Das Ziel dieses Malkurses für Acrylfarben: Ein ruhiger Flusslauf im Gebirge mit leichtem Gegenlicht.
In diesem Malkurs zeige ich Dir Schritt für Schritt wie Du dieses stimmungsvolle Bild mit Acrylfarben malen kannst. Auf insgesamt 36 Seiten mit 32 farbigen Abbildungen siehst Du jeweils, was Du als nächstes malst. So siehst Du, wie das Bild langsam entsteht. Zudem erhälst Du kommentierte Videoanleitungen zu den einzelnen Malschritten.
Jeden einzelnen Teilschritt erkläre ich Dir auf den 36 Seiten mit einem Bild und zusätzlich mit einem leicht verständlichen Beschreibungstext. In diesem Text erfährst Du, mit welchem Pinsel und welcher Farbe Du an der jeweiligen Stelle malst. Das Video gibt Dir Sicherheit bei der Pinselführung und zeigt Dir zugleich, dass es gar nicht so schwer ist, wie es vom Bild her aussehen mag.
Dieser Malkurs richtet sich an alle, die gerne in ihrer Freizeit malen oder auch all diejenigen, welche ein entspannendes Hobby suchen. Denn – Malen macht Spass. Das wirst Du mit diesem Malkurs erleben.
Dieser Malkurs bietet Dir zirka 2 Stunden Freizeit-Vergnügen. Er ist so konzipiert, dass Du Dein Bild entweder komplett oder aber auch in 2 – 3 Etappen malen kannst. So teilst Du Dir Deine Freizeit ein wie Du es möchtest und hälst zum Schluss Dein tolles eigenes Bild in Händen.
Was beinhaltet dieser Malkurs an Materialien?
Malkurs auf 36 Seiten als PDF-Dokument. Dieses kannst Du Dir ausdrucken, oder Du liest es auf dem Tablet, Computer etc.
behutsam kommentierter Video-Malkurs von über 30 Minuten Dauer
Support via Kommentarfunktion unter diesem Blogbeitrag
Barrierefreiheit für Gehörlose
Du bist gehörlos? Auch das ist kein Problem. Die Videos sind mit kurzen Stichpunkten in Textform zu genutzten Pinseln und Farben versehen. Die Arbeitsabläufe sind aus dem Video selbst ersichtlich.
Preis für den 36-seitigen PDF-Download
inkl. über 30 Minuten Videokurs: 39,95€ (inkl. MwSt.)
Den Malkurs kannst Du sofort nach Anmeldung und Zahlung downloaden. Du kannst den Malkurs danach zeitlich unbegrenzt für Dich nutzen.
Du wolltest schon immer ein eigenes Acrylbild malen? Oder hast Du manchmal einfach keine Idee, was Du malen könntest, hast aber eigentlich Lust zu malen?
Dann bis Du hier genau richtig!
Mit meinen Malkursen ist Schluss mit Malfrust. Meine Malkurse bieten Dir interessante Motive und Du erhälst eine leicht verständliche Beschreibung für jeden einzelnen Schritt der Bildentstehung. So kannst Du Dich ganz entspannt diesem schönen Hobby widmen, ohne ständig zu überlegen wie Du das eine oder andere jetzt hin bekommst. Und zum Schluss erhälst Du Dein ganz eigenes Acrylbild, sicher auch mit Deiner ganz persönlichen Note 🙂
Dieser Malkurs ist wie folgt unterteilt:
Grundlagen / Was brauchst Du für diesen Malkurs?
So kannst Du den Hintergrund mit Himmel und Bergen malen
Die Baumreihe mit Feld in der Bildmitte malst Du ganz einfach auf diese Weise
Den Vordergrund mit Wasser, Bäumen und Steinen malst Du folgendermaßen
Ein kleines Schlusswort für Dich 🙂
Hier ein kurzer Einblick in den Malkurs.
Was brauchst Du für diesen Malkurs?
Im Malkurs findest Du eine Materialliste mit genauen Angaben zu Maluntergründen, Pinseln, Farben etc.
Fehlen Dir noch Materialien, dann schau gerne auf meiner Materialliste nach. Dort habe ich Dir einige Produkte zusammen gestellt, welche Du dort einfach bestellen kannst. Sie werden Dir dann direkt von dem jeweiligen Anbieter geliefert. Durch Deinen Einkauf erhalte ich eine kleine Provision, welche dem Projekt meines Mal-Blogs zugute kommt. Du kannst Dir die notwendigen Malutensilien aber gerne auch anderweitig erwerben.
Wer steckt hinter diesem Malkurs?
Hallo, mein Name ist David Junghähnel und ich bin Landschaftsmaler aus Leidenschaft. Seit Kindheitstagen male und zeichne ich gern. Nach einer rund 20-jährigen Kreativpause habe ich in 2013 erneut zu diesem schönen Hobby gefunden. Mit der Zeit habe ich meinen eigenen Stil entwickelt und möchte mit meinem „Mal-Blog“ gerne andere zu diesem schönen Hobby bewegen, denn „Malen macht Spass“. In meinen Malkursen zeige ich Euch in einfachen und leicht verständlichen Schritt für Schritt Anleitungen wie einfach es sein kann meine Bilder nach zu malen. Probiert es einfach aus! 🙂
Diesen Malkurs solltest Du nicht verpassen, wenn …
Du noch nie zuvor mit Acrylfarben gemalt hast. Es jetzt aber endlich einmal ausprobieren möchtest.
Du oft nicht weißt was Du malen könntest – hier findest Du ein schönes Motiv
Du an manchen Stellen Deiner Bilder einfach nicht weiter kommst – hier findest Du konkrete Hilfestellung und Anleitung
Damit hast Du insgesamt viel Freude an diesem schönen Hobby!
Was bietet Dir dieser Malkurs?
Du erlernst die Maltechniken anhand eines konkreten Beispieles, welche Du später auch für eigene Projekte anwenden kannst
Du malst das Bild Schritt für Schritt anhand einer leicht verständlichen Anleitung
Du erhälst bei Bedarf zusätzlich Hilfe von mir
Du erhälst diesen Malkurs als Download. Damit kannst Du ihn Dir speichern und ihn ohne zeitliche Begrenzung immer wieder anschauen
Möchtest Du Dein eigenes Erfolgserlebnis jetzt?
Preis für den 36-seitigen PDF-Download
inkl. über 30 Minuten Videokurs: 39,95€ (inkl. MwSt.)
Den Malkurs kannst Du sofort nach Anmeldung und Zahlung downloaden. Du kannst den Malkurs danach zeitlich unbegrenzt für Dich nutzen.
Dieses stimmungsvoll, verträumte Winterbild wollen wir in diesem Online-Malkurs mit Acrylfarben malen, Malkarton 18x24cm
Ich begrüße euch zu meinem Onlinemalkurs in welchem ich Euch Schritt für Schritt zeige, wie Ihr mit Acrylfarben dieses Winterbild malen könnt.
Vorab benötigt Ihr jedoch noch einige Materialien. Im Folgenden liste ich Euch auf, was Ihr bereit halten solltet:
Einen passenden Maluntergrund, in diesem Falle z.B. einen kleinen Leinwandkarton in den Abmessungen 18x24cm
Eine Mischpalette, es geht aber auch ein alter Teller, eine größere Fliese oder Glasplatte
Ein oder zwei Wasserbecher
Verschiedene Pinsel für Acrylfarben. Für dieses Bild jeweils Flachpinsel in 4cm, 2cm und 1cm, eine mittelgroße Katzenzunge, einen Rundpinsel 1cm und einen Schlepperpinsel
Als Acrylfarben benötigen wir eigentlich nur Weiß (am besten Titanweiß und Mischweiß), Hellblau, Schwarz, Umbra gebrannt, Englischrot, Lichter Ocker
Zirka eine Stunde Freizeit 😀
Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.
Generell möchte ich Euch noch meine allgemeinen Malregeln ans Herz legen. Ich werde dazu nicht extra nochmals in meinem Malkurs eingehen und setze voraus, dass Ihr diese kennt.
Nun wollen wir aber endlich malen 🙂 Und so beginnen wir.
Beginnt beim Malen des Himmels mit der blauen Acrylfarbe
Nachdem Ihr Euch eine grobe Skizze mit Bleistift auf Euren Malgrund gezeichnet habt, feuchtet Ihr die Fläche des Himmels leicht mit Wasser und dem großen Flachpinsel an.
Als nächstes mit dem gleichen Pinsel ordentlich Deckweiß auftragen und gleich darauf, ohne zu zögern, mit dem 1cm Rundpinsel vorsichtig ETWAS Hellblau aufstreichen und an der entsprechenden Stelle verteilen. Dabei lieber zu wenig als zu viel Acrylfarbe aufnehmen!
Dicke Wolken malen wir aus Weißer und Schwarzer, z.T. auch Acrylfarbe des Farbtons Umbra gebrannt
Nehmt nun den 2cm Flachpinsel und arbeitet damit GANZ WENIG schwarze Acrylfarbe in das noch feuchte weiß der Himmelsgrundierung ein. Ab und zu kann es etwas mehr sein, damit richtig dicke Schneewolken entstehen. Stellenweise könnt Ihr auch einen LEICHTEN Unterton mit Umbra gebrannt versuchen. Zudem Titanweiß als Kontrastfarbe an der Lichtseite der Wolken verwenden.
Nebulösen grauen Hintergrund für den Wald auftupfen
Der Wald auf der rechten Seite erhält nun einen dunklen Hintergrund aus grauer Acryllasur. Nehmt dazu den 1cm Flachpinsel und feuchtet diesen ganz leicht an bevor Ihr damit nur GANZ WENIG Schwarz aufnehmt um es dann in scheckiger Textur auf den Malgrund zu tupfen.
Weitere Grundierungen für den Bildhintergrund, die Hütte und die große Schneefläche entstehen
In einem weiteren Schritt tupft Ihr noch eine Grundierung für den Waldrand im Bildhintergrund. Dazu könnt Ihr mit dem gleichen Flachpinsel weiter arbeiten, halten ihn jedoch waagerecht, also flach zur Horizontlinie.
Als nächstes mit der Katzenzunge und etwas Wasser den Bereich der Hütte wieder „freiwaschen“. Ihr reibt dazu mit dem feuchten Pinsel einfach die graue Grundierung wieder von der Leinwand. Die so“abgewaschene“ Acrylfarbe malt Ihr dann gleich als Grundierung für die Schatten der Schneefläche auf.
Einige Details vom Waldrand ausarbeiten
Als nächstes mit dem Schlepperpinsel mittels schwarzer Lasur einige Stämmchen und Zweige auf die Grundierung des Waldrandes einzeichnen. Anschließend mit der Spitze eines Malspachtels die Lichtseite der Stämmchen scharf auf die Grundierung kratzen. Mit der Spitze der Katzenzunge vorsichtig etwas Weiß auf die Baumreihe am Horizont auftupfen.
Hütte vormalen
Als nächstes empfehle ich komplett mit dem Schlepperpinsel zu arbeiten. Normalerweise ist er nicht unbedingt für diese Arbeiten gedacht, aber meiner Ansicht nach eignet er sich trotzdem hervorragend dafür.
Beginnt nun als erstes mit der hintersten Wand der Hütte und malt die Fläche mit einer dicken, hellgrauen Lasur aus. Oberhalb geht Ihr nun mit einer kleinen Pinselspitze des Schleppers hinein und malt diese Fläche leicht rötlich. Dies soll die freiliegenden Ziegel ohne Putz darstellen. Um dies zu verdeutlichen könnt Ihr feine, leicht mit Umbra gebrannt abgedunkelte weiße Pinselstriche einzeichnen um die Steinfugen darzustellen. Dazu nur mit der Spitze des Schleppers arbeiten und die Farbe als dicke Lasur anmischen, damit sie sich besser verteilen lässt.
Habt Ihr diese Wand fertig, dann malt Ihr die Wand links davon mit Fensteröffnung. Lasst hier ruhig noch ein paar graue Stellen, welche Mauerflächen mit etwas altem Putz darstellen.
Als Krönung noch dick Titanweiß oberhalb auftragen um der Mauer eine dicke Schneehaube zu verpassen.
Die Hüttenreste weiter ausschmücken
Wie Ihr seht habe ich in diesem Arbeitsschritt mit schwarzer Lasur einige alte Holzbalken eingezeichnet und diese ebenfalls mit einer dicken Schneeschicht versehen.
Momentan ziehe ich mit dem Schlepper noch einige Mauerfugen auf dem Mauerbereich, welchen ich nach dem einzeichnen der Holzbalken begonnen habe. Hier seht Ihr auch ganz gut wie ich das mit den Putzresten und den blank liegenden Ziegelsteinen meinte.
Große Trauerweide vormalen
Hier habe ich die Schneefläche nochmals leicht mit Weiß und etwas hellblau grundiert.
Nun malt Ihr mit der schmalen Seite der Katzenzunge oder erneut mit dem Schlepperpinsel den Stamm der Trauerweide mit einer Lasur aus Schwarz und Lichter Ocker. Hinzu kommen dann noch die hängenden Zweige und auf den dickeren Ästen eine Schneebedeckung. Für die dünneren Zweige wählt Ihr Euch eine Mitte und zeichnet davon ausgehend immer mehrere Zweige als Büschel, die alle nach unten hängen sollten.
Trauerweide mit weißer Acrylfarbe vollenden
Nun um die Trauerweide zu vollenden mit der Spitze des Schlepperpinsels unterschiedlich helle weiße Lasur erneut als Büschel für die Zweige auftragen.
Schneefläche mit Licht und Schatten gestalten
Um dem Bild etwas mehr Kontrast zu geben habe ich mich entschieden die Büsche hinter der Trauerweide doch noch etwas abzudunkeln. Das habe ich vorsichtig mit etwas schwarzer Lasur und der Katzenzunge gemacht. Hinzu habe ich das Innere der Hütte auch noch etwas abgedunkelt und mit dem Schlepper und einer dunkeln Lasur aus Grau und Umbra gebrannt die Reste eines alten Fensters eingezeichnet.
Als nächstes mit der Katzenzunge eine dicke weiße Schneeschicht in geraden Pinselstrichen aufstreichen. Zur den Bäumen hin etwas Schwarz zur Schattengebung einmischen. Im Bereich der Hütte den Schnee leicht nach oben hin an die Mauer hoch ziehen.
Dem Schnee weitere Highlights geben
Bevor Ihr nun mit dem Schnee weiter malt, mit dem 1cm Rundpinsel dicke schwarze Lasur als Busch vorn rechts der Hütte auftupfen und mit Weiß die Schneebedeckung leicht dazu tupfen.
Dann seht Ihr auf dem Bild auch, wie Ihr mit unterschiedlich hellen dunklen Bereichen dem Schnee vor der Hütte eine geländeartige Struktur verleiht und das noch unterstützt, indem Ihr einige Halme und dürre Zweige mit dem Schlepper dazu malt.
Verstärken lässt sich dieser Effekt noch indem Ihr mit der Katzenzunge richtige weiße Kontrastkanten einmalt.
Euer Winterbild vollenden.
Wie Ihr seht vervollständigen wir unser Winterbild noch indem wir mit helleren und dunkleren Bereichen einige Schneeverwehungen einzeichnen und wenn Ihr wollt noch einige Fußstapfen zur Hütte ergänzt. Dazu graue Punkte, ähnlich Fußabdrücken oder Tierfährten einzeichnen und diese mit Weiß optisch noch hervorheben.
Wenn Ihr das dann so weit fertig gemalt habt, seid Ihr eigentlich bereit Euer Acrylbild mit Eurem eigenen Signet fertig zu stellen.
Seid Ihr zufrieden mit dem Ergebnis? Dan freue ich mich über möglichst viele Kommentare unterhalb dieses Beitrages. Und auch wenn Ihr an einer Stelle nicht weiter kommt, dann schreibt Einen Kommentar dazu. Ich werde diesen dann so gut es geht beantworten und helfe damit vielleicht anderen, die das gleiche Problem hatten.
Also los gehts!
Und wie immer fruee ich mich natürlich über jeden Like oder jedes Teilen meiner Malkurse in den sozialen Medien.
So soll es aussehen, wenn es fertig ist. Das Bild, welches wir in diesem Onlinemalkurs für Acrylfarben malen wollen zeigt zwei verschneite Tannen im Sonnenlicht hinter einem zugefrorenen Bach.
Es ist Winter und damit die Jahreszeit, in welcher Ihr sicher wieder mehr Zeit für Eure Hobbies finden werdet.
Ich freue mich daher, Euch zu meinem neuesten Onlinemalkurs begrüßen zu dürfen.
Oben seht Ihr das Ziel dieses Malkurses. Das Bild zeigt zwei verschneite Tannen im Sonnenlicht hinter einem zugefrorenen Bach. Es hat eine schöne Lichtwirkung und strahlt damit einen besonderen Reiz aus.
Vorab, was brauchen wir alles an Materialien für diesen Kurs? Im Folgenden liste ich Euch auf, was Ihr bereit halten solltet:
Einen passenden Maluntergrund, in diesem Falle z.B. einen kleinen Leinwandkarton in den Abmessungen 18x24cm
Eine Mischpalette, es geht aber auch ein alter Teller, eine größere Fließe oder Glasplatte
Ein oder zwei Wasserbecher
Verschiedene Pinsel für Acrylfarben. Für dieses Bild jeweils Flachpinsel in 4cm, 2cm und 0,5cm, eine mittelgroße Katzenzunge und einen Schlepperpinsel
Als Acrylfarben benötigen wir eigentlich nur Weiß (am besten Titanweiß und Mischweiß), Schwarz, Umbra gebrannt und Lichter Ocker
Zirka eine Stunde Freizeit 😀
Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.
Generell möchte ich Euch noch meine allgemeinen Malregeln ans Herz legen. Ich werde dazu nicht extra nochmals in meinem Malkurs eingehen und setze voraus, dass Ihr diese kennt.
Jetzt wollen wir aber endlich anfangen mit dem Malen 😉
Das Malmotiv grob mit Bleistift auf den Malgrund skizzieren.
Erster Schritt der Acrylmalerei sollte eine Grobskizze des Motivs mit Bleistift sein. Es ist nicht zwingend eine Skizze auf den Malgrund zu zeichnen, aber es empfiehlt sich um die groben Proportionen festzulegen. So können einfach noch Änderungen vorgenommen werden um das Motiv optimal an das Größen- und Seitenverhältnis des Malgrundes anzupassen. Wenn Ihr einfach drauf los malt, dann kann die spätere Wirkung des Bildes allzu leicht verloren gehen. Die Motiv-Skizze solltet Ihr mit einem weichen Bleistift und mit nur ganz wenig Druck zeichnen, damit die Linien später nicht durch die Farbe des fertigen Bildes schimmern.
Der Himmel ist wolkenverhangen und lässt nur an wenigen Stellen etwas Sonnenlicht durch.
Bevor wir nun mit dem Himmel beginnen können feuchtet die Fläche des Himmels mit dem großen Flachpinsel etwas an. Sie muss leicht glänzen, darf aber keine Tropfen aufweisen.
Auf die noch feuchte Fläche tragt Ihr nun ordentlich Weiß mit dem großen Flachpinsel auf. Verteilt die Farbe komplett, aber haltet Euch damit nicht zu lange auf, damit sie nicht zu sehr antrocknet. Nun mit dem mittleren Flachpinsel ETWAS (wirklich nur ganz wenig) Schwarz aufnehmen und mit kreisenden Bewegungen und vor allem zügig in das Weiß einarbeiten. Ab und zu Schwarz zugeben, falls Bedarf besteht und an einigen Stellen, wo die Wolken dunkler wirken sollen zusätzlich ETWAS Umbra gebrannt hinzugeben. Seid Ihr damit fertig, dann mit dem großen Flachpinsel in mit ganz sachten waagerechten und anschließend senkrechten Pinselbewegungen Euren Himmel „glätten“. Macht das nicht zu oft und vor allem drückt wirklich gar nicht auf. Es sollen nur eventuelle Pinselstriche verschwinden.
Danach mit dem mittleren Flachpinsel weitere Highlights in Weiß einarbeiten.
Hintere Baumreihe mit graubrauner Lasur tupfen
Für den Hintergrund brauchen wir uns nicht viel Mühe geben. Den tupfen wir einfach und schnell aus einer Lasur aus Weiß und jeweils ganz wenig Schwarz und Umbra gebrannt auf. Nehmt dazu wieder den mittleren Flachpinsel und achtet darauf, dass es sowohl helle als auch dunkle Bereiche gibt.
Ist der Hintergrund fertig getupft, dann den mittleren Flachpinsel etwas wässern und damit unterhalb der Baumlinie die Farbe zu einer Kante abwaschen. Die dabei entstehende Lasur könnt Ihr gleich als Grundierung der Fläche im Vordergrund nach unten ausziehen.
Tannen malen ist eigentlich ganz einfach
Die Tannen tupfen wir nun mit dem kleinen Flachpinsel und schwarzer Lasur. Arbeitet dabei nur mit wenig Druck und der geraden Vorderkante des Pinsels. Tupft Euch als erstes einen senkreshten Stamm und davon ausgehend mit waagerechten Tupfern die Äste. Beachtet, dass die Äste nach unten hin länger werden müssen und dass nicht jeder Ast in die gleiche Richtung zeigen muss.
Erste schneebedeckte Zweige der Tannen entstehen
Den Schnee auf den Ästen und Zweigen tupft Ihr nach der gleichen Technik wie die Bäume selbst. Seht diese Schneeschicht aber erst als Grundierung an. Der eigentliche Schnee kommt später noch drauf.
Die Sonne geht auf 😀
Nun malt Ihr die Lichtreflexe, bestehend aus Schatten und Licht. Dazu mit dem kleinen Flachpinsel eine scharfe Weißkante zwischen und neben den Bäumen ziehen und nach unten hin ausmalen. Dabei unterhalb der Bäume etwas Schwarz und Umbra gebrannt hinzugeben und die Schatten malen.
Nun beginnen wir den Weg zu malen
Der Weg in der Bildmitte wird nun als nächstes gemalt. Dazu erneut mit dem kleinen Flachpinsel scharfe Weißkanten aufmalen und die Böschung zum späteren Bach ein erstes Mal grundieren und damit bereits erste Bodenunebenheiten andeuten.
Die Tannen erhalten nun eine dicke leuchtende Schneedecke
Nach einem leichten Antrocknen der Tannen erhalten diese nun die endgültige Schneedecke. Dabei unbedingt auf die Lichtseite achten und mit dem Schlepperpinsel nicht zu viele Akzente setzen. Dabei könnt Ihr vorsichtig aneinander tupfen oder richtige Zipfel ziehen.
Nun den Bach mit schwarzer Acrylfarbe grundieren
Der Bach erhält in einem ersten Schritt nun erst einmal eine schwarze Grundierung mittels der Katzenzunge. Gebt dazu ruhig etwas Wasser mittels des Pinsels hinzu um die Farbe als lasur besser verteilen zu können. Aber Vorsicht! Nicht zu sehr verdünnen, es soll eine richtig schwarze Fläche entstehen.
Den Uferbereich an die schwarze Grundierung anarbeiten.
Der Uferbereich soll natürlich fließend ins Wasser übergehen. Daher mit dem kleinen Flachpinsel vorsichtig etwas Weiß vom linken Ufer hin ins Schwarz hineinziehen. Anschließend mit dem Schlepper weißliche Lasur hinzureiben. Danach eine Lasur aus Umbra gebrannt als Grashalme aufmalen. Dabei wirklich nur mit der Spitze des Pinsels arbeiten. Anschließend Lichter Ocker in die Lasur geben und den Vorgang damit wiederholen.
Das Bachufer weiter ausschmücken
Im Uferbereich malt Ihr nun weitere Details hinzu. Dazu gehört einerseits, dass Ihr mit Weiß und dem Schlepper den Grasbüscheln noch einige vereiste Halme dazu gebt. Aber vor allem sind es leichte Schatten, die im Bereich der Halme angelegt werden müssen. Dazu mit dem Schlepper etwas graue Lasur auftragen und immer wieder etwas Weiß hinzugeben.
Der Bach friert zu 😀
Mittels weißlicher Lasur wird nun die vereiste Oberfläche des Baches angedeutet. Dazu verteilt Ihr die Lasur mit dem Schlepper in zügigen waagerechten Pinselbewegungen. Macht das nicht zu gleichmäßig!
Das vordere Ufer erhält als erstes eine scharfe Abgrenzung zum Bach
Mit der Katzenzunge nun ordentlich Weiß als scharfe Trennkante zum dunklen Bach auftragen. Nach unten hin leicht ausziehen.
Ein kahler Busch verdeckt den Hintergrund
Zur weiteren Ausarbeitung des Vordergrundes gehört ein kahler Busch im Hintergrund 😉 Hä? Doch, denn damit verdecken wir den Übergang des Baches an den Bildrand im Hintergrund rechts.
Für die Äste mischt Ihr Euch eine satte Lasur bestehend aus Schwarz, Lichter Ocker und Umbra gebrannt. Diese Lasur sollte trotzdem sehr dunkel sein. Mit der Spitze des Schleppers diese Lasur nun als dürre Zweige auftragen und anschließend mit dem kleinen Flachpinsel leichte weiße Tupfer darauf geben. Dabei sollte relativ wenig Farbe aufgetragen werden, damit wirklich nur wenige leuchtend weiße Pigmente aufgetragen werden.
Anschließend unterhalb des Busches noch etwas Weiß auftupfen um den Übergang zum Schnee zu realisieren. Bei Bedarf die Kante zum dunklen Bach weiter ausarbeiten.
Weitere Highlights setzen
Immer wenn eine Fläche getrocknet ist, sollten letzte Feinheiten ergänzt werden. So auch hier, indem Ihr nun am linken Ufer nochmals mit dem Schlepper letzte Highlights in Weiß setzt.
Auf der rechten Seite erste Schatten setzen. Dazu nochmals Umbra gebrannt und Schwarz zum Einsatz bringen.
Den Weg bekommen wir noch besser hin 😉
Da der Weg bisher recht unscheinbar wirkt, erhält dieser zusätzliche Kontraste. Dazu könnt Ihr mit dem Schlepper bspw. mit ein paar schwarzen Punkten am Wegrand Steine andeuten. Vergesst deren Schneemütze aber nicht. Außerdem kann der Weg mittig etwas abgedunkelt werden und an den Rändern zusätzlich nochmals weiße Kontrastlinien erhalten. ich würde Euch empfehlen, diese Arbeiten, aufgrund der kleinen Details ausschließlich mit dem Schlepper auszuführen.
Am rechten Uferbereich noch einen kleinen Busch ergänzen.
Ein kleiner Busch im Vordergrund lockert die scharfe Kante zum Bach etwas auf. Daher etwas graue Lasur mit der Katzenzunge auftupfen und da hinein mit dem Schlepper wenige dürre Ästchen mit der Lasur des zuvor gemalten Busches zeichnen. Anschließend noch etwas Weiß auftupfen.
Der Schneefläche vorn rechts einige Verwehungen gönnen.
Schneeverwehungen malt Ihr am besten durch scharfe Weißkanten zu Schattenbereichen. Probiert das mal aus. Erst etwas dunklere Flächen einzeichnen und danach mit Weiß zur Lichtseite hin eine scharfe Linie ziehen und in das Weiß in diese Richtung hin ausziehen. Mit dem Schlepperpinsel könnt Ihr hierbei schöne Details ausarbeiten.
Das fertige Bild solltet Ihr unbedingt mit Eurer eigenen Signatur versehen
Eure Signatur setzt Ihr unter Euer Bild, sobald Ihr der Meinung seid, dass es fertig ist. Das macht sich am besten mit dem Schlepperpinsel und einer Lasur, da sich diese besser und feiner auftragen lässt. Wählt eine passende Stelle aus und überlegt Euch in welchem Farbton Ihr das machen möchtet. Soll die Signatur unscheinbar oder auffällig werden? Das sollte jeder für sich selbst entscheiden.
Ich habe das bisher selbst nicht wirklich einheitlich gemacht, aber das ist mir nicht so wichtig.
Ich hoffe, dass Ihr meinen Ausführungen gut folgen konntet und Ihr mit Eurem Ergebnis dieses Onlinemalkurses zufrieden seid.
Empfehlt meine Kurse gern weiter. Ich würde mich freuen mit meinen Online-Malkursen, bald weitere Menschen zu diesem schönen Hobby verführen zu können.
Dieses farbenfrohe Herbstbild mit wundervollen Wasserspiegelungen soll das Ziel dieses Online-Malkurses für Acrylfarben sein.
Dieses Motiv ist etwas anspruchsvoller in der Ausführung und mit einem Format von 30x40cm auch in der Bildgröße. Außerdem benötigt es ca. einen Tag Vorlauf, da die Wasserfläche grundiert und durchtrocknen muss.
Was benötigt Ihr für diesen Malkurs außer Lust am Malen an Materialien: 😉
einfache Staffelei
Mischpalette (z.B. einen alten Teller)
Wasserglas
einige Blätter Küchenpapier zum Reinigen und Trocknen der Pinsel
Malgrund (in diesem Falle einen bespannten Keilrahmen in den Maßen 30x40cm)
Pinsel für Acrylfarben (Flachpinsel 40er und 10er, Rundpinsel 20er, 10er, Katzenzunge 12er, Schlepper)
Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.
Beachtet unbedingt noch meine Hinweise zu den Malregeln. Dort findet Ihr allgemeine Hinweise, auf welche ich hier nicht extra nochmals eingehen werde.
Und jetzt beginnen wir mit dem eigentlichen Malen…
Bei diesem Motiv habe ich ausnahmsweise keine Skizze auf der Leinwand gemacht. Dies erschien mir aufgrund der dunklen Grundierung und der wenigen Bildbestandteile als nicht zweckmäßig.
Grundierung der künftigen Wasserfläche mit schwarzer Acrylfarbe
Wasserflächen grundiere ich gern als erstes komplett in Schwarz, was einiges an zeitlichem Vorlauf benötigt, damit die Acrylfarbe ausreichend Zeit zum kompletten Trocknen hat. Macht dies am besten einen Tag zuvor. Wie beim Malen eines Himmels solltet Ihr die Leinwand in diesem Bereich zuvor mit dem 40er Flachpinsel etwas anfeuchten und dann eine dicke schwarze Acryllasur auftragen.
Himmel mit Mischweiß grundieren und mit Phtaloblau ausarbeiten
Ist das Schwarz ausreichend getrocknet, beginnt Ihr die Fläche des künftigen Himmels mit dem 40er Flachpinsel leicht anzufeuchten und streicht darauf dickes Mischweiß. Gleich darauf und mit dem gleichen Pinsel beginnt Ihr Phtaloblau von oben beginnend einzureiben und dann nach und nach gleichmäßiger zu verteilen. Zum Schluss bewegt Ihr den Pinsel in abwechselnd senkrechten und waagerechten Pinselbewegungen und fast ohne Druck über die Leinwand, bis sämtliche Pinselstriche verteilt sind und ein gleichmäßiges Blau entstanden ist. Dabei unbedingt beachten, dass der Himmel nach unten hin leicht heller wird.
Wolken malen wir mit den Fingern 😉
Für die Wolken ganz jeweils wenig Titanweiß mit der Fingerspitze vom Zeigefinger aufnehmen und direkt in das noch feuchte Blau hineinreiben. Dabei auf hellere Bereiche auf der Lichtseite achten. Für die schattigeren Bereiche arbeitet Ihr GAAAANZ WENIG Umbra gebrannt mit noch VIIIEEEL WENIGER Schwarz, ebenfalls mit der Fingerspitze ein und ergänzt letztlich noch an einigen Stellen etwas Titanweiß.
Ganz wichtig an dieser Stelle ist, dass Ihr von den dunklen Farben wirklich nur wenige Pigmente aufnehmt und auf der Leinwand verteilt. Nehmt Ihr zu viel der dunklen Farben nützt auch Weiß nichts mehr. Die Wolken und den gesamten Himmel werdet Ihr dann nach dem Trocknen nochmals neu machen müssen.
Wolken spiegeln sich auch im Wasser
Ist die Wolkenformation fertig, nehmt Ihr Euch einen weiteren 40er Flachpinsel feuchtet die dunkle Grundierung der Wasserfläche an. Daraufhin mit dem noch nicht gereinigten Pinsel vom Himmel mit den Resten der Blauen Farbe in den Borsten diese gleichmäßig auf dem Schwarz verteilen. Gleich darauf in die noch feuchte Fläche ähnlich wie beim Himmel mit dem Zeigefinger die Wolken reiben. Dabei peinlich genau darauf achten, dass diese wirklich spiegelverkehrt angeordnet sind und nicht versetzt, oder zu in der falschen Höhe angeordnet sind. Damit macht Ihr Euch ggf. die schöne Wirkung kaputt.
Mit einem trockenen 40er Flachpinsel anschließend zuerst senkrecht und danach waagerecht ohne Druck die Wolken auf dem Wasser verwischen.
Die ersten Bäume werden mit schwarzer Acrylfarbe getupft
Nun gebt Ihr Schwarz auf Eure Palette und tupft mit der Spitzer eines 20er Rundpinsels kurz hinein. Anschließend noch ein bis zweimal auf einer sauberen Stelle der Palette um die Farbe zwischen den Borsten besser zu verteilen. Danach tupft Ihr einige Male die Bäume auf die Leinwand, aber nur so lange bis der Pinsel keine Punkte mehr hinterlässt, die Farbe also „nachgefüllt“ werden muss.
Die getupfte Fläche sollte im danach nicht komplett schwarz sein, sondern der helle Hintergrund sollte hier und da noch durch schimmern.
Mit der Katzenzunge zieht Ihr anschließend darunter noch einen schwarzen Strich.
Helles Highlight im Hintergrund einzeichnen
Mit Gelbgrün und der Spitze einer Katzenzunge nun vorsichtig einen zarten grünen Streifen ziehen. Hier und da noch etwas Kadmiumgelb dazu geben. Anschließend zieht Ihr ebenfalls mit der Katzenzunge noch einen schwarzen Uferstreifen unter das Hellgrün.
Baumstämme der Bäume im Hintergrund werden mit dem Schlepper gezeichnet
Mischt euch nun eine schwarze Lasur an und malt mit dem Schlepper feine schwarze Linien für die Stämme der Bäume ein. Am besten macht sich das, wenn Ihr den eigentlichen Baumstamm und sein Spiegelbild gleich in einem Strich malt. Dann habt Ihr alles fertig und auch an der richtigen Stelle.
Blätter auf die Baumstämme tupfen
Mit dem 20er Rundpinsel, welcher unbedingt trocken sein sollte tupft Ihr nun wie bei den ersten Bäumen an dieser Stelle, erneut mit Schwarz Blätter auf die Stämme. Auch hier würde ich empfehlen, diese gleichzeitig auch in der Wasserspiegelung mit anzulegen. Mit etwas Olivgrün tupft Ihr hier und da noch etwas grün in das Schwarz.
Highlights einmalen
Nun mit dem 10er Rundpinsel an wenigen Stellen etwas Gelbgrün tupfen und anschließend mit einer Mischung aus Englischrot und Ockergelb einige herbstliche Akzente setzen. Diese auch gleich wieder als Wasserspiegelung tupfen.
Uferlinie mit Titanweiß malen
Nun erneut mit der schmalen Seite der Katzenzunge einen zarten Strich aus Titanweiß als Wasserlinie einzeichnen, dabei nach unten hin in die Wasserfläche einreiben, oberhalb als scharfe Kante stehen lassen. Dies könnt Ihr ggf. auch mit dem Schlepper ausführen.
Nun beginnen wir mit dem Malen des Ufers im Vordergrund
Für das dunkle Ufer im Vordergrund malt Ihr zuerst mit der Katzenzunge eine kräftige schwarze Lasur um die Umrisse festzulegen.
Direkt in die noch feuchte Farbe einige Pinselstriche Mischweiß und Olivgrün verteilen.
Baumstamm und dicke Äste malen wir mit der Katzenzunge
Mit schwarzer Lasur malen wir nun den Baumstamm des Baumes um …
Feine Äste malen wir mit dem Schlepperpinsel
… gleich darauf mit dem Schlepperpinsel die feineren Äste und kleinen Zweige zu zeichnen.
Auf der Lichtseite des Baumstamms mit Titanweiß leichte Lichtreflexe andeuten.
Trockenes Laub mit Acrylfarben vorwiegend aus Umbra gebrannt und Titanweiß malen
Malt mit der Katzenzunge nun als erstes leichte Schatten mit Schwarz unterhalb des Baumes und mit Gelbgrün und Titanweiß hellere Uferbereiche.
Mit einem kleinen 2mm Rundpinsel nun nacheinander in Umbra gebrannt und Titanweiß tauchen und gleich damit mit der langen Pinselseite flach Blätter auftupfen. An einigen Stellen etwas Schwarz und Ockergelb hinzu tupfen.
Gräser malen
Für das Malen einiger Gräser nutzt erneut den Schlepperpinsel und tragt damit von unten nach oben in zügigen Pinselstrichen Lasuren aus Hellgrün, Olivgrün, Ockergelb und blassem Titanweiß auf.
Blätter des großen Baumes im Vordergrund vortupfen
Für die folgenden Arbeitsschritte nutzt erneut den 20er Rundpinsel, der jedoch unbedingt trocken sein sollte. Damit zuerst mit etwas Ockergelb gemischtes Olivgrün auftupfen und direkt in die noch feuchte Farbe ganz, ganz wenig Englischrot hinzu geben. Mit Englischrot dabei wirklich sehr sparsam umgehen.
Einzelne Blätter tupfen.
Da sich der Baum sehr in der Nähe des Betrachters befindet, sollten wir dessen Details mehr Aufmerksamkeit schenken. Dazu solltet Ihr vor allem die Blätter mehr ausarbeiten.
Für die Herbstfärbung der Blätter empfehle ich Olivgrün, Ockergelb und Englischrot auf Eure Palette zu geben.
Mit dem Schlepper nun nacheinander seitlich in Englischrot und Ockergelb tauchen und anschließend damit direkt auf die Leinwand tupfen. Den Pinsel dazu seitlich halten und mit der langen Seite längliche Blätter tupfen. Außer dieser Farbkombination auch ab und zu Olivgrün mit Ockergelb sowie in Olivgrün mit Englischrot mischen.
Danach sollte Euer Bild eigentlich fertig sein, so dass Ihr Euer Signet darunter setzen könntet.
Ich hoffe, das Ihr Freude an diesem Malkurs hattet und Ihr mit dem Ergebnis eurer Arbeit zufrieden seid.
Gebt mir gern Bescheid, wenn Fragen auftauchen sollten.
Lob und Kritik sind gern willkommen. Schreibt das einfach als Kommentare unterhalb dieses Malkurses, oder auch gern in Eure Facebook oder Instagram-Seiten.
Ein rauschender Wasserfall in einer tiefen Schlucht – ein atemberaubendes Motiv für unseren heutigen Malkurs für Acrylfarben
Erneut habe ich mich bei diesem Acryl-Malkurs für ein kleineres Bildformat entschieden um in relativ kurzer Zeit ein ansehnliches Bild malen zu können. Ich habe mit für einen Leinwandkarton in den Maßen 18x24cm entschieden.
Was braucht Ihr um diesen Malkurs zu nutzen?
Malunterlage (alte Zeitung, Tapete o.ä.)
Mischpalette (z.B. einen alten Teller)
Wasserglas
einige Blätter Küchenpapier zum Reinigen und Trocknen der Pinsel
Malgrund (in diesem Falle einen kleinen Leinwandkarton 18x24cm)
Pinsel für Acrylfarben (Flachpinsel 40er und 10er, Rundpinsel 10er, Katzenzunge 12er, Schlepper)
Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.
Beachtet unbedingt noch meine Hinweise zu den Malregeln. Dort findet Ihr allgemeine Hinweise, auf welche ich hier nicht extra nochmals eingehen werde.
Jetzt wollen wir aber endlich mit dem Malen beginnen.
Hier seht Ihr meine schnelle Bleistiftskizze, welche ich direkt auf den Malgrund skizziert habe.
Mittels einer schnellen Bleistiftskizze legt Ihr mit wenigen Linien die Hauptbestandteile Eures Bildes als erstes auf der Malplatte fest. Drückt dabei nur ganz wenig auf, damit die Linien des Bleistiftes nicht zu kräftig werden und später durch die Acrylfarbe durch zu sehen sind. Nun könnt Ihr die Proportionen bereits abschätzen und ggf. noch Änderungen vornehmen bevor Ihr mit dem Malen mit Acrylfarben beginnt. Ich mache das eigentlich immer und habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht, weil vor allem die Bildgeometrie für die Wirkung des fertigen Bildes sehr wichtig ist und wenn da etwas nicht dran stimmt, habt Ihr unter Umständen lange gemalt, aber das Bild hat keine Wirkung.
Himmel mit Mischweiß, Phtaloblau und etwas Gelbrosa malen
Mit dem großen 4cm Flachpinsel wird vor Beginn des Himmel malens die Himmelsfläche erst einmal leicht angefeuchtet, damit die danach aufzutragende Acrylfarbe ausreichend Feuchtigkeit von unten erhält um nicht gleich wieder zu trocknen. Auf die noch feuchte Leinwand tragt Ihr als nächstes ordentlich Mischweiß mit dem gleichen Pinsel auf. Und gleich darauf nehmt Ihr eine kleine Ecke Phtaloblau mit dem selben Pinsel auf und beginnt damit die Farbe in die obere Bildkante einzuarbeiten. Dabei arbeitet Ihr vorzugsweise in leichten Kreuzbewegungen. Achtet darauf, dass der Himmel nach unten hin heller bleibt und unterhalb etwas Weiß übrig bleibt. Nehmt auf keinen Fall zu viel des Phtaloblau, weil Ihr ansonsten den Himmel zu dunkel malt und Ihr dann die Acrylfarbe erst komplett durchtrocknen lassen müsstet, bevor Ihr von neuem beginnen könnt.
Mischt Euch nun aus Mischweiß und ganz wenig Englischrot sowie Indischgelb ein blasses Gelbrosa zurecht und arbeitet nun mit dem 10er Flachpinsel dieses in den unteren, noch weißen Bereich des Himmels ein. Dabei in leichten Drehbewegungen arbeiten, damit direkt kleine zartrosa Wölkchen entstehen.
Landschaft mit olivgrüner Acrylfarbe grundieren
Nehmt nun erneut den großen 40er Flachpinsel und reibt damit Olivgrün als Konturen der Landschaft auf den Malgrund. Reicht die Feuchtigkeit der Farbe nicht, nehmt ganz wenig Wasser mit dem Pinsel auf, dann lässt sich die Acrylfarbe besser verteilen.
Tannenwald im Hintergrund tupfen
Mit schwarzer Acrylfarbe und dem 10er Flachpinsel, der unbedingt trocken sein muss, tupft Ihr nun die Tannenbäume im Bildhintergrund. Dazu die Lange Pinselkante vorsichtig in die Farbe tupfen und noch jeweils 2-3x auf einer sauberen Stelle Eurer Palette die Farbe abtupfen. Danach erneut mit der langen Kante leicht schräg die schwarze Acralfarbe auf die Leinwand tupfen. Die Tannenbäume ergeben sich dabei fast von alleine.
Wenn Ihr damit fertig seid, den gleichen Prozess mit Olivgrün wiederholen. Dabei nicht so viel tupfen, sondern nur einzelne Bäume hervorheben.
Landschaft abermals grundieren
Die Grundierung, auch mehrmals wiederholt, wird in der Malerei auch als Körperfarbe bezeichnet. In diesem Arbeitschritt geben wir der Wiese im Hintergrund einen schattigen Anstrich, indem wir aus der restlichen im Pinsel befindlichen Farbe und etwas Wasser eine dunkle Lasur auf die Wiese reiben. Gebt hier und da noch einwenig Hellgrün bei, wie Ihr auf dem nächsten Bild seht.
Weitere Details ausarbeiten
Nun könnt Ihr mit dem Schlepper und Schwarzer Lasur noch einzelne Baumstämme hervorheben.
Grundierung der Felsformation mit Acrylfarbe in Umbra
Nun mit dem 10er Flachpinsel Umbra Acrylfarbe auf die Fläche der Felsschlucht auftragen und damit grundieren, um dann …
Konturen der Felsen vormalen
in einem nächsten Arbeitsschritt mit Schwarz erste Konturen zu setzen. Hiermit setzt Ihr besondere Schattenbereiche in Euer Bild.
Felskonturen ausarbeiten
Nehmt als nächstes die 12er Katzenzunge und mit etwas Mischweiß an der Pinselspitze malt Ihr erste hellere Bereiche in Eure Felsen. Mit etwas Hellgrün können auch in diesem Arbeitsschritt schon erste Grünbereiche hervorgehoben werden.
Wasserfall mit Mischweiß malen
Nachdem die Farbe der Schlucht nun etwas getrocknet sein sollte, nehmt etwas weiteres Mischweiß mit der 12er Katzenzunge auf und streicht dieses in unterschiedlicher Intensität an die Stelle des Wasserfalles. Dabei mit annähernd senkrechten Pinselbewegungen und unterschiedlich langen Pinselstrichen arbeiten.
Felsenschlucht weiter mit schwarzer Acrylfarbe malen
In der Schlucht ist es nass und kalt, daher sollten wir hierbei nicht mit Schwarz sparen und setzen nun, nachdem weiterer hellgrüne Akzente gesetzt wurden weitere Schatten in die Felsen. Vor allem malen wir nun aber noch den vorderen Bereich der Schlucht und lassen für das abfließende Wasser einen schmalen weißen Strich übrig. Im oberen Bereich mit dem Schlepper und Mischweiß den Flußlauf ergänzen.
Wassernebel malen
Keine Bange vor der kommenden Maletappe. 😉
Eigentlich ganz einfach und schlimmstenfalls malt Ihr mit Schwarz nochmals drüber. Ganz wichtig hierbei ist jedoch, dass der Untergrund bereits gut getrocknet ist, damit Ihr das Mischweiß nicht mit dem dunklen Untergrund vermischt und ein Grau erhaltet. Darauf solltet Ihr wirklich unbedingt achten!
Ansonsten mit dem 10er Rundpinsel, der unbedingt trocken sein muss (!) jeweils nur ganz wenig Mischweiß aufnehmen, auf den Malgrund tupfen und anschließend sofort in kreisenden Bewegungen verreiben. Diesen Vorgang wiederholen, so lange, bis Euch der Nebel gefällt.
Konturen der Felssilhouette nachzeichnen
Mit der 12er Katzenzunge nun mit Umbra die Silhouette der vorderen Kante des Abhanges nachzeichnen und mit etwas Schwarz einige Schatten ergänzen.
Den Abhang weiter malen und an die Wiese anarbeiten
Nun mit der 12er Katzenzunge die Wiese im hinteren Bereich mit Olivgrün und etwas Hellgrün tupfen. Dabei eine ungleichmäßige Kante des Abhanges malen und ggf. noch einige Felsvorsprünge ergänzen. Mit dem Schlepper und Mischweiß malt Ihr zudem den Gebirgsbach tief unten in der Schlucht. Hierbei sollten einige hellere Bereiche nicht vergessen werden.
Weitere Details malen
Mit Hellgrün und ab und zu etwas Kadmiumgelb tupft Ihr nun erste Highlights mit der 12er Katzenzunge in das Bild – Büsche, Grasbüschel etc. die mehr vom Licht beschienen werden, als der Rest des Bildes. Zudem solltet Ihr einige Büsche im Hintergrund vor den Tannenbäumen andeuten.
Baumstamm und Äste malen
Mit dem Schlepper nun eine schwarzbraune Lasur aus Schwarz und Umbra als Baumstamm und kleinere Äste auftragen . Auf der Lichtseite etwas verdünntes Mischweiß einarbeiten.
Herbstblätter des Baumes tupfen
Die 12er Katzenzunge hilft uns nun beim tupfen des Herbstlaubes von dem großen Baum. Dazu erst Indischgelb und direkt da hinein etwas Englischrot tupfen.
Grundierung des Felsbrockens im Vordergrund
Mit Umbra nun den Felsbrocken vorn rechts grundieren und in einem …
Felsbrocken weiter ausmalen
… mit Schwarz und etwas Weiß erste Konturen und Schatten ausmalen.
Gräser im Vordergrund malen
Mit dem Schlepper malt Ihr nun Lasur in unterschiedlichen Grüntönen als einzelne Grashalme ganz in den Vordergrund. Zieht dabei den Pinsel in schnellen kurzen Bewegungen von unten nach oben.
Das Signet vollendet Euer Bild.
Geschafft!
Euer Bild ist fertig. Mit dem Signet macht Ihr sozusagen auch gleich einen Schlußstrich darunter.
Ich hoffe, Ihr hattet Euren Spaß am Malen und könnt Euch an Eurem Bild erfreuen.
Gebt mir Feedback, wenn Ihr etwas vermisst, oder auch wenn Ihr etwas gut findet. Ich freue mich darüber.
Diesen Malkurs habe ich kostenlos angeboten. Erzählt darüber, wenn er Euch gefällt und teilt Ihn auf Euren Seiten in den sozialen Medien wie Facebook, Instagram, Twitter und Co. 🙂
Diese herbstlich gefärbten Bäume am See bilden das Motiv unseres heutigen Online Malkurses. Wir malen mit Acrylfarben auf einem Malkarton in den Maßen 18x24cm
Wieder ein kleines Bildformat, damit Ihr schnell den gewünschten Malerfolg habt. 😉
Im Folgenden zeige ich Euch Schritt für Schritt wie Ihr dieses Bild selbst mit Acrylfarben malen könnt. So schwer ist es nicht. Probiert es aus!
Wie immer müssen wir aufgrund der Acrylfarben zügig hintereinander arbeiten. Macht also nicht zu große Pausen dazwischen. Anderenfalls trocknet Euch die Acrylfarbe evtl. zu schnell auf Eurem Malgrund.
Was braucht Ihr für diesen Online Malkurs?
Malunterlage (alte Zeitung, Tapete o.ä.)
Mischpalette (z.B. einen alten Teller)
Wasserglas
einige Blätter Küchenpapier zum Reinigen und Trocknen der Pinsel
Malgrund (in diesem Falle einen kleinen Leinwandkarton 18x24cm)
Pinsel für Acrylfarben (Flachpinsel 40er, 10er, Rundpinsel 4er, Katzenzunge 6er und 12er, Schlepper)
Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.
Zu Beginn des Malens lest Euch bitte noch meine Hinweise zu den Malregeln durch. Dort findet Ihr allgemeine Hinweise, auf welche ich hier nicht extra nochmals eingehen werde.
Genug der Vorbereitung! Lasst uns jetzt endlich mit den ersten Schritten unseres Malkurses beginnen.
Notwendige Vorzeichnungen mit Bleistift
Ich empfehle immer das Motiv mit wenigen Bleistiftstrichen vor Beginn des Malens mit Euren Acrylfarben in groben Zügen auf den Malgrund zu skizzieren. Dadurch erhaltet Ihr einen ersten Eindruck von der Wirkung Eurer Bildkomposition auf dem Format des Malgrundes und könnt ggf. ganz einfach Korrekturen vornehmen. Drückt dabei nicht zu kräftig mit dem Bleistift auf. Es reicht, wenn Ihr ganz zarte Linien aufzeichnet, die später auch nicht durch die Acrylfarbe durchscheinen.
Himmel aus Mischweiß und Kobaldblau vorbereiten
Für das Blau des Himmels habe ich hier ein kühles Kobaldblau gewählt, weil es später einen schönen Kontrast zu der Herbstfärbung der Bäume bildet und zugleich die Kühle Bildstimmung gut wieder spiegelt. Mit dem 40er Flachpinsel die Fläche des Himmels erst leicht anfeuchten und direkt da hinein ordentlich Mischweiß verstreichen. Anschließend GANZ WENIG Kobaldblau mit dem gleichen Pinsel aufnehmen und erst in Kreuzbewegungennund zum Schluß hin mit ganz wenig Druck auf den Pinsel in abwechselnd senkrechten und waagerechten Pinselbewegungen die letzten Pinselstriche vertreiben. Dabei muss die Fläche nicht homogen blau werden, sondern sollte nach unten hin heller bleiben.
Fangt dabei unbedingt mit ganz wenig Blau an und nehmt bei Bedarf lieber etwas mehr Acrylfarbe davon hinzu.
Wolken aus weißer und schwarzer Acrylfarbe malen
So lange wie der Himmel noch nicht getrocknet ist nun mit der 6er Katzenzunge Deckweiß für die Wolken auftupfen und unterhalb GANZ WENIG Schwarz einarbeiten. Nehmt dafür wirklich nur wenige Pigmente vom Schwarz, damit Ihr keine dunklen Gewitterwolken erhaltet. Arbeitet hierbei konsequent hellere und dunklere Bereiche heraus um die Wolken „lebendig“ wirken zu lassen.
Wasserfläche mit Schwarzer Lasur grundieren
Mit dem ordentlich angefeuchteten 40er Flachpinsel nun Schwarz auf die künftige Wasserfläche auftragen und wenn nötig mit dem Pinsel zusätzlich Wasser aufnehmen um eine schwärzliche Lasur zu erhalten. Diese dann gleichmäßig auf dem Malgrund verteilen. Dazu in abwechselnd senkrechten und waagerechten Prinselbewegungen arbeiten.
Weit entfernten Hintergrund in Grüntönen vormalen
Mit der 6er Katzenzunge nun als erstes einen Horizont in waagerechten Pinselstrichen aufmalen. Als nächstes erst Olivgrün für Bäume und Büsche auftupfen und da hinein anschließend etwas Schwarz hinzugeben. Macht das immer nur in kleinen Bereichen, damit das Grün nicht bereits getrocknet ist, wenn das Schwarz dazu kommen soll. Ihr werdet sehen, dass sich von fast ganz alleine helle und dunkle Bereiche ergeben, sofern Ihr das zulasst. 😉 Ihr solltet also das Schwarz nicht völlig gleichmäßig verteilen.
Kleinere Bäume und Äste malt man am Besten mit dem Schlepper
Für die beiden Bäume im Hintergrund mischt Ihr Euch zuerst eine kräftige schwarze Lasur an und gebt ggf. auf einer Seite noch etwas Mischweiß hinein. Mit dem Schlepper nehmt Ihr diese Lasur auf und malt dann vorsichtig die feinen Stämmchen und Ästchen. Auf der Lichtseite könnt Ihr von der mit Weiß etwas aufgehellten Lasur noch einige Akzente setzen.
Blätter der weit entfernten Bäume mit dem Rundpinsel tupfen
Nun mit dem 4er Rundpinsel Olivgrün auf die Äste der Bäume tupfen. Dabei den Pinsel leicht in die Farbe tupfen und bevor Ihr mit dem Pinsel auf die Leinwand geht, diesen noch 2-3x senkrecht auf einer sauberen Stelle Eurer Palette abtupfen um überschüssige Farbe abzugeben und die verbleibende besser zwischen den Borsten zu verteilen.
Bildhintergrund weiter ausarbeiten
Da der rechte Bildhintergrund dem linken ähnelt, jedoch größer und dominanter ausgearbeitet werden soll, nutzen wir hierfür die 12er Katzenzunge. Verfahren von der Technik aber genau so wie zuvor.
Die großen Baumstämme malen
Wie bei den kleineren Bäumen im linken Bildhintergrund malt Ihr nun auch die großen Bäume auf der rechten Seite. Nur eben etwas größer 😉
Bäume mit Blättern austupfen
Nachdem Ihr den Bäumen mit dem 4er Rundpinsel nach der Technik der kleineren Bäume Ihr Grün gegeben habt beginnt Ihr danach den gesamten Hintergrund herbstlich einzufärben. Dazu gebt Ihr jeweils etwas Kadmiumgelb, Lichter Ocker und Englischrot auf Eure Palette und nutzt weiterhin den 4er Rundpinsel. Mit diesem nun erst ganz wenig in das Englischrot und danach leicht ins Lichte Ocker hinein gehen und 2-3x auf der Palette tupfen. Danach die Bäume gestalten. Diesen Vorgang wiederholen bis Euch die Bäume gefallen. Bedenkt jedoch, dass Ihr damit lediglich größere Akzente setzt und es können ruhig noch ein paar grüne Stellen übrig bleiben. Zum Schluss noch besondere Highlights mit Kadmiumgelb setzen. Dabei aber sehr sparsam vorgehen.
Erste Wasserspiegelungen malen
Die Grundierung Eurer Wasserfläche sollte zwischenzeitlich komplett getrocknet sein, so dass wir nun auch nach Fertigstellung des Hintergrundes mit der Gestaltung der ersten Wasserspiegelungen beginnen können. Setzt dazu mit dem Schlepper erst einmal einen fetten Strich schwarzer Lasur unterhalb der Uferlinie und verwascht diesen mit einem feuchten 10er Flachpinsel. Danach mit der gleichen Lasur und dem Schlepper die Baumstämme einen nach dem anderen spiegelverkehrt nachmalen und jeweils sofort mit einem trockenen 40er Flachpinsel waagerecht verreiben. Das gleiche mit den Grün- und Brauntönen wiederholen. Arbeitet hier wirklich immer nur in kleinen Stückchen, damit Ihr die Farbe anschließend noch verreiben könnt. Ist diese erst getrocknet, dann geht das nicht mehr.
Hellere Bereiche als Wasserspiegelung malen
Als nächstes verteilt Ihr mit der 12er Katzenzunge eine dicke weiße Lasur auf den Flächen des Wassers, welche heller werden sollen. Orientiert Euch dabei an den Konturen Eures Hintergrundes. Verreibt die Farbe dann auch wieder waagerecht.
Der Betrachter braucht noch einen Standplatz 😉
Damit der Betrachter nicht den Eindruck hat er würde direkt im Wasser stehen sollten wir ganz im Vordergrund noch ein wenig Uferlandschaft malen. Dazu mit der 12er Katzenzunge Olivgrün als Untergrund auftragen. Auch da hinein wieder erst etwas Schwarz tupfen. Solange diese Farbmischung etwas antrocknet malen wir mit dem Schlepper und schwarzer Lasur ein paar dürre Zweige eines Busches über die Wasserfläche hinausragend.
Jetzt wird es bunt 😀
Der vordere Uferbereich soll gleichzeitig ein wenig zu einem Eyecatcher unseres Bildmotives werden. Daher wenig einer Mischung aus Ockergelb und Englischrot mit der Spitze des Schleppers auftupfen und dann überwiegend mit Kadmiumgelb weiter arbeiten. Tragt diese Blätter Büschenweise auf, damit der Betrachter den Eindruck gewinnt, dass da am Ufer einige Kräuter und Stauden stehen.
Letzte Handgriffe um Euer Bild zu vollenden
Hier und da könnt Ihr in die gelblichen Blätter büschel noch etwas Englischrot dazu geben und den dürren Zweigen noch einige Blättchen tupfen um Euer Bild endgültig fertig zu stellen. Auch ein paar Grashalme, die Ihr mit der Spitze des Schleppers malt, könnt Ihr an einigen Stellen ergänzen, wenn Ihr möchtet.
Eure Signatur nicht vergessen und Ihr seid bereits fertig.
Ging doch relativ fix, oder? Ich hoffe, Ihr seid mit dem Ergebnis Eurer Arbeit zufrieden.
Dann empfehlt mich und meine Onlinemalkurse gern weiter. Teilt die Seiten so viel Ihr könnt in Eure Facebook, Imstagram, Twitter … Seiten. 🙂
Darüber würde ich mich am meisten freuen.
Ich bedanke mich bereits im Voraus und wünsche Euch viel Freude mit diesem und meinen anderen Malkursen auf www.malen-macht-spass.de
Ein stimmungsvolles Herbstbild mit vielen Lichteffekten ist das Ziel dieses Onlinemalkurses für Acrylfarben.
Dieses Motiv hat sich auch bei mir mit dem Malen weiter entwickelt und wurde zum Schluss immer herbstlicher, was ich anfangs gar nicht so stark vor hatte. Aber das passiert manchmal beim Malen und es kann sogar vorkommen, dass das fertige Bild letztlich ganz anders aussieht, als man es sich zu Beginn vorstellte. Hauptsache dabei ist allerdings, dass man letztlich selbst damit einverstanden ist und es einem gefällt. In diesem Falle ging es mir so und deshalb möchte ich Euch hier und jetzt kostenlos zeigen wie das Bild entstand.
Seit geraumer Zeit verwende ich gerne mit Leinwand überzogenen Malkarton in den Abmessungen 18x24cm. Es hat ein typisches Seitenverhältnis aber die Bilder sind aufgrund der geringeren Größe schneller fertig, was mir eine schnelle Genugtuung meines Malerfolges sichert. Euch wird es sicher auch so gehen. 🙂
Was brauchen wir für diesen Online Malkurs?
Malunterlage (alte Zeitung, Tapete o.ä.)
Mischpalette (z.B. einen alten Teller)
Wasserglas
einige Blätter Küchenpapier
Malgrund (in diesem Falle einen kleinen Leinwandkarton 18x24cm)
Pinsel für Acrylfarben (Flachpinsel 4er, 10er, Rundpinsel 4er und 10er, Katzenzunge 10er, Schlepper)
Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.
Zu Beginn des Malens lest Euch bitte noch meine Hinweise zu den Malregeln durch. Dort findet Ihr allgemeine Hinweise, auf welche ich hier nicht extra nochmals eingehen werde.
Lasst uns nun beginnen die Schritte der Entstehung des Bildes anzuschauen.
Als erstes fertigen wir eine grobe Skizze an.
Der besseren Überprüfung des Bildaufbaus wegen, solltet Ihr als erstes Euer Motiv immer nochmals auf den Malgrund skizzieren. Nutzt dazu einen weichen Bleistift und drückt fast gar nicht auf um die Linien nicht zu kräftig werden zu lassen, damit diese später nicht durch die Acrylfarbe Eures fertigen Bildes durchschimmern. Diese Skizze hilft Euch die Proportionen des Motivs in Bezug auf das Bildformat nochmals abzuschätzen. Änderungen der Aufteilung sind in diesem Stadium noch problemlos machbar.
Hier seht Ihr wie ich den Himmel erst mit Hellblau und dann mit Grau grundiere
Der Himmel beginnt immer damit die Fläche leicht mit Wasser zu benetzen und anschließend satt mit Mischweiß einzustreichen. Bei diesem Acrylbild arbeiten wir dann mit dem 10er Flachpinsel etwas Hellblau im mittleren Bereich ein. Verstreicht das Blau zügig so lange senkrecht und waagerecht, bis keine Pinselstreifen mehr sichtbar sind. Danach verfahrt Ihr mit etwas Schwarz oberhalb und unterhalb des Blau nach der gleichen Maltechnik.
Erste Wolken mit Titanweiß einmalen
Anschließend nehmt Ihr die 10er Katzenzunge und tupft damit Titanweiß als Wolkenränder auf. Ins Grau verzieht Ihr die Farbe vorsichtig und lasst einen scharfen weißen Rand zum Blau hin stehen.
Wolken immer weiter ausmalen
Malt nun immer mehr Wolken drum herum. Es soll ein faszinierender Himmel werden, der wild und freundlich zugleich aussieht. Weiter weg vom Himmelsblau solltet Ihr die Wolkenränder nicht mehr ganz so scharf stehen lassen. Der 10er Flachpinsel hilft Euch dabei diese leicht zu verreiben.
Hintere Baumreihe in Olivgrün vortupfen
Mit dem 10er Rindpinsel nehmt Ihr nun Olivgrün auf und tupft damit die Baumreihe hinten rechts vor. In das noch feuchte Olivgrün tupft Ihr zwischendurch immer wieder etwas Schwarz hinein um eine leichte Schattierung zu erzeugen, wobei grundsätzlich nach unten hin mehr Schwarz Verwendung finden sollte.
Erste Akzente mit Kadmiumgelb in die Bäume tupfen
In diesem Schritt gestaltet Ihr bereits die Bäume und gebt jedem Baum ein unverkennbares Gesicht indem Ihr mit dem 4er Rundpinsel hier und da etwas Kadmiumgelb hineintupft. Übertreibt es nicht! Es sollen keine gelben Bäume werden, sondern nur einzelne wenige Bereiche hervorgehoben werden.
Baumstämme in das Blattgrün einzeichnen
Mit dem Schlepperpinsel malt Ihr nun eine dunkelbraune Lasur aus Schwarz und Umbra gebrannt zwischen die Blätter. Gebt an einer Seite Eurer Lasur etwas Mischweiß hinzu und setzt in diesem helleren Ton einige Akzente an den Baumstämmen. Sind diese zu auffällig, könnt Ihr sie mit der dunklen Lasur nochmals vorsichtig abdecken.
Vordergrund in Olivgrün grundieren
Mit dem 10er Flachpinsel grundiert Ihr nun erst einmal den Vordergrund in olivgrün. lasst den Bachlauf erst einmal aus. Mit einer Nadel könnt Ihr vorsichtig einige erste Grasbüschel im Grün andeuten, indem Ihr damit leicht in die Farbe ritzt. Das Ergebnis seht Ihr auf dem nächsten Bild.
Bäume vorn links tupfen
Während die Grundierung der Wiesenfläche leicht antrocknen kann, tupft Ihr abermals mit dem 10er Rundpinsel nach der gleichen Technik wie bei den anderen Bäumen auf der rechten Seite die Bäume im Vordergrund. Haltet diese jedoch etwas heller als die dahinter um ein wenig Kontrast zu behalten und diese damit leicht abzugrenzen.
In einem nächsten Schritt malt Ihr eine kräftige weiße Lasur mit dem Schlepper in das Bachbett und ergänzt diese durch einige kleine hellblaue Tupfer mit der Spitze des Schleppers, welche Ihr sofort in die noch feuchte weiße Lasur einarbeitet. Das Bachufer mit dunkler Lasur zur Wiesenfläche hin abdunkeln.
Die Bäume herbstlich ausmalen
Die Bäume sollten nun weitestgehend angetrocknet sein, so dass wir nun mit der herbstlichen Ausgestaltung beginnen können. Malt zuvor mit dem Schlepper noch einige Stämme und Äste dazwischen.
Mittels des 10er Rundpinsels tupft Ihr nun büschelweise Kadmiumgelb auf die Bäume. Hierbei solltet Ihr der rechten Seite der vorderen Baumreihe mehr Beachtung schenken, da diese dem Licht zugewandt ist und später einen kleinen Eyecatcher bilden soll. Hier und da könnt Ihr den gleichen Vorgang auch mit wenig Englischrot wiederholen.
Details im Vordergrund malen wir mit dem Schlepperpinsel
Auf der Wiesenfläche wird nun ordentlich Kadmiumgelb aufgetragen um den Lichtschein zu simulieren.
Mit dem Schlepper zeichnet Ihr danach im Vordergrund viele Grashalme und tupft mit einem 4er Rundpinsel einige kleine Büsche dazwischen. Für die Grashalme solltet Ihr Lasuren in verschiedenen Grüntönen Eurer Wahl anmischen und dann jeweils immer nur mit der Pinselspitze leichte kurze Striche von unten nach oben ziehen. Damit erzielt Ihr die besten Ergebnisse.
Ergänzt bei Bedarf noch einige Details in den Bäumen.
Bevor wir die Bäume endgültig ausarbeiten sollten letzte Details wie weitere Stämme oder Äste eingemalt werden.
Licht und Schatten weiter verfeinern
Mit dem Schlepper tragt Ihr nun vorsichtig mittelkräftige schwarze Lasur in die Schattenbereiche der Wiese auf. Diese befinden sich vor der Baumreihe im Hintergrund sowie unterhalb der Bäume vorn rechts. Ihr werdet sehen, dass sich die Wirkung sofort weiter verändert und das zuvor aufgetragene Kadmiumgelb immer mehr vom Sonnenlicht angestrahlt zu werden scheint.
Die Bäume und Büsche im Vordergrund erhalten nun richtige Blätter
Auch wenn wir mit dem Tupfen vom Bäumen die optische Wirkung von Blättern ganz gut nachahmen können, sollten wir den Bäumen im Vordergrund trotzdem noch mehr Beachtung schenken. Tupft nun vorsichtig mit der Spitze des Schlepperpinsels vorsichtig einzelne Blätter auf die Bäume vorn rechts und auf den Busch in der Bildmitte. Nutz dazu erst einmal Indischgelb, danach Englischrot und zum Schluss noch etwas Kadmiumgelb. Geht die Farben nacheinander durch. Diese Reihenfolge war mir wichtig, da Ihr mit dem Indischgelb erst einmal viele Herbstblätter tupfen könnt, ohne dass dabei viel schief gehen kann. es handelt sich ja bereits um eine herbstliche Blattfarbe. mit dem Englischrot könnt Ihr nun büschelweise einzelne Akzente dazwischen setzen und mit dem Kadmiumgelb einige vom Licht durchscheinene Blätter besonders hervorheben. In diesem Sinne – auch von der Anzahl der zu setzenden Punkte – erscheint mir diese Farbreihenfolge am sinnvollsten.
Damit habt Ihr euer Bild eigentlich auch schon beendet. Ergänzt noch eure Signatur und lehnt Euch ein wenig zurück um Euch an Eurem Schaffen zu ergötzen 😀 😉
Ich hoffe, Ihr seid mit Eurem Ergebnis aus diesem Onlinemalkurs zufrieden? Wenn nicht, dann legt das Bild einfach über Nacht weg und schaut es Euch am nächsten Tag nochmals an. Sicher seht Ihr dann, was Euch daran stört und könnt dies ganz einfach noch ändern. Etwas zeitlicher Abstand – es muss nicht unbedingt eine Nacht sein – hilft da ungemein. Oftmals ist man nach der ganzen Pinselei einfach „Farbenblind“ geworden. 😉
Ich würde mich freuen, wenn Ihr Eure Hinweise oder auch Lob und/oder Kritik unter diesem Text als Kommentare postet.
Sollte Euch dieser Acryl-Malkurs gefallen haben, welchen ich Euch hier online und kostenlos zur Verfügung stelle, dann würde ich mich freuen, wenn Ihr ihn via Facebook, Twitter etc. teilt. Das wäre eine schöne Belohnung für mich und meine Arbeit an diesem Projekt und würde vielleicht den ein oder anderen dazu verführen es auch mal auszuprobieren – das Malen.
Ein kleines Bildmotiv mit weitläufiger Landschaft bildet die Grundlage für unseren heutigen Online-Malkurs für Acrylfarben. Man blickt einen Feldweg entlang zu dessen linker Seite ein Apfelbaum steht und der offensichtlich zu einem idyllischen Dorf zu führen scheint.
Der Sommer ist leider schon wieder vorüber und aber damit beginnt auch eine Zeit schöner Malmotive. Unser heutiges Motiv trägt das herbstliche bereits im Namen – den Apfelbaum, der hier voller roter Äpfel ist und auch bereits einige abgeworfen hat.
Um Euch schnellen Malerfolg zu sichern, habe ich auch hierfür wieder einen Leinwandkarton in den relativ kleinen Abmessungen von 18x24cm gewählt. Es ist groß genug um dem Motiv ausreichend Platz zu geben, aber man braucht trotzdem nicht zu lange um es fertig zu stellen.
Was brauchen wir für diesen Online Malkurs?
Malunterlage (alte Zeitung, Tapete o.ä.)
Mischpalette (z.B. einen alten Teller)
Wasserglas
einige Blätter Küchenpapier
Malgrund (in diesem Falle einen kleinen Leinwandkarton 18x24cm)
Pinsel für Acrylfarben (Flachpinsel 4er, 40er, Rundpinsel 4er und 10er, Katzenzunge 10er, Schlepper)
Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.
Genug der einleitenden Worte. Fangen wir endlich an mit unseren Acrylfarben ein schönes Bild zu malen. 😉
Fertigt euch zuerst eine große Bleistiftskizze an
Bevor es mit den eigentlichen Acrylfarben los geht, solltet Ihr euch das Motiv in groben Bleistiftstrichen direkt auf den Malgrund skizzieren. Drückt dabei nicht zu stark auf, sonst kann es passieren, dass Ihr die Bleistiftlinien später durch die Acrylfarbe durchschimmern seht! Diese Skizze hilft Euch die Bildproportionen nochmals abzuschätzen, bevor Ihr mit der Acrylfarbe beginnt. In diesem Stadium lassen sich gravierende Fehler in den Bildproportionen noch leicht ändern.
Himmel mit Mischweiß und Hellblau grundieren
Feuchtet nun als erstes die Fläche des Himmels leicht mit etwas Wasser und dem großen 40er Flachpinsel an. Darauf dann ohne zu zögern gleichmäßig ordentlich Mischweiß mit dem gleichen Pinsel verteilen und darin widerum nur ganz wenig Hellblau. Beginnt mit dem Hellblau an der Oberkante des Bildes und verstreicht dieses dann in abwechselnd waagerechten und senkrechten Pinselbewegungen leicht nach unten. Dabei braucht ihr den Pinsel kaum auf die Leinwand zu drücken, lasst ihn vielmehr darüber gleiten bis keine Pinselstriche mehr sichtbar sind und die Acrylfarbe zu trocknen beginnt. Der Himmel sollte, wenn Ihr fertig seid, von oben nach unten heller werden, also einen Farbverlauf aufweisen.
Wolken einmalen
Mit der 10er Katzenzunge nehmt Ihr nun Weiß auf und tupft es vorsichtig auf den Himmel. Nach unten hin arbeitet Ihr das Weiß etwas in das Blau des Himmels ein. Nach oben hin darf ruhig eine Weiße Kante stehen bleiben. An einigen Stellen nehmt GANZ WENIG Schwarz und Umbra gebrannt mit in die Wolken hinein. Nehmt wirklich nur ganz wenig davon und nehmt lieber noch Farbe davon nach, sofern es doch zu wenig gewesen sein sollte!
Hintergrund mit Hügeln lasieren
Behaltet die Katzenzunge und nehmt etwas Wasser und Olivgrün auf um damit den hügeligen Hintergrund vorzumalen. Habt Ihr ausreichend Wasser mit dem pinsel aufgenommen, sollte sich hierbei eine Lasur auf der Leinwand ergeben, welche sehr gut verteilen lässt und die Farbe nicht zu kräftig leuchten lässt. Macht das genauso im linken Bereich für die Wasserfläche, jedoch mit etwas Hellblau. Mit etwas Lasur aus Indischgelb den mittleren Bereich des Bildes lasieren, wie Ihr auf dem kommenden Bild seht.
Hintergrund weiter ausgestalten
Mit der Katzenzunge könnt Ihr nun noch wenige Details in den Hintergrund einzeichnen, z.B. aus Dunkelgrün einige Bäume andeuten oder mit Indischgelb ein Getreidefeld.
Details im Hintergrund leicht verwischen
Mit einer leicht angefeuchteten Katzenzunge und etwas weißer Lasur die Details des Hintergrundes wieder etwas verwischen, damit sie nicht ganz so detailliert aussehen. Lasiert bei diesem Arbeitsschritt auch gleich eine kleine Wasserspiegelung des Hügels im See.
Vordergrund in Körperfarbe grundieren
Behaltet die Katzenzunge und grundiert nun den Vordergrund wie folgt. Die Wiesenflächen aus einer Mischung aus Olivgrün und Saftgrün. Für den Weg reinigt Ihr den Pinsel NICHT, sondern nehmt mit ihm etwas Umbra gebrannt auf, um unter Zugabe von etwas Wasser damit den Weg zu grundieren.
Mittleren Bildbereich weiter malen
Tupft nun mit der Spitze Eurer Katzenzunge etwas Olivgrün an den Uferrand und da hinein GANZ WENIG Schwarz. Nach unten hin verwischt Ihr diese Büsche mit etwas Wasser und einem gereinigten Pinsel. Ihr werdet sehen, dass Ihr damit ganz schnell und einfach diese Landschaft gestalten könnt. Durch das Ausziehen der dunkleren Farbe entstehen beinahe wie von selbst kleine Hügel und Senken, sofern Ihr die Lasur nicht zu gleichmäßig verteilt.
Häuser des Dorfes Malen
Nun kommen wir zum wirklich aufwändigen Teil des Bildes, dem Malen der Häuser. Wir beginnen mit dem höchsten Gebäude, in diesem Falle, dem Kirchturm. Nutzt den Schlepper und malt zuerst die Mauern in Mischweiß, welches Ihr auf der vom Licht abgewandten Seite ganz leicht mit Schwarz abdunkelt. Für das Dach nutzt Ihr Englischrot, in welches Ihr auf der Lichtseite ganz wenig Weiß einarbeitet. Danach malt Ihr noch das Kirchenschiff rechts daneben.
Details im Kirchturm einzeichnen
Mit dem Schlepper zeichnet Ihr nun noch Details wie Fenster, oder auch das Dachkreuz ein.
Erste Bäume um die Kirche tupfen
Mit dem 4er Rundpinsel nun Olivgrün um die Kirche tupfen und anschließend gleich ETWAS Schwarz dazu tupfen um erste Schatten einzuarbeiten. Macht das abschnittsweise, damit das Grün noch nass ist, wenn Ihr das Schwarz hineingebt.
Weitere Häuser malen
Malt dann als nächstes das kleine Haus unten links vor der Kirche und dann weitere Bäume darum, bevor Ihr mit den größeren Häusern wie auf diesem Bild ersichtlich beginnt. Die Technik für die Häuser ist die gleiche wie beim Kirchturm. Danach tupft Ihr weitere Bäume herum, bis die gesamte Fläche um die Häuser ausgefüllt ist. Anschließend solltet Ihr mit dem 4er Rindpinsel und Laibgrün einige wenige Akzente in die Bäume setzen.
Grundierung des Vordergrundes mit ersten Schatten ausgestalten und die Konturen der Landschaft weiter ausarbeiten.
Mit Olivgrün und der Katzenzunge zieht Ihr als nächstes erst einmal eine scharfe Kante vor den Häusern und tragt weiteres Olivgrün auf die gesamte Wiesenfläche auf. Den Hang hinunter gestaltet Ihr durch Zugabe von Indischgelb und Weiß etwas heller und oberhalb zum weg hin gebt Ihr etwas Saftgrün hinzu um die Fläche etwas dunkler (schattiger) zu gestalten. Die linke Wiesenfläche erarbeitet Ihr euch auch etwas dunkler.
Weg und Wegrand weiter detaillieren
Für den Weg und dessen Anschluss an die Wegränder arbeitet Ihr mit der Katzenzunge etwas Weiß in das Grün des Wegrandes und verteilt das ganze in Richtung Wegmitte.
Danach beginnt Ihr mit dem Wegrand in der Bildmitte. Dazu arbeitet Ihr mit dem Schlepper und mischt Euch zuerst eine kräftige Lasur aus Weiß, Umbra gebrannt und ETWAS Indischgelb an. Dies sollte einen Farbton ergeben, der trockenem Gras in etwa ähnelt. Damit malt Ihr mit der Spitze des Schleppers viele Grashalme, was sehr aufwändig ist. Im Anschluss macht Ihr das gleiche mit Lasuren aus Olivgrün, Saftgrün, Laubgrün, und jeweils mit etwas Schwarz abgedunkelten Farbvarianten davon. Macht das so lange bis die Fläche gefüllt ist,
Weg weiter ausarbeiten
Tragt nun mit der Katzenzunge eine Lasur aus schmutzigem Indischgelb auf den Weg auf. In der Mitte des Weges kommt etwas abgedunkeltes Olivgrün hinzu.
Weg fertig malen
Verstreicht die beiden Lasuren etwas ineinander und gebt den Fahrspuren mit Weiß einige Kontraste. Die Fahrspuren können letztlich auch gern etwas scheckig aussehen.
Linken Wegrand mit Grashalmen ausmalen
Den linken Wegrand bemalt Ihr nun nach der gleichen Technik mit lauter Grashalmen, bevor Ihr …
Dem Apfelbaum mit Stamm und Ästen die grobe Struktur malen
… mit kräftiger Lasur aus Schwarz und Umbra gebrannt den Baumstamm und die Äste samt Zweigen des Apfelbaumes malt. Malt auch dies mit dem Schlepper. Für den Stamm eignet sich auch die schmale Seite der 10er Katzenzunge.
Blattwerk des Apfelbaumes aus Olivgrün und Schwarz tupfen.
Für die Blätter des Apfelbaumes nutzt Ihr den großen 10er Rundpinsel, der unbedingt trocken sein muss. Gebt Olivgrün auf Eure Palette und tupft vorsichtig mit der Spitze des Pinsels hinein. Danach noch 2-3 Tupfer auf einer sauberen Stelle der Palette um überschüssige Farbe abzugeben und die verbleibende besser zwischen den Borsten zu verteilen. Danach in kurzen Tupfen die Farbe auf die Zweige des Baumes auftragen. Den Vorgang immer wieder weiter wiederholen bis der Baum gefüllt ist. Dabei nicht zu lange ohne neue Farbaufnahme weiter tupfen, da Ihr ansonsten die Farbe mehr auf der Leinwand breit quetscht. Es sollen aber lauter kleine Farbkleckse entstehen, welche kleinen Blättern ähnlich sehen. Dabei können aber ruhig einige Stellen mit mehr Farbe (also mehr Blättern) entstehen und einige mit weniger Blättern.
Äpfel an den Baum malen
Misch Euch nun eine schmutzige Lasur aus Rot an, welche nicht ganz durchgemischt sein muss. Dadurch sind viele leicht verschiedene, aber trotzdem ähnliche Farbtöne entstanden, welche wir nun für das Malen der Äpfel mit unserem Schlepperpinsel nutzen wollen. Zum Schluss könnt Ihr noch einige wenige knallrote Äpfel hinzu malen. Außerdem noch einige auf dem Weg und der Wiese unterhalb des Baumes ergänzen, womit Ihr das Bild nun beendet.
Vergesst nicht Eure Signatur 😉
Betrachtet Euer Bild noch einige Zeit und vielleicht mit etwas zeitlichem Abstand auch nochmals. Oftmals sieht man dann noch das ein oder andere Detail, was man verändern kann.
Ich hoffe, Ihr hattet Euren Spaß am Malen und seid mit dem Ergebnis Eurer Arbeit zufrieden. ich würde mich freuen, Euch bald wieder hier in meinem Blog begrüßen zu dürfen.
Wenn es Euch gefallen hat, dann empfehlt mich gerne weiter. Das wäre der größte Dank für mich. Oder gebt mir auch gern Eure eigenen Tipps und Anregungen in Form von Kommentaren. Ich freue mich über jedes Feedback von Euch.
Morgens, gegen Ende August verleiht die Sonne unserer Umgebung eine besondere Stimmung – dieses Motiv unseres Malkurses für Acrylfarben soll diese Emotionen einfangen
Der Sommer neigt sich dem Ende entgegen und die ersten Bäume färben sich langsam herbstlich. Als ich dieses Motiv gegen Ende August sah, wusste ich sofort, dass ich dieses unbedingt malen möchte. In diesem Online-Malkurs möchte ich Euch Schritt für Schritt zeigen, wie Ihr dieses Bild selbst mit Acrylfarben malen könnt. Probiert es aus und gebt mir gern Feedback.
Zu Beginn unseres Online-Malkurses für Acrylfarben noch ein paar Worte zu den benötigten Materialien:
Für dieses Acryl-Bild habe ich eine kleine Platte Leinwandkarton in den Maßen 18x24cm gewählt. Dies gewährleistet, dass wir durch die kürzere Bearbeitungsdauer schnelleren Malerfolg erzielen.
Was brauchen wir für diesen Online Malkurs?
Malunterlage (alte Zeitung, Tapete o.ä.)
Mischpalette (z.B. einen alten Teller)
Wasserglas
einige Blätter Küchenpapier
Malgrund (in diesem Falle einen kleinen Leinwandkarton 18x24cm)
Pinsel für Acrylfarben (Flachpinsel 4er, 40er und 20er, Rundpinsel 4er und 10er, Katzenzunge 10er, Schlepper)
Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.
Nun wollen wir mit unserem Malkurs starten und unser Bild mit den genannten Acrylfarben malen.
Motiv grob mit Bleistift auf den Malgrund skizzieren.
Es erleichtert uns die Bildaufteilung enorm, wenn wir die groben Proportionen des Bildes mit den Hauptmotiven vor dem eigentlichen Farbauftrag grob und mit nur wenigen zarten Bleistiftstrichen auf den Malgrund skizzieren. Hierbei können wir einfach noch Änderungen vornehmen, z.B. die Horizontlinie einfach nochmals verschieben, wichtige Elemente neu platzieren etc. Wir legen hierbei die Bildkomposition fest und damit die Wirkung des kompletten fertigen Bildes.
Himmel aus den Acrylfarben Deckweiß und Phtaloblau malen
Für den Himmel nehmt Ihr den 40er Flachpinsel und feuchtet die entsprechende Fläche auf Eurem Malgrund erst einmal etwas mit sauberem Wasser an. Dabei sollte die Fläche anschließend nicht schwimmen, sondern nur leicht glänzen. Nehmt also nicht von Beginn an zu viel Wasser auf den Pinsel, sondern lieber nach und nach etwas mehr dazu. Sollte die Fläche doch zu nass geworden sein ist das auch nicht schlimm, dann müsst Ihr eben etwas warten und bis es etwas getrocknet ist und dann nochmals verstreichen. Beginnt Ihr mit dem Farbauftrag auf eine zu nasse Fläche, lässt sich die Farbe schlecht verteilen und erzeugt Streifen, was wir hierbei nicht möchten.
Nach dem Anfeuchten SOFORT ordentlich Deckweiß mit dem gleichen Pinsel auftragen und gut verteilen um dann gleich darauf von oben beginnend nach und nach ETWAS Phtaloblau einzuarbeiten. Beginnt mit Kreuzbewegungen des Pinsels und wenn die Menge des Phtaloblau ausreicht, dann verstreicht die Farbe in abwechselnd waagerechten und senkrechten Pinselbewegungen ohne jeden Druck auf die Leinwand. So lange bis keine Streifen mehr zu sehen sind. Beachtet dabei jedoch, dass Ihr das Blau bei den senkrechten Pinselbewegungen nicht zu weit nach unten zieht, weil da wollen wir die Fläche noch etwas heller behalten.
Habt Ihr den Himmel so weit fertig gemalt, könnt Ihr diesen Pinsel erst einmal in ein Wasserglas stellen und SPÄTER reinigen. Ihr werdet ihn für dieses Bild nicht mehr benötigen.
Nun noch ETWAS Cremeweiß vom unteren Rand des Himmels mit dem 20er Flachpinsel nach dem gleichen Schema wie beim Blau in den hellen Himmelsteil einarbeiten. Die senkrechten Pinselstriche beginnen nun jedoch von unten und Ihr solltet darauf achten, dass Ihr KEINESFALLS in das Blau hinein kommt, ansonsten kann es zu einer leichten Grünfärbung in diesem Bereich kommen.
Landschaft mit einer Lasur aus Acrylfarbe vormalen
Behaltet den gerade benutzten 20er Flachpinsel. Ihr braucht ihn auch nicht extra zu reinigen. Feuchtet ihn ordentlich an und nehmt mit der vorderen Pinselkante etwas Olivgrün auf, um es um den künftigen Teich zu verteilen. Ihr erzeugt dabei eine Lasur direkt auf dem Malgrund. Macht das gleiche anschließend mit der Fläche rechts. Nehmt dazu aber noch etwas Umbra gebrannt hinzu. Auf der Wegefläche verdünnt Ihr diese Lasur zusätzlich nochmals um die Farbe weiter zu verdünnen und die Intensität weiter zu verwässern. Für die Teichfläche ganz wenig Phtaloblau in einer hellen Lasur auftragen und den hinteren Uferrand mit dem Schlepperpinsel und ganz wenig Schwarzer Lasur etwas abdunkeln.
Erste Baumstämme mit schwarzbrauner Lasur malen
In einem weiteren Schritt malt Ihr nun mit dem Schlepperpinsel einige Stämme der Bäume. Mischt Euch dazu eine kräftige Lasur aus Umbra gebrannt und wenig Schwarz an. Mit dem Schlepperpinsel tragt Ihr diese nun auf und ergänzt auf der Lichtseite noch hier und da noch einige hellere Stellen mit Cremeweiß.
Weit entfernten Hintergrund mit Olivgrün und Schwarz malen
Habt Ihr von dieser Lasur noch etwas übrig, mischt Euch nun noch etwas Olivgrün hinzu und malt vorsichtig den ganz weit entfernten Hintergrund hinter den Bäumen links. Anschließend mit dem 4er Rundpinsel Olivgrün pur als Baumkronen senkrecht auftupfen. Dabei nicht zu viel Farbe aufnehmen! Lieber noch auf der Palette die ersten ein- oder zweimal tupfen um überschüssige Farbe vom Pinsel zu bekommen und die Farbe besser zwischen den Borsten zu verteilen. Dann auf den Malgrund tupfen und gleich danach ganz wenig Schwarz dazu tupfen. Aber wirklich nur GANZ WENIG Schwarz. Arbeitet Euch hierbei Baum für Baum vorwärts.
Weitere Bäume und Büsche tupfen
Nach gleichen Prinzip arbeitet Ihr nun an den anderen Bäumen. Bei dem großen Baum in der Bildmitte entscheide ich mich jedoch, diesen etwas hervor zu heben und werden diesen nicht so kräftig tupfen. Damit erscheint er einzeln stehender.
Große Fläche der Bäume tupfen
Für die größeren Flächen empfiehlt es sich mit dem größeren 10er Rundpinsel weiter zu arbeiten. 🙂
Im Bereich des Hauses lasst Ihr die Fläche vorerst noch weiß.
Übrigens könnt Ihr hier und da schon etwas Umbra gebrannt mit einarbeiten. Immerhin sollen die Bäume später noch etwas Herbstfärbung erhalten.
Haus aus Umbra gebrannt und cremeweißer Acrylfarbe vormalen
Auch wenn der Schlepper nicht unbedingt der richtige Pinsel für diese Arbeiten ist, habe ich mich an die Arbeit mit diesem Pinsel sehr gewöhnt und nutze ihn wann immer es sich anbietet. 😉 So auch hierbei.
Mischt etwas Umbra gebrannt mit Cremeweiß für das Dach und in etwas hellerer Ausführung für die Wände des Hauses. Unter dem Dach könnt Ihr etwas Schatten mit einem feinen Strich schwarzer Lasur andeuten, den Ihr nach unten hin in die Farbe der Wand reinzieht.
Weshalb eine schwarze Lasur? Ganz einfach, weil darin nicht zu viele schwarze Pigmente enthalten sind. Damit besteht nicht die Gefahr, dass der Strich zu dunkel wird. Mit der gleichen Lasur noch einige Fenster oder Türen andeuten.
Kräftige Baumstämme in den Wald hinein malen
Aus schwarzbrauner Lasur wie bei den zuerst gemalten Baumstämmen nun weitere Stämme in den Wald hinein malen. Diese müssen nicht durchgehend sein. Es reicht, wenn Ihr hier und da einige Stücken davon malt. Mit Cremeweiß wieder einige helle, von der Sonne beschienene Stellen andeuten.
Herbstfärbung der Bäume tupfen
Nun nehmen wir wieder den kleinen 4er Rundpinsel, der unbedingt trocken sein sollte und beginnen mit dem Tupfen der Herbstfärbung. Das eigentliche Grün der Bäume sollte jetzt so weit getrocknet sein, dass sich die Farben nun nicht mehr zu sehr miteinander vermischen und Kontraste entstehen. Nutzt für diesen Arbeitsschritt als erstes die Acrylfarbe Umbra gebrannt und später etwas Kadmiumgelb.
Die Reste der Farbe im Pinsel verteilt Ihr mit etwas Wasser auf der Wiesenfläche vorn rechts und arbeitet dabei eine leicht dunklere Kante zu den Bäumen hin ein.
Teichufer mit Schilf und Wasserspiegelung malen
Mit einem unbedingt trockenen 4er Flachpinsel nun ganz wenig Olivgrün aufnehmen und im hinteren Bereich des Teichufers in kurzen, senkrechten Pinselstrichen von unten beginnend nach oben auftragen. Ihr könnt das zuvor auch erst auf einem Stück Papier ausprobieren. Es sollten Schilfbüschel entstehen.
Danach die hintere Wasserfläche leicht anfeuchten und mit dem kleinen 4er Rundpinsel GANZ WENIG Olivgrün auftupfen, was Ihr danach sofort mit einem trockenen 20er Flachpinsel erst waagerecht und dann noch einmal senkrecht verstreicht. Damit habt Ihr die Wasserspiegelung der Bäume bereits fertig gestellt.
Den vorderen Bereich des Teichufers stattet Ihr mit vielen kräftigen Schilfblättern aus. Dazu den Schlepper um sich selbst drehend durch Olivgrün ziehen und mit zügigen Bewegungen der Pinselspitze die Farbe auf den Malgrund bringen. Immer wieder neue Farbe aufnehmen und wirklich immer nur mit der Spinselspitze arbeiten! Ab und an etwas Cremeweiß und Kadmiumgelb mit dazu geben um eine leicht unterschiedliche Färbung hin zu bekommen.
Dürren Weidenbaum im Vordergrund malen
Vorn links malen wir nun noch einen dürren Weidenbaum. Dazu könnt Ihr weiterhin den Schlepper nutzen.
Für den Stamm eine kräftige Lasur aus Kadmiumgelb, Olivgrün und ganz wenig Schwarz mischen. An einigen Stellen dann mit Cremeweiß wieder Highlights setzen. Die ersten Blätter mit der gleichen Lasur und mit der Pinselspitze des Schleppers tupfen …
Blätter des Weidenbaumes weiter ausarbeiten
… um dann mit Olivgrün pur und später etwas Kadmiumgelb weitere Blätter nach der gleichen Technik zu ergänzen. An einigen Stellen können wir den Stamm und die Zweige mit hellen und dunklen Highlights weiter verfeinern.
Uferbereich im Vordergrund fertig malen
Wie Ihr seht entwickelt sich unser Bild allmählich und dies sollte uns anspornen uns für eine detailliertere Ausarbeitung des Vordergrundes zu motivieren. Nach der gleichen Technik wie beim Schilfstreifen wird nun der Streifen Gras vor und hinter dem Weidenbaum gemalt.
Weg vorwiegend aus den Acrylfarben Umbra gebrannt und Cremeweiß malen
Mit der 10er Katzenzunge tragt Ihr als erstes Umbra gebrannt auf und arbeitet anschließend Cremeweiß ein. Die Fläche kann ruhig etwas scheckig aussehen. Das ist nicht schlimm, sondern verleiht etwas Lebendigkeit. Überschüssiges Umbra gebrannt könnt Ihr grob auf der Wiesenfläche rechts verteilen.
nun müsst Ihr allerdings unbedingt noch die Grashalme links an den Weg anarbeiten. Dazu hier und da einige Halme nach der zuvor beschriebenen Maltechnik mit dem Schlepper über den Wegrand ziehen.
Haus weiter ausarbeiten.
Wie Ihr auf diesem Bild seht, habe ich auf die Wiesenfläche vorn rechts mit der 10er Katzenzunge weiteres Olivgrün waagerecht aufgestrichen bevor ich mich nun dem Haus weiter widme. In der Zwischenzeit kann das Grün nun etwas trockenen.
Für die endgültige Ausarbeitung des Hauses habe ich mich beim Dach für eine leichte Mischung aus Umbra gebrannt mit Zinnoberrot entschieden. Diese mit der 10er Katzenzunge auftragen. Dabei besser mit der schmalen Pinselkante arbeiten.
Letzte Details auf der Wiese und Highlights bei Bäumen und Büschen setzen
Da es sich bei der Wiese vorn rechts um eine Wiese in der Nähe des Hauses handelt, kann man davon ausgehen, dass diese landwirtschaftlich genutzt wir, also ab und an gemäht wird. Daher sollte sie nicht so struppig wie der Grasstreifen am Teichufer aussehen. Lasiert den Bereich vor den Bäumen hinten mit schwarzer Lasur etwas um die Schattenwirkung heraus zu arbeiten und malt dann noch einige Grasbüschel ganz vorn.
Bei kleinen Büschen macht es sich gut die Highlights mit der Spitze des Schleppers zu setzen. In diesem Falle nutze ich Kadmiumgelb dafür.
Jetzt kommt die Herbstfärbung auf die Bäume
Arbeitet die Fenster des Hauses mit dem Schlepper noch weiter aus. Ihr könnt das nun mit kräftig Schwarz malen und dann mit der Spitze des Schleppers vorsichtig Cremeweiß für die Fensterrahmen einzeichnen.
Danach mit einem trockenen 4er Rundpinsel das Haus in die Büsche einarbeiten, indem Ihr erst Olivgrün tupft und dann mit Zinnoberrot sowie anschließend Kadmiumgelb die endgültigen Highlights setzt. Vergesst dabei nicht die einzelnen Bäume hinter dem Teich mit einzubeziehen.
Auch die Grashalme erhalten hier und da noch einige Highlights. In diesem Falle jedoch mit der Spitze des Schleppers in Cremeweiß.
Wenn Ihr damit fertig seid, solltet Ihr Eure Bild nochmals grundlegend begutachten und wenn Ihr der Meinung seid, das Bild sei fertig, dann vergesst nicht Eure Signatur.
Manchmal kann es jedoch auch von Vorteil sein, dass Bild über Nacht stehen zu lassen und es sich am kommenden Tag nochmals zu betrachten. Mit etwas zeitlichem Abstand findet man hier und da noch einige Makel, die man dann, sofern man möchte, noch verändern kann.
Als Tipp meinerseits jedoch. Ihr betrachtet Euer Bild viel kritischer als Aussenstehende, weshalb es nicht immer notwendig ist, alles zu ändern. Beachtet hierzu auch Punkt 8 in meinen Hinweisen und Malregeln.
Ich hoffe, Ihr hattet Euren Spaß. Mir hat es wieder Spaß bereitet diese Bild zu malen.
Dieser Malkurs war auch wieder kostenfrei und ich würde mich freuen, wenn Ihr diesen in den sozialen Medien teilt und darüber berichtet. Das wäre der größte Dank für meine unentgeltliche Mühe.
Pinsel für Acrylfarben (Flachpinsel 20er, Rundpinsel 6er, Katzenzunge 10er und 20er, Schlepper)
Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.
Genug des Vorbereitens, jetzt wollen wir endlich mit unseren Acrylfarben malen. 😉
Himmel aus Deckweiß mit etwas Indigo vormalen
Wie Ihr hier seht habe ich das Motiv wieder mit Bleistift auf meinen Malgrund skizziert und beginne nun als erstes mit dem Anfeuchten des Himmelsbereiches. Nehmt dazu einen leicht gewässerten 20er Flachpinsel. Die Fläche sollte danach nicht „schwimmen“, aber es sollten auch keine trockenen Stellen übrig bleiben. Kontrolliert dies indem Ihr die Platte leicht zum Licht hin dreht und die Spiegelungen darauf anschaut.
Gleich darauf mit dem gleichen Pinsel ordentlich Deckweiß gleichmäßig darauf verteilen und wenn das fertig ist, sofort etwas Indigo einstreichen. Ihr könnt dabei mit Kreuzbewegungen beginnen und anschließend in sachten waagerechten und senkrechten Pinselstrichen vollenden. Dabei sollte der Himmel nach oben hin dunkler erscheinen. Bei Bedarf nehmt Ihr noch etwas Indigo nach. Macht das lieber stückchenweise, als von vornherein zu viel davon zu nehmen!
Wolken mit der 10er Katzenzunge vormalen
In einem weiteren Schritt Deckweiß mit der 10er Katzenzunge als Wolkenberge auf die Himmelsgrundierung aufmalen. Dabei zuerst flach tupfen und bei Bedarf leicht verwischen. Dabei sollten unterschiedlich helle Stellen entstehen. Unbedingt sollten Ihr hier jedoch auf den Lichteinfall achten. Dieser kommt bei diesem Motiv mit Sonnenuntergang ja eigentlich von unten, aber erfahrungsgemäß erhalten die Wolken trotzdem stellenweise noch weißes Licht.
Himmel dunkel lasieren
Persönlich nutze ich Lasuren gern um Farben leicht zu verwässern oder abzudunkeln. In diesem Falle wollte ich den Himmel noch etwas dunkler gestalten, weshalb ich nach leichter Trocknung mit einer blassgrauen Lasur darüber gehe. Nehmt dazu die 20er Katzenzunge und streicht die Lasur zügig einmal waagerecht und anschließend nochmals senkrecht darüber.
Überschüssige Lasur wieder abwischen
Bevor die Lasur Zeit zum Trocknen hat sofort mit einem Blatt Küchenpapier die Überschüssige Lasur mit ganz wenig Druck wieder abreiben. Dadurch verbleibt nur noch in den Poren der Leinwand etwas davon.
Wolken am Himmel weiter ausschmücken
Nun solltet Ihr Euren Wolken letztmalig Struktur geben. Dazu mit der 10er Katzenzunge und Titanweiß sowie WENIG Schwarz arbeiten.
Sonnenuntergang vormalen
Mit dem gleichen Pinsel geht es nun weiter.
Dadurch, dass sich durch den vorherigen Arbeitsschritt eigentlich keinen blauen Pigmente mehr an dieser Stelle befinden sollten, könnt Ihr nun relativ bedenkenlos beginnen ETWAS Kadmiumgelb einzuarbeiten und darunter Orange. Im Bereich der späteren Sonne einen kleinen orangenen Buckel malen. Färbt auch die Wolken an einigen Stellen leicht mit ein. Dazu eignen sich die Farbreste im Pinsel hervorragend. 😉
Sonnenuntergang fertig malen
Verstärkt nun die Effekte im unteren Bereich durch neuen Farbauftrag von Orange und dann nochmals Kadmiumgelb. Für die Sonne einen dicken gelben Farbklecks einzeichnen und diesem gleich darauf noch einen kleineren Klecks Titanweiß in die Mitte geben. Solange die Farben noch nass sind, verlaufen diese beiden Kleckse dann langsam ineinander und ergeben einen beinahe glühenden Punkt in Eurem Bild, wie auf dem nächsten Bild ersichtlich.
Landschaft unterhalb des Himmels vormalen
Die sogenannte Körperfarbe eines Bildes hilft uns das Bild grob mit Acrylfarben vorzumalen. Ich verwende hierzu oftmals Lasuren die sich beim Malen meiner Motive fast von alleine ergeben. In diesem Falle tupfen wir flach mit der 20er Katzenzunge und etwas Olivgrün die Baumreihen im Hintergrund. Die noch im Pinsel befindliche Farbe mit etwas Wasser gleich zur Modellierung der Wiesenflächen nutzen.
Bäume und Wiesenfläche hinten rechts fertig malen
In die noch feuchte Farbe der soeben getupften Bäume tupft Ihr nun senkrecht mit dem 6er Rundpinsel ETWAS Schwarz hinein. Dadurch dunkelt Ihr die Bäume etwas ab und habt sogleich helle und dunkle Bereiche geschaffen.
Gebt unterhalb der Bäume hinten rechts nun mit der 10er Katzenzunge als Schatten ETWAS Schwarz auf die Wiese und vermalt das dann sogleich mit nacheinander aufgetragenem Ockergelb, Weiß und Olivgrün. Wenn die Fläche etwas scheckig aussieht, dann erweckt sie den Eindruck von Höhen und Tiefen auf der Oberfläche, und das soll sie auch haben.
Bachlauf mit Schilf malen
Den Bach grundiert Ihr nun als ersten in Deckweiß und reibt im vorderen Bereich noch ein klitzekleines Bisschen Indigo hinzu. Dem zur Sonne gewandten Bereich könnt Ihr mit noch weniger Ocker leicht orange einfärben.
Im Anschluss daran mit einer Lasur aus Schwarz und Olivgrün einzelne Schilfhalme einzeichnen. Nutzt für alle diese Tätigkeiten ausschließlich den Schlepper.
Wiese hinten links malen
Auf diesem Bild sieht man eigentlich nochmals ganz gut wie ich auch die bereits fertig gestellte Wiese hinten rechts gemalt habe. Unterhalb der Baumreihe ETWAS Schwarz auftragen und dann mit einer Mischung aus Titanweiß, Ockergelb und Olivgrün die Fläche modellieren. Dabei unbedingt alle Farben einzeln auftragen und nicht schon auf der Palette mischen!
Einzelne Halme ritzen
Auf dem Bild leider nicht so gut erkennbar, mit einer Rouladennadel einzelne Halme einritzen. Geht natürlich nur, so lange die Farbe noch nicht getrocknet ist. 😉
Restliche Wiesenfläche malen.
Auf diesem Bild erkennt man die geritzten Halme ganz gut. Außerdem nun nach der gleichen Technik nun noch die letzte Wiesenfläche malen.
Feldrain malen
Die beiden Wiesenflächen im Vordergrund werden durch einen schmalen Feldrain getrennt, welcher auch ein kleines Rinnsal zum dahinter befindlichen Bach angesehen werden könnte.
Diesen Bereich des Bildes wollen wir als nächstes Malen.
Wie Ihr seht habe ich bereits einen schmalen dunklen Streifen beim Malen der Wiesenflächen stehen gelassen. Außerdem wurden bereits einzelne helle Halme eingeritzt. Nun malen wir mit der gleichen Lasur wie bei den Schilfhalme am Bach auch hier Grashalme mit dem Schlepper ein. Beginnt mir einer dunkleren Lasur und verdünnt diese nach und nach etwas um hellere Halme malen zu können. Die Wiesenfläche davor im Anschluss noch mit den Resten dieser Lasur als Schatten abdunkeln.
Baumstamm und Äste malen
Mit dem Schlepper tragt Ihr nun eine kräftige schwarze Lasur auf. Beginnt mit dem Stamm und malt dann mit den Ästen und zum Schluss den Zweigen weiter. Rechterseits solltet Ihr mit Deckweiß ein paar vom Licht beschienene Akzente setzen. Verreibt das nach innen hin ruhig etwas in die schwarze Lasur.
Blätter des Baumes tupfen
Mit dem 6er Rundpinsel nun Olivgrün senkrecht auf die Äste des Baumes tupfen und gleich danach mit ETWAS Schwarz hinter her tupfen. Mit dem Schlepper nun einzelne Highlights setzen und dabei direkt kleine Blättchen setzen. Hierbei beginnen wir mit abgedunkeltem Olivgrün an den Rändern der zuvor getupften Flächen und setzen nun in abwechselnd mit Weiß und Kadmiumgelb aufgehelltem Olivgrün weitere Akzente.
In einem weiteren Schritt malen wir nun noch den großen Baum nach dem gleichen Prinzip und vollenden damit unser Bild.
Setzt Eure Signatur darunter und Ihr seid fertig mit malen. 🙂
Ich hoffe, dass Ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid und würde mich über die ein oder andere Empfehlung in den sozialen Medien wie Facebook, Twitter, Instagram und Co. sehr freuen.
Herzlichst
Euer David Junghähnel
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