Autor: David Junghähnel

  • Malkurs online: Stillleben Weihnachtsgesteck mit Kerzen

    Malkurs online: Stillleben Weihnachtsgesteck mit Kerzen

     

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    Ein weihnachtliches Motiv, passend zur Jahreszeit, soll in unserem heutigen Malkurs enstehen. Acrylfarben auf Leinwand 40x40cm.

     

    Dieses Motiv bedarf immer wieder Trocknungszeiten, weshalb wir hierbei ruhig von einigen Tagen (oder Unterbrechnungen) ausgehen sollten. Außerdem benötigen wir für dieses Bild außer den normalen Malutensilien Acrylfarbe mit Goldton.

    Nun möchte ich Euch hier online Schritt für Schritt zeigen, wie Ihr dieses Bild mit Acrylfarben malen könnt. Es ist nicht schwer. Probiert es aus! Über Euer Feedback freue ich mich.

    Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.

     

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    Bleistiftzeichnung auf Papier

    Aufgrund des dunklen und vor allem flächigen Hintergrundes verzichte ich bei diesem Motiv auf das Vorzeichnen mit Bleistift direkt auf dem Maluntergrund. Eine einfache Bleistiftskizze auf Papier ca. 10x10cm sollte mit zur Bildkomposition ausreichen. Diese lege ich direkt vor Staffelei.

     

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    Braun mit Schwarz abtönen und großflächig verstreichen.

    Nachdem die Leinwand ordentlich angefeuchtet wurde beginnen wir mit dem großen Flachpinsel im Wechsel Braun mit WENIG Schwarz aufzutragen. Dabei vorwiegend von rechts nach links und umgekehrt arbeiten. Bereits in dieser frühen Phase legen wir mit dem Hintergrund des Bildes Licht- und Schattenbreiche des späteren Bildes fest. Etwa im unteren Drittel sollten wir den Übergang vom Tisch zum Hintergrund durch etwas mehr Schwarz „verschleiern“. Auch legen wir bereits jetzt schon die ungefähre Position des Gesteckes, zumindest seines späteren Schattenwurfes fest.

     

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    Auftragen der „Goldfarbe“

    Für das Auftragen der „Goldfarbe“ habe ich mich entschieden einen separaten Flachpinsel zu nutzen, da ich mir nicht sicher bin, ob ich aus meinen normalerweise genutzen Pinseln sämtliche Glitzerpigmente wieder richtig heraus waschen kann. Damit bestünde die Gefahr, dass ich auf allen späteren Bildern immer mal wieder Flitter aufmalen würde. Mit einem separaten Pinsel passiert dies nicht und nach dem Trocknen dieser Farbe scheinen sich keine Pigmente mehr davon zu lösen.

    Mit dem Flachpinsel streiche ich nun in diagonaler Richtung die „Goldfarbe“ dick auf …

     

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    Verstreichen der „Goldfarbe“

    … um diese dann sacht waagerecht zu schlichten (zu verstreichen).

     

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    Nochmaliges Abdunkeln der „Goldfarbe“ auf dem späteren Tisch

    Dunkelt die unteren Bereiche des Bildes bei Bedarf nochmals mit ETWAS Schwarz ab. Danach sollten wir alles erst einmal ordentlich trocknen lassen!

     

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    Der Tisch entsteht

    Zeichnet Euch nun mit Ocker und ETWAS Schwarz die spätere Tischkante vor um darunter mit neuer Goldfarbe den Faltenwurf der Tischdecke vorzubereiten. Streicht dabei die „Goldfarbe“ ungleichmäßig von oben nach unten.

     

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    Faltenwurf ausarbeiten

    Mit WENIG Schwarz und an einigen Stellen auch ETWAS Weiß arbeiten wir nun den Faltenwurf aus. Nehmt Euch dazu im besten Falle eine Vorlage zu Hilfe.

     

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    Licht und Schatten an der Tischkante setzen

    Habt Ihr den Faltenwurf weitgehend fertig, so nehmt nochmals etwas „Goldfarbe“ und setzt Euch oberhalb der Tischkante eine Lichtlinie für die spätere Borte. Danach sollte wieder alles ordentlich trocknen.

     

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    Gesteck dunkel und hell vormalen

    Ist alles getrocknet malen wir mit Weiß und Schwarz einen kontrastreichen Untergrund für das eigentliche Motiv vor. Dies läßt bei den Kerzen später die Farbe mehr leuchten und die dunklen Bereiche der Nadelzweige geben mehr Tiefe. Bevor es weiter geht müssen wir alles trocknen lassen.

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    Kerzen farblich vormalen und Borte malen

    Durch den warmen Farbton des Hintergrundes habe ich mich bei diesem Motiv entschieden, die Kerzen rot zu malen. Dazu kräftig mit ROT den Korpus der Kerzen malen. Im Bereich der Flamme habe ich mit Weißer Lasur (Weiße Farbe mit viel Wasser) eine Lichtaura gewischt. Dazu einen mittelgroßen Flachpinsel mit  sanftem Druck von der Mitte zum Rand hin bewegen. Feuchtet man die Leinwand in diesem Bereich zuvor an, erhält man nicht diese Blase, aber ich fand es recht schön so eine Art Heiligenschein um die Flamme zu erhalten.

    Für das Malen der Borte nehme ich den Schlepper und Weiße Lasur mit etwas mehr Weiß drin. Beim Muster habe ich mich für eine Kombination aus Kreisen und senkrechten Strichen entschieden um eine Spitzenborte anzudeuten.

     

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    Hurra! Die Borte ist fertig. 😉

    Verzagt nicht bei der Borte. Diese ist sehr aufwändig und dauert dementsprechend länger. Wenn sie fertig ist können wir jedoch gleich damit beginnen das Tannengrün vorzumalen. Dies bedarf mehrerer Arbeitsschritte und wir beginnen mit einem dunkleren Grün, gemischt aus Grün mit ETWAS Schwarz, Umbra gebrannt und Ocker. Dies tragen wir dann mit VIEL Farbe mittels des Schleppers auf. Dabei arbeiten wir stets diagonal von der Mitte des Schwarz vorgemalten Zweiges zum Rand hin. Ist dies getrocknet, Mischen wir ein dunkles Braun aus Umbra gebrannt mit ETWAS Schwarz und Ocker an um damit den Zwei in der Mitte zu malen. Tupft anschließend noch mit der Spitze des Schleppers rechts und links dieses Zweiges kleine Punkte, aus denen wir später weitere Nadeln wachsen lassen. Danach trocknen lassen.

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    Tannennadeln malen.

    Wenn nun alles getrocknet ist eine neue Schicht Nadeln aufarbeiten. Diesmal mischen wir das Grün Etwas heller an. Danach wieder alles trocknen lassen.

     

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    Kerzen beenden und Tannenzweige dekorieren

    Nach der Trocknung widmen wir uns nochmals den Kerzen. Hierzu malen wir nochmals mit Rot und im oberen Bereich (unterhalb der Flamme) mit Ocker vor. Das Ocker verreiben wir schließlich mit dem Finger in das Rot hinein. Sollte das nicht gleich klappen, alles kurz antrocknen lassen und mit etwas neuem Ocker am Finger nochmals wiederholen. Ihr werdet Euch wundern, wie die Kerzen plötzlich wie von innen leuchtend aussehen werden. Mit dem Schlepper anschließend noch einige Wachsnasen und den oberen Kerzenrand malen. Dazu vorrangig Ocker nutzen.

    Um das Tannengrün etwas voller zu gestalten malen wir noch einen Tannenzapfen und ein paar rote Beeren darauf. Den Zapfen aus einer Mischung Umbra gebrannt und Ocker vortupfen. Dazwischen ETWAS Schwarz eintupfen. Die Beeren in weiß vormalen. Danach alles trocknen lassen.

     

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    Tannenzapfen und Beeren malen

    In einem nächsten Schritt den Zapfen mit etwas heller gemischtem Braun eine Schuppige Struktur tupfen. Anschließend die Beeren rot ausmalen und alles etwas antrocknen lassen um anschließend unterhalb mit Schwarzer Lasur den Beeren etwas Form zu geben. Auf der Oberseite der Beeren mit Weißer Lasur ein wenig Glanz aufarbeiten.

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    Zu guter letzt mit ETWAS Schwarzer Lasur noch unterhalb der Tannenzweige  ein wenig Schatten auf den Tisch bringen. Vereinzelt können noch einige hellere Nadeln eingearbeitet werden.

    Das Licht der Kerzen habe ich in der weiß vorgemalten Flamme folgendermaßen aufgebaut.  Unterhalb ein wenig Hellblaue Lasur. Darüber etwas Weiß belassen und dann mit Lasur aus Zitronengelb und Ocker von unten nach oben immer dunkler malen und in die Aura des Lichtes noch etwas von dieser Lasur einreiben. Den Docht mit dem Schlepper Schwarz malen. Wenn diese Farbe getrocknet ist, mischen wir noch ein wenig Lasur mit Schwarz an, um damit der Flamme noch den letzten Schliff zu geben. Unterhalb lasieren wir damit einen etwas dunkleren Bereich, so wie es bei einer Kerzenflamme aussieht.

    Die Signatur nicht vergessen. Fertig ist es. 🙂

    Ich hoffe Ihr seid mit eurem Ergebnis zufrieden. Sagt es mir, wenn Ihr an einer Stelle nicht weiter kommt, oder meine Beschreibung für Euch Lücken aufweisen sollte. Ich werde diese Vorschläge und Nachfragen gern zum Anlass nehmen um weitere Ergänzungen in der Beschreibung vorzunehmen.

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  • Malkurs online: Feldweg am Sonnenblumenfeld

    Malkurs online: Feldweg am Sonnenblumenfeld

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    Mein heutiges Motiv zeigt einen sommerlichen Feldweg entlang eines Sonnenblumenfeldes. So soll es aussehen. Wir benutzen eine Leinwand 30x40cm und wie immer Acrylfarben.

    Nun möchte ich Euch hier online Schritt für Schritt zeigen, wie Ihr dieses Bild mit Acrylfarben malen könnt. Es ist nicht schwer. Probiert es aus! Über Euer Feedback freue ich mich.

    Schaut Euch die Entstehung auch als Video an!

    Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.

     

    1-erste-skizze-mit-bleistift
    Vor dem eigentlichen Malen mit Acrylfarben sollte man das Motiv noch einmal vorsichtig mit Bleistift auf die Leinwand skizzieren.

    Zu Beginn des Bildes skizzieren wir wieder grob mit Bleistift die Hauptelemente des Bildes. Dabei nicht zu sehr ins Detail gehen. Wir wollen hiermit nur erreichen, dass wir den Bildaufbau und die Anordnung der Elemente nochmals direkt auf dem Maluntergrund prüfen und später die Proportionen optimal dargestellt sind. Den Bleistift nicht zu kräftig aufdrücken, damit man später beim Himmel, welcher nur wenig Farbschichten erhält keine Bleistiftstriche durch sieht.

     

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    Wolken malen ganz einfach. Nicht mit Pinsel, sondern gleich mit den Fingern.

    Als nächstes mit dem großen Flachpinsel im Bereich des Himmels ordentlich die Leinwand anfeuchten. Das Wasser soll nicht runter laufen, aber sie darf schon glänzen. Anschließend SOFORT mit VIEL Weiß und dem großen Flachpinsel die feuchte Fläche des späteren Himmels grundieren um anschließend mit nur WENIG Blau am gleichen Flachpinsel von der Oberkante des Bildes beginnend in gleichmäßigen, vorwiegend waagerechten Pinselstrichen das Blau in den weißen Untergrund einzuarbeiten. Im unteren Bereich des Himmels kann ruhig etwas Weiß stehen bleiben, oder man arbeitet direkt mit den Fingern zusätzliches Weiß in den Himmel ein.

    Es soll ein Sommerhimmel werden. Er sollte daher nur wenige Schönwetterwolken aufweisen, welche wir direkt mit etwas Weiß am Zeigefinger auf die Leinwand bringen und dort verreiben. Wenn die Farbe eine leicht cremige Konsistenz aufweist, lassen sich die Wolken auch optimal mit dem Untergrund des Himmels verreiben um scharfe Kanten zu vermeiden.

     

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    Malt man den Horizont braucht man nicht auf allzu viele Details achten.

    Für den nächsten Schritt lässt man den Himmel am besten etwas Zeit zum trocknen. Danach beginnen wir mit der Katzenzunge die Büsche am  Horizont zu tupfen. Hierfür nehmen wir ein Grün und mischen dieses mit etwa der gleichen Menge Umbra gebrannt zu einem dunklen Grünton. Diesen tupfen wir dann entlang der Horizontlinie. Hierbei kommt es nicht unbedingt auf Details an. Wir schaffen uns damit lediglich den Untergrund für die Ausarbeitung der späteren Büsche. Haben wir das erledigt, verstreichen wir die noch feuchte Farbe dieser Büsche unterhalb mit einem Flachpinsel nach unten und schaffen damit die ersten Konturen der Landschaft. Im hinteren Bereich soll ein kleiner Hügel mit geldlichem Getreidefeld sein, weshalb wir auf dieser Seite noch einmal zusätzlich ETWAS Gelb in diese Fläche einarbeiten.

     

    4-vordergrund-satt-grundieren
    Grundiert man die Leinwand zusätzlich schließen sich die Poren und man erhält eine glattere Oberfläche auch welcher sich die letzte Farbschicht auch besser einarbeiten läßt.

    Mit dem restlichen Grün der Büsche grundieren wir nun die Landschaft des Vordergrundes während der Hintergrund nun etwas Zeit hat zu trocknen. Wenn die Farbe nicht reicht, weitere anmischen. Diese kann durchaus auch heller sein. Für den Weg nutzen wir als Grundierung Weiß mit ETWAS Umbra gebrannt.

     

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    Der Hintergrund benötigt nicht viele Details. Bei manchen Motiven reicht sogar der Farbauftrag mittels Lasur.

    Im nächsten Schritt arbeiten wir die Details der Büsche und Baumgruppen im Hintergrund. Denkt daran, dass sich dieser Bereich recht weit vom Auge des Betrachters entfernt befindet und daher nicht ganz si sehr detailiert dargestellt werden muss. Nehmt dafür nochmals verschieden helle Grüntöne und tupft Euch den Horizont sowie die noch erforderlichen Hecken in der Bildmitte. Wenn diese etwas angetrocknet sind, Grün mit ETWAS Gelb anmischen um einige Highlights in den Büschen zu setzten. Dabei sollten wir darauf achten bereits einige Schatten mit einzuarbeiten. Das restliche Grün streicht Ihr einfach im Vordergrund mit auf die Grünflächen links und rechts des Weges.

     

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    Mit der Licht-/Schattengrundierung fällt es später leichter die Lichtpunkte gezielt zu malen.

    Nun legen wir mithilfe verschieden heller Grüntöne die Licht- & Schattenbereiche der Bildmitte und des Vordergrundes fest. Auch hierbei sind noch keine Details heraus zu arbeiten. Die Farbe kann einfach mit einem mittelgroßen Flachpinsel oder der Katzenzunge waagerecht aufgetragen werden. Dabei kann die „Kante“ zum Weg ruhig etwas ausgefranst gemalt werden.

     

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    Zweige malt man mit dem feinen Schlepperpinsel

    Nun ein dunkles Graubraun anmischen und mit dem Schlepper den Stamm und Äste eines ersten Baumes in der Bildmitte malen, bevor wir uns mit einem kleinen Rundpinsel dem Sonnenblumenfeld widmen.

     

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    Sonnenblumen malen sich einfach mit Acrylfarben.

    Mischt Euch dazu aus Gelb und Umbra gebrannt unterschiedliche Gelbtöne an. Tupft diese nun über den gesamten Bereich des Sonnenblumenfeldes, wobei wir mit dem dunkelsten Gelb beginnen und nach uns nach immer weniger, aber hellere Punkte setzen. Füllt auch nicht die gesamte Fläche aus. Lasst noch etwas dunkles Grün übrig. Wenn die gelben Punkte leicht angetrocknet sind mit dem Schlepper und der gleichen Farbe im vordersten Bereich einzelne Blütenblätter um die Punkte setzen und den Bereich dazwischen dann etwas dunkler ausmalen. Nun seht Ihr, dass wir nun tatsächlich „echte“ Sonnenblumen gemalt haben. Glückwunsch. 😉 An der Kante des Sonnenblumenfeldes zum Weg noch mit einem mittelgroßen Flachpinsel etwas helles Grün von unten nach oben ziehen, damit der Eindruck von Blumenstengeln entsteht. An den vordersten Blumenstengeln und an einigen Stellen ohne Blüten auf dem Feld dann noch mit dem Schlepper einige Blätter in Grün andeuten.

     

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    Nun tupfen wir den Wegrand

    Nun tupfen wir den Feldrain zwischen Weg und Sonnenblumen in unterschiedlichen Grüntönen, wobei wir auch hierbei wieder erst dunkel beginnen und dann mit immer weniger Tupfen immer heller werden.

     

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    Grün bewachsen und trotzdem ausgefahren soll er aussehen – so malen wir diesen Feldweg mit Acrylfarben

    Im Anschluss daran tupfen wir in ähnlicher Art und Weise noch den anderen Wegrand sowie die Mitte des Weges. Im Bereich des Weges verwischen wir dann noch das Grün etwas zu den Fahrspuren hin, so dass der Eindruck eines vom Gras überwucherten Feldweges entsteht. Die Wiese auf der linken Seite tupfen wir dann ebenfalls vorsichtitg durch, damit diese dann aussieht, als ob dort richtige Grasbüschel wachsen.

     

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    Jetzt malen wir den großen Baum im Vordergrund

    Wir mischen uns nun wieder dunkles Graubraun an, wie wir es zuvor bereits für den einzelnen Baum hergestellt hatte und malen damit Stamm und Äste des großen Baumes im Vordergrund. Für den Stamm und die dicken Äste nehmt Ihr dieses Mal am besten einen kleinen Flachpinsel. Wenn es an die dünneren Zweige geht, würde ich erneut den Schlepper empfehlen. Um die Fläche ein wenig weiter zu füllen, habe ich mich dazu entschieden, rechts und links des großen Baumes noch ein paar dürre Büsche zu malen und habe deren Äste ebenfalls mit dem Schlepper und der gleichen Farbe gemalt.

     

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    Das Holz des Geländers soll richtig verwittert und bemost aussehen – daher sollten wir hier mit verschiedenen Farben malen und auch ein paar dicke Risse einzeichnen

    Die Wiese auf der linken Seite erscheint ohne weitere Inventar zu leer aus, da die rechte Bildhäfte sehr gefüllt ist. Daher malen wir im vorderen Bereich noch einen alten Bohlenzaun. Für den Untergrund nehmt Ihr nochmals das dunkle Graubraun der Bäume und Büsche und baut darauf weitere Schichten aus EIN WENIG Weiß um die Konturen hervorzuheben und etwas Braun und Gelbgrün um verwittertes Holz vorzutäuschen. Letzten Endes zeichne ich mit der Spitze des Schlepperpinsels und etwas Schwarz noch dicke Risse im Holz ein.

     

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    Bäume malen – um die Blätter zu tupfen darf die Acrylfarbe nicht zu sehr verdünnt sein.

    Aus Grün und Umbra gebrannt mischen wir nun einen Grünton als Unterlage des Blattwerks von Bäumen und Büschen des Bildes. Tupft diese Farbe mit dem Objekt entsprechend großen Rundpinseln direkt auf die zuvor gemalten Äste der Bäume und Büsche. Tragt die Farbe büschelartig, aber nicht zu feucht auf! Probiert den jeweiligen Pinsel vor dem Gebrauch auf der Leinwand erst mit einigen Tupfen auf Eurer Palette aus. Ergeben sich große nasse Punkte, dann sind Farbe oder Pinsel zu nass. In diesem Falle tupft noch etwas auf der Palette weiter, bevor Ihr damit auf die Leinwand geht. Wenn diese Farbe trocken ist mit der Vorderkante eines kleinen Flachpinsels unterschiedlich dunkle Grüntöne auf die zuvor getupften Blattflächen des großen Baumes tupfen. Achtet darauf, dass dies die Blätter des Baumes werden und es dunkle und vom Sonnenlicht beschienene Bereiche geht. Das Grün für die helleren Bereiche mischt Ihr mit viel Gelb an. Mit dieser Farbe gebt Ihr danach noch dem weiter entfernten Baum und den Büschen im Vordergrund ein paar helle Highlights.

     

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    Lange Schatten für den Eindruck eines späten Sommernachmittags malen wir mit einer Lasur aus Acrylfarbe

    Mit einem mittleren Flachpinsel tragt Ihr nun vorsichtig eine Lasur aus VIEL Wasser und nur WENIG Schwarz für den Schatten der Bäume auf. Dabei den Pinsel sehr flach halten und völlig ohne Druck arbeiten. Macht dies ebenfalls an der Unterkante des Feldrains zum Weg und lasst diesen Schatten durch leichtes Verreiben etwas nach links hin auslaufen.

     

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    Zum Schluss noch einige Details wie kleine Blumen oder Gräser malen und das Bild signieren um Euer Werk abzuschließen.

    Nun ist das Bild eigentlich fertig und Ihr könnt euch überlegen hier und da noch einige wenige Details einzuarbeiten. Ich habe mich entschieden einige wenige Blüten und Dolden von Blumen einzuarbeiten. Damit wird das Bild für den genaueren Betrachter interessanter. Zum Abschluss solltet Ihr Euer Signum nicht vergessen. Ich nehme hierfür meist den Schlepper und arbeite mit VIEL Farbe. Man kann das Signum aber auch mit einer Nadel in die Farbe ritzen, was jedoch sehr scharfe, auffällige Konturen erzeugt.

    Ich hoffe, Ihr seid mit Eurem Ergebnis zufrieden. Ihr habt Euch redlich Mühe gegeben, wenn Ihr bis hierher gekommen seid. Ich würde mich freuen, wenn Ihr das nächste Bild auch wieder mit malt.

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  • Malkurs online: Schattiger Weg am Waldrand

    Malkurs online: Schattiger Weg am Waldrand

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    So soll´s aussehen unser heutiges Motiv im Malskurs – Acryfarbe auf Sperrholz (ca. 40x60cm) und abschließend mit Klarlack überzogen.

     

    Das heutige Motiv zeigt einen halbschattigen Waldweg im Sommer. Der große Baum wirft seinen Schatten auf den Weg und das Gras im Vordergrund, lässt ganz vorn jedoch auch noch etwas Platz für einige Sonnenstrahlen. Die Felder im Hintergrund wirken sehr plastisch und werden von der Sommersonne hell beleuchtet, so dass die Farben regelrecht leuchten. Der große Felsbrocken vorn bildet neben den Feldern im Hintergrund einen zweiten Blickpunkt des Bildes.

    Leider hatte ich zum Zeitpunkt dieses Bildes noch nicht den kompletten Malprozess in Bildern festgehalten. Trotzdem denke ich, dass man anhand der gezeigten Schritte verstehen wird, wie es zu diesem Bild gekommen ist. Bei auftretenden Fragen bitte ich um einen Kommentar. Ich werde dann alle unklaren Punkte noch erläutern.

    Nun möchte ich Euch hier online Schritt für Schritt zeigen, wie Ihr dieses Bild mit Acrylfarben malen könnt. Es ist nicht schwer. Probiert es aus! Über Euer Feedback freue ich mich.

    Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.

     

    Malsskizze-auf-Maluntergrund

    Nachdem ich die Sperrholzplatte zweimalig grundiert hatte, habe ich die Hauptpunkte des Bildes grob mit Bleistift auf den Malgrund skizziert. Eigentlich sollte der Weg ein Bächlein mit hölzerner Uferbefestigung werden. Da der Bildhintergrund mit den Feldern jedoch tiefer gelegen wirkte und mir diese Komposition gut gefiel, habe ich mich kurzerhand anders entschieden und aus dem Bach einen Weg „gemacht“. Den Bach werde ich dann zu einem späteren Zeitpunkt mit etwas abgewandelter Bildkomposition nachholen.

     

    Himmel-mit-Gelaendemodellage

    Wie bei jedem Bild in der Acrylmaltechnik begann ich auch bei diesem Bild mit den weiter entfernten Bildelementen, denn Ihr solltet Euch stets merken, dass man

    immer von hinten nach vorne malt.

    Wenn man weiter vorn gelegene Bildelemente auf den fertigen Hintergrund mal, ist dies wesentlich leichter, als wenn man nachträglich z.B. den Himmel zwischen die Blätter der fertigen Bäumen malen möchte.

    Der Himmel entstand bei diesem Bild indem ich den Malgrund wie immer erst ordentlich anfeuchtete und dann mit VIEL Weiß nochmals in diesem Bereich grundierte. In das noch feuchte Weiß habe ich dann mit dem großen Flachpinsel ETWAS Blau eingearbeitet. Dabei sollte man stets darauf achten, dass der Himmel nach oben hin etwas dunkler wird. Dies verleiht dem Motiv mehr Tiefe und bildet später einen schöneren Kontrast zum Horizont. Ohne dass das Blau getrocknet ist trägt man nun mit einer Katzenzunge in Wellenform VIEL Weiß auf die Stellen an denen die Wolken platziert werden sollen. Dabei sollte man die obere Wolkenkante damit bereits festlegen. Nun verreibt man mit dem Zeigefinger die weiße Farbe auf dem Himmel. Man kann GANZ WENIG Schwarz (eher ein Grau) einarbeiten um etwas mehr Struktur in die Wolken zu bekommen. Nach unten hin verreibt man nun die Wolke in das Blau, so dass diese nach unten hin in den Himmel übergeht.

    Wenn der Himmel fertig ist, beginnt man gleich die Strukturen der Landschaft vorzumalen. Dazu nimmt man am besten gleich die kräfteigen Farbtöne, welche für die Fertigstellung auch vorgesehen sind. Versucht hierbei gleich die Licht- und Schattenwirkung herauszuarbeiten. Das erleichtert später die weitere Gestaltung. Da der Hintergrund mit den Feldern relativ weit vom Betrachter entfernt ist, wird es hier größtenteils bei dieser Ausarbeitung bleiben. Rechterseits an dem Hügel im Hintergrund sieht man hierbei noch einige helle Bildpunkte. Hier war die Farbe bereits zu stark angetrocknet als ich nochmals mit einem feuchten Pinsel darüber ging. So etwas sollte man vermeiden, tut an dieser Stelle des Bildes aber nichts, da hier ohnehin noch eine blasse Lasur darüber kommt.

    Bevor es nun weiter geht muss alles erst einmal trocknen.

    Danach nehmen wir ETWAS Weiß mit dem großen Flachpinsel auf und verteilen dies mit ETWAS Wasser auf dem gesamten Hintergrund. Verstreicht diese Lasur völlig homogen auf diesen Bildbereichen. Sie bewirkt, dass der Hintergrund etwas diesig wirkt.

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    Im nächsten Schritt ein bis zwei Tropfen Wasser auf die Palette geben und eine Lasur aus Grün mit Braun herstellen. Dazu an einer Ecke noch ein KLEIN WENIG Schwarz hinzugeben. Nun mit der Katzenzunge vorsichtig den Feldrain vor dem Hügel tupfen und wenn dies angetrocknet ist mit der Lasur ohne Schwarz an einigen Stellen nochmals drüber tupfen. Hier arbeitet man mit einer Lasur und nicht mit Farbe, da dieser Bereich weit weg vom Betrachter ist. Mit Farbe statt der Lasur wären zu viele Details erkennbar, so dass die Tiefe des Bildes verloren gehen würde. In der gleichen Art und Weise können noch einige wenige Büsche auf den Feldern und Wiesen eingearbeitet werden. Die Schatten vom Feldrain erzeugt man am besten mit einer Lasur aus GANZ Wenig Schwarz, welche man von den Büchen ausgehend vom Licht wegstreicht.

    Als nächstes bearbeitet man mit einem lockeren, mittelgroßen Rundpinsel die beiden Seiten des Weges. Dazu ein helles Grün mit Weiß anmischen und die helleren Bildteile damit austupfen. Das helle Grün muss nicht unbedingt komplett durchgemischt sein. Dann ist die Wiese farblich nicht ganz so homogen und zeigt etwas Struktur. Als nächstes den gleichen Arbeitsgang mit etwas bräunlich abgetöntem Grün für die schattigen Bereiche durchführen. Die helleren Highlights setzen wir dann erst ganz zum Schluss.

    Der Weg entsteht durch unterschiedliche Brauntöne, welche wir mit der Katzenzunge direkt auf dem Malgrund anmischen können. Dazu den Weg mit einer dicken Schicht Braun versehen und dann wenig Schwarz in den schattigen Bereichen einarbeiten. Dazu die Farben durch waagerechtes Verstreichen ineinander mischen. Das gleiche in den lichtdurchfluteten Bereichen. Dort allerdings statt des Schwarz mit Gelb und Weiß arbeiten. Die Wagenspuren entstehen, wenn man mit etwas hellerem Braun nun senkrechte Striche in die noch feuchte Farbe des Weges zieht und diese dann vorsichtig und mit wenig Druck mittels des großen Flachpinsels waagerecht verstreicht. An einigen Stellen des Weges nun noch etwas Grün einarbeiten und der Weg an sich ist fertig. An den Randbereichen ruhig etwas ins Grün tupfen, so dass sich die Farben dort leicht vermischen.

    Wenn die Grasflächen und der Weg fertig sind können wir mit den Bäumen beginnen. Dazu ein sehr dunkles Braun anmischen und mit einem kleinen Flachpinsel die Konturen der Stämme und Äste der beiden großen Bäume zeichnen. Danach ausmalen und im Anschluss daran das Braun mit ETWAS Weiß aufhellen um daraus eine Lasur anzufertigen, mit welcher wir die Oberflächen der Baumringe herausarbeiten können. Nun sieht man an welcher Stelle beispielsweise ein Ast aus dem Stamm wächst. Da der hintere Baum etwas mehr im Licht steht, dessen Stamm etwas heller gestalten.

    Mit dem gleichen Braunton wie für die Stämme werden nun mittels des Schlepperpinsels die feinen Zweige der Büsche gezogen. Dazu VIEL Farbe aufnehmen und dann vorsichtig die Zweige zeichnen. Reicht die Farbe auf dem Pinsel nicht mehr, neue Farbe aufnehmen.

    Den Schlepperpinsel reinigen und den dunklen Grünton von der schattigen Wiese aufnehmen um die wenigen Grasbüschel im hinteren Bereich des Weges zu malen. Dabei so verfahren wie bei den Zweigen der Büsche. Ganz vorn links im Bild entstehen in der gleichen Arbeitsweise die dicken Grashalme. Hierzu jedoch unterschiedliche Grüntöne nacheinander auftragen, dabei mit dem dunkelsten beginnen. Mit hellem Grün nun noch die Stengel und Blätter der beiden Blumen vorn rechts ziehen und mit der Spitze des Schleppers vorsichtig blaue Punkte als Blüten setzen.

    Dann mischen wir uns ein dunkles Grün mit viel Braun (ca. 50/50) an. Auch hier müssen die Farben nicht zu hundert Prozent vermischt sein! Mit einem großen lockeren Rundpinsel nun mehrfach in die Farbe tupfen und mehrfach neben der Farbe auf der Palette tupfen damit die Farbe zwischen den Borsten nicht zu flüssig ist. Dann mit diesem Pinsel die Blätter an den Bäumen und Büschen tupfen. Dazu mehrfach neu Farbe aufnehmen und „trocken tupfen“.

    Das Grün teilweise mit Weiß und Gelb heller anmischen und nun, da die Wiesenbereiche getrocknet sind einige wenige Highlights auf die Wiese und die Büsche tupfen. Im Schatten kann man zuvor durchaus mit einer bräunlichen Lasur dazwischen tupfen.

    Damit ist das Bild eigentlich fast fertig. Aber irgendwie hat es mir nicht gefallen weshalb ich es nochmals etwas überarbeitet habe.

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    Mich hat die ganze Zeit gestört, dass die Blätter des großen Baumes im Vordergrund so zerrupft aussahen. Daher habe ich mich entschieden, aufgrund der Nähe zum Betrachter der Blätter deutlicher sichtbar zu gestalten. Dies habe ich mit der Kante eines kleinen Flachpinsels realisiert. Dazu unterschiedlich helle und dunkle Grüntöne ungleichmäßig ansetzen.

    Außerdem habe ich neben den Feldern als Hauptmotiv der linken vorderen Ecke mit dem Felsbrocken noch einen zweiten Eyecatcher gegeben. Die grobe Form zuerst mit dunklem Schwarzbraun malen und dann immer mehr Weiß einarbeiten bis eine felsige Struktur entstanden ist. Danach noch einige der dicken Grashalme vor dem Findling hochziehen und das Bild ist nun wirklich fertig.

    Um es zu schützen habe ich es einen Tag später mit Klarlack auf Wasserbasis versehen. Dadurch leuchten die Farben nun noch intensiver.

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  • Malkurs online: Meine Gedanken für Anfänger der Acrylmalerei

    Ein paar Gedanken für diejenigen, welche mit der Acrylmalerei neu beginnen möchten. Vornweg meinen Glückwunsch zu dieser Entscheidung. Mit diesem Hobby, kann man der eigenen Fantasie und Kreativität freien Raum lassen. Um nicht gleich beim ersten Versuch eine Enttäuschung zu erleben, hier ein paar Tipps aus eigener Erfahrung.

    Jeder fängt mal mit etwas Neuem an. Ganz klar, dass unter Umständen auch Zweifel an der Machbarkeit aufkommen können. Daher möchte ich Euch von meinem ersten Acrylbild berichten und hoffe, Eure Zweifel damit ausräumen zu können. :).

    Ich erinnere mich noch genau an mein erstes Acrylbild. Ich war super aufgeregt, weil ich es auch nicht vermasseln wollte. Ab und zu fertigte ich mir schon vorher mal ein paar Skizzen mit Bleistiften, Buntstiften, oder wie in diesem Fall Wachsmalstiften. Für dieses Motiv mit Viadukt habe ich mich dann auch entschieden. Bereits auf meiner Skizze hatte ich mir überlegt wie die Beleuchtung erfolgen soll. Es sollte schattige und hell erleuchtete Bereiche geben. Im Tal sollte ein Bach fließen.

    Das Licht spielt für mich im Übrigen heute immer noch eine wichtige Rolle in meinen Bildern. Es muss für mich immer irgendwie besonders wirken und meinen Bildern damit eine besondere Tiefe verleihen.

    Da ich mir sehr unsicher war, begann ich damit, die Skizze auf die Leinwand zu übertragen. Die Leinwand wählte ich mit 30x40cm nicht allzu groß. Ich fühlte mich damit sicherer, da nicht so viel zu malen war und ich demzufolge nicht zu viel falsch machen konnte ;).

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    Da ich zuvor einen Bob Ross-Malkurs mit der Nass-in-Nass-Technik bei Ölfarben besucht hatte, versuchte ich mir meinen eigenen feuchten Malgrund zu erschaffen, indem ich für den Himmel erst einmal mit viel Weiß auf die Leinwand ging und danach etwas Blau einarbeitete. Eigentlich so, wie ich es heute meist auch noch mache. Es kann also nicht allzu falsch gewesen sein ;).

    Der Himmel gelang mir auch ganz gut und ich wurde regelrecht euphorisch. Ich begann nun mit meiner Brücke und erlebte einen herben Rückschlag. Könnt Ihr Euch denken, warum das fertige Acrylbild einen großen, statt vieler kleiner Bögen hat? Na klar, weil da etwas gewaltig schief ging!

    Bei Acrylfarbe gibt es einen Moment im Trocknungsvorgang, in welchem man es tunlichst vermeiden sollte, weiter an der Farbe zu arbeiten. Wenn man dies nicht beachtet, dann reibt man die aufgetragene Farbschicht regelrecht wieder von der Leinwand herunter. Man hat dann eigentlich auch keine Chance mehr, diese Stelle wieder übergangslos auszubessern.

    Ich hatte nämlich riesige Probleme den richtigen Farbton für die von der Sonne angestrahlten Innenbögen des Viaduktes zu finden. Alles sah irgendwie nicht real aus und das frustete mich bereits. Und als ich dann erneut versuchte, mit etwas Wasser am Pinsel die auf die Leinwand aufgetragene Farbe weiter zu verdünnen um sie etwas blasser zu gestalten passierte es. Die Farbe an einem der Mittelbögen war plötzlich weg und ich hatte ein großes Loch wo mich die fast blanke Leinwand anstierte. Alle Versuche dieses Loch wieder zu schließen scheiterten kläglich und diese „schlimme Stelle“ wurde immer größer und größer.

    Was sollte ich tun? Ich überlegte und die einzig gangbare Lösung war für mich, den Bogen zu vergrößern und an dieser Stelle etwas ganz anderen zu malen. Ihr seht also, selbst wenn mal etwas schief geht, in der Regel lässt sich da fast alles noch irgendwie retten. Und ein Außenstehender der nichts davon weiß, bemerkt es später nicht einmal ;).

    Letzten Endes habe ich beinahe den gesamten Tag damit verbracht mein erstes Bild mit der Acryltechnik zu malen. Als ich fertig war freute ich mich riesig und war letzten Endes sogar ganz froh darüber, dass ich der Brücke mittig einen großen Bogen verpasst hatte. So konnte ich dem Fluss mehr Platz geben und die helleren Bereiche waren nun eigentlich auch realistischer.

    Nicht ganz zufrieden war ich mit den Nadelbäumen im Vordergrund und was mir erst später auffiel mit den Proportionen der Brücke. Aber das sind alles Dinge, auf die man bei seinen nächsten Bildern mehr Acht geben wird und genau dadurch entwickelt man sich mit jeder Malstunde weiter und wird immer besser!

    Also, auch wenn Euer erstes Bild nicht gleich klappen sollte, verzweifelt nicht gleich. Notfalls wartet Ihr einen Tag und übermalt es dann nochmals komplett. Hauptsache Ihr verliert nicht zu schnell die Lust daran und gebt es gleich wieder auf.

    Übrigens kann ich Euch versprechen, dass man mit der Zeit auch nicht mehr so lange für ein Bild benötigt. Da ich beruflich eh wenig Freizeit habe, möchte ich in der Regel mein Bild auch schnell wegmalen, so dass ich meine Kreativität innerhalb kürzester Zeit ausleben kann. Daher wähle ich auch heute oftmals noch das Format 30x40cm. In der Regel bin ich bei dieser Bildgröße mittlerweile auch nicht mehr viel länger als 1-2 Stunden damit beschäftigt.

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  • Malkurs online: Verschneiter Berggipfel im Herbst

    Malkurs online: Verschneiter Berggipfel im Herbst

    das-bild-vollenden

    So soll unser Bild aussehen, wenn es fertig ist.


    Dieses Bild ist zwar schon etwas älter und meiner Meinung nach nicht ganz so gelungen, aber ich möchte Euch trotzdem die einzelnen Arbeitsschritte nicht vorenthalten, wie man solch ein Acrylbild selbst realisieren kann. Da Acrylfarbe sehr schnell trocknet, ist auch bei diesem Motiv in einigen Bereichen zügiges Arbeiten angesagt. So z.B. beim Himmel und beim Wasser zum Schluss.

    Bei diesem Motiv habe ich mich für eine Sperrholzplatte entschieden. Ich habe diese zuvor zweimal mit weißer Vorstreichfarbe auf Wasserbasis grundiert. Bedenkt wie bei jedem Bild, dass man stets

    von hinten nach vorne arbeitet

    Soll heißen, die Bildbereiche, welche am weitesten entfernt sind, malen wir zuerst. Damit haben wir keine Farblücken zwischen Hintergründen und dem Vordergrund oder müssen z.B. umständlich den Himmel um ein Motiv des Vordergrundes herum malen. Daher beginnen wir auch dieses Mal wieder zuerst mit der Gestaltung des Himmels.

    Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.

     

    Himmel malen

    himmel

    Nachdem ich den Maluntergrund im Bereich des Himmels mit dem großen Flachpinsel (ca. 30mm) ordentlich angefeuchtet habe bereite ich den Untergrund mit ordentlich Weiß vor, um darauf eine Schicht mit Blau einzuarbeiten. Achtet darauf, dass das Blau des Himmels nach oben hin kräftiger wird und nach unten zum eigentlichen Bildmotiv etwas abgeschwächter ist. Es soll eine kalte Stimmung erzeugt werden, weshalb es bei diesem Motiv ruhig ETWAS mehr Blau sein darf. Mit der Katzenzunge tupfe ich dann mit etwas Weiß die Wolken darauf, bis ein stürmischer, wolkenreicher Himmel entstanden ist. In meinem Fall scheint das Licht von links auf die Wolken. Dies muss ich ab sofort für alle Elemente des Bildes beibehalten.

     

    Verschneiten Berggipfel malen (spachteln)

    berg

    Mittels eines kleinen Malspachtels und abwechselnd viel Schwarz und Braun setze ich erste Konturen des Berges auf den Himmel. Setzt den Spachtel für den ersten Farbauftrag mit wenig Druck flach auf den Maluntergrund um anschließend an einigen Stellen die Farbe mit der Spachtelkante leicht wieder runter zu schaben. Dadurch entsteht durch die leicht huckelige Struktur des Maluntergrundes ganz leicht ein wie Felsen aussehendes Motiv. Nun nehmt Ihr Weiß auf den Spachtel und streicht diesen erneut mit ganz wenig Druck und der flachen Seite über die beleuchteten Stellen des Berges um die Schneefelder zu erzeugen. In den dunkleren Bereichen des Berges solltet Ihr das Weiß mit etwas mehr Druck auftragen, damit sich das Weiß mit der Untergrundfarbe etwas vermischt und dunkler wird. Um vereiste Bereiche im Schnee anzudeuten könnte Ihr abermals mit wenig Druck und der flachen Spachtelseite etwas Blau des Himmels einarbeiten.


    berg-mit-grundierung-vordergrund

    Die im unteren Bereich der Felsformation noch vorhandene dunkle Farbe brauchen wir nun für die Grundierung der Bildmitte und des Vordergrundes. Streicht dazu mit dem großen Flachpinsel vom Berg beginnend die dunkle Farbe nach unten. Bei Bedarf nehmt einfach ETWAS Wasser mit zu Hilfe, um die gesamte Fläche bearbeiten zu können.

    erste-baeme-im-hintergrund

    Nun beginnen wir die Berghänge grün zu gestalten. Nehmt nicht zu viel Grün und mischt ruhig etwas mehr Braun hinzu. Fertigt dazu eine Lasur mit etwas mehr Wasser an und streicht diese dann gleich zur Gestaltung des Geländes in schnellen Pinselstrichen mit dem großen Flachpinsel in die gewünschten Richtungen. Im Anschluss daran tupfen wir mit einem aus Grün und Braun angemischten dunkleren Farbton die ersten Bäume und Büsche ins Gelände. Es soll ein kühler Herbsttag werden, weshalb wir mit ROT und GELB als Highlights nicht sparen sollten.

     

    Nadelbäume malen

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    Im Gebirge sieht man oft Nadelbäume, weshalb wir nun beginnen werden kleinere Nadelbäume im Hintergrund zu malen. Nehmt dazu einen kleinen Flachpinsel (3-4mm) und mischt Euch aus Braun, Grün mit etwas Schwarz einen dunklen Grünton. Tupft nun mit der Pinselkante senkrecht zuerst den Stamm der Nadelbäume und im Anschluss daran mit der gleichen Farbe waagerecht die Äste. Dabei an der Baumspitze nicht mit der gesamten Pinselkante, sondern nur mit einer Ecke des Pinsels tupfen und nach unten mehrere Pinselbreiten nebeneinander setzen. Mischt Euch nun etwas Gelb oder Weiß in das soeben verwendete Dunkelgrün uns setzt erneut mit der Pinselkante ein PAAR Highlights auf die Bäume.

    Um den Hintergrund zu vollenden, müssen wir nun noch einige Schatten setzen. Achtet dabei auf den bisherigen Lichteinfall, nicht dass Eure Schatten plötzlich in die falsche Richtung zeigen 😉

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    Nun bereite ich das Gelände für den Vordergrund vor, indem ich mit verschiedenen Grüntönen die Landschaft modelliere (tupfe) und mit Hilfe eines kleinen Spachtels einen Weg, bestehend aus Weiß mit Braun aufbringe. Das Grün des Vordergrundes dient dann später als Untergrund für die im Vordergrund befindlichen Büsche und kann ruhig etwas dunkler angemischt werden als auf diesem Bild zu sehen ist. Es macht auch nichts, wenn Elemente des Hintergrundes nun wieder überdeckt werden. Das war ja der Sinn der Sache, dass wir diesen zuerst gemalt haben.

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    Tupft nun nach dem gleichen Prinzip wie bei den Nadelbäumen im Hintergrund zwei großen Tannen im Vordergrund. Nehmt hierzu jedoch einen ETWAS größeren Flachpinsel, damit es etwas schneller von der Hand geht. Auch sollten wir hierbei auf das Ausarbeiten von mehr Details Acht geben. So sollten die Zweige ruhig etwas nach unten hängen und so angeordnet werden, dass die Bäume plastischer wirken. Auch auf einige Highlights aus Grün mit Gelb in unterschiedlicher Intensität sollten wir hier nicht verzichten.

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    Nun können wir uns an die Gestaltung des Vordergrundes machen. Den Weg habe ich mit GANZ WENIG Schwarz etwas abgedunkelt.

    Im Vordergrund habe ich verschiedene Büsche in Herbstfärbung vorgesehen. Probiert dabei ruhig verschiedene Formen aus, also buschige und rutenartige Büsche. Ich selbst war hier leider etwas zu voreilig und hatte bei den Büschen die Farbe stets etwas zu dünnflüssig. Das Ergebnis seht Ihr hier. Die Konturen der Büsche sind leider etwas zu undeutlich geworden. Achtet also selbst stets darauf, die Pinsel nach dem Reinigen immer erst mit Küchenpapier abzutrocknen und die Farben vor dem Tupfen auf der Palette auf ausreichende Konsistenz zu prüfen, bevor Ihr damit auf dem Malgrund arbeitet. Die Farben sollten für das Tupfen von Bäumen und Büschen immer eine leicht cremeartige Konsistenz aufweisen. Wenn dies nicht so ist, dann tupft die Farbe auf Eurer Palette breiter, so trocknet sie bereits auf der Palette leicht an und wird fester. Um einige dürre Zweige in die Büsche zu „zaubern“ braucht Ihr keinen Pinsel, sondern kratzt einfach mit einer Ecke Eures Malspachtels kleine Striche auf das Bild. Dazu muss die Farbe jedoch noch nicht zu stark angetrocknet sein. Zwischen den Büschen ganz im Vordergrund tupft Ihr dann noch kleine Grasbüschel in verschiedenen Grüntönen auf.

     

    Wasser malen und Bild vollenden

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    Ganz im Vordergrund des Bildes möchte ich eine Wasserfläche haben. Dazu habe ich den Uferbereich durch Eintupfen von Schwarz stark abgedunkelt. Danach arbeiten wir Weiß auf den Untergrund (nicht zu nass wie beim Himmel) um dann mit etwas Blau und Schwarz und unserem großen Flachpinsel in Waagerechten Streichbewegungen das Wasser zu modellieren. Es kann ruhig etwas scheckig aussehen und muss keine homogene Fläche ergeben. Mit einem kleinen runden Malspachtel habe ich mit etwas Graubraun noch einen kleinen Stein in die Wasserfläche gesetzt. Oberhalb mit einem kleinen Flachpinsel noch etwas Weiß aufsetzten. Für die Schilfbereiche nehmt Ihr dunkles Grün, ähnlich der Tannebäume und tragt dieses mit dem Schlepper in vielen kleinen Pinselstrichen von unten nach oben auf. Nehmt dazu ruhig etwas mehr Farbe auf den Pinsel. Damit einzelne Halme erkennbar werden, müsst Ihr nun noch mit einem helleren Grün (ähnlich der Büsche) zusätzliche Pinselstriche, erneut von unten nach oben, zwischen Eure bisherigen Schilfhalme setzten. Wiederholt dies mit weniger haltem auch unterhalb der eigentlichen Schilfbüschel im Wasserbereich. Nehmt dann SOFORT den großen Flachpinsel und streicht waagerecht über diese Bereiche hinweg. Damit erzeugt man eine optische Wasserspiegelung. Da die Acrylfarbe sehr schnell trocknet, solltet Ihr dies Abschnittsweise durchführen und nicht für alle Schilfbereiche gleichzeitig. Am Ufer plätschert das Wasser etwas und daher sollten wir mit etwas Weiß dort kleine Wellen ansetzen. Zum Schluss nehmen wir GANZ WENIG Weiß auf den Flachpinsel und streichen damit mehrfach waagerecht über die Wasserfläche. Macht dies nicht an allen Stellen, sondern und an einigen und Ihr seht, dass es nun wirklich nach Wasser aussieht.

    Mit einem kleinen Flachpinsel zeichne ich nun noch die kleine Holzbrücke. Es ist altes, vom Wetter gezeichnetes Holz. Nehmt daher nur etwas Braun und nuanciert die Kanten des Holzes mit Schwarz und Weiß. Wenn Ihr möchtet, könnt Ihr noch etwas Moosbelag mit dunklem Grün einarbeiten.

    Um das Bild wirklich abzuschließen, setzt Eure Signet in eine untere Ecke des Bildes. Nehmt dazu den Schlepperpinsel und VIEL Farbe. Alternativ kann man das Signet auch mit der Ecke eines Malspachtels einkratzen, sofern die Farbe noch nicht zu trocken ist.

    Ich bedanke mich für Eure Aufmerksamkeit und hoffe, Ihr seid mit Eurem Ergebnis aus diesem Malkurs zufrieden. Ich bin mir sicher, dass es ein gutes Ergebnis geworden ist. Wenn Ihr möchtet, schickt mir doch ein Bild von Eurem Kunstwerk. ich würde mich freuen, wenn ich dieses hier in meinem Blog als „Livebild“ aus dem Kurs vorstellen darf. 🙂

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  • Malkurs online: Kreideküste vor Gewitterhimmel

    Malkurs online: Kreideküste vor Gewitterhimmel

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    So soll das fertige Bild aussehen: Kreideküste auf der Insel Rügen – Acryl auf Leinwand (30x40cm)

    Mein erster Malkurs, den ich hier im Blog veröffentliche zeigt die Kreideküste auf der Insel Rügen. Ich möchte Euch hier online Schritt für Schritt zeigen, wie dieses Bild entsteht. Der helle Kalkstein soll hier im Sonnenlicht vor einer dunklen Gewitterfront leuchten.

    Falls Euch das eine oder andere an Materialien für diesen Malkurs fehlt, dann habe ich Euch auf der Seite „Was Ihr alles für meine Malkurse braucht“ nochmals alles zum Bestellen zusammen gestellt.

    Beginnen wir mit einer ersten Skizze mittels Bleistift direkt auf dem Maluntergrund, in diesem Falle einem Keilrahmen in den Maßen 30x40cm.

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    Den Bildaufbau prüft man vorab nochmals mit einer sachten Bleistiftskizze, direkt auf der Leinwand.

    Stimmen die Proportionen und die Bildkomposition, beginnen wir mit dem Malen. Dazu eine wichtige Regel beachten!

    Immer von hinten nach vorn arbeiten.

    Soll heißen, Dinge, die weiter entfernt sind, sich also im Hintergrund befinden, müssen zuerst gemalt werden, da diese später vom Vordergrund teilweise überdeckt werden und sich zu einem späteren Zeitpunkt nur noch schwierig ins Bild „zaubern“ lassen würden. Zu diesem Hintergrund gehört in erster Linie der Himmel. Und mit diesem beginnen wir nun auch. Da hierbei nass in nass gearbeitet wird, müssen diese Schritte sehr schnell erfolgen.

     

    Himmel malen

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    Nachdem die Leinwand im Bereich des Himmels mit einem großen Flachpinsel (3-4 cm Breite) ordentlich angefeuchtet wurde, wird diese mit reichlich Weiß grundiert. In das noch feuchte Weiß nun mit ganz wenig Blau beginnen und dieses mit dem gleichen Pinsel gut verstreichen. Dazu braucht nur die Fläche bearbeitet werden, welche später auch blau aussehen soll. Der Himmel soll wolkenverhangen aussehen und nur etwas Platz für Sonnenlicht bieten. Den Bereich, wo das Sonnenlicht durchscheinen kann haben wir mit dem azurblauen Himmelsstück nun geschafft.

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    Für die dunkleren Bereiche des Himmels nun SEHR wenig Schwarz mit einem großen Flachpinsel verstreichen . Dabei sollen die Flächen nicht einheitlich grau werden, sondern können unterschiedlich helle und dunkle Bereiche behalten. Wolken sind auch nicht gleichmäßig grau. Zumindest wollen wir diese nicht malen 😉

    Der obere Wolkenbereich ist nun fast fertig und kann leicht antrocknen, während wir uns nun dem unteren Bereich widmen. Hier tragen wir Weiß und ein leicht rosafarbenes Weiß dick auf. Dazwischen ein WENIG Schwarz.

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    Von nun an arbeiten wir die Farbe mit dem Finger auf die Leinwand ein. Wartet noch ein wenig bis die Farbe etwas angetrocknet ist. Man merkt diesen Zeitpunkt, wenn sich die Farbe unter dem Finger nicht mehr flüssig, sondern leicht cremig anfühlt. Von nun an die verschiedenen Farben mit leichtem Druck ineinander verreiben bis die Wolken gefallen. Sollte es nicht gleich klappen, nochmals etwas neue Farbe auftragen und den Vorgang erneut wiederholen.

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    Unterhalb der dicken Wolken habe ich die graue Farbe erneut mit dem dicken Flachpinsel leicht diagonal nach unten gestrichen und mit einem kleinen Flachpinsel eine etwas dunklere „Kante“ als Abgrenzung zum Regen eingearbeitet. Dadurch hat der Betrachter bereits jetzt den Eindruck, dass es aus den Wolken regnet. Zum Abschluss des Himmels mit rosa Weiß noch ein paar Akzente setzen. Dann ist der Himmel erstmal fertig.

     

    Meereswellen malen

    Während der Himmel nun Zeit zum trocknen machen wir mit dem Teil des Meeres weiter. Dazu sollten wir in etwas die gleichen Farben nutzen, wie wir sie bisher eingesetzt haben. So gewährleisten wir, dass sich alles harmonisch ineinander fügt. Außerdem ist sicher noch Farbe übrig und so können wir diese gleich weiter nutzen.

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    Wir arbeiten erneut mit dem großen Flachpinsel und nehmen GANZ WENIG Schwarz auf, um dieses im vorderen Bereich des Bildes seitlich zu verstreichen. Am Horizont sollte es heller werden, da dort die Sonne „durchdrückt“ und wir dadurch gleichzeitig einen kleinen Kontrast zum Regen erzeugen können. Nach vorn hin ETWAS Grün und Blau (vom Himmel) einarbeiten. Auch hier gilt wieder: Es muss keine homogene Farbfläche werden! Das Meer kann ruhig etwas scheckig aussehen. Das erzeugt dann erst recht den Eindruck von stürmischer See, welche für das zu malende Wetter typisch ist.

     

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    Mit dem kleinen Flachpinsel können mit reinem Weiß erste Schaumkronen auf das Wasser gesetzt werden. Sieht doch schon aus wie Wasser, stimmts?

     

    Uferbereiche mit Felsen malen

    Den Uferbereich malen wir nun erst einmal in leicht gemischten Grün- und Brauntönen vor. Damit haben wir die Möglichkeit die Wirkung der Küstenlinie bereits vor Fertigstellung zu erahnen. Sieht es zu flach aus, haben wir nun noch einfach die Möglichkeit Änderungen vorzunehmen.ufer-1

    Im Bereich der geplanten Bäume mischen wir das Grün etwas dunkler an um den späteren Bäumen einen ordentlichen Hintergrund zu geben. Hierbei nicht zu hoch arbeiten, da sich die oberen Teile der Bäume vor dem Himmel befinden und dieser dahinter noch sichtbar sein sollte.

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    Streicht die Farbe mit der Katzenzunge (dicker Flachpinsel mit runder Vorderkante) ordentlich satt auf die Leinwand. Es können ruhig Streifen sichtbar sein und die Farben müssen hierbei nicht unbedingt gemischt sein. Im Vordergrund dieses Bildes seht Ihr was ich damit bezwecke. Die beiden braunen und grünen Farbbereiche lassen schon jetzt die Geländeform sichtbar werden. Hiermit können wir Hügel und Dellen modellieren, die es uns bei der späteren Überarbeitung erleichtern werden eine natürlich anmutende Geländeform zu formen.

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    Macht Euch nun an die Felsformation. Diese ist nicht ganz einfach, aber Ihr könnt eigentlich nicht viel falsch machen, da Ihr alle Zeit der Welt habt, diese zu gestalten. Versucht die Felsvorsprünge und Nischen mit unterschiedlichen Weiß- bis Schwarztönen zu erzeugen. Dieser Felsen ist allerdings das Highlight unseres Bildes und sollte daher auch relativ hell gestaltet werden. Er wird vom Sonnenlicht, welches zwischen den Wolken hindurchscheint, hell erstrahlt. Daher sollten wir die vordere, dem Meer zugewandte Seite auch möglichst hell gestalten. Vor dem dunklen Hintergrund strahlt unser Felsen damit noch heller. Auch der oberseitige Bewuchs wird hell dargestellt. Mischt dazu etwas mehr Gelb ins Grün.

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    Im unteren Bereich des Felsens machen wir uns nun mit einem kleinen Flachpinsel an die Brandung. Streicht dazu mit ein wenig Weiß stets mit leichtem Druck vom Ufer zum Wasser hin. Zieht das Weiß sozusagen auf die Wasserfläche hinaus. Einige größere Wellen malen wir durch leichte Drehbewegungen des Pinsels.

     

    Bäume, Büsche und Gräser malen

    Um das Bild mehr zu füllen benötigen wir noch etwas Bewuchs. Wir hatten vorhin bereits den dunkelgrünen Hintergrund dafür geschaffen, welcher mittlerweile getrocknet sein sollte.

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    Mit dem Schlepper (extrem feiner Pinsel) nehmen wir nun reichlich Schwarz und Braun auf. Die Farben müssen nicht unbedingt gemischt sein. Das ergibt dann eine ungleichmäßig gefärbte Stamm- und Aststruktur. Nehmt zusätzlich etwas Weiß mit auf und gestaltet die zum Licht zeigenden Bereiche etwas heller. Das gibt dann auch einen schönen Kontrast vor dem Dunkelgrün und die Stämme und Äste sind besser sichtbar.

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    Mischt Euch nun aus Grün und Braun (etwa 50/50) einen dunklen Grünton. Mit einem lockeren, kleinen Rundpinsel nehmt Ihr die Farbe auf und prüft vorher durch Tupfen auf der Palette, dass nicht zu viel wässrige Farbe zwischen den Borsten ist. Tupft notfalls noch etwas weiter, bevor Ihr damit auf dem Bild weiter tupft. Wenn zu viel wässrige Farbe am Pinsel ist ergibt das auf der Leinwand keine Blätter, sondern große grüne Flecken, die kein Baum hat. Nehmt nach und Nach wieder dieses Grün auf und tupft bis alle Bäume fertig sind. Lasst dabei ruhig ein paar Zweige aus. Ein paar kahle Äste sehen in dieser Kulisse besonder gut aus. Nachdem das Grün leicht angetrocknet ist setzt Ihr mit etwas Gelb (oder Weiß) in dem bereits genutzten Grün noch leichte Highlights auf den Bäumen. Aber nur an wenigen, vom Licht beschienenen Stellen und nicht zu viel davon!

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    Nun arbeiten wir uns ähnlich des Baumgrüns auf dem Boden weiter nach vorne. Wollen wir ein paar Gräser an der Küstenlinie, so nehmen wir einen kleinen Flachpinsel mit etwas (nicht zu dünnflüssiger Farbe) und streichen VORSICHTIG und mit FAST KEINEM DRUCK vom Grün der Küste in den Bereich des Wassers.

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    Um auch im Vordergrund noch ein kleines Highlight zu setzen habe ich mich entschieden hier noch einen kleinen Felsen zwischen dem Strauchwerk einzusetzen. Im gesamten Bereich des Vordergrundes sollten wir jedoch relativ dunkel bleiben, um dem hell erleuchteten Felsen nicht die Show zu stehlen. Genauso handhaben wir dies auch beim Felsen im Vordergrund. Gestaltet diesen relativ dunkel. er soll sich dem Betrachter erst auf den zweiten Blick zeigen.

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    Gestaltet den Bewuchs anschließend wieder durch tupfen, ähnlich wie bei den Bäumen und setzt zu Schluss mit etwas mehr Gelb noch ein paar optische Highlights um die Fläche nicht zu langweilig aussehen zu lassen. Wollt Ihr noch etwas Gestrüpp ganz vorn, so nehmt beispielsweise einen Zahnstocher und kratzt damit einige Zweige in die noch feuchte Farbe. Anschließend tupft noch einmal kurz über einige Stellen dieser „Kratzer“ drüber, damit diese wir wirkliche Zweige aussehen.

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    Ihr habt es geschafft. Das Bild wartet nun nur noch auf Vollendung durch Euer Signet, welches Ihr mit dem Schlepper und VIEL Farbe auftragt.

     

    Herzlichen Glückwunsch! Ich finde, Ihr habt toll mitgemacht und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wenn die Farben nach einem Tag komplett durchgetrocknet sind, empfehle ich Euch, Euer Bild mit wasserlöslichem Klarlack und einer Lackrolle zu versiegeln. Damit erstrahlen die Farben noch intensiver und das Bild wird gegen Verschmutzung geschützt.

     

    Ich würde mich freuen, Euch bei meinem nächsten Malkurs wieder auf meiner Website begrüßen zu dürfen.

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  • Malkurs online: Maluntergründe

    Grundsätzlich können alle nicht allzu stark saugenden Untergründe verwendet werden. Da reicht die Palette von dickem Karton über Leinwand bis hin zu Holz, um nur die gebräuchlichsten zu nennen. Aber natürlich funktioniert die Acrylmalerei ebenfalls auf Stein, Fliesen o.ä. Bevor man mit einem Bild beginnt entscheidet sich das oftmals von ganz alleine. Eine Übersicht der Vorteile und Nachteile verschiedener Maluntergründe habe ich Euch ebenfalle bereit gestellt.

    Als ich mit der Malerei begann hatte ich bereits einige Keilrahmen mit Leinwand vorrätig. Und wahrscheinlich wäre dies in jedem Falle meine erste Wahl gewesen, einfach deshalb, weil es normal ist und man weiß, dass Bilder für gewöhnlich auf einer Leinwand gemalt sind. Die im Handel angebotenen Malkartons sind jedoch ebenso gut geeignet.

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    Verschiedene Untergründe als Basis für ein Acrylbild. Von unten nach oben: Sperrholz (unbehandelt), Keilrahmen mit Leinwand, Malkarton

    Eines Tages hatte ich aber gerade keine Keilrahmen zur Hand und wollte gerne malen. Ich hatte allerdings noch einige Sperrholzplatten, welche ich dann kurzerhand zum Maluntergrund umfunktionierte. Sperrholz eignet sich aber aufgrund der saugenden Holzoberfläche nicht sofort zum bemalen, weshalb dieses in jedem Falle einseitig mit weißer Vorstreichfarbe behandelt werden sollte. Dazu folgende Technik anwenden: erst die Farbe schlichten (jeweils über Kreuz verteilen) und anschließend mit dem flachen Pinsel nochmals darüber tupfen um eine einheitliche Oberfläche zu erhalten. So vermeidet man auch eine Oberfläche, die aus Pinselstrichen besteht und die spätere Malfarbe lässt sich dann gleichmäßiger verteilen. Bei Bedarf wiederholt man diesen Vorgang noch ein zweites Mal. Schaut Euch dazu auch meinen Kurs zur Grundierung von Maluntergründen an.

    Mittlerweile tendiere ich eher zum Holz als Maluntergrund, einfach weil es sich besser bearbeiten lässt und beim fertigen Bild eine Oberfläche besitzt, welche an alte Ölgemälde der alten Meister erinnert. Der Vorteil von Keilrahmen oder Malkarton ist aber, dass diese grundsätzlich weniger Arbeit machen. Man muss nicht zwangsläufig grundieren und durch die Standardmaße findet sich später auch schneller ein passender Rahmen.

    In letzter Zeit habe ich bereits mehrfach nachgedacht den Teil einer Zimmerdecke zu bemalen. Hier bleibt dann die Wahl die Decke direkt anzumalen, oder den sicher eleganteren Weg über einen abnehmbaren Malgrund nachzudenken. Letzteres ist in jedem Falle bequemer, da man hierbei nicht über Kopf arbeiten muss und man kann das fertige Bild später auch abnehmen um es anderweitig neu einzusetzen. Wenn ich dieses Projekt wirklich einmal beginne, dann werde ich dies hier in meinem Mal-Blog auf jeden Fall ausführlich vorstellen.

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  • Malkurs online: Malutensilien

    Für die Acrylmalerei benötigt man nicht unbedingt komplizierte oder aufwändige Arbeitsmaterialien. Und wenn man neu damit beginnt, ist dies also nicht zwangsläufig mit hohen Ausgaben verbunden.

    Für den Anfang reicht eine kleine Staffelei (die sollte man aber wirklich haben), einige Farben und Pinsel. Als Mischpalette habe ich mit einem alten Teller immer sehr gute Erfahrungen gesammelt. Die im Handel angebotenen Einwegpaletten aus Papier sind auch gut, weil man hier nix reinigen muss. Mit hölzernen Paletten bin ich nie so richtig zurecht gekommen. Die lassen sich auch nicht wirklich gut reinigen. Und das war es dann eigentlich auch schon, was man für das Malen mit Acryl benötigt.

    Malutensilien
    Die Grundausstattung für das Malen mit Acryl

    Hier noch einmal alle Dinge im Überblick:

    • Staffelei
    • Malunterlage (Leinwand, Karton, Holzplatte o.ä.)
    • Pinsel
    • Farben
    • Mischpalette
    • Küchenpapier
    • Als Ergänzung: Kleine Malspachtel, Bleistift und Radiergummi für eine große Skizze des Bildaufbaus
    • Klarlack auf Wasserbasis und dazu passende Lackrolle zur späteren Versiegelung

    Als ich mit Malen begann habe ich mich in Postenmärkten hin und wieder mit preiswerten Acrylfarben eingedeckt. Für mich hatte dies den Vorteil preiswert zu beginnen und außerdem waren diese Farben in der Regel bereits vorgemischt, so dass ich viele Farbtöne nicht erst anmischen musste. Mit der Zeit wird man dann jedoch immer mehr selbst mischen, da die fertigen Farben mit zunehmender Malsicherheit doch nicht mehr so schön erscheinen.

    Bei den Pinseln reicht für den Anfang auch eine kleine Anzahl. Hierbei sollte man jedoch wirklich etwas auf Qualität achten. Ansonsten hat man ständig Borsten auf dem Bild bzw. die Pinsel fransen zu schnell aus und man muss diese dann durch neue Pinsel ersetzen. Das folgende Bild zeigt, welche Pinsel ich am meisten benutze. Von oben nach unten: breiter Flachpinsel, Fächerpinsel, Katzenzunge, kleiner Flachpinsel, ganz feiner Schlepper für kleinste Details.

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    Verschiedene Pinsel dir zur Grundausstattung für das Malen mit Acrylfarben gehören sollten.

    Wichtig ist die Pflege der Malutensilien. Da Acrylfarbe relativ schnell trocknet, reinige ich nicht benutzte Pinsel stets sofort mit viel Wasser. Vor dem erneuten Gebrauch reicht es dann oftmals den Pinsel mit etwas Küchenpapier abzutrocknen. Wenn man dies nicht tut, dann wird die Farbe zu dünnflüssig und man kann nicht mehr ordentlich damit arbeiten, da dann keine Konturen mehr heraus zu arbeiten sind.

    Wenn man alle Utensilien zum Malen zusammen hat, braucht man nur noch einen geeigneten Platz, der viel möglichst schattenfreies Licht bereit hält. Und es sollte eine Stelle sein, an welcher ein paar Farbspritzer kein Problem darstellen. Ich habe mich dazu in der Nähe eines alten Spülbeckens eingerichtet. Hier habe ich das Wasser für die Reinigung der Malgeräte und genügend Platz zum Arbeiten vorrätig. Eine Alte Dunstabzugshaube gab mir zu Beginn ausreichend Licht für meine Arbeit.

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