zweige der Büsche und weitere Details im Vordergrund malen

    Aus der gleichen Lasur und wechselnd Schlepper oder kleines Flachpinsel malen wir nun noch einiges Gestrüpp in den Vordergrund um das Bild mehr zu füllen. Außerdem mit dem Schlepper einige Grasbüschel auf den Felsen verteilen.

     

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    Blätter an den Büschen malen

    Für die Blätter nutze ich einen kleinen Spitzpinsel, mit welchem ich zuerst die dunkleren Blätter aus der gleichen Farbe von den Nadelbäumen (Schwarz/Gelb) auftupfe. Anschließend tupfe ich noch etwas Laubgrün hinzu und zum Schluss vereinzelt etwas Gelb für die Highlights.

     

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    Euer Acrylbild zu Ende malen

    Ihr habt es geschafft und Ihr könnt stolz sein, es bis hier her geschafft zu haben. Ich danke Euch für euer Interesse und wenn Euch mein Kurs gefallen hat, so empfehlt mich gern weiter. 🙂

    Sollte es wider Erwarten noch Fragen oder Unklarheiten im Malablauf geben, so gebt mir bitte Bescheid. Ich werde versuchen, diese Passagen dementsprechend anzupassen.

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  • Malkurs online: Idyllischer Sommergarten mit Haus und Garage

    Malkurs online: Idyllischer Sommergarten mit Haus und Garage

    idyllischer-sommergarten-mit-haus-und-garage
    Das Motiv unseres heutigen Malkurses zeigt einen idyllischen, bunt blühenden Garten mit Haus und Garage. Die Größe beträgt 50x70cm. Wir malen mit Acrylfarben auf Leinwand.

     

    Dieses Bild ist relativ großformatig, was es uns ermöglicht viele Details zu malen. Allerdings ist dieses Bild daher auch recht zeitaufwändig und bedarf einiger Trocknungszeiten. Plant daher ruhig etwas mehr Zeit dazu ein. Ich habe mit Unterbrechungen zirka eine Woche dazu benötigt.

    Auch bei diesem Motiv malen wir wieder nach der einfachen Regel

    von hinten nach vorne.

    Allerdings diesmal nicht flächig, sondern wir malen nur den Hintergrund, welcher später nicht komplett überdeckt wird. Wichtig ist bei diesem Motiv die Perspektive sowie den Lichteinfall die ganze Zeit im Auge zu behalten. Stimmt die Perspektive nicht ganz, wirkt das Motiv evtl. nicht echt und sind die Schatten nicht gleichmäßig, so fällt dies bei dieser Bildgröße auch sehr auf.

    Nun möchte ich Euch hier online Schritt für Schritt zeigen, wie Ihr dieses Bild mit Acrylfarben malen könnt. Es ist nicht schwer. Probiert es aus! Über Euer Feedback freue ich mich.

    Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.

     

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    Skizze mit Bleistift auf Leinwand übertragen

    Bevor wir mit der Acrylfarbe beginnen, sollten wir uns bei diesem Motiv unbedingt wieder eine feine Vorzeichnung mit Bleistift auf die Leinwand zeichnen. Hierbei sind keine Details notwendig, aber diese Vorzeichnung hilft uns die Proportionen und die Stellung der Gebäude vor dem eigentlichen Malen festzulegen. Dazu habe ich mir zuvor eine detailiertere Skizze auf Papier angefertigt. Diese nutze ich bei der Vorzeichnung auch ab und zu als Hilfe für die Linienführung auf der Leinwand. Stimmen die Perspektive und die Größe der Gebäude?

     

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    Himmel mit Acrylfarbe malen

    Sobald die Skizze fertig ist, beginnen wir mit dem Himmel. Dazu feuchten wir die Leinwand in diesem Bereich mit dem großen Flachpinsel gut an. Streichen danach VIEL Weiß auf die noch feuchte Leinwand um anschließend ebenfalls mit dem großen Flachpinsel nur ganz WENIG Blau hinein zu arbeiten. Auf direkte Sommerwolken möchte ich hierbei verzichten und lasse den Himmel lieber etwas blau-weiß scheckig.

     

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    Wiesenflächen grundieren

    Nun grundiere ich die Wiesenflächen mit Grün vor und lasse das Ganze nun erst einmal über Nacht trocknen. Bei der Grundierung skizziere ich mir in das Grün gleich die Fahrspuren und die Stämme der Kirschbäume im Vordergrund. Die Umrisse der späteren Gebäude lasse ich hierbei unbehandelt.

     

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    Hintergrund gestalten

    Nun malen wir den Hintergrund in den richtigen Grüntönen. Für die weit entfernten Bäume nehmen wir Hellgrün, Umbra gebrannt sowie ETWAS Schwarz und tupfen dies vorsichtig mit der Katzenzunge auf den Horizont des getrockneten Himmels. Dabei den unteren Bereich der Bäume ETWAS dunkler anmischen. Für die Wiesen davor mischen wir etwas Gelb in dieses Grün und tragen die Farbe mit dem gleichen Pinsel mit waagerechten Pinselstrichen auf. In diese Farbe mischen wir dann direkt auf der Leinwand noch etwas Weiß ein, so dass etwas hellere, von der Sonne beschienene Stellen entstehen.

     

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    Farbe für Häuser / Gebäude im Hintergrund am besten mit dem Spachtel entfernen

    Im Hintergrund sollen noch ein paar Häuser zwischen den Bäumen stehen. Nehmt dazu einen kleinen Spachtel und kratzt an diesen Stellen die überschüssige Farbe von der Leinwand. Dabei formt Ihr bereits die Umrisse der Gebäude.

     

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    Häuser im Hintergrund farblich ausgestalten

    Ist die Farbe weggekratzt, gestaltet Ihr die Häuser mit ein wenig Farbe aus. Z.B. Rot für die Dächer, Gelb für die Fassaden etc. Mischt Euch diese Farben unbedingt als Lasur mit ETWAS Weiß an, damit sie nicht zu grell werden. An der Lichtseite der Häuser habe ich dann zusätzlich noch etwas Weiß eingearbeitet.

     

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    Garten im Hintergrund lichttechnisch in Szene setzen

     

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    Detailansicht des Hinterhofes

    Der nun folgende Schritt ist sehr aufwändig. Wir wollen nun den eigentlichen Hinterhof mit Büschen, Bäumen, Pavillon etc. fertig malen. Dazu arbeiten wir aufgrund der Entfernung zum Betrachter vorwiegend mit einem kleinen Pinsel, z.B. mit dem Schlepper. Setzt dazu genug Lichtpunkte um die Szenerie interessant zu gestalten.

     

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    Große Trauerweide malen

    Für die Trauerweide habe ich zunächst aus Umbra gebrannt und Gelb einen hellen Braunton für die Äste und Zweige gemischt, welchen ich mit dem Schlepper auftrage. Für das Blattwerk nutze ich einen 4-5mm breiten Flachpinsel, mit dessen langer Kante ich die verschieden dunklen Grüntöne auf die Zweige auftupfe.

     

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    Die Garage zu malen ist halb so schlimm 😉

    Ist der Baum getrocknet, beginnen wir mit der Garage das erste Gebäude zu malen. Dazu Weiß und Rosaweiß flächig als Fassade auftragen. Dabei können wir das Tor und den Innenbereich aussparen. Die rechte Lichtseite wird mit etwas mehr Weiß leicht heller gestaltet. Im Innenbereich habe ich eine Werkbank und ein Regal, sowie ein von außen beleuchtetes Fenster gemalt. Vergesst nicht die weit geöffneten Garagentore. Auf die Fassade geht Ihr anschließend noch mit etwas stark verdünnter Schwarzer Lasur und macht diese ruhig etwas „schmutzig“.

     

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    Garage vollenden

    An der Seitenwand der Garage male ich nun noch ein Rosengerüst mit vielen bunten Rosenblüten.

     

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    Wohnhaus vormalen

    In den gleichen Farben wie bei der Garage malen wir nun die Fassade des Wohnhauses.  Für das Dach nutzen wir eine schwarze Lasur, da diese eine verwaschene Optik hinterlässt. Im Bereich der Terasse und unterhalb des Daches tönen wir die Fassadenfarben etwas dunkler ab und malen gleich das dort befindliche Fenster dunkler vor.

     

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    Linken Hintergrund mit Büschen und Bäumen fertig malen.

    Bisher hatten wir in diesem Bereich lediglich die Bäume des Hintergrundes gemalt. Nun malen wir dort ein Garagendach und davor einige dichte Büsche. Mischt euch hierzu Hellgrün mit Umbra gebrannt an und tupft dies vorsichtig auf. Im Anschluss malt Ihr mit Umbra gebrannt die Stämme und Äste zweier Bäume, an welche Ihr mit dem Grün der Büsche Blätter tupft. Für diese Arbeiten empfehle ich abermals die Katzenzunge als Pinsel.

     

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    Terasse weiter ausarbeiten

    Nun setzen wir abwechselnd mit Schwarz und Weiß weitere Schatteneffekte im Bereich der überdachten Terasse. Wiederholt dies so lange, bis Ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid.

     

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    Säule malen und große Schatten vormalen

    Malt nun mit einer schwarzen Lasur die großen Schatten des Hauses vor und ergänzt die schwarzen Fensteröffnungen. Danach ergänzen wir die Säule an der Ecke des Hauses. Wichtig ist hierbei erneut die Beachtung der Lichtseite, um diese etwas heller zu gestalten. Für diese Arbeiten empfehle ich die Katzenzunge.

     

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    Schatten im Bereich des Daches fertig malen und Fenster ausschmücken

    Wenn alles gut getrocknet ist arbeiten wir weiter. Wir beginnen mit den Büschen an der rechten Seite des Hauses. Im Bereich der Fenster malt Ihr eine weiße Lasur mit dem Schlepper in senkrechten Strichen um Gardienen anzudeuten. Die Säule erhält eine Steinoptik, indem Ihr mit der langen Seite des Schleppers etwas Umbra gebrannt auftupft. So entstehen kleine, ungleichmäßige Striche, die die Riemchen imitieren. Nun malen wir die großen Schatten des Hauses fertig. Ich habe dazu einen 4mm Flachpinsel genutzt und Schwarz immer wieder mit VIEL Wasser gleichmäßig auf den entsprechenden Stellen der Leinwand verteilt.

     

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    Licht und Schattenwurf am Haus verstärken, Tischgruppe auf Terasse mit Stühlen andeuten

    Malt bei diesem Bildformat auch kleinere Details wie die Stühle und den Tisch auf der Veranda. Da diese im Schatten stehen, solltet Ihr hierbei die Farbe nicht pur auftragen, sondern erneut nur mit Lasuren arbeiten. Dadurch erscheinen diese Gegenstände später nur angedeutet auf dem Bild und erschließen sich dem Betrachter nur bei näherer Betrachtung. Die Fensterrahmen erhalten auf ihrer Lichtseite noch etwas weiß und sehen dadurch plastischer aus.

     

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    Trockensteinmauer malen

    Die Veranda des Hauses ist von mehreren Feldsteinmauern umgeben. Diese malen wir aufgrund der geringen Größe der Details durchweg mit dem Schlepper. Malt dazu die Steine in unterschiedlichen Helligkeiten mit Weiß und GANZ WENIG Schwarz vor um diese dann mit weiteren Details und Kontrasten zu verfeinern. Dabei hintereinander weg arbeiten, damit diese zwischendurch nicht antrocknen. Ihr könnt hierbei auch mit etwas Grün arbeiten um Algenbewuchs anzudeuten.

     

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    Die Pergola wird nun gemalt

    Sind die Steinmauern fertig gemalt, malen wir nun mit dem Schlepper und einem dunklen Braunton die Pergola und ergänzen an der Lichtseite mit etwas Weiß. Die rechte Seite der Terrasse erhält noch ein Rankgerüst aus einer weißlich-braunen Lasur.

     

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    Die Pergola erblüht 😉

    Für den Bewuchs der Pergola und des Rankgerüstes nutzen wir helle Grüntöne, da sich alles im gleißenden Sonnenlicht befindet. Tupft erst mit der Katzenzunge die verschiedenen Grüntöne auf, um anschließend mit der Spitze unseres Schleppers einige Highlights zu setzen. Das gleiche macht Ihr dann bei den Blüten.

     

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    Das Blumenbeet vor dem Haus malen

    Im Bereich der Blumenbeete vor dem Haus tupft Ihr Euch nun mittels der Katzenzunge erst etwas Buschwerk, in welches Ihr dann mit dem Schlepper lauter Blüten hinein malt. Bei den Steinmauern habe ich noch ein paar Polsterstauden eingemalt.

     

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    Die Wiese im Vordergrund genauer vormalen

    Nun widmen wir uns dem Vordergrund und malen die Wiese mit all ihren Schatten und Lichtzonen. Für die Lichtbereiche habe ich das Hellgrün mit viel Gelb ergänzt, in den schattigen Bereichen wenig Schwarz ergänzt. Ich empfehle die Wiese erst mit Strichen vorzumalen, wie rechterseits noch zu sehen und dann die gesamte Fläche mit der Katzenzunge zu tupfen. Dadurch gibt es fließendere Übergänge, wie links zu sehen ist. Rechts habe ich einen Brunnen vorgemalt.

     

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    Bäume im Vordergrund malen

    Als nächstes malen wir die Kirschbäume im Vordergrund. Da die Ringe dieser Bäume eher grau als braun ist, habe ich mir auch eine entsprechende Farbe angemischt. Die Stämme male ich mit einem kleinen 4mm Flachpinsel, die Zweige mit dem Schlepper und ergänze an der Lichtseite mit ETWAS Weiß. Am Fuß der Baumstämme ziehe ich etwas Grün der Wiese als Grashalme hoch. Die Blätter malen wir nun mit einem feinen spitzen Pinsel, indem wir, mit dunkel beginnend, verschiedene Grüntöne auf die Zweige tupfen. Je heller die Farbe wird, umso weniger Blätter werden damit gemalt. Sind die Bäume fertig malen wir noch den Brunnen rechts im Bild fertig und umgeben diesen mit einigen Büschen um ih etwas zu verstecken, damit er nicht allzu dominant wirkt.

     

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    Die Fahrspuren des Weges fertig malen

    In einem der letzten Malschritte malen wir nun den Weg mit seinen Fahrspuren fertig. Dazu tupft Ihr ähnlich wie bei der gesamten Wiese zuvor, tupft jedoch auf der Lichtkante mehr Gelb hinein und auf der Schattenseite ETWAS Schwarz. Dadurch entsteht diese plastische, tief eingedrückte Wirkung der Fahrspuren. an einigen Stellen ergänze ich noch einige Details wie einzelne Blüten und Unkräuter.

     

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    Das Bild komplettieren

    Das Bild ist eigentlich schon fertig, aber die Details sind das, wovon es lebendig wird. Daher tupfen wir nun noch mit dem Schlepper einige Gänseblümchen auf die Wiese. Rechts des Garagentores habe ich noch einen größeren Blumentopf gemalt und in der rechten vorderen Ecke einen Busch ergänzt, in welchem ich mein Signet recht unauffällig unterbringen konnte.

    Wie Ihre seht, ist der Bildaufbau bei größeren Maluntergründen eigentlich auch der gleiche, also immer von hinten nach vorn.

    Ich hoffe, Ihr konntet etwas aus dem Kurs mitnehmen und würde mich freuen, wenn Ihr Spaß dabei hattet. Solltet Ihr Fragen haben, gebt mir Bescheid, ich werde den Text gern weiter ergänzen. Über Eure Empfehlungen oder Nennungen in sozialen Netzwerken würde ich mich freuen. 🙂

     

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  • Malkurs online: Schattiger Weg am Waldrand

    Malkurs online: Schattiger Weg am Waldrand

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    So soll´s aussehen unser heutiges Motiv im Malskurs – Acryfarbe auf Sperrholz (ca. 40x60cm) und abschließend mit Klarlack überzogen.

     

    Das heutige Motiv zeigt einen halbschattigen Waldweg im Sommer. Der große Baum wirft seinen Schatten auf den Weg und das Gras im Vordergrund, lässt ganz vorn jedoch auch noch etwas Platz für einige Sonnenstrahlen. Die Felder im Hintergrund wirken sehr plastisch und werden von der Sommersonne hell beleuchtet, so dass die Farben regelrecht leuchten. Der große Felsbrocken vorn bildet neben den Feldern im Hintergrund einen zweiten Blickpunkt des Bildes.

    Leider hatte ich zum Zeitpunkt dieses Bildes noch nicht den kompletten Malprozess in Bildern festgehalten. Trotzdem denke ich, dass man anhand der gezeigten Schritte verstehen wird, wie es zu diesem Bild gekommen ist. Bei auftretenden Fragen bitte ich um einen Kommentar. Ich werde dann alle unklaren Punkte noch erläutern.

    Nun möchte ich Euch hier online Schritt für Schritt zeigen, wie Ihr dieses Bild mit Acrylfarben malen könnt. Es ist nicht schwer. Probiert es aus! Über Euer Feedback freue ich mich.

    Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.

     

    Malsskizze-auf-Maluntergrund

    Nachdem ich die Sperrholzplatte zweimalig grundiert hatte, habe ich die Hauptpunkte des Bildes grob mit Bleistift auf den Malgrund skizziert. Eigentlich sollte der Weg ein Bächlein mit hölzerner Uferbefestigung werden. Da der Bildhintergrund mit den Feldern jedoch tiefer gelegen wirkte und mir diese Komposition gut gefiel, habe ich mich kurzerhand anders entschieden und aus dem Bach einen Weg „gemacht“. Den Bach werde ich dann zu einem späteren Zeitpunkt mit etwas abgewandelter Bildkomposition nachholen.

     

    Himmel-mit-Gelaendemodellage

    Wie bei jedem Bild in der Acrylmaltechnik begann ich auch bei diesem Bild mit den weiter entfernten Bildelementen, denn Ihr solltet Euch stets merken, dass man

    immer von hinten nach vorne malt.

    Wenn man weiter vorn gelegene Bildelemente auf den fertigen Hintergrund mal, ist dies wesentlich leichter, als wenn man nachträglich z.B. den Himmel zwischen die Blätter der fertigen Bäumen malen möchte.

    Der Himmel entstand bei diesem Bild indem ich den Malgrund wie immer erst ordentlich anfeuchtete und dann mit VIEL Weiß nochmals in diesem Bereich grundierte. In das noch feuchte Weiß habe ich dann mit dem großen Flachpinsel ETWAS Blau eingearbeitet. Dabei sollte man stets darauf achten, dass der Himmel nach oben hin etwas dunkler wird. Dies verleiht dem Motiv mehr Tiefe und bildet später einen schöneren Kontrast zum Horizont. Ohne dass das Blau getrocknet ist trägt man nun mit einer Katzenzunge in Wellenform VIEL Weiß auf die Stellen an denen die Wolken platziert werden sollen. Dabei sollte man die obere Wolkenkante damit bereits festlegen. Nun verreibt man mit dem Zeigefinger die weiße Farbe auf dem Himmel. Man kann GANZ WENIG Schwarz (eher ein Grau) einarbeiten um etwas mehr Struktur in die Wolken zu bekommen. Nach unten hin verreibt man nun die Wolke in das Blau, so dass diese nach unten hin in den Himmel übergeht.

    Wenn der Himmel fertig ist, beginnt man gleich die Strukturen der Landschaft vorzumalen. Dazu nimmt man am besten gleich die kräfteigen Farbtöne, welche für die Fertigstellung auch vorgesehen sind. Versucht hierbei gleich die Licht- und Schattenwirkung herauszuarbeiten. Das erleichtert später die weitere Gestaltung. Da der Hintergrund mit den Feldern relativ weit vom Betrachter entfernt ist, wird es hier größtenteils bei dieser Ausarbeitung bleiben. Rechterseits an dem Hügel im Hintergrund sieht man hierbei noch einige helle Bildpunkte. Hier war die Farbe bereits zu stark angetrocknet als ich nochmals mit einem feuchten Pinsel darüber ging. So etwas sollte man vermeiden, tut an dieser Stelle des Bildes aber nichts, da hier ohnehin noch eine blasse Lasur darüber kommt.

    Bevor es nun weiter geht muss alles erst einmal trocknen.

    Danach nehmen wir ETWAS Weiß mit dem großen Flachpinsel auf und verteilen dies mit ETWAS Wasser auf dem gesamten Hintergrund. Verstreicht diese Lasur völlig homogen auf diesen Bildbereichen. Sie bewirkt, dass der Hintergrund etwas diesig wirkt.

    fast-fertiges-Acrylbild

    Im nächsten Schritt ein bis zwei Tropfen Wasser auf die Palette geben und eine Lasur aus Grün mit Braun herstellen. Dazu an einer Ecke noch ein KLEIN WENIG Schwarz hinzugeben. Nun mit der Katzenzunge vorsichtig den Feldrain vor dem Hügel tupfen und wenn dies angetrocknet ist mit der Lasur ohne Schwarz an einigen Stellen nochmals drüber tupfen. Hier arbeitet man mit einer Lasur und nicht mit Farbe, da dieser Bereich weit weg vom Betrachter ist. Mit Farbe statt der Lasur wären zu viele Details erkennbar, so dass die Tiefe des Bildes verloren gehen würde. In der gleichen Art und Weise können noch einige wenige Büsche auf den Feldern und Wiesen eingearbeitet werden. Die Schatten vom Feldrain erzeugt man am besten mit einer Lasur aus GANZ Wenig Schwarz, welche man von den Büchen ausgehend vom Licht wegstreicht.

    Als nächstes bearbeitet man mit einem lockeren, mittelgroßen Rundpinsel die beiden Seiten des Weges. Dazu ein helles Grün mit Weiß anmischen und die helleren Bildteile damit austupfen. Das helle Grün muss nicht unbedingt komplett durchgemischt sein. Dann ist die Wiese farblich nicht ganz so homogen und zeigt etwas Struktur. Als nächstes den gleichen Arbeitsgang mit etwas bräunlich abgetöntem Grün für die schattigen Bereiche durchführen. Die helleren Highlights setzen wir dann erst ganz zum Schluss.

    Der Weg entsteht durch unterschiedliche Brauntöne, welche wir mit der Katzenzunge direkt auf dem Malgrund anmischen können. Dazu den Weg mit einer dicken Schicht Braun versehen und dann wenig Schwarz in den schattigen Bereichen einarbeiten. Dazu die Farben durch waagerechtes Verstreichen ineinander mischen. Das gleiche in den lichtdurchfluteten Bereichen. Dort allerdings statt des Schwarz mit Gelb und Weiß arbeiten. Die Wagenspuren entstehen, wenn man mit etwas hellerem Braun nun senkrechte Striche in die noch feuchte Farbe des Weges zieht und diese dann vorsichtig und mit wenig Druck mittels des großen Flachpinsels waagerecht verstreicht. An einigen Stellen des Weges nun noch etwas Grün einarbeiten und der Weg an sich ist fertig. An den Randbereichen ruhig etwas ins Grün tupfen, so dass sich die Farben dort leicht vermischen.

    Wenn die Grasflächen und der Weg fertig sind können wir mit den Bäumen beginnen. Dazu ein sehr dunkles Braun anmischen und mit einem kleinen Flachpinsel die Konturen der Stämme und Äste der beiden großen Bäume zeichnen. Danach ausmalen und im Anschluss daran das Braun mit ETWAS Weiß aufhellen um daraus eine Lasur anzufertigen, mit welcher wir die Oberflächen der Baumringe herausarbeiten können. Nun sieht man an welcher Stelle beispielsweise ein Ast aus dem Stamm wächst. Da der hintere Baum etwas mehr im Licht steht, dessen Stamm etwas heller gestalten.

    Mit dem gleichen Braunton wie für die Stämme werden nun mittels des Schlepperpinsels die feinen Zweige der Büsche gezogen. Dazu VIEL Farbe aufnehmen und dann vorsichtig die Zweige zeichnen. Reicht die Farbe auf dem Pinsel nicht mehr, neue Farbe aufnehmen.

    Den Schlepperpinsel reinigen und den dunklen Grünton von der schattigen Wiese aufnehmen um die wenigen Grasbüschel im hinteren Bereich des Weges zu malen. Dabei so verfahren wie bei den Zweigen der Büsche. Ganz vorn links im Bild entstehen in der gleichen Arbeitsweise die dicken Grashalme. Hierzu jedoch unterschiedliche Grüntöne nacheinander auftragen, dabei mit dem dunkelsten beginnen. Mit hellem Grün nun noch die Stengel und Blätter der beiden Blumen vorn rechts ziehen und mit der Spitze des Schleppers vorsichtig blaue Punkte als Blüten setzen.

    Dann mischen wir uns ein dunkles Grün mit viel Braun (ca. 50/50) an. Auch hier müssen die Farben nicht zu hundert Prozent vermischt sein! Mit einem großen lockeren Rundpinsel nun mehrfach in die Farbe tupfen und mehrfach neben der Farbe auf der Palette tupfen damit die Farbe zwischen den Borsten nicht zu flüssig ist. Dann mit diesem Pinsel die Blätter an den Bäumen und Büschen tupfen. Dazu mehrfach neu Farbe aufnehmen und „trocken tupfen“.

    Das Grün teilweise mit Weiß und Gelb heller anmischen und nun, da die Wiesenbereiche getrocknet sind einige wenige Highlights auf die Wiese und die Büsche tupfen. Im Schatten kann man zuvor durchaus mit einer bräunlichen Lasur dazwischen tupfen.

    Damit ist das Bild eigentlich fast fertig. Aber irgendwie hat es mir nicht gefallen weshalb ich es nochmals etwas überarbeitet habe.

    überarbeites-Acrylbild-mit-Felsen

    Mich hat die ganze Zeit gestört, dass die Blätter des großen Baumes im Vordergrund so zerrupft aussahen. Daher habe ich mich entschieden, aufgrund der Nähe zum Betrachter der Blätter deutlicher sichtbar zu gestalten. Dies habe ich mit der Kante eines kleinen Flachpinsels realisiert. Dazu unterschiedlich helle und dunkle Grüntöne ungleichmäßig ansetzen.

    Außerdem habe ich neben den Feldern als Hauptmotiv der linken vorderen Ecke mit dem Felsbrocken noch einen zweiten Eyecatcher gegeben. Die grobe Form zuerst mit dunklem Schwarzbraun malen und dann immer mehr Weiß einarbeiten bis eine felsige Struktur entstanden ist. Danach noch einige der dicken Grashalme vor dem Findling hochziehen und das Bild ist nun wirklich fertig.

    Um es zu schützen habe ich es einen Tag später mit Klarlack auf Wasserbasis versehen. Dadurch leuchten die Farben nun noch intensiver.

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